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Holz – ein natürlicher Rohstoff

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Team Wissenswelt
Holz – ein natürlicher Rohstoff
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Holz – ein natürlicher Rohstoff

Inhalt

  • Holz – ein vielseitiger Rohstoff
  • Holz – ein vielseitiger Rohstoff

    Warum ist Holz ein vielseitiger Rohstoff? Schau dich einmal um – überall in unseren Wohnungen finden wir Gegenstände aus Holz. Manche Dinge, wie eine Holzkiste für Holzspielsachen, Streichhölzer oder auch ein Stuhl, sind ganz klar aus Holz. Andere Dinge werden zwar aus Holz hergestellt, aber man erkennt es nicht sofort. Zum Beispiel Papier: Alle Bücher, Zeitungen und Schulhefte bestehen aus Holz. Holz ist also ein Rohstoff, der vielfältige Verwendung findet.

    Vielleicht hast du in deiner Grundschule im Sachunterricht schon etwas zum Rohstoff Holz gehört. Aber was ist Holz genau und ist Holz ein nachhaltiger Rohstoff? In diesem Überblick wird der Rohstoff Holz für Kinder einfach erklärt.

    Ein Rohstoff – was ist das eigentlich? Ein Rohstoff kommt aus der Natur und gilt so lange als roher Stoff, bis er verarbeitet wird.

    Wie wird der Rohstoff Holz gewonnen?

    Holz als Rohstoff ist nicht wegzudenken. Aber was ist Holz eigentlich für ein Rohstoff? Alles, was aus Holz ist, hat einmal gelebt. Denn den Rohstoff Holz liefern unsere Wälder. Die Bäume, die wir für die Holzproduktion benötigen, werden gefällt, wenn sie eine bestimmte Größe erreicht haben.

    Das nutzbare Holz steckt im Baumstamm unter der Rinde. Die Rinde wird deshalb entfernt und zum Beispiel als Rindenmulch für den Garten verwendet. Unter der Rinde steckt der Teil des Holzes, der nun weiterverarbeitet werden kann. Oft wird er schon im Sägewerk in handliche Stücke zerlegt.

    Wenn du dir einmal ein unbehandeltes Stück Holz nach dem Sägen anschaust, dann fällt dir vielleicht auf, dass das Holz ein besonderes Muster hat. Das nennt man Maserung. Diese Maserung entsteht durch die langen, dünnen Fasern, aus denen das Holz besteht. Sie können wellenförmig oder auch wie eine Schneckenlinie verlaufen.
    Wird der Baumstamm einmal quer durchgesägt, dann werden die sogenannten Jahresringe sichtbar. Jedes Jahr kommt durch das Wachstum des Baumes ein Ring, bestehend aus einer hellen und einer dunklen Schicht, dazu. So muss man nur die Ringe der Baumscheibe zählen und weiß, wie alt der Baum ist.

    Erkennst du auf dem Bild die Maserungen und die Jahresringe? Wie alt sind die Bäume?

    Rohstoff Holz

    Holz ist nicht gleich Holz – verschiedene Holzarten

    Nicht jedes Holz ist gleich. Na klar, es gibt ja auch viele verschiedene Arten von Bäumen. Das Holz der Bäume kann man grob in zwei Hauptgruppen unterscheiden: die Harthölzer und die Weichhölzer.

    • Weichhölzer: Bäume, die zu den Weichhölzern gehören, wachsen schnell. Ihre Jahresringe haben einen größeren Abstand zueinander. Weichhölzer sind elastisch, das bedeutet biegsam, und leicht zu bearbeiten. Zu den Weichhölzern gehören unter anderem die Kiefer, der Kirschbaum, die Lärche, die Linde und die Tanne. Aus diesen Bäumen werden zum Beispiel Papier oder Möbel gemacht.

    • Harthölzer: Im Gegensatz zu den Weichhölzern sind die Bäume mit hartem Holz sehr stabil und nicht biegsam. Sie wachsen im Vergleich eher langsam, das heißt ihre Jahresringe liegen näher beieinander. Zu den Harthölzern zählen die Buche, die Birke, die Eiche oder auch die Esche. Dieses Holz nutzt man für Dinge, die mehr aushalten müssen, wie zum Beispiel Gartenzäune oder Schiffe.

    In der folgenden Tabelle findest du einige Beispiele dafür, was aus Hart- und Weichholz hergestellt wird.

    Harthölzer Weichhölzer
    Häuser Streichhölzer
    Zäune Lattenroste
    Schiffe Papier
    Spielzeug Möbel

    Holz – ein nachhaltiger Rohstoff?

    Holz gehört zu den nachwachsenden Rohstoffen. Zu den nachwachsenden Rohstoffen gehört alles, was in der Natur immer wieder neu wächst. Wenn wir darauf achten, dass diese Rohstoffe in Maßen verarbeitet werden, also noch genug in der Natur verbleibt, dann nennt man das nachhaltig. Deshalb sollten wir mit dem Rohstoff Holz nicht verschwenderisch umgehen. Selbst schnell wachsende Bäume benötigen viele Jahre, bis sie groß genug sind, um verarbeitet werden zu können.

