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Der Vertrag von Versailles

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Numcy
Der Vertrag von Versailles
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Der Vertrag von Versailles Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Vertrag von Versailles kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Merkmale des „ersten totalen Krieges“.

    Tipps

    Total bedeutet „völlig“ oder „ganz und gar“. Was könnten dementsprechend die Merkmale eines „totalen Krieges“ sein?

    Lösung

    Der Erste Weltkrieg ging als erster totaler Krieg in die Geschichtsbücher ein. Er besaß einige Merkmale, die ihn – in ihrer Gesamtheit – von vorangegangenen Kriegen unterschieden.

    Das Wort „totaler Krieg“ deutet schon darauf hin, dass es hierbei um die völlige Vernichtung des Gegners ging. Dazu wurden Massenvernichtungswaffen wie Giftgas entwickelt und zum Einsatz gebracht. Der „Feind“ sollte zum einen auf der materiellen Ebene und zum anderen auf der Ebene der Worte, durch den massiven Einsatz von Propaganda, zerstört werden. Auch vor der Zivilgesellschaft wurde nicht Halt gemacht.

    Ein ähnliches Maß an Gewalt und Zerstörung hatte man zuvor noch nicht gesehen!

  • Gib den Verlauf der Friedenskonferenz wieder.

    Tipps

    Kannst du dir die Zughörigkeit der Staats- und Regierungschefs durch ihre Namen herleiten?

    Das Waffenstillstandsabkommen, das den Ersten Weltkrieg beendete, wurde am 11. November 1918 geschlossen.

    Lösung

    Diese Schlüsselinformationen solltest du dir merken:

    • Nur weil die Waffen ab dem Herbst 1918 schwiegen, gab es noch keinen Frieden. Die Verhandlungen zum Friedensvertrag von Versailles fanden in der ersten Jahreshälfte des Jahres 1919 statt.
    • Nur die Siegermächte nahmen an den Friedensverhandlungen teil. Schlüsselfiguren waren die Staats- und Regierungschefs der Länder USA, Großbritannien und Frankreich, namentlich Wilson, Lloyd George und Clemenceau.
    • In Deutschland gab es zunächst Widerstand gegen den Vertrag von Versailles, der als „Schmach- oder Karthagofrieden“ galt.
    • Den Deutschen blieb keine andere Wahl, als die Bedingungen zu akzeptieren, wenn sie einen weiteren Krieg vermeiden wollten. So unterzeichnete die neue Regierung Bauer den Versailler Vertrag, wie er von den Siegermächten erdacht worden war.
  • Vergleiche die unterschiedlichen Friedenskonzepte der Hauptverhandlungspartner.

    Tipps

    Großbritannien verfolgte bei den Verhandlungen eher einen Mittelweg.

    Lösung

    Auf der Friedenskonferenz von Versailles wurde die Ausgestaltung des Friedens mit Deutschland kontrovers diskutiert.

    Während die französischen Forderungen auf einen Diktatfrieden hinausliefen, sprich eine extreme Schwächung des Erzfeindes und Revanche, bemühten die Amerikaner sich um einen Versöhnungs- oder Ausgleichsfrieden. Für den amerikanischen Präsidenten Wilson war dieser wichtig, um seinem Ziel, der Gründung einer weltweiten Friedensinstitution mit international geltenden Regeln, näher zu kommen.

    Der Brite Lloyd George hingegen nahm eine moderate Position zwischen diesen zwei Polen ein. Deutschland sollte als Konkurrenzmacht ausgeschaltet, aber nicht extrem geschwächt werden. Eigene machtpolitische Interessen spielten hier eine Rolle, denn er fürchtete ein Mächteungleichgewicht in Europa zuungunsten Großbritanniens.

    In Deutschland wurde der Vertrag von Versailles klar als Diktatfrieden wahrgenommen, obwohl britische und amerikanische Interventionen noch einige Forderungen Frankreichs abmildern konnten.

    Wilson schaffte es, die Errichtung einer Weltorganisation, die des Völkerbundes, durchzusetzen. Sie ist die Vorläuferorganisation der Vereinten Nationen, die noch heute die Sicherung des Weltfriedens zur Aufgabe hat. Oben siehst du ihre Flagge.

  • Ordne die Artikel den jeweiligen Vertragsbereichen zu.

