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Athen 01:52 min

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Transkript Athen

Athen, die Hauptstadt Griechenlands. Die Stadt ist seit etwa 5000 Jahren kontinuierlich besiedelt und damit eine der ältesten Siedlungen und Städte Europas. 1985 wurde Athen erste Kulturhauptstadt Europas. In die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO wurde 1987 die Akropolis und 1990 das Kloster Daphni aufgenommen. Athen ist heute die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Griechenlands. Als kulturelles, historisches und wirtschaftliches Zentrum Griechenlands ist sie auch die wichtigste Metropole Südosteuropas. Der Flughafen ist der wichtigste des Landes. Während wichtige Häfen sich auswärts befinden, wo auch der Schiffsverkehr zu den zahllosen griechischen Inseln abgefertigt wird. Kulturdenkmäler, die an die erste Demokratie vor über 2000 Jahren erinnern, stehen neben dem modernen Athen. 2008 fanden hier die Olympischen Spiele statt. Die Überschuldung des Landes führte zu großen Sparzwängen, die auch die Stadt vor große Herausforderungen stellen.

Athen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Athen kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe die Lage Griechenlands und der Hauptstadt Athen.

    Tipps

    Das Meer, das Griechenland und die vielen Inseln umgibt, ist das Mittelmeer.

    Lösung

    Die Griechischen Inseln und die vielen Küstengebiete sind im Sommer beliebte Reiseziele für Tourist/-innen.

    • Die Hauptstadt Athen sollte man im Hochsommer jedoch besser meiden.
    • Denn in den Sommermonaten kann es in Athen sehr heiß und trocken werden.
    • Tage mit Temperaturen über 40 Grad und Nächte mit über 25 Grad sind keine Seltenheit.
    • Grund dafür ist nicht nur das mediterrane Klima Griechenlands, sondern auch die dichte Bebauung.
    • Dort, wo viele Straßen und Häuser sind, heizt sich die Luft tagsüber stark auf.
    • Nachts kühlen städtische Gebiete, anders als Wälder oder Wiesen, deutlich langsamer wieder ab.

  • Benenne die wichtigsten Bauwerke der Stadt Athen.

    Tipps

    Auf Ansichtskarten der Stadt Athen ist meist die Akropolis als berühmtes Wahrzeichen zu sehen.

    Zwei weitere Tempel findet man in der Nähe der Akropolis: das Parthenon und den Athena Tempel.

    Lösung

    Die Akropolis und die vielen Tempel der Stadt Athen zeigen die Bedeutung griechischer Architektur.

    • Auch wenn heute nur noch Fragmente der Bauwerke zu sehen sind, kann man ahnen, welche meisterlichen Leistungen sich hinter den antiken Gebäuden verbergen.
    • Da die Religion eine besondere Bedeutung hatte, gab es besonders viele und prunkvolle Tempel – für jede Gottheit einen.
    • Besonders markant sind die Säulen, die meist aus reinem Stein gemeißelt wurden.
    • Auch die Theater waren für die damalige Zeit außergewöhnlich groß. Die griechischen Kömödien und Tragödien wurden im Freien aufgeführt.

  • Erläutere Vor- und Nachteile von Olympischen Spielen in einer Stadt.

    Tipps

    Viele Städte, wie beispielsweise Rio de Janeiro oder Athen, haben sich für die Ausrichtung der Olympischen Spiele stark verschuldet.

    Für die vielen Stadien und Sportstätten fehlt häufig die Anschlussnutzung. Die Gebäude verfallen und werden zu Ruinen.

    Lösung

    Auch die Olympischen Spiele gab es schon in der Antike.

    • Deshalb war es auch ein besonderes Ereignis, als Olympia 2008 wieder in Athen – also dem Ursprung der Spiele – stattfand.
    • Vermutlich gab es die sportlichen Wettbewerbe schon vor knapp 4000 Jahren das erste Mal.
    • Der Begriff Olympiade stammt ebenfalls aus dem Griechischen und war damals ein Zeitmaß.
    • Dieses Zeitmaß lässt sich auch auf die heutige Zeit übertragen: Die vier Jahre zwischen den Olympischen Spielen sind nämlich eine Olympiade.
    • Ca. 500 Jahre nach Christus wurden die Spiele als nicht-christliche Zeremonie verboten.
    • Erst Pierre de Coubertin erweckte die Olympischen Spiele der Neuzeit wieder zum Leben und entwickelte auch das Symbol mit den fünf Ringen, das für die fünf teilnehmenden Kontinente steht.

  • Charakterisiere den Metropol-Begriff am Beispiel Athen.

    Tipps

    Wirtschaftliche Bedeutung gewinnen viele Metropolen durch erfolgreiche Firmen in der Stadt und durch Einnahmen aus dem Tourismus.

    Architektur ist ein wichtiger Zweig des kulturellen Erbes.

    Lösung

    Auch wenn Athen heute nicht mehr zu den bedeutendsten Metropolen der Welt gehört, kann die Stadt wahrscheinlich auf die längste Metropol-Geschichte zurückblicken.

    • Der Begriff Metropole kommt nämlich ursprünglich aus dem Griechischen und wurde schon in der Antike für bedeutetende Mutterstädte verwendet.
    • Die sogenannte Metropolis war eine Stadt, von der aus eine neue Kolonie gegründet wurde. Daher auch der Begriff Mutterstadt.
    • Die Metropolis hatte große Macht über die Kolonien, sowohl wirtschaftlich als auch politisch.
    • Schon damals ragten die Metropolen im Vergleich zum Umland, aber auch zu anderen Städten, kulturell, wirtschaftlich und politisch heraus.

  • Bestimme die korrekten Fakten über Athen.

    Tipps

    Athen verfügt über den wichtigsten und größten Flughafen des Landes.

    Lösung

    Athen ist mit seiner antiken Geschichte eine der bedeutendsten Städte Europas und gilt als Wiege der Demokratie.

    • Einer Sage nach bekam die Stadt den Namen von der Göttin Athene.
    • Zuvor stritt sie mit dem Gott Poseidon um die Namensgebung, woraufhin beide den Bewohner/-innen ein Geschenk übergaben.
    • Poseidon schenkte den Menschen der namenlosen Stadt einen Brunnen. Aus diesem floss jedoch nur Salzwasser.
    • Athene schenkte den Menschen einen Olivenbaum. Dieser spendete Holz, Nahrung, Öl und Schatten.
    • Daraufhin wurde die Stadt – der Legende nach – nach Athene benannt.

  • Erkläre die Auswirkungen der Finanzkrise auf Griechenland und Athen.

    Tipps

    Die Bankenkrise 2008 war ein entscheidender Einschnitt für die Verschuldung in Griechenland.

    Nachdem Griechenland in die Währungsunion aufgenommen wurde, wurde der Euro als Währung eingeführt.

    Lösung

    Der Beginn der Finanzkrise in Griechenland liegt nun schon viele Jahre zurück. Doch noch immer spüren die Menschen die Folgen:

    • Nach wie vor gibt es strenge Sparmaßnahmen, um die Schulden abzubauen:
    • Renten und Sozialleistungen wurden gekürzt.
    • Das Eintrittsalter in die Rente wurde angehoben.
    • Die Ausgaben für Bildung und Infrastruktur wurden gekürzt.
    • Steuern wurden erhöht.
    • Zwar ist die Wirtschaftsleistung nach wie vor niedrig, aber der Staat investiert wieder mehr, sodass auch Arbeitsstellen geschaffen und öffentliche Projekte vorangebracht werden können.