30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Lösungsansätze gegen den Klimawandel – Es war einmal unsere Erde (Folge 23) 24:33 min

Textversion des Videos

Transkript Lösungsansätze gegen den Klimawandel – Es war einmal unsere Erde (Folge 23)

Wir haben nun alle möglichen Aspekte des Klimas und dessen Erwärmung untersucht. Und eins ist ganz klar: Nur der Mensch kann die Erwärmung beeinflussen. Er hat sie auch verursacht, nicht wahr? Aber Maestro, angeblich soll es zu spät sein zum Handeln. Und ich habe irgendwo gelesen, dass die Treibhausgase mindestens 100 Jahre in der Atmosphäre bleiben, was auch immer wir tun. Ja stimmt. Das ist aber kein Grund, weiterhin doppelt so viel davon zu erzeugen wie unsere Erde aufnehmen kann. Und wenn man schnell handelt, Maestro, wie lange würde man brauchen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen? Wenn wir damit gleich anfangen, jetzt sofort, sagen wir, zwei Generationen. Was sind denn schon zwei Generationen? Für eure Zukunft ist dieses Vorhaben äußerst wichtig, Kinder. Hat nicht der Mensch Jahrhunderte lang gearbeitet, um Pyramiden zu bauen? Und Kathedralen, auf die die Welt so stolz ist. Vorsicht. Nun, das war alles wichtig, aber nicht wichtiger als unsere heutigen Klimaprobleme. Angeblich werden revolutionäre Methoden getestet, um das Kohlendioxid abzufangen. Die Gase werden komprimiert, um sie in alte Erdöl- oder Erdgasvorkommen zurück zu pumpen. Ja, zurück zur Quelle. Vielleicht funktioniert das auch mit anderen Dingen: Zement, Stahl, Strom. Sehen wir uns das mal an. Wissen Sie, diese Gase könnte man ganz tief ins Meer einleiten, 3000 Meter tief. Mehrere 10000 Milliarden Tonnen Gas könnte man dort einlagern. Ja stimmt. Und man kann nur hoffen, dass dieses Gas dann auch ein paar Jahrtausende dort bleiben wird. Habt ihr andere Ideen? Angeblich nehmen Austernschalen die Gase auf. Das ließe sich weiterentwickeln, oder? In der Tat. Das Problem ist allerdings, man bräuchte davon verflixt viele. Ein Wissenschaftler möchte eine Armada von mehreren 10000 kleinen Linsen ins All schießen, die dann die Sonnenwärme wie Spiegel zurück in den Weltraum schicken, um so die Atmosphäre abzukühlen. Dieser Abschuss müsste allerdings wegen der Schwerkraft vom Mond aus stattfinden. Es ist aber ein hübsches Projekt. Es gibt eine ähnliche Idee. Und zwar Unmengen von Meerwasser in die Atmosphäre zu versprühen, damit die Rückstrahlung der Wolken verstärkt wird. Ein anderer Wissenschaftler will Staub beziehungsweise Schwefel in die Atmosphäre schleudern, um die Sonnenwärme in alle Richtungen zu verteilen. Das ist alles exzellent und entspricht unseren bisherigen Überlegungen, Barrieren gegen die Sonnenstrahlung zu errichten. Ja, das stimmt. Der Ausbruch des Vulkans Pinatubo hat für eine Weile den Himmel verdunkelt und die Erde abgekühlt. Könnte man das wiederholen, Maestro? Ja. Die Wissenschaftler müssten nur Rauch erzeugen, der die Umwelt nicht verschmutzt. Ich kenne noch ein weiteres seriöses Projekt. Man sprüht Wasser auf die Polkappen. Es gefriert und verstärkt dadurch die Eisdecke. Das wäre tatsächlich eine ausgezeichnete Lösung, oder? Gute Idee. Nicht schlecht, ja. Irgendwann werden wir eine Lösung zum Abkühlen unseres Planeten finden. Die europäischen Wissenschaftler arbeiten schon daran, aber das reicht nicht. Wie wir bereits festgestellt haben, müssen auch unsere Giftgasemissionen drastisch reduziert