    Tipps

    Reparationszahlungen sollen die Kriegsschäden so gut es geht wiedergutmachen.

    Lösung

    Der Vertrag von Versailles umfasst insgesamt 440 Artikel, die den Frieden mit Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg detailliert regelten.

    Die wichtigsten Bereiche des Vertrags sind die folgenden:

    • Anerkennung der Kriegsschuld: Anerkennung der alleinigen Kriegsschuld Deutschlands und seiner Verbündeten (→ Artikel 231) und Bezeichnung des ehemaligen Deutschen Kaisers Wilhelm II als Kriegsverbrecher (→ Artikel 227)
    • Gebietsabtretungen: Verlust von insgesamt 13 Prozent des Gebietes und aller Kolonien (→ u. a. Artikel 27)
    • Reparationszahlungen: Verpflichtung zu materiellen Sofortleistungen (z. B. Kohleförderung, Abtretung von Handelsschiffen und Lokomotiven) und zur Leistung von Geldzahlungen (→ u. a. Artikel 45 und Artikel 232)

    Quelle: Friedensvertrag von Versailles ["Versailler Vertrag"]. Vom 28. Juni 1919 (documentArchiv.de). URL: http://www.documentarchiv.de/wr/vv.html. [Abgerufen am 29.05.2020].

  • Gib an, warum der Friedensvertrag mitunter als „Karthagofrieden“ bezeichnet wurde.

    Tipps

    Zwei der Antwortmöglichkeiten sind richtig.

    Lösung

    Da der Friedensvertrag von Versailles von den Deutschen als überhart, ungerecht und brutal wahrgenommen wurde, entstand die Bezeichnung „Karthagofrieden“. Denn bei der Zerstörung der Stadt Karthago durch die Römer im Jahr 146 v. Chr. gingen diese genau so vor: überhart, ungerecht und brutal. Sie pflügten die Felder des Erzfeindes um, bestreuten sie mit Salz und machten sie so unfruchtbar. Das nahm den Überlebenden Karthagos jegliche Existenzgrundlage. Wichtig ist, dass es sich hierbei um das subjektive Empfinden der Deutschen handelt. Die Schuldfrage und eine „gerechte Strafe“ werden seit jeher kontrovers diskutiert.

    Warum diese Antworten nicht richtig sind:

    • „Mit der Bezeichnung ‚Karthagofrieden‛ ist gemeint, dass das Deutsche Reich, wie die Stadt Karthago im Jahr 146 v. Chr. bei der Zerstörung durch das Römische Reich, keine Chance gegen die Übermacht der Alliierten hatte und dennoch Heldenmut und unermüdliche Tapferkeit bewiesen hatte.“
    → Nein, es ging bei der Bezeichnung nicht um die Art und Weise des Kämpfens, sondern um den Umgang der Sieger mit den Besiegten nach dem Sieg.
    • „Wie damals in Karthago wurde das Deutsche Reich nach dem Sieg der Alliierten zusätzlich zerstört, indem Böden unfruchtbar gemacht und Häuser abgerissen wurden.“
    → Nein, mit dem Waffenstillstandsabkommen vom 11. November 1918 schwiegen die Waffen und die Siegermächte zerstörten nicht etwa nachträglich Land und Städte der Verlierer.
  • Leite Folgen des Vertrags von Versailles für die Weimarer Republik her.

    Tipps

    Gehe hier nach dem Ausschlussverfahren vor.

    Zwei der Antwortmöglichkeiten sind richtig.

    Lösung

    Der Vertrag von Versailles spielte noch lange Zeit eine große Rolle im kollektiven Gedächtnis der Deutschen. Er wurde als ungerecht und überhart empfunden.

    Es wurde Stimmung gegen die sozialdemokratische Regierung gemacht, die ihn unterzeichnet hatte und noch Jahre später versuchten nationalistische Gegner der Republik, so die Gunst der Bevölkerung zu erwerben und das demokratische System zu destabilisieren.

    Die große Enttäuschung über die Ausgestaltung des Vertrags hatte eine selbstkritische Beschäftigung mit der eigenen Verantwortung am Krieg verhindert und rechte Gruppierungen nutzten dies und befeuerten einen Mythos der Kriegsunschuld.

    Auch Hitler und die Nationalsozialisten konnten auf diese Weise viele Anhänger gewinnen.

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