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Kurze Geschichte der EU

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Team Interaktiv
Kurze Geschichte der EU
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Beschreibung Kurze Geschichte der EU

Meine sehr verehrten Damen und Herren, darf ich vorstellen: Europa und Zeus der Stier in den Hauptrollen einer Aufführung mit 6 Akten und 5 Erweiterungen. Was soll das, fragst du dich jetzt? Dieses Video zeigt dir anschaulich und mit einer kleinen Geschichte die Entwicklung Europas. Dir werden Begriffe wie „Montanunion“ und „Montanindustrie“ erklärt und anhand von Beispielen verdeutlicht. Auch die Abkürzung EGKS ist Thema des Videos und zudem von großer Bedeutung für die Entstehung der Europäischen Union. Dir wird ebenfalls gezeigt, welche Staaten der EU bis 2009 beigetreten sind. Viel Spaß mit diesem geschichtlichen Video zur EU!

Kurze Geschichte der EU Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Kurze Geschichte der EU kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die Gründungsmitglieder der Montanunion.

    Tipps

    Die Beneluxländer gehörten zu den Gründungsmitgliedern der Montanunion.

    Die Montanunion hatte sechs Gründungsmitglieder.

    Lösung

    Die Montanununion war nach dem Zweiten Weltkrieg ein erster Schritt in Richtung europäische Integration.

    Die Gründungsmitglieder Italien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg und die Niederlande sind alles Länder Zentralwesteuropas und grenzen direkt aneinander. Besonders war auch, dass der Kriegsverlierer Deutschland Vertragspartner der „Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl“, wie die Montanunion offiziell hieß, war und so ein entscheidender Beitrag zur Aussöhnung und Friedenserhaltung geleistet wurde.

    Der Vertrag stellte die Montanindustrie, also die Kohleabbau- und Stahlindustrie, unter eine gemeinsame Kontrolle.

  • Skizziere die Geschichte der EU.

    Tipps

    Der Maastrichter Vertrag ist der Vertrag über die Europäische Union (EU).

    Lösung

    Die Geschichte der Europäischen Union besteht aus fünf zentralen Etappen, die dazu führten, dass Europa immer stärker zusammenwuchs. Diesen Prozess nennt man auch „Europäische Integration“. Gleichzeitig kamen im Laufe der Zeit immer mehr Mitgliedstaaten hinzu. Heute zählt die EU 27 Mitglieder.

    Zunächst ging es um die Bündelung von Interessen und gemeinsame Kontrolle eines bestimmten Wirtschaftszweiges, der Montanindustrie. Die Zusammenarbeit wurde mit jedem Vertrag vertieft und es kamen immer mehr Bereiche hinzu: alle weiteren Wirtschaftszweige, ein gemeinsamer Binnenmarkt, verschiedene Politikfelder und eine gemeinsame Währung.

    Die Mitgliedstaaten gaben in diesen Bereichen Teile ihrer Souveränität (Unabhängigkeit) ab, blieben aber stets unabhängige Nationalstaaten. Heute ist die EU als supranationale („übernationale“) Institution nicht mehr wegzudenken, in der die Organe Europäisches Parlament, Europäische Kommission, Europäischer Rat und Rat der Europäischen Union Politik für Europa gestalten.

  • Erkläre, wie es zur Gründung der EU kam.

    Tipps

    Was folgt jeweils aus dem Vorigen? Suche nach Schlüsselbegriffen.

    Was man als Geburtsstunde der EU bezeichnen kann, hat sich rückblickend ergeben. Erst mussten die Verträge unterzeichnet sein, bevor man dieses Ereignis später als Entstehungsmoment der EU bezeichnete.

    Lösung

    Die Vereinten Nationen (UN), die aus dem Völkerbund entstanden, sind eher für ihre Gründung zur Wahrung des Weltfriedens bekannt. Zwar entstand die EU aus Wirtschaftsverbänden, doch war das Ziel der EGSK die Kohleabbau- und Stahlindustrie zu kontrollieren, die in der Vergangenheit zentral für die Aufrüstung eines Landes war. Auch der Euratom-Vertrag ist im Kern friedensfördernd, denn im Zentrum stand die gemeinsame friedliche Nutzung der Atomkraft.

    Seit Europa zusammenwächst, gab es keine Kriege mehr zwischen den Staaten. Mit Blick auf die sonst sehr kriegerische europäische Vergangenheit ist dies ein langer Zeitraum.

    Als Geburtsstunde wird die Unterzeichnung der Römischen Verträge angesehen, also die Verträge für die Gründung der EWG und Euratom. Die Zusammenarbeit umfasste nun den gesamten Wirtschaftsbereich und die Mitgliedstaaten waren in diesem Bereich stark von den gemeinsamen Entscheidungen abhängig. Den „Namen Europäische Union“ erhielt die Organisation aber erst mit dem Vertrag von Maastricht – dem bis dahin größten Schritt der europäischen Integration.