werden. Also werden wir zunächst einmal die größten Umweltsünder ausmachen und dann nach Lösungen suchen. Und nach möglichen Maßnahmen. Bevor wir darüber nachdenken, möchten wir Ihnen von einem Problem erzählen. China. Ja, ich bin ganz Ohr, Kinder. Wie Sie wissen, sind wir nach unserer Reportage über Dongtan nach Peking gefahren. Und was wir dort gesehen haben, ist von dem idyllischen Projekt einer umweltfreundlichen Stadt weit entfernt. Millionen von Menschen haben die Landregionen verlassen. Ihre Häuser mussten Staudämmen und anderen Bauten weichen. Diese Menschen brauchen neue Unterkünfte. Rund 20 der am stärksten verschmutzten Städte der Welt liegen in China. Wir sind da. Also, Sie haben uns doch gesagt, dass sich der Planet erwärmt. Das ist ein globales Problem und die Versäumnisse eines einzigen Landes können alles aufs Spiel setzen, richtig? China ist eine riesige Baustelle und verschmutzt dabei die Umwelt. Ist das nicht ein Risiko für unsere ganze Welt? Viele Menschen dort sind sich der Probleme bewusst geworden und man denkt an Projekte wie in Dongtan. Aber sie scheinen nichts von Ökologie zu verstehen. Oh, es hat ihnen solange an allem gefehlt, aber sie werden schnell lernen. Und uns soll das nicht daran hindern, zu handeln. Jeder auf seinem Niveau. Wir werden also sehen, was die Hauptursachen der Klimaerwärmung sind. Dann müssen wir informieren und zur Tat schreiten. Ja, informieren. Wahnsinn, wie viele Menschen nichts von nachhaltiger Entwicklung wissen. Und auch nichts vom Treibhauseffekt und von der Erderwärmung, die daraus resultiert. Alles richtig. Nun, wir werden es ihnen erklären müssen, sie überzeugen und ihnen Lust machen, an unserer Aktion teilzunehmen. Die, die entscheiden, denke nur an ihre eigenen Interessen. Gut. Was sind eurer Meinung nach die Ursachen dafür? Sagt es mir. Das Transportwesen, der Verkehr natürlich. Die Industrie. Sie ist wahrscheinlich der Hauptfaktor der Umweltverschmutzung und auch eine der Ursachen für die Erwärmung, oder? Das Abholzen der Wälder. Die Bäume haben während ihres Wachstums Kohlenstoff absorbiert, der durch das Abholzen wieder freigesetzt wird. Richtig, darüber haben wir schon hinlänglich gesprochen. Und die Häuser, die Baustellen. Das alles verbraucht viel Energie und es verschmutzt auch noch unsere Umwelt. Ich verstehe nicht, warum man nicht mehr über das Ozonloch spricht, wo uns doch die Ozonschicht vor zu starker Sonneneinstrahlung schützt. Erinnert ihr euch? Das hat uns beunruhigt. Das stimmt. Erst wurde viel darüber geredet, dann nicht mehr. Internationale Verordnungen verbieten den Einsatz von Aerosolen und anderen Verursachern des Ozonlochs und das Loch ist dabei, sich zu schließen. Naja, nicht so schnell natürlich. Nahezu ein Viertel aller Umweltbelastungen lernen durch landwirtschaftliche Prozesse verursacht. Jaja, vor allem wegen des Methangases und des Stickstoffs. Wieso machen wir es so kompliziert? Es sind zu viele Gase, begraben wir sie einfach und setzen einen Korken drauf. Sie werden sich unter der Erde wohl fühlen. Gute Idee. Darüber haben wir vorhin lange gesprochen, aber du warst wahrscheinlich woanders. Das ist doch total schwachsinnig, Gase unter der Erde. Gase fliegen. Man braucht sie nur in den Himmel zu schicken, über die Erdatmosphäre und hopp, kein Thema mehr. Gute Idee und hopp. Man braucht nur, und du erklärst uns natürlich wie das gehen soll. Man behält beides: eine