Über 2,1 Millionen Schüler*innen nutzen sofatutor!
  • 93%

    haben mit sofatutor ihre Noten in mindestens einem Fach verbessert

  • 94%

    verstehen den Schulstoff mit sofatutor besser

  • 92%

    können sich mit sofatutor besser auf Schularbeiten vorbereiten

Klimaveränderung und Anpassung der Gesellschaften

Video abspielen Video abspielen
Du willst ganz einfach ein neues Thema lernen
in nur 12 Minuten?
Du willst ganz einfach ein neues
Thema lernen in nur 12 Minuten?
  • Das Mädchen lernt 5 Minuten mit dem Computer 5 Minuten verstehen

    Unsere Videos erklären Ihrem Kind Themen anschaulich und verständlich.

    92%
    der Schüler*innen hilft sofatutor beim selbstständigen Lernen.
  • Das Mädchen übt 5 Minuten auf dem Tablet 5 Minuten üben

    Mit Übungen und Lernspielen festigt Ihr Kind das neue Wissen spielerisch.

    93%
    der Schüler*innen haben ihre Noten in mindestens einem Fach verbessert.
  • Das Mädchen stellt fragen und nutzt dafür ein Tablet 2 Minuten Fragen stellen

    Hat Ihr Kind Fragen, kann es diese im Chat oder in der Fragenbox stellen.

    94%
    der Schüler*innen hilft sofatutor beim Verstehen von Unterrichtsinhalten.
Bereit für eine echte Prüfung?

Das Klimaveränderung Quiz besiegt 60% der Teilnehmer! Kannst du es schaffen?

Quiz starten
Bewertung

Ø 3.8 / 9 Bewertungen

Erfahrene Lehrkräfte erstellen und prüfen alle Inhalte bei sofatutor – für eine Qualität, auf die du dich verlassen kannst.

Avatar
sofatutor Team
Klimaveränderung und Anpassung der Gesellschaften
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Der Klimawandel ist in vollem Gang und es besteht keine Möglichkeit ihn aufzuhalten. Nur eine Begrenzung ist vielleicht möglich. Daher müssen alle Länder der Welt sich auf die kommenden Veränderungen einstellen und Maßnahmen ergreifen. Die reichen Industrienationen der westlichen Welt haben es da natürlich einfacher als die Entwicklungsländer in Afrika, Asien und Südamerika. Es drohen Überschwemmungen, Dürren und Hungersnöte. Sieh dir das Video für weitere Informationen dazu an.

Die voraussichtlichen Klimaveränderungen werden sich auf verschiedene Länder ganz unterschiedlich auswirken. Beispiel Deutschland: Die Industrienationen, mit großer Finanzkraft und hohem Lebensstandard, haben gute Chancen mit den Klimaveränderungen gut zurecht zu kommen. Direkte Folgen der Erderwärmung wie häufigere und stärkere Stürme und Überschwemmungen könnten mit baulichen Veränderungen an Gebäuden und höheren Deichen abgefangen werden. Bauern könnten auf andere Feldfrüchte umsteigen, wenn sich Durchschnittstemperatur und Feuchtigkeit verändern und traditionelle Sorten nicht mehr gedeihen. Die Bauern in den Industrienationen können entsprechende neue Maschinen und Saatgut finanzieren. Es können auch - zumindest zeitweilig – positive Veränderungen stattfinden. Höhere Temperaturen und mehr Trockenheit könnte für manche Gebiete in Deutschland mehr Tourismus bedeuten und geringere Energiekosten. Ein weiterer Punkt: Wenn neue Technologien entwickelt werden mit denen die Auswirkungen der Erderwärmung abgefangen werden können. Nur in den Industrieländern haben die Menschen Geld, um solche Technologien zu kaufen. Viele Industrieländer und deren Bürger haben deshalb gute Chancen die Folgen des Klimawandels aufzufangen und können möglicherweise sogar Nutzen aus dem Klimawandel ziehen. Ganz anders werden die Auswirkungen des Klimawandels vermutlich in sogenannten Entwicklungsländern, zum Beispiel in Afrika, sein. Beispiel Uganda: Wenn hier häufigere Stürme auftreten und starke Überschwemmungen wie im Herbst 2007, dann wird damit die Lebensgrundlage für viele Menschen zerstört. Denn die meisten Menschen in Uganda ernähren sich von ihrer eigenen, meist kleinen Landwirtschaft. Auch wenn sich die Durchschnittstemperatur nur um einige Grad erhöhen würde und vielleicht insgesamt weniger Regen fiele, könnten traditionelle Feldfrüchte vielleicht nicht mehr angebaut werden. Für Bewässerung oder den Anbau anderer Nahrungsmittel fehlt das Geld und oft auch das Wissen. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass noch mehr Menschen in Ländern wie Uganda von Hilfslieferungen abhängig werden. Und der ohnehin arme Staat würde noch mehr an Wirtschaftskraft verlieren. Manche Gegenden der Welt, tiefgelegene Flussdeltas in Bangladesch oder sehr flache Inseln, könnten sogar komplett überspült werden und damit unbewohnbar, wenn der Wasserspiegel steigt. Die Bewohner solcher Gebiete werden vermutlich in andere Gebiete umsiedeln, die dann noch viel mehr Menschen ernähren müssten. In vielen Entwicklungsländern ein großes Problem. Zusammenfassend kann man sagen: Entwicklungsländer haben wegen des Klimawandels vermutlich mit wesentlich größeren Problemen zu kämpfen als die Industrienationen. Es besteht zwar Hoffnung, dass in der Zukunft Technologien entwickelt werden, die den Klimawandel aufhalten können oder sogar umkehren. Doch im Moment sind die Prognosen eher düster. Trotz des Klimaprotokolls von Kyoto, in dem sich viele Länder zum Klimaschutz vor allem durch die Verringerung des CO2 – Ausstoßes verpflichtet haben, ist der weltweite Ausstoß von CO2 zwischen 1997 und 2007 weiter gestiegen. Ob die Weltklimakonferenz von Bali Veränderungen bringen wird, wird sich noch zeigen.

