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Der Rheinbund

Der Rheinbund war eine Konföderation aus **16 Staaten**, die 1806 ihren Austritt aus dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation erklärten und sich auf die Seite von Napoleon I. stellten.

Was war der Rheinbund?

Im Juli 1806 schlossen deutsche Fürsten mit Napoleon Bonaparte den sogenannten Rheinbund. Der Rheinbund war ein Staatenbündnis beziehungsweise ein Militärbündnis aus 16 süddeutschen Staaten. Es wurde vereinbart, dass die deutschen Fürsten im Kriegsfall auf französischer Seite stehen und eine große Zahl an Soldaten zur Unterstützung stellen würden. Als Gegenleistung erhielten sie Gebiete von Staaten, die sie im Krieg gegen Frankreich verloren hatten. Die Fürsten sagten sich durch das Bündnis mit Napoleon vom Heiligen Römischen Reich deutscher Nation los. Das war das Ende des Reiches, Franz II. legte die Kaiserkrone am 6. August 1806 auf Druck von Napoleon nieder. Nach 1806 traten weitere deutsche Staaten dem Rheinbund bei, da Napoleon seine Macht durch den Sieg über Preußen weiter ausdehnen konnte. Das Bündnis vereinte bis 1808 insgesamt 36 Staaten. Österreich, Preußen, das Kurfürstentum Hessen und Braunschweig schlossen sich nicht an. Während der Befreiungskriege kam es zur Auflösung des Rheinbundes. Mit der Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813 wurde schließlich das Ende des Rheinbundes besiegelt. Viele Mitglieder schlossen sich dem Bündnis zwischen Preußen, Russland und Österreich gegen Frankreich an (Koalitionskriege).

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