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Entwaldung

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Die Autor*innen
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Team Realfilm
Entwaldung
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Entwaldung

Inhalt

Was ist Entwaldung?

Die Wälder unserer Erde bedecken fast ein Drittel der Landflächen und bieten über 70 % der Tier- und Pflanzenwelt ein Zuhause. Obwohl der Wald so wichtig ist, schreitet die Entwaldung voran. Dadurch ist der Lebensraum vieler Lebewesen in Gefahr und auch weitere Probleme für das Leben auf der Erde entstehen.

Warum der Wald gerodet wird und was Rodung überhaupt ist, erfährst du in diesem Lerntext. Außerdem wird dir einfach erklärt, welche Ursachen die Rodung von Bäumen und ganzen Wäldern für uns hat und welche Folgen sich daraus ergeben.

Welche Ziele haben Rodung und Entwaldung?

Zunächst schauen wir uns die Definitionen der Entwaldung und der Rodung an. Denn hier gibt es einen Unterschied: Unter Rodung versteht man das Entfernen von Gehölz, also einen Vorgang. Wird der Wald auf diese Weise entfernt und in Nutzfläche umgewandelt, spricht man von Entwaldung. Mit dem Begriff Entwaldung wird demnach auch die reduzierte Waldfläche, also das Ergebnis der Rodung, beschrieben. Diese Entwaldung geschieht zwar hauptsächlich durch die Rodung durch den Menschen, aber auch natürliche Waldbrände oder Naturkatastrophen können Gründe für eine Entwaldung sein.

Der Mensch verfolgt bei der Rodung klare Ziele:

  • Bäume werden für den Einsatz als Brennmaterial gefällt.
  • Auch für die Produktion von Möbeln und Papier müssen viele Bäume geschlagen werden.
  • Große Waldflächen werden außerdem gerodet, um neue Flächen für die Viehhaltung und den landwirtschaftlichen Anbau zu schaffen.

Die Rodung ist also die wichtigste Ursache für die Entwaldung.

Wie funktioniert Rodung?

Die Bedeutung der Rodung für die Wirtschaft ist groß. Holz ist ein wichtiger Rohstoff für viele Produktionszweige. Daher muss die Rodung auch schnell und wirtschaftlich vorangehen können. Doch welche Arten von Rodung gibt es eigentlich? Man unterscheidet zwischen Schlagrodung (manuelle Rodung und maschinelle Rodung) und Brandrodung:

  • Manuelle Rodung: Manuell bedeutet, dass etwas von Hand gemacht wird. Das heißt, bei der manuellen Rodung ist anstrengende Körperarbeit gefragt. Als Hilfsmittel dienen Handsägen und Äxte. Die manuelle Rodung findet hauptsächlich im privaten Bereich statt, da sie unwirtschaftlich ist und lange dauert.

  • Maschinelle Rodung: Bei der maschinellen Rodung übernimmt in unseren Wäldern der Holzvollernter, genannt Harvester, die komplette Arbeit der Rodung. Der Harvester wird von einer Fahrerin oder einem Fahrer geführt. Der Vollernter sägt den Baum ab, hält ihn dabei fest und entastet ihn im nächsten Schritt. Danach befördert er die Baumstämme aus dem Wald heraus bis zu einer befestigten Straße, von wo aus das Holz weitertransportiert werden kann.

Es gibt auch eine Zwischenform der manuellen und der maschinellen Rodung. Bei dieser Art der Abholzung nutzt man die Körperkraft und motorisierte Sägen als Hilfsmittel. Diese Form der Waldrodung wird häufig ergänzend zur maschinellen Rodung angewendet.

  • Brandrodung: Bei der Brandrodung wird das Holz der wertvollen Bäume nicht genutzt, sondern verbrannt. Dies ist ein wirtschaftlich günstigerer Weg, wenn man schnell große freie Flächen benötigt. Jeden Baum einzeln zu fällen, ist viel Arbeit und kostet Geld. Bei der Brandrodung übernimmt diese Arbeit das Feuer quasi kostenlos.

Auf der folgenden Abbildung siehst du die verschiedenen Arten der Rodung auf einen Blick.

Verschiedene Arten der Rodung - Rodungsarten

Welche Auswirkungen und Folgen haben Rodung und Entwaldung?

Wie schon zu Anfang erwähnt hat die Entwaldung starke Auswirkungen auf die Natur. Die Folgen der Rodungen wirken sich nicht nur auf viele Tier- und Pflanzenarten aus, sondern auch auf den Menschen.

