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Afrika. Der nach Asien zweitgrößte und zweitmeiste bevölkerte Kontinent der Welt bedeckt über 20 % der Landfläche. Den Spitznamen „Wiege der Menschheit“ verdankt er den vielen Funden frühmenschlicher Lebensspuren. Es wird allgemein angenommen, dass der moderne Mensch sich in Afrika entwickelte. Inzwischen leben hier mehr als eine Milliarde Menschen. Noch immer leiden sie unter der Ausbeutung ihrer Heimat. Erst durch Sklavenhandel, später Kolonialismus der europäischen Großmächte. Schon damals galt die fremdartige Tierwelt als Attraktion. Auf dem afrikanischen Kontinent befinden sich mehr als 50 Staaten. Mehrere Regionen beanspruchen jedoch ihre Unabhängigkeit. Die politische Lage ist häufig instabil. Zu den größten Städten des Kontinents zählen Lagos in Nigeria, Kinshasa in der demokratischen Republik Kongo sowie Ägyptens Hauptstadt Kairo. Vor allem in den ländlichen Gebieten ist auch heute noch Selbstversorgung an der Tagesordnung. Die Mahlzeiten werden geerntet und traditionell zubereitet. Auch eigene Tierzucht ist üblich. Ein Großteil von Zentral- und Westafrika ist von dichtem, tropischen Regenwald bedeckt. Ein enormer Gegensatz zu der nordafrikanischen Trockenwüste Sahara und den weitläufigen ostafrikanischen Savannengebieten. Die Wirtschaft in den mittel- und südafrikanischen Staaten ist vor allem auf Export ausgerichtet. Kakao, Bananen, Tropenholz sowie Gold und Diamanten werden verkauft. Eine weitere wichtige Einnahmequelle ist der Tourismus.