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Ernährung der Weltbevölkerung 03:14 min

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Transkript Ernährung der Weltbevölkerung

Weltweit leiden fast eine Milliarde Menschen an Hunger und Mangelernährung. Und diese Ernährungsgefährdung nimmt zu. Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Verknappung von Land und Wasser und sich veränderndes Konsumverhalten sind dafür verantwortlich. „Wenn die Weltbevölkerung anwächst, wird es immer dringender, dass wir die Menge an Nahrungsmitteln, die wir produzieren, erhöhen. Wir müssen die verfügbare Nahrungsmittelmenge so schnell wie möglich verdoppeln.“ „Wir sehen hier an diesen unterschiedlichen Landschaften, dass wir schon fast alles Land, das uns zur Verfügung steht, bewirtschaften.“ Da das verfügbare landwirtschaftlich nutzbare Land begrenzt ist, müssen wir die Produktivität erhöhen und unsere Nahrungsmittelnutzung verändern. Besseres Pflanzen- und Bodenmanagement erhöhen den Ertrag jeder landwirtschaftlichen Fläche. Und auch genetisch veränderte Feldfrüchte könnten den Ertrag verbessern. Sie sind widerstandfähiger gegenüber Schädlingen und Krankheitsbefall und können so verändert werden, dass sie Klimaänderungen trotzen können. Aber die Produktivität zu erhöhen, reicht allein nicht aus. Im Moment ist die Verteilung von Nahrungsmitteln global gesehen mehr als unausgeglichen. Fast eine Milliarde Menschen sind unterernährt, während eine weitere Milliarde übergewichtig sind. In höher entwickelten Ländern werden zum Teil bis zu 50 % der Nahrungsmittel weggeworfen, während weniger entwickelte Länder Schwierigkeiten haben, ihre Bevölkerung zu versorgen. Wenn wir unsere Essgewohnheiten ändern, kann das helfen. Um Fleisch zu erzeugen, benötigt man sehr viel mehr Energie, Fläche und Wasser als für den Anbau von Pflanzen. Wenn sich entwickelnde Länder reicher werden, essen dort immer mehr Menschen Fleisch. Wenn wir die Menge an Fleisch auf unserem Speiseplan verringern könnten, könnten mit den gleichen Ressourcen mehr Pflanzen angebaut werden. Im Jahr 2050 werden vermutlich 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Deswegen ist es wichtig, dass wir Veränderungen anpacken, um sicherzugehen, dass sich die Ernährungsgefährdung nicht verschärft.