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20. Jahrhundert

Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert voller Licht und Schatten. Von einem Zeitalter des globalen Friedens scheint die Menschheit noch weit entfernt zu sein.

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Deutschland und Europa im 20. Jahrhundert

Das 20. Jahrhundert in Europa war ein Jahrhundert der Extreme: Auf der einen Seite stehen die beiden verheerendsten Kriege der Geschichte sowie unzählige weitere Konflikte. Auf der anderen Seite darf man auch all die großartigen, gesellschaftlichen und technischen Fortschritte nicht außer Acht lassen, die die Menschheit auf ein bis dahin nie gekanntes Lebensniveau katapultierten. Deutschland hat in dieser Entwicklung der positiven und negativen Extreme leider nicht viel ausgelassen: Erst brachte man als der große Kriegstreiber unendliches Leid über den Kontinent, dann fasste man über die Deutsche Teilung und das Wirtschaftswunder langsam wieder Fuß im Konzert der großen Nationen und mittlerweile ist Deutschland und Europa zu einem der mächtigsten Global Player der Welt herangewachsen.

Weimarer Republik und 1. Weltkrieg

Ein Attentat auf den österreichischen Thronfolger am 28. Juni 1914 war der Auslöser des ersten industriell geführten Massenkrieges der Menschheitsgeschichte - in einem damals bis an die Zähne bewaffneten Europa. Deutschland verlor diesen Krieg, den man später 1. Weltkrieg nennen sollte, in dem fast 20 Millionen Menschen ihr Leben verloren. Im Versailler Vertrag wurden die Kapitulationsbedingungen verhandelt und hohe Reparationen festgesetzt. Diese schwere Last sollte die nun gegründete, erste Demokratie Deutschlands - die Weimarer Republik - nie wirklich ablegen können.

1. Weltkrieg

Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg

Adolf Hitler und seine Nationalsozialisten nutzten die schwere Bürde, die aufgrund des Versailler Vertrages auf der jungen Republik lastete. Geschickt brachten sie das Volk auf ihre Seite, beseitigten Gegner und Andersdenkende und schworen binnen weniger Jahre ein ganzes Land auf die Prinzipien des Nationalsozialismus ein. Nach nur sechs Jahren an der Macht erklärte Deutschland am 1. September 1939 Polen den Krieg und begann somit die wohl größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte: den 2. Weltkrieg. An dessen Ende befand sich die halbe Welt im Kriegszustand, über 65 Millionen Menschen starben und mit dem Holocaust hat die Menschheit das wohl schlimmste Verbrechen seiner Geschichte erlebt.

Kriege und Konfliktherde nach dem 2. Weltkrieg

Nach diesen beiden Weltkriegen waren die meisten Kriege und Konfliktherde geprägt vom sogenannten Ost-West-Konflikt der beiden Supermächte USA und Sowjetunion. Diese traten vor allem in Form von Stellvertreterkriegen zutage. Natürlich gab es auch andere Konflikte aufgrund unterschiedlichster Motivationen - wie Macht- oder Rohstoffinteressen beispielsweise im Mittleren Osten - doch stand der Welt der Kalte Krieg stets als die unmittelbarste Bedrohung gegenüber. Die UN (Vereinte Nationen) sollten dabei das Instrument sein, welches für dauerhaften Frieden in der Welt einsteht. Doch scheiterte dieses noble Vorhaben meist schon an den eigennützigen Interessen einiger ihrer Mitglieder.

Deutsche Teilung

Um schreckliche Katastrophen wie den 2. Weltkrieg nie wieder zu ermöglichen, entschied man sich Deutschland nicht nur zu hohen Gebietsverlusten und Reparationen zu verurteilen, sondern das Land in verschiedene Besatzungszonen aufzuteilen. Leider waren die ideologischen Gräben zwischen Ost und West hier bereits unüberwindbar und man konnte sich nicht auf ein gemeinsames Konzept bezüglich der Deutschen Frage einigen. Somit entstand unter amerikanischer, französischer und englischer Obhut im Westen die BRD und unter sowjetischer Vorherrschaft im Osten die DDR. Diese Deutsche Teilung sollte 40 Jahre Bestand haben, bis zu dem Moment, als die ersten, friedlichen Demonstrationen im Osten eine Wiedervereinigung ins Rollen brachten.

Ost- und Westdeutschland