Schicht unten, eine Schicht oben. Und dazwischen sind wir. Tolle Idee, oder? Also bitte Kinder, jetzt mal im Ernst. Fassen wir zusammen. Für die Landwirtschaft: Welche Lösungen habt ihr, lasst hören. Den Einsatz von Pestiziden verbieten. Wir müssen immer benzinsparend fahren. Umweltsünder eine Strafgebühr zahlen lassen. Wir müssen die biologisch ökologische Landwirtschaft fördern. Nagetiere ausschließlich mit Naturprodukten bekämpfen. Ja. Nur Bio-Nahrungsmittel kaufen. Sehr gut, ausgesprochen gut. Die Landwirte überzeugen, dass es nicht in ihrem Interesse liegt, schnell und viel zu produzieren, sondern wenig und besser. Seht mal, mein neues Bewässerungssystem. Kein Wassersprengen mehr, nur tropfenweise. Nicht schlecht, hm? Und meine Jauchegrube. Die Jauche fließt jetzt nicht mehr in den Fluss ab. Das sind doch Fortschritte, oder? Sehr gut. Sie verbrauchen viel weniger Wasser und es wird weniger verschmutzt. Klasse. Es ist nur. Was denn noch? Sie könnten versuchen, noch weniger zu verschmutzen. Was? Wissen Sie, Ihre Maschinen verbrauchen Energie und Ihre Rinder produzieren Methangas. Deshalb verschmutzen Sie und die anderen großen Landwirte die Umwelt. Und das erwärmt den Planeten. Ach so, jetzt verschmutzt das Vieh die Umwelt, ja? Und was kann ich dafür? Ihre Pestizide vergiften die Ernten, die Tiere und die Menschen, die sie essen. Sie müssen auf natürliche Düngemittel zurückgreifen. Das wird Ihren Feldern zugutekommen. Setzen Sie nicht so häufig Ihre Nutzfahrzeuge ein und nutzen Sie sie anders. Erzeugen Sie Treibstoff aus Ihrem Abfall, davon haben Sie genug. Verstehen Sie, unsere Erde kann all die Verschmutzung nicht mehr aufnehmen und erwärmt sich. Wir alle müssen handeln, Sie genauso wie die anderen. Es liegt in Ihrem Interesse. Na wenn das alles ist, was ihr verlangt. Und was heißt das, in meinem Interesse? Sollen doch die anderen handeln. Die Erwärmung lässt die Gletscher schmelzen, aber deren Wasser versorgt die Flüsse. Ohne Gletscher kein Wasser mehr. Da, sehen Sie, überhaupt kein Wasser mehr. Naja, Dürre eben. Da habt ihr recht, es gibt nicht mehr viel Wasser. Haben Sie auch bemerkt, dass man immer weniger Bienen sieht? Achja? Und wie hängt das zusammen? Befreundete Imker haben mir erzählt, dass Milliarden von ihnen verschwunden sind. Vergiftet durch die Pestizide, die sie beim Einsammeln von Blütenstaub aufnehmen. Hier kann das nicht der Fall sein. Glauben Sie das nicht. Vor ein paar Jahren wurden diese Pestizide bei uns verboten. Die Bienen sind zurückgekommen. Daraufhin wurden die Chemikalien wieder erlaubt und die Bienen sind erneut verschwunden. Mach dir keine Sorgen, Onkel. Wir werden ganz einfach ohne Bienen leben. Glaubst du das wirklich? Viele Pflanzen brauchen sie, um sich fortzupflanzen. Ohne Bienen weniger Bestäubung, also weniger Obst, weniger Gemüse. So sieht es aus. Und dann der Gewinnausfall. Seid ihr da auch ganz sicher? Sehen Sie sich die Zeitung an. Der Tod der Bienen bringt den Planeten in Gefahr. Na sowas, na sowas, das hätte ich nie gedacht. Ihr habt vielleicht Recht. Ich werde sehen, was ich tun kann. Sehen wir uns jetzt das Problem mit den Häusern an. Allerdings habt ihr schon viel darüber gesprochen und ich denke, ihr kennt euch bestens aus. Also dann, vorwärts Marsch. Genug geredet, legt los. Sie brauchen doppelte, dreifache Verglasung. So? Zu warm. Falsche Glühbirnen. Der ist nicht voll genug. Nun gut. Sehen wir