Klimaveränderung und Anpassung der Gesellschaften Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Klimaveränderung und Anpassung der Gesellschaften kannst du es wiederholen und üben.
  • Tipps

    Dass ein Land besser mit den Folgen des Klimawandels umgehen kann, bedeutet nicht, dass es den Folgen nicht ausgesetzt ist.

    4 Antworten sind korrekt.

    Lösung

    Richtig:

    • Längere Badesaison an den Küsten: Durch steigende Luft- und Wassertemperaturen verlängert sich der Zeitraum mit angenehmen Badetemperaturen.
    • Verschiebung des Energiebedarfs: Durch mildere Winter sinkt der Heizbedarf im Winter, während der Kühl- und Klimatisierungsbedarf in heißen Sommern deutlich steigt.
    • Zunahme von Extremwetter: Höhere Temperaturen führen zu mehr Wasserdampf in der Atmosphäre, was mehr Starkregen, Überschwemmungen und Unwetter begünstigt.
    • Ende des Skifahrens in den Mittelgebirgen: Durch das Ausbleiben konstanter Frostperioden wird Wintersport in niedrigeren Lagen bis Ende des Jahrhunderts voraussichtlich nicht mehr möglich sein.
    Falsch:

    • Keine insgesamt sinkenden Energiekosten: Zwar sparen wir im Winter Heizenergie, dies wird jedoch durch den steigenden Strombedarf für Kühlung im Sommer sowie steigende Systemkosten ausgeglichen.
    • Deutschland ist nicht immun: Wohlstand schützt nicht vor den Folgen des Klimawandels; auch reiche Länder sind von Hitzewellen, Dürren und Flutkatastrophen betroffen.
    • Keine Schneesicherheit durch mehr Niederschlag: Höhere Niederschlagsmengen im Winter fallen aufgrund der milderen Temperaturen vor allem als Regen statt als Schnee.
  • Tipps

    Die letzte Lücke bezeichnet den Zeitabschnitt, in dem die Menschen begannen, Kohle, Öl und Gas in großen Mengen zu verbrennen.

    Stickstoff ist kein Treibhausgas.

    Lösung

    Der Klimawandel ist heute messbar: 2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen (Stand 2026). Hauptverantwortlich ist das Treibhausgas Kohlendioxid. Es entsteht, wenn fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas verbrannt werden. Im Jahr 2025 wurden weltweit 38,1 Milliarden Tonnen davon ausgestoßen – ein neuer Höchstwert. Der Anteil dieses Gases in der Luft liegt inzwischen um mehr als die Hälfte höher als vor der Industrialisierung.

  • Tipps

    Wetter ist der aktuelle, kurzfristige Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort. Klima beschreibt dagegen das langfristige Muster des Wetters in einer Region.

    Stürme und Überschwemmungen sind extreme Formen des Wetters, die man auch Extremwetter oder Unwetter nennt.

    Lösung

    Veränderungen des Wetters und des Klimas:

    • Häufigere Stürme und starke Überschwemmungen (wie 2007, 2009 und 2023 in Ostafrika)
    • Erhöhung der Durchschnittstemperatur um einige Grad
    • Rückgang der Gesamtniederschlagsmenge (weniger Regen)
    Folgen für Menschen und den Staat:

    • Zerstörung der Lebensgrundlage für viele Menschen
    • Unmöglichkeit des Anbaus traditioneller Feldfrüchte
    • Steigende Abhängigkeit von internationalen Hilfslieferungen
    • Verlust an Wirtschaftskraft für den ohnehin armen Staat
  • Tipps

    Frage bei jedem Blatt: Kann man dieses Problem mit Geld lösen – und ist das Geld in diesem Land da?