Bäume spielen in unserem globalen Ökosystem eine große Rolle:

  • Sie nehmen große Mengen an Kohlenstoffdioxid (CO2) auf und verwandeln es in wertvollen Sauerstoff (O2).
  • Sie sorgen dafür, dass Wasser in die Atmosphäre abgegeben wird (Transpiration).
  • Bäume stabilisieren mit ihren Wurzeln den Boden und verhindern, dass er abgetragen oder weggeschwemmt wird.
  • Durch den Laubabwurf entsteht neuer, nährstoffreicher Boden.
  • Die Wälder unserer Erde bieten Schutz und Lebensraum für viele Tiere.
  • Die Abholzung großer Wälder hat demnach auf den Klimawandel direkte Auswirkungen.

Der tropische Regenwald leidet besonders unter der Rodung und Entwaldung und muss häufig großen Weide- und Anbauflächen weichen. Die tropischen Hölzer der Urwälder werden außerdem für die Möbelproduktion gerodet, für die Kundinnen und Kunden viel Geld zahlen.

Etwa die Hälfte unserer Wälder auf der Erde ist bereits verschwunden. Man rechnet mit ungefähr 2 000 beseitigten Bäumen pro Minute. Geht die Entwaldung des Regenwalds auf diese Art weiter, kann es sein, dass es in 100 Jahren keinen Urwald mehr gibt.

In der Tabelle erhältst du einen Überblick über mögliche Auswirkungen der Entwaldung:

Auswirkungen der Rodung auf den Boden Auswirkungen der Rodung auf die Luft Auswirkungen der Rodung auf die Tier- und Pflanzenwelt
Aufgrund fehlender Wurzeln kann Erdreich abgetragen oder weggeschwemmt werden.
→ Erosion
Bei Brandrodung wird viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt.
→ Verstärkung des Klimawandels
Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt verschwindet.
Es gibt weniger Nährstoffe durch abgeworfenes Laub und abgestorbene Pflanzenteile. Es kommt zu weniger Transpiration.
→ weniger Feuchtigkeit in der Atmosphäre
→ Umgebung trocknet aus.
Täglich sterben bis zu 50 Arten aus.
Die natürliche Auflockerung des Bodens durch die Wurzeln fehlt, sodass er verdichtet. Es gibt weniger Umwandlung von Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff. Bei der Brandrodung sterben viele Tiere im Feuer.

Transkript Entwaldung

Wälder bedecken fast ein Drittel der Landfläche der Erde. Sie sind das Zuhause von weltweit über 70 Prozent der Tiere und Pflanzen. Aber diese Lebensräume verschwinden – schnell – durch einen Prozess, der Entwaldung heißt. Bäume werden für den Einsatz als Brennstoff gefällt, und um Produkte wie Möbel und Papier herzustellen, und indem die Bauern Wälder verbrennen, um Land für Getreide und Vieh zu schaffen, zerstören sie diese wertvollen natürlichen Lebensräume. Tropische Regenwälder sind besonders wichtig. Sie sind das Zuhause von mehr als der Hälfte aller Pflanzen- und Tierarten auf der Erde. Aber es wird angenommen, dass durch die Entwaldung täglich über 50 Arten aussterben, weil ihr natürlicher Lebensraum zerstört wird. Pflanzen, die man für Medikamente verwenden könnte, werden vernichtet, bevor man sie überhaupt entdeckt hat. Aber nicht nur die unmittelbare Zerstörung der Flora und Fauna stellt ein Problem dar. Bäume erhalten die idealen Bedingungen für alles Leben auf der Erde aufrecht. Sie beeinflussen den Erdboden, die Atmosphäre und das Klima des ganzen Planeten. Ohne Wurzeln, die das Erdreich zusammenhalten, kann der Boden bei einem Erdrutsch leichter abrutschen oder bei einer Flut weggeschwemmt werden. Bäume geben außerdem Wasser an unsere Atmosphäre ab, was man als Transpiration bezeichnet. Ohne sie wird die Umgebung austrocknen. Mit weniger fallendem Laub, das sich zersetzt, verliert der Boden bis zu 90 Prozent seiner Nährstoffe. Bäume nehmen das Treibhausgas Kohlendioxid auf und geben Sauerstoff ab. Regenwälder produzieren 40 Prozent des weltweiten atmosphärischen Sauerstoffs. Aber wenn sie verbrannt werden, setzen sie stattdessen Kohlendioxid frei. Ungefähr die Hälfte der Wälder auf der Erde sind schon verschwunden. Mit 2000 zerstörten Bäumen pro Minute ist die Entwaldung für ein Viertel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. In nur 100 Jahren kann es sein, dass es gar keine Regenwälder mehr gibt. Wir werden nie damit aufhören, Wälder abzuholzen, aber wir können es nachhaltiger machen. Durch das Ersetzen gefällter Bäume wird das ökologische Gleichgewicht der Erde geschützt.

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