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Das Potsdamer Abkommen

Du bist auf das Potsdamer Abkommen neugierig geworden? Es legte 1945 das politische, wirtschaftliche und territoriale Fundament für Deutschlands Nachkriegszeit fest - ein Abkommen der Alliierten. Tauche ein in Schlüsselaspekte wie die Neuordnung Deutschlands, die Zulassung demokratischer Parteien und Reparationszahlungen. Du willst mehr erfahren? Lies weiter und entdecke die verfolgten Ziele und daraus resultierenden Konsequenzen!

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Die Autor*innen
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Numcy
Das Potsdamer Abkommen
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Das Potsdamer Abkommen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Das Potsdamer Abkommen kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die korrekten Beschlüsse der Potsdamer Konferenz.

    Tipps

    Die Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie wurden unter polnische Verwaltung gestellt.

    Eigentliches Ziel des Potsdamer Abkommens war die wirtschaftliche Einheit Deutschlands. Allerdings kam es in der Folgezeit immer wieder zu Konflikten zwischen den Siegermächten, welche schließlich (anders als geplant) in der Gründung zweier separater Staaten mündete.

    Lösung

    Hauptbeschlüsse des Potsdamer Abkommens waren:

    • oberste Gewalt im besetzten Deutschland durch den Alliierten Kontrollrat bestehend aus den USA, Großbritannien, Frankreich und der UdSSR
    • Denazifizierung und Demokratisierung
    • Demontage der Kriegsindustrie
    • wirtschaftliche Einheit Deutschlands
    • Verlust verschiedener Territorien
    • Reparationszahlungen (entnommen aus den jeweiligen Zonen)
  • Fasse die Bestimmungen des Potsdamer Abkommens zusammen.

    Tipps

    Die politische Neuordnung Deutschlands beinhaltete vor allem vier „D"s.

    Da Deutschland nach Ende des Krieges nicht über finanzielle Mittel zur Zahlung der Reparationen verfügte, wurden diese zunächst vor allem durch Rohstoffentnahme und Sachleistungen getilgt.

    Lösung

    Das Potsdamer Abkommen sollte mit seinen Beschlüssen dazu beitragen, dass Deutschland auf einer demokratischen und friedlichen Grundlage wiederaufgebaut werden sollte. Ziel war es, Deutschland eines Tages wieder eine Regierung und seine Unabhängigkeit zurückzugeben. Bis dahin versuchte man aber durch die gefassten Beschlüsse dafür Sorge zu tragen, dass Deutschland nie wieder eine Gefahr für den Weltfrieden werden konnte.
    Aus diesem Grund übernahm zunächst der Allliierte Kontrollrat die oberste Entscheidungsgewalt und sorgte in den ersten Jahren dafür, dass die „Reste" des Nationalsozialismus verschwanden und die Kriegsindustrie vernichtet wurde. All das sah man als Grundlage für einen Demokratisierungsprozess.

  • Stelle die historischen Ereignisse dar, die in die Potsdamer Konferenz mündeten.

    Tipps

    Im Jahr 1949 wurden sowohl die DDR als auch die BRD gegründet.

    Die Konferenz von Jalta fand im Februar 1945, also noch vor Kriegsende, statt.

    Lösung

    Bereits 1941, noch bevor die USA in den Krieg eintraten, einigten sich der englische Premierminister Winston Churchill und der US-Präsident Franklin D. Roosevelt in der Atlantik-Charta, dass es für die Schaffung einer neuen, friedlichen und freien Weltordnung zunächst notwendig sei, die „Nazityrannei" endgültig zu vernichten. Ende desselben Jahres kamen dann Stalin und der britische Außenminister zu dem Entschluss der Zerstückelung Deutschlands nach dem Krieg. Bereits im Oktober 1943 beschlossen dann die Außenminister der Alliierten die Grundsätze der Besatzungspolitik der Siegermächte. Demnach war man sich schon vor Kriegsende einig, dass Deutschland nach dem Krieg in den Grenzen von 1937 in Besatzungszonen aufgeteilt werden sollte.

  • Analysiere die Deutschland betreffenden Abschnitte des „Potsdamer Abkommens".

    Tipps

    Internieren bedeutet, politische Gegner in Gewahrsam zu nehmen.

    Lösung

    Die Großen Drei (die USA, Großbritannien und die UdSSR) einigten sich, die Grundlagen für einen demokratischen Neubeginn Deutschlands zu schaffen. Zu gegebener Zeit sollte wieder eine gesamtdeutsche Zentralverwaltung eingerichtet werden, allerdings nicht sofort. Daher setzte man zunächst den Alliierten Kontrollrat als oberste Regierungsgewalt ein.
    Im Einzelnen umfasste das Potsdamer Abkommen politische und wirtschaftliche Beschlüsse sowie Regelungen zur territorialen Neuordnung Deutschlands.
    Mit dem Potsdamer Abkommen bestätigten die Siegermächte ihre Verantwortung in der Anti-Hitler-Koalition für Deutschland über das Kriegsende hinaus. Allerdings war es kein völkerrechtlicher Friedensvertrag.
    Eines der obersten Ziele war die Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen und politischen Einheit Deutschlands, trotz verschiedener Besatzungszonen. Das scheiterte allerdings am heraufziehenden Kalten Krieg und dem beginnenden Ost-West-Konflikt zwischen der Sowjetunion und den Westmächten. Mit der Gründung zweier separater deutscher Staaten 1949 kam es zur offiziellen Teilung Deutschlands.

  • Bestimme die Teilnehmer der Konferenz von Potsdam.

    Tipps

    Die Flagge der UdSSR trug Hammer und Sichel.

    Die Flagge der DDR (welche von 1949 bis 1990 bestand) trug Hammer, Zirkel und einen Ehrenkranz.

    Drei Flaggen sind korrekt.

    Lösung

    Die Teilnehmer der Konferenz von Potsdam waren:

    • Präsident Harry S. Truman (USA)
    • Premierminister Winston S. Churchill (Großbritannien)
    • Generalsekretär Josef Stalin (UdSSR)
    Frankreich war kein Teilnehmer der Konferenz, stimmte aber nachträglich (unter Vorbehalten) den Beschlüssen zu.

  • Erläutere den historischen Hintergrund der Potsdamer Konferenz.

    Tipps

    Die USA trat am 11. Dezember 1941 in den Zweiten Weltkrieg ein.

    Die Siegermächte teilten Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in vier Besatzungszonen auf.

    Lösung

    Schon lange vor der Kapitulation Deutschlands im Zweiten Weltkrieg gab es verschiedene Zusammenkünfte der Alliierten, um über eine mögliche Nachkriegsordnung Deutschlands zu verhandeln.
    Das finale Ergebnis dieser Verhandlungen wurde im Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945 festgehalten.
    Allerdings zeichnete sich in den folgenden Jahren ab, dass die Siegermächte in ihren Besatzungszonen recht unterschiedlich agierten. Während die westlichen Alliierten daran interessiert waren, Deutschland wieder aufzubauen und selbstständig zu machen, um somit zukünftig einen starken Handelspartner zu haben, entnahm die Sowjetunion seiner Zone viele Rohstoffe und unterwarf die später gegründete DDR einer starken Kontrolle.