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Gletscher im Wandel

Alle Inhalte sind von Lehrkräften & Lernexperten erstellt
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Die Autor*innen
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Team Wissensdurst
Gletscher im Wandel
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse

Gletscher im Wandel Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Gletscher im Wandel kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere die Fachbegriffe rund um den Gletscher.

    Tipps

    Achte auch darauf, ob die beiden Teile grammatikalisch zusammenpassen.

    Lösung

    Ein Gletscher bildet sich immer dort, wo mehr Niederschlag in fester Form fällt als abschmelzen oder verdunsten kann. Experten nennen dieses Gebiet auch das Nährgebiet. Da immer mehr Schnee auf das Eis fällt, verwandelt es sich durch den eigenen Druck in Firn. So bezeichnet man Schnee, der mindestens ein Jahr alt ist. Das Firneis verwandelt sich schließlich in Gletschereis. Durch den eigenen Druck und den ständigen Nachschub an Neuschnee bewegen sich die Gletscher und schieben sich in die Zehrgebiete vor. Hier tauen sie schließlich ab.

  • Skizziere den Aufbau eines Gletschers.

    Tipps

    Die Gletscherzunge sieht tatsächlich so aus wie eine Zunge und bildet den Ausläufer der Vereisung.

    Eine Moräne entsteht immer dort, wo sich Schutt ablädt und dann vom Gletscher in seiner Fließbewegung mitgerissen wird. Dementsprechend schmutziger sehen diese Stellen aus.

    Unter einem Gletscherbach versteht man den Ausläufer des Gletschers im Tal.

    Im Gletschertor tritt das Schmelzwasser des Gletschers aus einer Höhle aus.

    Lösung

    Die Abbildung verdeutlicht nicht nur wie ein Gletscher aufgebaut ist, sondern auch wie ein Gletscher entsteht. Demnach bilden sich Gletscher aus großen Mengen von Schnee, der auch im Sommer liegen bleibt, weil mehr Schnee fällt, als die Sonne abschmelzen kann. Das geschieht im Nährgebiet des Gletschers. Die unteren Schneeschichten werden vom darüber liegenden Schnee zusammengedrückt und verdichten sich zu Eis. Durch das eigene enorme Gewicht bewegen sich die Gletscher langsam talabwärts ins Zehrgebiet. Diesen Teil eines Gletschers nennt man Gletscherzunge. Durch das Gletschertor fließt ein Bach von Schmelzwasser heraus. Eine Moräne entsteht immer dort, wo sich Schutt ablädt und dann vom Gletscher in seiner Fließbewegung mitgerissen wird. Dementsprechend schmutziger sehen diese Stellen aus. Im Bild zu sehen sind die Seitenmoränen an den Seiten des Gletschers und die Endmoräne vor dem Gletschertor.

  • Erkläre die Folgen der Klimaerwärmung.

    Tipps

    Durch das Abschmelzen der Gletscher wird viel Wasser freigesetzt. Worauf könnte sich das wohl auswirken?

    Was kann passieren, wenn es in einigen Gegenden bedeutend wärmer wird?

    Lösung

    Die Erderwärmung sorgt nicht nur dafür, dass die Gletscher schmelzen, sondern auch dafür, dass überall die durchschnittlichen Temperaturen steigen. Dadurch verschieben sich die Klimazonen. In Afrika kann es beispielsweise zu Dürren und Hungersnöten kommen, weil es dort kaum noch regnet. Außerdem haben extreme Unwetter nicht nur erhebliche Schäden zum Beispiel durch Sturm zur Folge, sondern führen auch zu Überschwemmungen. Aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels können in naher Zukunft sogar flache Inseln überschwemmt werden und auf kurz oder lang ganz verschwinden.

  • Arbeite heraus, inwiefern steigende Temperaturen den Gletscherschwund beschleunigen.

    Tipps

    Der Aletschgletscher zählt zu den größten Gletschern der Alpen.

    Zwei Aussagen sind korrekt.

    Lösung

    Nicht nur für die Umwelt ist der Gletscherschwund ein großes Problem. Auch für den Tourismus ist der Klimawandel ein Problem. Schließlich fahren jährlich Tausende von Touristen in die Berge, um Schnee zu sehen. Die Reiseveranstalter sorgen daher mit riesigen Schneedepots dafür, dass sich beispielsweise auch das Jungfraujoch, das nicht weit vom Aletschgletscher entfernt ist, im strahlendem Weiß präsentiert. Dennoch sind Experten von der unheimlichen Beschleunigung des Gletscherschwundes alarmiert und prophezeien sogar, dass bis in 30 Jahren kleinere Gletscher sogar ganz verschwunden sein könnten.

    Quelle: https://www.srf.ch/news/schweiz/gletscherschwund-rekordsommer-beschleunigt-die-schmelze (Stand vom 16.10.2019)

  • Beschreibe, warum Gletscher abschmelzen.

    Tipps

    Sicher weißt du, dass Gletscher aus Eis bestehen. Dieses Eis kam dadurch zustande, dass unter großem Druck Schneemassen zusammengedrückt wurden.

    Lösung

    Vor allem Klimaveränderungen sind für das Abschmelzen der Gletscher verantwortlich. Unter anderem sollte dir in diesem Zusammenhang der Treibhauseffekt und die steigenden CO2-Werte ein Begriff sein. Das Schmelzen der Gletscher kann dabei nicht nur im ganzen Alpenraum beobachtet werden. Auch das größte außerpolare Gletschergebiet auf der Nordhalbkugel schmilzt jährlich. Das hat weitreichende Konsequenzen, da dadurch unter anderem die Gefahr von Hochwassern steigt.

  • Erläutere die Folgen des Gletschersterbens für die Umwelt und den Menschen.

    Tipps

    Achte darauf, dass die beiden Teile auch grammatikalisch gut zusammenpassen.

    Eine Klimaerwärmung um 3 Grad Celsius sollte nicht so verheerende Auswirkungen haben wie eine Klimaerwärmung um 5 Grad Celsius.

    Lösung

    Forscher der Universität Zürich konnten bereits Auswirkungen der Klimaszenarien für das Ende des 21. Jahrhunderts in einem Modellexperiment nachweisen. Dabei würden bei einem Anstieg der Sommertemperaturen um mehr als 3 Grad Celsius nur noch größere Gletscher wie der Große Aletschgletscher auch noch im 22. Jahrhundert bestehen bleiben.

    Auch das Max-Planck-Institut hat die Konsequenzen des Klimawandels in den kommenden 100 Jahren benannt. Demnach würde sich bei einer globalen Temperaturerhöhung um bis zu 4 Grad Celsius der Meeresspiegel um durchschnittlich bis zu 30 Prozent erhöhen. Doch auch extrem starke Niederschläge mit Hochwassergefahr sind eine weitere Folge des Klimawandels.