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Das Ministerium für Staatssicherheit - die Stasi

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Das Ministerium für Staatssicherheit - die Stasi
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Grundlagen zum Thema Das Ministerium für Staatssicherheit - die Stasi

Wieso musste man in der DDR Angst haben, wenn man etwas gegen die politische Führung oder den Sozialismus sagte? Wer sorgte dafür, dass kritische Äußerungen einen ins Gefängnis bringen konnten? Das waren das Ministerium für Staatssicherheit, kurz Stasi genannt, und seine Mitarbeiter. Aber mit welcher Begründung wurde dieses Überwachungsinstrument eingeführt? Wie wirkte sich das auf das Leben der Menschen in der DDR aus? In diesem Video erfährst du außerdem, wie sich die Stasi bis zum Ende der DDR entwickelt hat.

Transkript Das Ministerium für Staatssicherheit - die Stasi

Am 8. Februar 1950 beschließt die provisorische Volkskammer der DDR die Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit. Das MfS, im Volksmund Stasi, geht aus der Hauptverwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft in der DDR hervor und soll den wirtschaftlichen Aufbau der jungen, sozialistischen Republik, so die offizielle SED-Version, gegen Sabotageakte aus dem kapitalistischen Westen beschützen. Überraschenderweise benennt aber nicht der damalige DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl, ein früherer Sozialdemokrat, sondern sein Stellvertreter, der KP-Mann Walter Ulbricht die Kommunisten Wilhelm Zaisser und Erich Mielke an die Spitze des MfS. So wird schnell klar: Die Stasi arbeitet von Anbeginn an als kommunistische Geheimpolizei nach innen wie nach außen. In West-Berlin macht sie schnell durch spektakuläre Entführungsfälle auf sich aufmerksam. Im eigenen Land beginnt sie, ihre Bürger zu bespitzeln. Mit deren Unzufriedenheit mit der Politik der SED wächst auch das MfS. Von rund 2.700 hauptamtlichen Mitarbeitern bei Gründung auf rund 13.000 im Jahre 1953. Sie alle können den Volksaufstand am 17. Juli 1953 nicht verhindern. Doch die SED-Führer bauen die Staatssicherheit nun zum effizienten Überwachungs- und Unterdrückungsapparat aus. Nach dem Mauerbau tut die Stasi als Schild und Schwert der Partei alles, um Republikflucht zu verhindern. Am Ende beschäftigt das Ministerium 91.000 feste Mitarbeiter und bis zu 180.000 freiberufliche Spitzel, so genannte IMs, inoffizielle Mitarbeiter. Wie ein Krebsgeschwür hat die Stasi alle Schichten der Gesellschaft durchsetzt und in ihren Aktenschränken hunderttausende Seiten, Vermerke, Notizen und Spitzelberichte über die Bürger ihres Staats gesammelt. Diese machen dem Treiben der Stasi im Januar 1990 zwar ein Ende, doch das böse Vermächtnis des MfS beschäftigt Stasi-Opfer und Täter, Juristen und Politiker bis heute.

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