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Verlauf des Ersten Weltkriegs

Der Erste Weltkrieg war ein globaler Konflikt, der von 1914 bis 1918 andauerte und als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts gilt. Erfahre, wie er verlief, welche Länder beteiligt waren, und welche Auswirkungen er hatte. Interessiert? Lies weiter, um mehr zu erfahren!

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sofatutor Team
Verlauf des Ersten Weltkriegs
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Verlauf des Ersten Weltkriegs Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Lerntext Verlauf des Ersten Weltkriegs kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie war der Verlauf des Ersten Weltkrieges?

    Tipps

    Der offizielle Kriegsbeginn ist nicht gleichbedeutend mit der ersten kriegerischen Handlung.

    Die Schrecken der Westfront waren sowohl für Deutsche, als auch Amerikaner, Belgier, Franzosen und Engländer traumatisierend.

    Lösung

    Der Erste Weltkrieg begann offiziell am 1. August 1914. Dem Kriegsausbruch war die sogenannte Julikrise vorausgegangen, in der es viele Kriegsdrohungen, Kriegserklärungen und Ultimaten gegeben hatte. Als erste kriegerische Handlung marschierte die deutsche Armee am 2. August 1914 in Luxemburg ein. Als Kriegsparteien standen sich die sogenannte Entente und die Mittelmächte gegenüber. Bereits gegen Ende des Jahres 1914 hatte sich die Westfront zu einem Stellungskrieg entwickelt, auch wenn es weiterhin große Schlachten, zum Beispiel in Verdun oder um Ypern gab. Das Jahr 1917 ist für den Ersten Weltkrieg entscheidend, weil die USA auf Seiten der Entente in den Krieg einstieg, während Russland als Kriegspartei ausschied. Obwohl die Mittelmächte sich lange gegen ihre Niederlage stemmten unterzeichnete Deutschland am 11. November 1918 einen Waffenstillstandsvertrag. Der Erste Weltkrieg war damit beendet.

  • Welche Bedeutung hatte die Westfront?

    Tipps

    Die Westfront war sehr lang und durchzog das westliche Europa.

    Die Form der Kriegsführung kostete zwar sehr viele Leben, brachte aber eigentlich keine Gewinne.

    Lösung
    • Die Westfront zog sich vom Ärmelkanal bis zur Grenze der Schweiz.
    • Nach ersten, sehr schnellen Landgewinnen der deutschen Armee wurde der Vormarsch durch die Entente-Kräfte gestoppt.
    • Ab dem Herbst 1914 fanden auf beiden Seiten der Front kaum noch gravierende Landgewinne statt, es wurde nur noch ein zäher Stellungskrieg geführt.
    • Die Front war in der Folge gekennzeichnet von Schützengräben, Befestigungsanlagen und dem dazwischenliegenden sogenannten Niemandsland.
    • An der Westfront kamen im Laufe der Kriegsjahre Panzer und Giftgas zum Einsatz.
  • Wie verlief der Krieg an der Ostfront?

    Tipps

    Die Ostfront stellt auf der Landkarte fast eine Parallele zur Westfront dar.

    Lösung
    • Die Ostfront erstreckte sich 1916 von den baltischen Staaten an der Ostsee bis ans Schwarze Meer im Süden.
    • Im Gegensatz zur Westfront war die Ostfront nicht statisch, sie veränderte sich immer wieder, es erfolgten große Landgewinne und -verluste.
    • Russland hatte 1914 zunächst große Gewinne auch auf deutschem Gebiet erzielt, wurde dann aber in der Schlacht von Tannenberg vernichtend geschlagen.
    • Russland stieg nach der Revolution von 1917 als Kriegspartei aus und verhandelte im März 1918 einen separaten Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich.
    • Die Schlacht von Tannenberg und die Schlacht in den Masuren sind die beiden bedeutendsten Kampfhandlungen zwischen Russland und dem Deutschen Reich an der Ostfront des Ersten Weltkrieges.
  • Wie ging der Krieg zu Ende?

    Tipps

    Der Kaiser weigerte sich lange, den Krieg zu beenden. Auf die deutsche Bereitschaft zu Friedensverhandlungen reagierte er mit seiner Abdankung.

    Ein Krieg endet in der Regel mit einem Friedensvertrag.

    Lösung

    Das deutsche Kaiserreich wehrte sich sehr lange gegen die drohende Niederlage, wodurch der Krieg verlängert wurde. Anfang November 1918 traten Marine-Soldaten in Kiel in den Streik und weigerten sich, weiterhin ins Kriegsgeschehen einzugreifen. Am 08. November stimmte die deutsche Seite schließlich Waffenstillstandsverhandlungen zu. Daraufhin ging der deutsche Kaiser, Wilhelm II., am 09. November ins Exil und dankte ab. Der Waffenstillstandsvertrag wurde am 11.November 1918 in Compiegne von der deutschen Übergangsregierung unterzeichnet. Der Friedensvertrag vom Januar 1919, unterzeichnet in Versailles, gilt als Diktatfrieden der Siegermächte.

  • Welche Bedeutung hatten die Kolonien im Ersten Weltkrieg?

    Tipps

    Kolonien lieferten menschliches Material für den Fortgang des Krieges.

    In den Kolonien wurden Nebenkriegsschauplätze bekämpft.

    Lösung

    Aus den kolonial besetzten Gebieten wurden für das jeweilige Mutterland Soldaten rekrutiert, die einen oft langen Weg zu den Kriegsschauplätzen auf sich nahmen. Für Großbritannien kämpften alle Mitglieder des Commonwealth. Allein in Westflandern findet man unter anderem walisische, neuseeländische, australische, kanadische, schottische und indische Gedenkstätten und Soldatenfriedhöfe. In den Kolonien fanden auch Kampfhandlungen statt. Die afrikanischen Kolonien des deutschen Kaiserreichs erlitten zunächst große Verluste und wurden anschließend an die Entente-Mächte abgegeben. Die chinesische Hafenstadt Tsingtau, die unter deutschem Okkupat stand, fiel nach kurzen, harten Kampfhandlungen an Japan.

  • Was versteht man unter dem Epochenjahr 1917?

    Tipps

    Eine Großmacht kam als Kriegspartei dazu, eine schied aus.

    Lösung

    Die USA fühlten sich durch den uneingeschränkten U-Boot-Krieg des Deutschen Reiches bedroht und waren zudem eng mit Großbritannien verbunden. Ihr Kriegseintritt 1917 bedeutete eine völlige Abkehr der bisherigen außenpolitischen Prinzipien, wie dem Isolationismus. In Russland vollzog sich nach der Absetzung des Zaren und der Oktoberrevolution ein ideologischer Wandel. Durch die Verhandlungen eines Separatfriedens mit dem Deutschen Kaiserreich schied Russland aus dem Krieg aus bevor dieser beendet war.