30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Kaiser Augustus

Nach Ende der Römischen Bürgerkriege wurde Augustus - ein Großneffe Caesars - von 31 v. Chr. bis 14 n. Chr. alleiniger Herrscher über das Römische Reich und war somit erster römischer Kaiser.

Wer war Kaiser Augustus?

Augustus, geboren 63 v. Chr. unter dem Namen Gaius Octavius, war der erste römische Kaiser. Er war ein Großneffe Caesars, der ihn förderte, adoptierte und zu seinem Erben bestimmte. Als Caesar 44 v. Chr. ermordet wurde, kam es zu Unruhen. Die Menschen waren verunsichert, wer jetzt der Herrscher war. Schon ein Jahr vor Caesars Ermordung arbeitete Octavius mit Marcus Antonius zusammen, der unter Caesar als römischer Politiker und Feldherr Karriere machte. Mit dem Soldatenführer Marcus Aemilius Lepidus gründeten die drei ein Triumvirat (abgeleitet von tres viri, zu deutsch „drei Männer“) mit dem Ziel, das politische Erbe nach Caesars Tod zu sichern. Später kam es zu Machtkämpfen unter den drei Männern, da Octavius die Alleinherrschaft forderte. Octavius setzte sich durch und wurde von 31 v. Chr. bis 14 n. Chr. alleiniger Herrscher des Römischen Reichs. Dabei schreckte er auch vor Mord, Intrigen, Kriegen und geschickter Machtpolitik nicht zurück.

Er erhielt den Ehrennamen Augustus, was „der Erhabene“ bedeutet. Seine Herrschaftsform des Prinzipats vereinte die republikanische Verfassung mit der Alleinherrschaft und unterschied sich insofern von Caesars Regierungsform, dessen Macht sich allein auf ihn konzentrierte. Augustus sicherte nach der Zeit der Unruhen und römischen Bürgerkriege langfristig den Frieden in der Region und brachte durch innere und äußere Stabilität Wohlstand und kulturelle Blüte. Daher nannte man die Zeit seiner Herrschaft auch Pax Augusta, also Augustinischer Frieden.

Alle Videos zum Thema

Videos zum Thema

Kaiser Augustus (2 Videos)