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Die Kelten

Es gab nie einen keltischen Staat mit einem keltischem König und einheitlichen Gesetzen. Vielmehr setzten sich die Kelten aus zahlreichen verschiedenen Stämmen wie z. B. den Helvetiern oder den Galliern zusammen, die lange Zeit in ganz Mitteleuropa siedelten.

Wer waren die Kelten?

Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. besiedelten die Kelten Europa. Die Kelten waren Volksgruppen der Eisenzeit, deren Spuren sich in Großbritannien, Deutschland, Frankreich sowie im Gebiet der heutigen Türkei finden lassen. Die Griechen bezeichneten sie als keltoi, was „die Erhabenen“ oder „die Tapferen“ bedeutet, die Römer nannten sie Gallier („die Kühnen“, „die Mächtigen“).

Es gab nie einen keltischen Staat, vielmehr unterschiedliche Stämme. Diese hatten zwar Sprache und Kultur gemeinsam, wurden aber von verschiedenen Fürsten und Häuptlingen regiert. Druiden waren die Priester der Kelten, die heilkundig waren, unterrichteten, Streitigkeiten schlichteten und Verbrecher verurteilten. Die Kelten glaubten an mehrere Götter. Sie züchteten Vieh, bauten Getreide und Gemüse an und bauten Metalle und Salze in Bergwerken ab. Damit betrieben sie in ganz Europa Handel.

In den Jahren 58 - 52 v. Chr. eroberte der römische Kaiser Julius Cäsar im Gallischen Krieg mit seinen Legionen viele keltische Gebiete. Gallien wurde danach rasch romanisiert und zum Kerngebiet des Römischen Imperiums erkoren. Die Geschichten um die Comicfigur Asterix basieren auf dem Freiheitskampf und dem Widerstand der Gallier unter der Führung von Vercingetorix.

Mit dem Einfall germanischer Stämme und der Ausbreitung des Römischen Reiches wurden die keltischen Stämme zunehmend verdrängt. Heute erinnern das Walisische und das Gälische in Schottland und Irland an die Sprache der Kelten.