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Klima und Vegetationszonen in Afrika

Afrikas Klima und Vegetationszonen stehen eng miteinander in Verbindung. Die Klimazonen werden durch die Sonneneinstrahlung bestimmt, während die Vegetationszonen vom Klima abhängen. Wenn man von Norden nach Süden reist, ändert sich die Landschaft von tropisch-feucht zu trocken. Interessiert? Erfahre mehr über die vielfältigen Klima- und Vegetationszonen in Afrika im folgenden Text!

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Team Wissensdurst
Klima und Vegetationszonen in Afrika
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse

Klima und Vegetationszonen in Afrika Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Klima und Vegetationszonen in Afrika kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib an, warum es unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen in Afrika gibt.

    Tipps

    Rund um den Äquator wachsen die tropischen Regenwälder. Hast du schon einmal davon gehört, dass es hier immer feucht und immer heiß ist, weshalb man auch von den immerfeuchten Tropen spricht?

    Lösung

    Klimazonen werden nicht nur durch die Sonneneinstrahlung geprägt, sondern auch durch die Meeresströmungen und Winde, die unterschiedliche Wärme transportieren. Daneben gilt es auch, die jeweilige Höhenlage der Zone und die jahreszeitliche Verteilung der Menge an Niederschlägen zu berücksichtigen. Vegetationszonen ermöglichen hingegen, dass sich jede Klimazone durch ihre typischen Pflanzengesellschaften auszeichnet. So gibt es zum Beispiel in den tropischen Regenwäldern rund um den Äquator eine Vielzahl an unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten.

  • Bestimme die unterschiedlichen Klima- und Vegetationszonen (nach Troll und Paffen).

    Tipps

    In der Sahara herrscht Steppen- und Wüstenklima.

    Das mediterrane Klima wird auch Mittelmeerklima genannt. An welcher Stelle kommt der afrikanische Kontinent mit dem Mittelmeer in Kontakt?

    Lösung

    In Afrika gibt es nicht die typischen vier Jahreszeiten, wie du sie aus Europa kennst. Dort werden die Jahreszeiten nämlich nicht von Temperaturen, sondern von Niederschlag bestimmt. Das Klima hängt größtenteils davon ab, wie weit der Ort vom Äquator entfernt liegt. Daher sind die Klimazonen relativ regelmäßig und fast symmetrisch angeordnet. Ganz grob kann man daher sagen: Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto weniger Regen gibt es. Um die Äquatornähe gibt es sehr viel Niederschlag ohne Trockenzeiten, wohingegen es im Norden und Süden Afrikas heiße, trockene Sommer und milde, feuchte Winter gibt.

  • Erläutere, wie sich die Tiere der Sahara an ihre Umgebung anpassen.

    Tipps

    Auch dieses Tier ist ein echter Überlebenskünstler in der Wüste. Kennst du seinen Namen?

    Lösung

    Nicht nur die sengende Hitze, sondern auch der Wassermangel machen das Überleben in der Wüste sehr schwer. Typischen Wüstentieren wie den Echsen, Schlangen, Käfern und Spinnen, aber auch Springmäusen, Wüstenfüchsen und Kamelen gelingt das Leben in der Wüste, da sie sich den extremen Wetterbedingungen angepasst haben.

    Der afrikanische Elefant beispielsweise benötigt sehr viel Wasser, um zu überleben. Er ist daher nicht in der Wüste anzutreffen. Er hat seinen Lebensraum in Halbwüsten, in Gras- und Savannenlandschaften sowie Sümpfen und Regenwäldern.

  • Zeige am Beispiel des Ortes Eala in der Demokratischen Republik Kongo auf, inwiefern zwischen Klima und Vegetation ein Zusammenhang besteht.

    Tipps

    Eala liegt in der Demokratischen Republik Kongo im tropischen Regenwald, wo es immer feucht und heiß ist. Was bedeutet das wohl für die Vegetation?

    Hast du gesehen, dass gleich über dem Klimadiagramm alle relevanten Informationen über Eala zusammengefasst sind?

    Drei Aussagen sind korrekt.

    Lösung

    Eala in der Demokratischen Republik Kongo liegt im tropischen Regenwald. Hier ist es immerfeucht. Dieses feuchtwarme Klima bewirkt, dass ganzjährig Pflanzen wachsen. Das ist auch der Grund, warum es im tropischen Regenwald immergrün ist. Jahreszeiten wie in den gemäßigten Zonen gibt es nicht. In keiner anderen Erdregion gibt es eine so vielfältige Pflanzen- und Tierwelt wie im tropischen Regenwald. Die reiche Vegetation in Eala steht dabei in engem Zusammenhang mit der Tageslänge, der Temperatur, der Bodenbeschaffenheit sowie den Niederschlägen.

  • Definiere die Vegetationszonen anhand ihrer typischen Merkmale.

    Tipps

    Wusstest du, dass sich unter dem Blätterdach der Baumriesen im tropischen Regenwald eine Vielzahl unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten tummeln? Worauf deutet das wohl hin?

    Nomaden sind ein Wandervolk, das aufgrund extremer klimatischer Bedingungen wie Dürre und Wassermangel oft ihren Wohnort ändert. Sie leben meist in trockenen und kalten Wüsten, Steppen und Tundren sowie der Prärie, in denen dauerhafter Bodenbau keine Perspektive hat.

    Lösung

    Tropische Regenwälder liegen in Äquatornähe. Hier fallen im Durchschnitt bis zu 1.500 Meter Niederschlag im Jahr. Man spricht daher von den immerfeuchten Tropen. Die tropischen Regenwälder zählen zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten der Erde und verfügen über eine Vielzahl unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten.

    Die Feuchtsavannen hingegen liegen ab dem zehnten Grad nördlicher bzw. südlicher Breite und schließen sich somit an den Regenwald an. Die beiden Regenzeiten nördlich und südlich des Äquators fallen hier immer dichter hintereinander und werden zunehmend kürzer. In der restlichen Zeit des Jahres ist es dann trocken, weswegen hier vor allem Gräser wachsen.

    Die Trocken- und Dornsavannen liegen in der Nähe der beiden Wendekreise. Hier gibt es nur eine Regenzeit, die umso schwächer ist, je näher ein Gebiet am Wendekreis liegt. Aufgrund der großen Dürre wächst hier kaum etwas und die Vegetation ist spärlich. Die Menschen leben hier als Nomaden, da der Wassermangel zur Bedrohung für die dort lebenden Menschen werden kann.

  • Zeige, wie die Menschen zur Desertifikation in der Sahelzone beitragen.

    Tipps

    Achte auf inhaltliche Konnektoren. Wenn zum Beispiel in einem Satz davon die Rede ist, dass der Boden durch Rodung auf die Landwirtschaft vorbereitet wird, so muss im nächsten Satz über die Konsequenz davon zu lesen sein.

    Lösung

    Diese Übung verdeutlicht dir, warum es so schwierig ist, in der Sahelzone zu überleben und warum gerade hier die ärmsten Länder der Welt zu finden sind: Die Menschen in der Sahelzone befinden sich in einem Teufelskreis. Um der Dürre zu entkommen, ziehen sie immer weiter nach Norden und tragen damit letztendlich dazu bei, dass auch diese Gebiete allmählich zur Wüstenlandschaft werden. Dieser Prozess wird Desertifikation genannt.