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Die Eisenzeit

Die Eisenzeit war eine Periode der Ur- und Frühgeschichte. Sie hat ihren Namen davon, dass die Menschen ihre Werkzeuge anstatt aus Bronze mehr und mehr aus Eisen herstellten.

Die Eisenzeit

Die Eisenzeit ist die dritte Epoche der Vor- und Frühgeschichte, der auch die Steinzeit und die Bronzezeit zuzurechnen sind. Die Eisenzeit folgt auf die Steinzeit und Bronzezeit und begann ungefähr ab 800 vor Christus. Der namensgebende wichtigste Werkstoff dieser Zeit war das Eisen. Es wurde für die Herstellung von Waffen und Schmuck verwendet. Im Vergleich zu Bronze war Eisen stabiler, weniger biegsam und eignete sich daher besser für die Herstellung von Werkzeugen und Waffen. Ein Höhepunkt der Eisenzeit ist die sogenannte La-Tène-Kultur in weiten Teilen Mitteleuropas. Sie begann ab 450 vor Christus und ist eng mit der Kultur der Kelten, einer antiken Volksgruppe der Eisenzeit, verbunden. La Tène am Neuenburgersee in der Schweiz ist der Ort, an dem Gegenstände dieser Zeit gefunden wurden. Diese zeigen, dass die Kelten geschickte Handwerker waren. Sie stellten haltbare Beile, Äxte und Messer ebenso wie landwirtschaftliche Geräte wie die eiserne Pflugschar, Hacke und Sense her. Außerdem schmiedeten sie kunstvollen Schmuck wie Ringe, Armreifen und Spangen. Die Eisenzeit endete kurz vor der Zeitenwende durch die Eroberung Europas durch die Römer und hatte die Verdrängung der Kelten zur Folge.