  • Entscheide, was du bei Reisen in verschiedene europäische Länder jeweils nicht vergessen darfst.

    Tipps

    Welche Länder sind nicht Mitglied der EU? → Reisepass

    Welche Länder gehören nicht zum Euroraum? → Nationale Währung des Reiselands

    Die polnische Währung heißt Złoty.

    Die tschechische Währung heißt Tschechische Krone.

    Die schwedische Währung heißt Schwedische Krone.

    Lösung

    Wer auf Reisen geht, sollte unverzichtbare Dinge nicht vergessen. Die Europäische Union hat das Reisen innerhalb Europas sehr vereinfacht.

    Einen Reisepass braucht man jetzt nur noch für Länder, die nicht Mitglied der EU sind. → Zum Beispiel: Schweiz, Norwegen, Vereinigtes Königreich

    Viele EU-Länder haben eine gemeinsame Währung, den Euro. Einige behielten ihre nationalen Währungen. Wenn man in diese Länder reist, sollte man nicht vergessen Geld zu wechseln. → Zum Beispiel: Tschechien, Polen, Schweden

    Bei der Reise in die Eurozone, die aus 19 EU-Staaten besteht, muss man weder an den Reisepass noch an die ausländische Währung denken. Man kann also nichts Wichtiges vergessen! → Zum Beispiel: Italien, Spanien, Griechenland

  • Definiere die EU.

    Tipps

    Eine Konföderation ist ein Staatenbund, der eine lose Verbindung vollständig unabhängiger Nationalstaaten darstellt.

    Lösung

    Die EU ist ein Verbund von 27 europäischen Staaten.

    Warum diese Antworten nicht richtig sind:

    • Die EU ist ein europäischer Staat, der aus 27 europäischen Bundesstaaten besteht.
    → Die EU ist kein eigenständiger Staat. Auch wenn die Organe der EU (Europäisches Parlament, Europäische Kommission, Europäischer Rat und Rat der Europäischen Union) dies vermuten lassen könnten, ist sie nicht unabhängig, sondern eher wie eine Dachorganisation für die Mitglieder, die in vielen Bereichen Vorgaben macht, in anderen aber wiederum nicht.

    • Die EU ist ein Bundesstaat, der aus 27 europäischen Staaten besteht.
    → Die USA oder Deutschland sind beispielsweise Bundesstaaten. Die EU könnte einer werden. Manche fordern das auch. Dazu müssten die Einzelstaaten aber auf ihre Unabhängigkeit verzichten. Sie hätten dann eher einen Status wie die deutschen Bundesländer.

    • Die EU ist eine Konföderation von 27 europäischen Staaten.
    → Eine Konföderation ist ein Staatenbund, der eine lose Verbindung vollständig unabhängiger Nationalstaaten darstellt. Die EU ist somit keine Konföderation, weil die Mitgliedstaaten in bestimmten Bereichen einen Teil ihrer Souveränität (Unabhängigkeit) abgegeben haben.

  • Erläutere den aktuellen Stand in der Geschichte der EU.

    Tipps

    Integration: Eingliederung in ein größeres Ganzes

    Defizit: Mangel

    Lösung

    Die Europäische Union entwickelt sich stetig fort. Auch heute wissen wir nicht, wie sie in 10 Jahren aussehen wird.

    Diese entscheidenden aktuellen Entwicklungen solltest du dir merken:

    → Kroatien trat 2013 der EU bei.
    → Das Vereinigte Königreich verließ die EU 2020.

    Wie sich die EU weiterentwickeln soll, ist sehr umstritten. Dabei geht es zum einen um die Frage der Erweiterung und zum anderen um die Frage der Vertiefung der EU.

    Erweiterung: Sollen weitere Mitgliedstaaten aufgenommen werden und die EU so wachsen?
    Vertiefung: Wie groß soll das Ausmaß der Integration, sprich der Eingliederung der Mitgliedstaaten in die EU, sein?

    Befürworter des Ausbaus der EU wollen die EU für Länder in Osteuropa öffnen und die Zusammenarbeit innerhalb der EU ausbauen.

    Gegner des Ausbaus der EU kritisieren, dass die EU groß genug sei oder befürchten, dass die Beitrittskandidaten, wie die Türkei oder Montenegro, nicht die gleichen Demokratiestandards hätten wie die EU-Staaten. Auch ein Mangel an Demokratie innerhalb der EU wird angeprangert.

    So bleibt die EU ein Erfolgsstück mit offenem Ausgang!

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