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Der Verlauf der Donau - Das Donaudelta 02:38 min

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Transkript Der Verlauf der Donau - Das Donaudelta

Gleich nach Tulcea beginnt der 675.000 ha große Mündungsbereich der Donau, das Donaudelta. 80 % davon liegen in Rumänien, 20 % in der Ukraine. Es ist eines der größten Flussdeltas in Europa. Am Beginn des Deltas verzweigt sich die Donau in drei Hauptarme: Chilia, Sankt Georgs Arm und Sulina. Es gibt eine große Anzahl von kleineren und größeren Seen. Die Hauptarme und die Seen sind durch zahlreiche Nebenarme verbunden. Diese haben eine Gesamtlänge von ca. 1700 km. Zudem wurden auch künstliche Schifffahrts- und Bewässerungskanäle angelegt. Zwischen den Gewässern liegen Sumpf Flächen, Waldgebiete und direkt hinter den schmalen Hochufern auch höher gelegene Flächen. Bleibt beim niedrigsten Wasserstand der Donau noch ca. die Hälfte des Delta Gebietes über dem Wasserspiegel, so sind es beim höchsten Wasserstand nur etwa 3 %. Das Delta Gebiet ist sehr dünn besiedelt. Die wenigen Bewohner stammen aber aus knapp 20 verschiedenen Kulturen. Die meisten sind ursprünglich aus Russland stammende Lipowanen, Ukrainer oder Rumänen. Es gibt aber auch Türken, Griechen, Aromunen, um nur einige zu nennen. Ihre Haupterwerbsquelle ist der Fischfang. Bei der rumänischen Hafenstadt Sulina mündet der mittlere Donauarm, der Sulinaarm, ins Schwarze Meer. Der Leuchtturm von Sulina markiert die Mündungsstelle und stellt den offiziellen Nullpunkt der Donau dar. Anders als bei den meisten anderen Flüssen werden die Kilometer der Donau und ihrer Nebenflüsse flussaufwärts gezählt. 2888 km von der Quelle ihres längsten Quellflusses, der Breg, und 2845 km von ihrer Entstehung in Donaueschingen hat die Donau bis hierher zurückgelegt. 1071 km floss sie entlang von Staatsgrenzen. Die Donau entwässert das östliche Mitteleuropa sowie weite Teile Südosteuropas. Ihr Einzugsgebiet beträgt fast 800.000 km².