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Wie entstehen Wüsten? 02:59 min

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Transkript Wie entstehen Wüsten?

Ein Drittel der Landfläche der Erde besteht aus Wüsten. Also aus Gebieten mit weniger als 250 mm Niederschlag im Jahr. Aber wie entstehen Wüsten? Es gibt vier Regionen, in denen man sie hauptsächlich antrifft. Die meisten Wüsten befinden sich in der Region um die Subtropen. Die trockene, wolkenlose Luft in diesen Gebieten stammt vom Äquator, wo die hohen Temperaturen dafür gesorgt haben, dass sie ihre Feuchtigkeit abgeregnet hat. In dieser Region entstand die Sahara. Sie ist die größte Trockenwüste der Erde. Mit einer Fläche von 9 Millionen Quadratkilometern liegt sie in 12 verschiedenen Ländern. Regenschattenwüsten befinden sich im Zentrum großer Kontinente. Gebirge schirmen sie vom Regen ab. Feuchte Luft wird zum Aufsteigen gezwungen, es bilden sich Wolken, die allerdings abregnen oder abschneien, bevor sie die Wüste auf der anderen Seite erreichen. Die Himalayakette schirmt auf diese Weise die größte Wüste Asiens ab: die Wüste Gobi. Kalte Meeresströmungen können ebenfalls zur Wüstenbildung führen. Tatsächlich entstehen diese Wüsten, gerade weil sie so nah an Gewässern liegen. Das kalte Wasser kühlt die darüberliegende Luft ab, sodass Wolken abregnen, bevor sie das Land erreichen. So entstand die trockenste Wüste der Welt: die Atacama-Wüste in Chile. Polar- bzw. Kältewüsten bilden sich in den Polargebieten. Die Sonne bietet dort nur wenig Wärme, sodass die extreme Kälte Wasserdampf direkt in der Luft gefrieren lässt. Das macht die Antarktis mit einer Fläche von über 14 Millionen Quadratkilometern zur größten Wüste der Welt. Auch wenn sie von Eis bedeckt ist, ist die Antarktis der trockenste Kontinent der Erde. Steinig oder sandig, heiß oder kalt, eines ist allen Wüsten gemein: Sie alle sind trocken.