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Food crops 02:35 min

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Transkript Food crops

In der Landwirtschaft der Regenwaldzone gibt es zwei Formen der Nutzung: Food crops und Cash crops. Die sogenannten Food crops werden zur Eigenversorgung angebaut, typischerweise in Mischkultur. Dabei wachsen viele unterschiedliche Feldfrüchte nebeneinander. Kokospalmen, Bananenstauden, Cashewnussbäume, Cassava, Süßkartoffeln, Gemüse und mehr. Die Mischkultur ist das typische Landschaftsbild der Subsistenzwirtschaft. Kokospalmen sind in den Tropen weit verbreitet. Sie werden bis zu 30 Meter hoch. Das macht die Ernte schwierig. Mit großem Geschick und noch mehr Kraft klettert der Bauer den Stamm empor, um die reifen Früchte vom Baum zu holen. Unten warten schon die Kinder, denn frische Kokosmilch ist ein köstliches Getränk. Das weiße Nährgewebe des Kerns der Kokosnüsse wird getrocknet und heißt dann „Kopra“. Daraus gewinnt man Öl und Fett. Für die Produktion von Kopra werden Kokospalmen auch in Plantagen angebaut. Cassava, auch Maniok genannt, ist eine typische Frucht für den Eigenbedarf und in weiten Teilen Afrikas ein Grundnahrungsmittel. Cassava ist eine Knollenfrucht. Die Früchte müssen geschält und gründlich gewaschen werden, denn die Schale enthält Giftstoffe. Die geschälten Früchte werden gekocht und wie Kartoffeln zubereitet. Die größeren und wertvolleren Knollen werden sorgfältig verpackt. Sie werden auf dem lokalen Markt verkauft. Exportiert werden sie nicht. Bananen gibt es als Kochbananen oder als süße Dessertbananen. Sie unterscheiden sich äußerlich nur wenig. Auch Kochbananen werden nicht exportiert. Sie werden in afrikanischen Gerichten wie unsere Kartoffeln verwendet. Bananenpflanzen können bis zu zehn Meter hoch werden. Bei der Ernte sieht es fast so aus, als würde ein Baum gefällt.