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Überbevölkerung

Wie viele Menschen lebten im Jahr 1927 auf der Erde?

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Team Realfilm

Überbevölkerung

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Beschreibung Überbevölkerung

Auf der Erde leben über 7 Milliarden Menschen und wir werden immer mehr. Täglich werden etwa 200.000 Menschen geboren. Genauso viele Menschen leben in einer Großstadt! Durch nützliche Erfindungen in Landwirtschaft, Medizin und Hygiene sterben heute weniger Menschen an Hunger oder Krankheiten als früher. Bevölkerungswachstum bedeutet aber auch, dass wir mehr Fläche brauchen für den Häuserbau, die Landwirtschaft und die Müllentsorgung. So wird der natürliche Lebensraum vieler Tierarten immer kleiner. Die wachsende Weltbevölkerung bedroht die Umwelt, deshalb ist eine nachhaltige Lebensart und eine Kontrolle des Bevölkerungswachstums sehr wichtig.

Transkript Überbevölkerung

Auf der Erde leben über 7 Milliarden Menschen und diese Zahl erhöht sich schnell weiter. Immer dann, wenn die Geburtenrate höher ist als die Sterberate, wächst die Bevölkerung. Und sobald die Bevölkerungszahl die verfügbaren Ressourcen übersteigt und die Umwelt beeinträchtigt, sprechen wir von Überbevölkerung. Diese stellt möglicherweise eine Bedrohung für das Überleben der Menschheit dar. Und unsere steigende Bevölkerungszahl bedroht auch andere Arten. Vor nur 200 Jahren betrug die Zahl der Weltbevölkerung 1 Milliarde Menschen. Durch die Fortschritte in der Landwirtschaft explodierte die Bevölkerung. 1927 gab es schon 2 Milliarden Menschen auf der Erde. Heute sind es über 7 Milliarden. Und die Weltbevölkerung wächst jede Sekunde um mehr als 2 Menschen. Dank der Entwicklungen in Medizin, Landwirtschaft, Hygiene und anderen Bereichen leben wir länger. Im Jahr 2050 werden wir eine Bevölkerungszahl von 9 Milliarden Menschen erreichen. Die Bevölkerung steigt an, die Wassermenge auf der Erde jedoch nicht. Über eine Milliarde Menschen haben schon jetzt keinen Zugang zu sauberem Wasser. Im Jahr 2030 werden wir 50 Prozent mehr Wasser benötigen, um zu überleben. Und im Jahr 2050 werden wir 70 Prozent mehr Nahrungsmittel benötigen, als wir heute haben. Aber es ist nur noch sehr wenig Fläche für die Landwirtschaft übrig. Mehr Menschen bedeuten, dass auch mehr Land für den Häuserbau, den Abbau von Rohstoffen und für die Entsorgung von Abfällen nötig ist. Das verursacht Umweltverschmutzung, hinterlässt weniger Flächen für Tiere und Pflanzen und zwingt ärmere Bevölkerungsteile, in gefährlichen Gebieten zu leben. Das Bevölkerungswachstum ist in weniger entwickelten Ländern höher, aber sie verbrauchen viel weniger Rohstoffe pro Person als in Industriestaaten. Würden wir alle wie ein durchschnittlicher Bewohner Indiens leben, könnte die Erde 15 Milliarden Menschen ernähren. Aber würde jeder die durchschnittliche Lebensweise in den USA übernehmen, könnte unser Planet nur 1,5 Milliarden Menschen aushalten. Um eine globale Bevölkerungskrise zu vermeiden, gibt es nur zwei Dinge, die wir tun können: Nachhaltig leben, um unsere Ressourcen zu schützen, und das Bevölkerungswachstum kontrollieren. In China gab es bis 2015 eine Ein-Kind-Politik, die das Bevölkerungswachstum reduzierte. Auch Bildung und Verhütung können eine wichtige Rolle bei der Verringerung der weltweiten Geburtenrate spielen. So können wir das Bevölkerungswachstum stabilisieren, bevor das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten unwiederbringlich angegriffen wird.

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