uns jetzt einen der Hauptgründe der Erwärmung an, die Umweltverschmutzung durch die Industrie. Was für Lösungen habt ihr dafür? Bußgelder für Umweltsünder, die dann in die Forschung fließen. Damit nachhaltiger produziert und weniger weggeworfen. Statt Produkte zu verkaufen, die nach kurzer Zeit nicht mehr funktionieren, sollte man sie vermieten und ihre Wartung übernehmen. Ja, zum Beispiel Computer, Fotokopierer, Handys. Und die Autos. Man sollte mehr Elektroautos herstellen. Mit Batterien, klar. Unternehmen sollten nicht mehr mit Seminaren am anderen Ende der Welt angeben. Gut, ihr habt gute Ideen. Jetzt müsst ihr die Menschen nur noch überzeugen. Aber ich muss euch warnen: Ihr werdet es mit harten Gegnern zu tun haben. Manche Machtinhaber geben nicht so schnell nach, ihr werdet sehen. Ihr werdet sehen. Wir sind ganz Ohr. Der chemische Niederschlag, den Ihre Fabriken erzeugen, belastet unsere Luft, unsere Böden und unsere Pflanzen. Wir bitten Sie, etwas dagegen zu tun. Diese Gifte gelangen in unsere Nahrungsmittel und verursachen Krankheiten. Außerdem tragen auch Sie maßgeblich zur Erwärmung unseres Planeten bei. Die wissenschaftlichen Kreise sind sich nicht einig über die Gründe der Erwärmung. Warum sollten wir dafür Verantwortung übernehmen? Der Klimawandel ist ein natürlicher Zyklus und die Erde hat schon viele solcher Änderungen erlebt. Ach ja? Die jüngsten Gletscherproben beweisen, dass wir momentan eine Konzentration an Treibhausgasen haben, die die Erde seit 600000 Jahren nicht gekannt hat. Reicht Ihnen das? Tja, meine jungen Herrschaften, dafür gibt es bisher leider keine ernsthaften Anhaltspunkte. Der Temperaturanstieg, die Naturkatastrophen, das Schmelzen der Gletscher, der Pole. Sind das keine ernsthaften Anzeichen? Wenn wir noch länger warten bis wir handeln, kann es schon bald zu spät sein. Und Ihre Kinder sind es, die die Konsequenzen tragen müssen. Ist es das, was Sie möchten? Also bitte, wer seid ihr denn, um so mit uns zu sprechen? Wir sind die Erben des Planeten, dieser Erde, die Sie Ihren Kindern überlassen werden. Bleibt jetzt noch der Verkehrssektor. Er macht einen großen Teil der Energie aus, die in der Welt verbraucht wird und die die Umwelt belastet. Was habt ihr hier für Lösungen? Na? Wie für die Industrie gilt auch hier: Man muss die Treibstoffe besteuern und das Geld muss in die Forschung gehen. Die Menschen werden ihren Verbrauch erst dann reduzieren, wenn der Treibstoff zu teuer wird. Man muss kostenpflichtige Verschmutzungsrechte erlassen. Oh, ich glaube nicht, dass das die richtige Lösung ist. Die Menge der abgesonderten Gase wird nämlich gleich bleiben, nur werden sie dann lediglich von denen abgesondert, die viel Geld haben. Verbieten wir die Lastwagen in den Stadtzentren. Viele Städte praktizieren das schon, wegen der starken Umweltbelastung und weil sie den Verkehr blockieren. Und genauso die Müllabfuhr, die in den engen Straßen zu Stoßzeiten gemächlich ihre Arbeit macht und dabei den Verkehr behindert. Ja, das kennt man vor allem aus Großstädten. Die öffentliche Hand muss den Bau leichterer Autos fördern, die wenig verbrauchen und mit erneuerbaren Energien fahren oder Elektroautos. Ja, wie die Elektroautos, die man an der Straßenecke mieten kann, mit einem Abonnement-System wie für das Parken. Tja, warum nicht? Für Fahrräder gibt es das ja schon. Und wie wäre es mit Inlinern? Mit einem Tretroller wäre es auch