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Manfred von Richthofen: der Rote Baron

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Team History
Manfred von Richthofen: der Rote Baron
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Grundlagen zum Thema Manfred von Richthofen: der Rote Baron

Inhalt

Der Rote Baron: Manfred von Richthofen

Du fragst dich, wer Manfred von Richthofen war? Woher man Manfred von Richthofen kannte? Und wer der Rote Baron gewesen ist?Und wie alt wurde Manfred von Richthofen? In diesem Video und dem Lerntext erfährst du Wissenswertes über den Roten Baron, der als der berühmteste Kampfpilot in Deutschland gilt.

Porträt Manfred von Richthofen

Manfred von Richthofen: Leben und Werk

In diesem Steckbrief erhältst du viele Informationen über Manfred von Richthofens Biografie:

Datum Ereignis
1892 Manfred Freiherr von Richthofen wird in Breslau (Polen) geboren.
ab 1903 Als Kadett in Wahlstatt (Polen) und Lichterfelde (Berlin) erhält er seine militärische Ausbildung.
1914 Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs dient Manfred zunächst als Kavallerist in Russland und dann in Frankreich.
1915 Manfred meldet sich freiwillig zur Fliegertruppe. Zunächst wird er Beobachter, dann unternimmt er die ersten Aufklärungsflüge an der Ostfront.
1915 Er wird an die Westfront versetzt und fliegt in der Nähe von Ostende (Belgien) seinen ersten Kampfeinsatz.
1915/1916 Unter der Leitung des berühmten Jagdfliegers Boelcke wird Manfred zum Piloten ausgebildet.
1916 Manfred fliegt in der Jagdfliegerstaffel von Boelckes Kampfeinsätze. Boelcke stirbt.
1917 Manfred wird nach dem Tod seines Ausbilders der erfolgreichste Kampfflieger und hat Ende 1917 die meisten Abschüsse von allen deutschen Piloten.
1917 Die neue Jagdstaffel 11 wird gegründet. Manfred wird Leiter und Lehrer dieser Staffel und erlangt schnell große Berühmtheit.
1918 Manfred von Richthofen erzielt seinen 80. Abschuss. Das Geschwader trägt seinen Namen. Im Luftkampf mit kanadischen Jagdfliegern wird Manfred tödlich verwundet und stirbt.

Manfred von Richthofen: Höhepunkte in seinem Lebenslauf

Manfred von Richthofen ist bis heute der deutsche Kampfpilot mit den meisten Abschüssen. Diese Bilanz machte von Richthofen zu einem der bekanntesten Soldaten im Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918). Seine Person wurde verklärt und gefeiert. Die Propaganda im Ersten Weltkrieg verherrlichte ihn und seine Leistungen. Manfred wurde sehr populär. Man nannte ihn auch Ritter der Lüfte oder auch Roter Teufel. Doch durchgesetzt hat sich Manfred von Richthofens Spitzname: Roter Baron. Doch woher kam dieser Name?

Zum einen wurde damit auf seinen Adelstitel Bezug genommen, zum anderen war sein Kampfflugzeug, eine Fokker Dr 1, ein Dreidecker mit roter Lackierung. Doch warum hatte der Rote Baron ein rotes Flugzeug? Manfred ließ seine Maschine in der Signalfarbe Rot lackieren, um damit seine Überlegenheit zu zeigen. Er hatte es nicht nötig, sich hinter gedeckten Farben zu verstecken. Seine Flugkünste waren so überragend, dass er seine Gegner sogar auf sich aufmerksam machen wollte.

Flugzeug von Manfred von Richthofen

Und obwohl sein Flugzeug langsamer war (Spitzengeschwindigkeit 160 km/h) als die Flugzeuge seiner Gegner (Spitzengeschwindigkeit 175 km/h), gelangen Manfred sehr viele Abschüsse in kurzer Zeit. Zudem waren die Gegner Deutschlands nicht nur technisch überlegen, sondern auch zahlenmäßig. Auf ein deutsches Flugzeug kamen drei der Alliierten (Frankreich, Russland und Großbritannien), weshalb Manfreds Leistung größer eingeschätzt wurde. Im April 1917 wird Manfred von Richthofen zum Oberleutnant und Rittmeister befördert. Ihm wird die Ehre zuteil, Kaiser Wilhelm II. persönlich zu treffen. Seine Beförderung wurde im Zuge des 50. Abschusses eines feindlichen Flugzeugs ausgesprochen.

Bis zum Jahr 1918 erreichte der Rote Baron 80 Abschüsse und auch die militärischen Gegner zollten ihm größten Respekt.

Der Tod von Manfred von Richthofen

Nachdem der Rote Baron so überlegen im Luftkampf war, fragst du dich vielleicht, wann und wie Manfred von Richthofen gestorben ist. Die Todesursache von Manfred von Richthofen war ein Schuss während eines Luftkampfs über der Gemeinde Corbie in Frankreich am 21. April 1918. Der Tod Manfred von Richthofens erfolgte durch zwei Schüsse. Der erste traf ihn in der Brust, abgefeuert von einem kanadischen Jagdflieger. Der zweite Schuss kam möglicherweise vom Boden, abgefeuert von einem Australier. Wer Manfred von Richthofen genau getötet hat, ist also unklar. Hier erfährst du mehr zum Tod des Roten Barons: Manfred von Richthofen.

Nach dem Abschuss war den Alliierten sehr schnell klar, wen sie getötet hatten. Aufgrund des großen Respekts, den der Rote Baron genossen hatte, beerdigten britische Soldaten am 22. April 1918 Manfred mit allen militärischen Ehren. Das war und ist ein sehr ungewöhnliches Vorgehen und spricht für die große Anerkennung, die der Rote Baron auch unter seinen Gegnern genossen hatte. Sein Flugzeug wurde von Souvenirjägerinnen und -jägern ausgeschlachtet. Manfred von Richthofen wurde nur 26 Jahre alt.

Manfred von Richthofen: Was blieb?

Manfreds eigenes Geschwader erfuhr von seinem Tod durch Flugblätter, die die britische Royal Air Force über der Basis des Jagdgeschwaders abwarf. Und obwohl Manfred von Richthofen keine Ehefrau und keine Kinder hatte, gibt es die weitverzweigte Familie bis heute.

Transkript Manfred von Richthofen: der Rote Baron

  1. September 1916: Manfred von Richthofen, berühmt geworden als Roter Baron, gewinnt seinen ersten Luftkampf über Cambrai. Damit begann der damals 24-Jährige seine Karriere als Jagdflieger, die ihn bis zu seinem Tod 80 Luftsiege, ein eigenes Jagdgeschwader und entsprechende Auszeichnungen einbrachte. Richthofen wurde auch von seinen Gegnern für sein taktisches Geschick geschätzt. Bei dem bekannten Jagdflieger Oswald Boelcke in die Schule gegangen, beherrschte er den Luftkampf wie kein anderer deutscher Pilot und wurde dafür mit dem Orden Pour le Mérite ausgezeichnet. Nach einer Verwundung im Sommer 1917 waren seine Tage allerdings gezählt. Im April des Folgejahres in einem Kampf mit Piloten der Royal Air Force verwickelt, wurde er tödlich verwundet und stürzte ab.
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