    Ein Blatt betrifft ein Gesetz. Überlege, welches der beiden Länder das Geld und die Verwaltung hat, um solche Vorschriften auch umzusetzen.

    Lösung

    Wie gut sich ein Land an die Folgen des Klimawandels anpassen kann, hängt entscheidend von seiner Wirtschaftskraft, Finanzierung und Infrastruktur ab.

    Deutschland (Voraussetzungen vorhanden):

    • Geld für neue Maschinen vorhanden: Landwirte und Gemeinden können sich moderne Technik zur Anpassung leisten.
    • Hoher Lebensstandard im Land: Hohe Finanzkraft ermöglicht Investitionen in den Schutz der Bevölkerung.
    • Neues Saatgut kann gekauft werden: Dürreresistentere oder neue Pflanzensorten können finanziert werden.
    • Klimaanpassungskonzept ist Pflicht: Seit dem Klimaanpassungsgesetz gibt es einen gesetzlichen Rahmen für Schutzmaßnahmen vor Ort.
    Uganda (Voraussetzungen fehlen / hohe Betroffenheit):

    • Geld für Bewässerung fehlt: Es fehlen finanzielle Mittel für moderne Bewässerungsanlagen bei Dürren.
    • Wenig Wissen über neue Anbauarten: Schulungen und Schulungsmaterialien für klimaresistentere Alternativen stehen kaum zur Verfügung.
    • Nahrung kommt vom eigenen Feld: Die meisten Menschen betreiben Selbstversorgung auf kleinen Feldern.
    • Ernteausfall bedeutet sofort Hunger: Ohne finanzielle Rücklagen oder Ersatzmöglichkeiten führt ein Ausfall der Ernte direkt zu Versorgungsengpässen.
  • Tipps

    Zwei Begriffe klingen ähnlich, meinen aber Gegenteiliges: Der eine will verhindern, dass es schlimmer wird. Der andere geht davon aus, dass manches schon passiert ist.

    Lösung

    • Kyoto-Protokoll $\rightarrow$ 1997 geschlossen: Erstmals versprachen viele Länder, weniger CO₂ auszustoßen.
    • Pariser Klimaabkommen $\rightarrow$ 2015 geschlossen: Die Erwärmung soll möglichst auf 1,5 Grad begrenzt werden.
    • Weltklimakonferenz $\rightarrow$ Treffen, bei dem die Staaten jedes Jahr über das weitere Vorgehen verhandeln
    • Klimaschutz $\rightarrow$ Bekämpft die Ursache des Klimawandels: weniger Treibhausgase dürfen ausgestoßen werden.
    • Klimaanpassung $\rightarrow$ Mildert die Folgen: Menschen schützen sich vor Ort, etwa vor Hitze und Hochwasser.
    „Anpassung des Klimas an die Menschen“ ist falsch. Der Mensch kann das Klima nicht gezielt nach seinen Wünschen anpassen.

  • Tipps

    Nicht nur schmelzendes Eis lässt den Meeresspiegel steigen. Warmes Wasser braucht mehr Platz als kaltes – dieser Schritt gehört mit ins vordere Drittel.

    Die Wirkungskette endet mit den Bedingungen in den Zielgebieten der umsiedelnden Menschen.

    Lösung

    Durch die Anreicherung von Treibhausgasen in der Atmosphäre erwärmen sich sowohl die Luft als auch die Ozeane. Diese Erwärmung führt zu zwei zentralen Effekten: Einerseits schmelzen Gletscher und Eisschilde auf dem Land, wodurch riesige Mengen zusätzliches Süßwasser in die Meere fließen. Andererseits dehnt sich das Meerwasser allein durch die steigenden Temperaturen physikalisch aus.

    Beide Faktoren zusammen bewirken einen messbaren Anstieg des Meeresspiegels. In der Folge werden flache Inseln und tiefliegende Küstenregionen immer häufiger überflutet, bis sie schließlich unbewohnbar werden. Die betroffenen Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und umzusiedeln, was in den Zielgebieten wiederum den Druck erhöht, mehr Menschen mit Ressourcen und Nahrung zu versorgen.

30 Tage kostenlos testen
Mit Spaß Noten verbessern
und vollen Zugriff erhalten auf

10.607

sofaheld-Level

6.600

vorgefertigte
Vokabeln

8.386

Lernvideos

39.044

Übungen

34.354

Arbeitsblätter

24h

Hilfe von Lehrkräften

laufender Yeti

Inhalte für alle Fächer und Klassenstufen.
Von Expert*innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden

Pommes der Pinguin hält einen großen gelben Stern in den Händen
Pommes der Pinguin hält einen großen gelben Stern in den Händen
30 Tage kostenlos testen
30 Tage kostenlos testen
Über 2,1 Millionen Schüler*innen nutzen sofatutor Über 2,1 Millionen Schüler*innen nutzen sofatutor
Lernpakete anzeigen
Lernpakete anzeigen
Lernpakete anzeigen