nicht schlecht. Die Menschen müssen begreifen, dass man nicht mehr mir nichts, dir nichts ins Flugzeug steigen darf. Man müsste auch die Werbung für diese riesigen Geländewagen einstellen, die zwischen zwei Artikeln über Umweltschutz die ganze Zeitschrift füllt. Ich habe gelesen, dass unsere Nahrungsmittel viel spazieren fahren, zum Beispiel sind 59 Transportschritte nötig, damit die Tomaten aus Italien zu Ketchup werden. Man muss per Zug oder per Schiff transportieren, nicht mehr per Lastwagen oder per Flugzeug. Das muss der Vergangenheit angehören. Man bräuchte mehr Nachbarschaftsgeschäfte, um weniger Fahrten zu den Supermärkten zu haben. Und alle, die alleine in ihren Autos sitzen, meint ihr nicht, sie könnten-. Ihr habt alle Recht. Also, jetzt müsst ihr die Verbraucher überzeugen. Aber Vorsicht: Es nur an einem Ort zu tun, bringt nicht viel. Überall auf der Welt müssen eure Club-Freunde dasselbe tun. Sagt ihnen Bescheid. Guten Tag, mein Herr. Wir sind der Club der Erben des Planeten. Darf ich Sie fragen, warum Sie alleine in Ihrem Wagen sitzen? Von meiner Wohnung bis zu meinem Büro gibt es nicht viele andere Verkehrsmittel, junge Dame. Eigentlich müssten Sie in der Lage sein, ihren Wagen, der extrem umweltschädlich ist, an einem Bahnhof oder einer Bushaltestelle stehen zu lassen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind schneller. Sogar mit einem Fahrrad würden Sie schneller sein. 18 Stundenkilometer statt 14 mit dem Auto. Also, auf einem Fahrrad sehe ich mich nicht. Dann besorgen Sie sich einen kleinen Wagen. Bilden Sie eine Fahrgemeinschaft mit jemandem aus Ihrem Betrieb. Ich werde darüber nachdenken, versprochen. Wissen Sie, junger Freund, in meinem Alter werde ich meine Gewohnheiten nicht mehr ändern. Aber gute Frau, dann bilden Sie doch eine Fahrgemeinschaft mit einer Freundin oder einer Nachbarin. Fahren Sie mit erneuerbarer Energie. Meine Dame, Sie zerstören unsere Umwelt und Sie hinterlassen Ihren Kindern und Enkeln eine beschädigte Erde. Ist das etwa das, was Sie wollen? Good morning. May we ask you a few questions? Guten Tag. Dürfte ich Ihnen eine Frage stellen? Buenos dias, senor. Podemos hacer algunas preguntas? Buongiorno. Und, Kinder? Was haltet ihr von euren Erfahrungen? Es ist nicht einfach. Niemand scheint zu glauben, wie ernst der Zustand unseres Planeten ist. Wie kann man ihnen zu verstehen geben, dass wir unbedingt aufhören müssen, mehr Giftgase zu erzeugen als die Erde aufnehmen kann. Die Gase bleiben in der Atmosphäre, belasten das Klima und damit auch den Menschen. Wir hatten oft das Gefühl, die Leute zu belästigen. Die Menschen hören diese Wahrheiten einfach nicht gerne. Wahrscheinlich hat niemand Lust, seinen Energieverbrauch zu halbieren und die Umweltverschmutzung zu reduzieren, weder Privatpersonen noch Landwirte noch Unternehmen, niemand. Aber keiner darf mehr sagen, lasst mich damit in Ruhe, denn wir alle sind betroffen. Alle Regierungen müssen über die globale Erwärmung informieren. Im Fernsehen, in der Presse, im Radio und im Internet. Wir brauchen einen klaren politischen Willen. Jahrtausende sind notwendig gewesen, damit sich die Erde und ihre Atmosphäre entwickeln und sich das Leben und der Mensch anpassen konnten. Und dieser Mensch wird das alles innerhalb von zwei Jahrhunderten zerstören? Nein, das dürfen wir nicht zulassen. Wir haben nun mal keine Ersatzerde, also müssen wir unsere Erde schützen.