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Klimazonen 02:15 min

Textversion des Videos

Transkript Klimazonen

Wetter beschreibt den Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort aber es ist nicht dasselbe wie Klima. Klima ist der durchschnittliche Zustand der Atmosphäre, basierend auf dem Durchschnittswetter von 30 Jahren oder mehr. Das Klima einer Region sagt uns, welches Wetter dort zu erwarten ist, auch wenn das Wetter tageweise stark schwanken kann. Die Welt kann in unterschiedliche Klimazonen eingeteilt werden. Man unterscheidet zwischen tropisch, subtropisch, gemäßigt, subpolar und polar. Jede Klimazone hat ihr eigenes charakteristisches Klima, ihre Vegetation und ihre Tierwelt. Die Polarregionen sind gekennzeichnet durch hohen atmosphärischen Druck, trockene eisige Winde und einen Mangel an Feuchtigkeit. Die klimatischen Bedingungen variieren stark von Region zu Region. In der tropischen oder äquatorialen Zone ist das Wetter das ganze Jahr über heiß und feucht. Von den gefrorenen Polen über heiße Wüsten bis hin zu gemäßigten Graslandschaften. Der vielfältige Lebensraum und die Artenvielfalt unseres Planeten werden durch unser Klima stark beeinflusst und geprägt.

Klimazonen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Klimazonen kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, welche Aussagen richtig sind.

    Tipps

    Überlege, ob das Wetter an deinem Wohnort immer gleich ist. Kann es auch einmal regnen und am nächsten Tag wieder sonnig sein?

    Kurzfristige bzw. aktuelle Wettererscheinungen erhält man durch Beobachten und Messen, während das Klima einer Region durch Wetterbeobachtungen und -messungen über einen längeren Zeitraum erfasst wird.

    Zwei Aussagen sind korrekt.

    Lösung

    In der Meteorologie, d. h. der Untersuchung des Klimas und des Wetters, werden die Begriffe Wetter und Klima ganz klar voneinander unterschieden. Während sich eine Wetterbeschreibung immer nur auf einen bestimmten Zeitpunkt und einen bestimmten Ort bezieht, meint der Meteorologe mit dem Wort Klima das durchschnittliche Wetter einer Region in 30 Jahren und mehr. Damit lässt das Klima immer vermuten, welches Wetter an einem bestimmten Ort zu erwarten ist. Generell wird die Welt dabei in fünf Klimazonen unterteilt. Neben der tropischen und subtropischen Klimazone unterscheidet man auch die gemäßigte, subpolare und polare Klimazone. Jede Klimazone verfügt dabei über ein ganz eigenes, charakteristisches Klima sowie eine ganz eigene Vegetation und Tierwelt.

  • Definiere die jeweiligen Fachbegriffe.

    Tipps

    Deutschland liegt in einer gemäßigten Klimazone. Daneben gibt es noch eine tropische und eine subpolare Klimazone. Fallen dir noch andere Klimazonen ein?

    Das Wetter kann stark schwanken. Bestimmt hast du schon einmal erlebt, dass es eben noch geregnet hat und kurz danach die Sonne wieder geschienen hat.

    Lösung

    Obwohl sowohl das Wetter als auch das Klima den Zustand einer Atmosphäre beschreiben, ist darunter keineswegs das Gleiche zu verstehen. Merke dir daher, dass zum Klima zwar die gleichen Erscheinungen gehören wie zum Wetter (Niederschlag, Luftdruck, aber auch die Temperatur), das Klima jedoch ermittelt wird, indem die Wettererscheinungen einer Region über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Auf diese Weise kann man Aussagen darüber treffen, welches Wetter in einer Region zu erwarten ist. Das Wetter hingegen kann sehr stark schwanken und gibt immer nur Auskunft über den Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt.

  • Gib die spezifischen Eigenschaften der jeweiligen Klimazone an.

    Tipps

    Die Arktis liegt in der polaren Klimazone.

    Europa liegt größtenteils in der gemäßigten Zone.

    Der immerfeuchte tropische Regenwald ist in der tropischen Klimazone zu finden.

    Lösung

    Die Polarregionen wie zum Beispiel die Arktis und die Antarktis zählen zu den kältesten Gebieten der Erde. Hier sind große Teile ganzjährig verreist, das heißt mit Schnee und Eis bedeckt. Aber auch Alaska gehört zur polaren Klimazone. Da die Vegetationsperiode hier nur sehr kurz ist, das heißt nur wenige Wochen im Jahr die Temperaturen über null Grad betragen, ist Pflanzenwuchs schwierig.

    Ganz anders sieht es hingegen in der gemäßigten Klimazone aus. Da hier sowohl Wärme als auch Niederschläge zusammenkommen, findet man sowohl eine reiche Waldvegetation als auch Graslandschaften. Mäßig warme Sommertemperaturen und kühle bzw. kalte Winter beeinflussen zwar den landwirtschaftlichen Anbau, doch sowohl Ackerbau als auch Viehzucht ist in den größten Teilen Europas grundsätzlich möglich.

    Die tropische Klimazone liegt beiderseits des Äquators und zeichnet sich durch weite Savannenlandschaften aus. Aber auch der tropische Regenwald ist der tropischen Klimazone zugehörig und ist durch einen Wechsel von Regenzeiten und Trockenzeiten gekennzeichnet.

  • Erkläre den Zusammenhang zwischen Klima und Landnutzung in Übergangsgebieten.

    Tipps

    Damit Pflanzen wachsen, bedarf es einer Menge Faktoren. Die Temperatur und auch Niederschläge sind für das Pflanzenwachstum zum Beispiel ganz wichtig.

    Ein langer Sommer mag für dich zwar ganz angenehm sein, doch wenn es nicht regnet, können auch keine Pflanzen wachsen. Andersherum ist ein zu kühles Klima bis hin zu Frost keine Grundlage für ein Pflanzenwachstum.

    In nördlichen Gebieten bauen die Farmer statt Winterweizen daher Sommerweizen an, der im Frühjahr ausgesät wird.

    Lösung

    Damit Pflanzen und Früchte gedeihen, braucht es nicht nur Sonne und Niederschlag, sondern auch eine entsprechenden Temperatur und eine Bodenbeschaffenheit. Im Übergangsgebiet der subpolaren und der gemäßigten Zone sind diese Voraussetzungen nicht so ideal. Deswegen können sich hier auch nur gewisse Pflanzengesellschaften und Nutzpflanzen entwickeln. Generell kannst du dir daher merken, dass man abhängig vom Klima für jede Klimazone typische Pflanzenarten findet. Diese stellen die Vegetationszone dar.

  • Arbeite die jeweiligen Klimazonen und Staaten bzw. Länder heraus.

    Tipps

    Trage die Wörter tropische Zone, subtropische Zone, polare Zone, subpolare Zone, gemäßigte Zone in die Lücken ein.

    Achte dabei auf die korrekte Schreibung der Länder.

    Am Äquator ist es feuchtheiß, sodass man hier auch tropische Regenwälder findet. Die Arktis liegt wiederum in der polaren Zone.

    Nummer 1 ist ein Land in Mitteleuropa, das in 16 Bundesländer unterteilt ist. Kannst du dir denken, welches Land das ist?

    Bei Nummer 2 wird das bevölkerungsreichste Land Südamerikas gesucht. Seine Hauptstadt ist Brasilia.

    Nummer 3 ist ein Bundesstaat der USA.

    Lösung

    Um dir die Lage der Klimazonen einzuprägen, kannst du von außen nach innen vorgehen.

    Ganz außen am südlichen Polarkreis befindet sich die polare Klimazone, in der du auch Alaska, aber auch Grönland findest. Danach folgt der nördliche Polarkreis mit der subpolaren Zone. Hier liegt der nördliche Teil Nordamerikas, aber auch Nordrussland. Die gemäßigte Zone umfasst weite Teile Europas, wie beispielsweise Deutschland, aber auch Asiens und Nordamerikas. Sie liegt zwischen der subpolaren und subtropischen Zone. Die subtropische Zone umfasst Teile Nord-, aber auch Südafrikas. Ihr folgt die tropische Zone, die sowohl nördlich als auch südlich des Äquators liegt. Darin liegt zum Beispiel das Land Brasilien.

  • Erläutere, welche Chancen und Gefahren sich durch die Nutzung der Polarregionen ergeben.

    Tipps

    Bedenke, dass wirtschaftliche Interessen nicht immer positiv für die Umwelt sind.

    In erster Linie kann Tourismus sehr positiv für ein Land sein. Durch den Tourismus kommen Menschen auch in abgelegenere Regionen. Dies kann logistische Unterstützung für die betroffenen Regionen hervorrufen und zu einem positiven Erscheinungsbild des jeweiligen Landes beitragen.

    Lösung

    Bei der Nutzung der Polarregionen entstehen auf der einen Seite wirtschaftliche Chancen, aber auch Gefahren für die Umwelt. Zum einen ermöglicht die Verkürzung der Schifffahrtswege schnellere Handelsbeziehungen. Auf der anderen Seite heißt dies aber auch, dass die Route aufgrund der globalen Erwärmung dauerhaft eisfrei ist und damit unwiderruflich geschädigt wurde. Auch ein verstärktes Touristenaufkommen mag in finanzieller Hinsicht für die Städte der Regionen von Vorteil sein, doch greifen die Touristen durch ihre Präsenz stark in den Naturraum ein und bedeuten zugleich ein höheres Müllaufkommen.