    Auch du kannst nachhaltig handeln. Versuche mit Papier sorgsam umzugehen und nicht unnötig viel zu verbrauchen. Wenn du es entsorgst, wirf es in die Papiertonne. Denn Papier lässt sich gut recyceln, also wiederverwerten. Wenn du dann auch noch neues Papier nutzt, das aus Altpapier hergestellt wurde, trägst du selbst dazu bei, dass weniger neue Bäume gefällt werden müssen. Interessierst du dich für die Papierherstellung, dann schau dir gerne auch das Video mit dem Titel Holz – Aus Holz wird Papier an.

    Im Anschluss kannst du nun dein neu erlerntes Wissen mit den Übungen und Arbeitsblättern zum Thema Rohstoff Holz ausprobieren und testen. Viel Spaß dabei!

Transkript Holz – ein natürlicher Rohstoff

Das Holz ist einer unserer wichtigsten Werkstoffe. Sogar ganze Häuser sind aus Holz gebaut, denn Holz ist leicht und widerstandsfähig. Schaut euch einmal in eurer Wohnung um. Vieles ist aus Holz, Streichhölzer ebenso wie Bleistifte. Aus Holz kann man noch viel mehr herstellen: Musikinstrumente, Schiffe, Tische, Stühle und vieles mehr. Wo kommt das Holz her? Holz, diesen wichtigen Rohstoff, liefern uns die Wälder. Das nutzbare Holz befindet sich unter der Rinde. Die Rinde schützt das darunterliegende Holz. Jedes Jahr bildet der Baum in seinem Stamm und seinen Ästen eine weitere Schicht Holz, die auch Jahresring genannt wird. Zählt man am Stamm eines gefällten Baumes alle Ringe zusammen, so erfährt man, wie alt der Baum ist. Wie alt ist dieser Kiefernstamm? Das Holz von verschiedenen Bäumen kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt zwei Hauptgruppen von Bäumen, die Harthölzer und die Weichhölzer genannt werden. Unsere Kiefer zum Beispiel gehört zu den Weichhölzern. Sie wächst schnell, ihre Jahresringe haben einen größeren Abstand zueinander. Kiefernholz ist locker und weich und daher auch leichter zu bearbeiten. Die Harthölzer, wie zum Beispiel die Buche, wachsen langsamer. Ihre Jahresringe haben einen engeren Abstand zueinander. Ihr Holz ist dicht und hart und daher schwer zu bearbeiten. Das Holz besteht aus zahllosen langen, dünnen Fasern, die gerade oder wellenförmig und manchmal auch in Schneckenlinien verlaufen. Durch diese Gefäße wurde der Baum mit Nährstoffen und Wasser versorgt. Dieses Muster, das die Holzfasern ergeben, nennt man auch Maserung. Holz ist nicht immer durchgängig ebenmäßig. Dunkle Stellen oder sogar kleine Löcher findest du nahezu bei jedem Brett, es sind Astknorren. Hier wuchs einmal ein Ast aus dem Baumstamm heraus. Beim Kauf von Holz spielt die Maserung eine große Rolle. Wichtig bei der Auswahl sind aber auch die Farbe, die Struktur und die Härte. Dieses Holz ist zum Beispiel sehr weich und deshalb leicht zu bearbeiten. Aus elastischem Eschenholz kann man biegsame Dinge wie zum Beispiel einen Lattenrost herstellen. Aus hartem Eichenholz werden hingegen Häuser und Zäune hergestellt, die auch Wind und Regen standhalten müssen.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. sehr gut

    Von Roman I., vor mehr als 6 Jahren

Holz – ein natürlicher Rohstoff Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Holz – ein natürlicher Rohstoff kannst du es wiederholen und üben.
  • Welcher Teil des Baumes wird beschrieben? Bestimme.

    Tipps

    Die Astknolle ist ein besonderer Teil der Maserung.

    Lösung

    Holz ist ein wichtiger Werkstoff, aus dem wir Menschen alles Mögliche bauen können. Oft spielt es dabei eine Rolle, wie das Holz aussieht. Neben der Farbe des Holzes ist dabei vor allem die Maserung wichtig. Damit bezeichnet man die Muster im Holz. Diese entstehen durch das Wachstum des Baums: Jahresringe lassen dunkle und helle Ringe entstehen.
    Astknollen sind Stellen, an denen einmal Äste aus dem Baumstamm wuchsen. Sie sind besonders dunkel.
    Bei manchen Brettern wird auch die Rinde des Baumes nicht entfernt. Das sieht dann besonders rustikal aus.

  • Zu welcher Holzart zählen die Baumarten? Ordne zu.

    Tipps

    Holzböden müssen viel aushalten, da viel darauf herumgelaufen wird. Sie sind oft aus Eiche.

    Linden haben sehr große Jahresringe, sie wachsen also schnell.

    Bäume, die langsam wachsen, haben hartes Holz.

    Lösung

    Je nachdem wie schnell ein Baum wächst, hat das Holz unterschiedliche Eigenschaften. Bäume, die langsam wachsen, haben sehr hartes Holz. Bäume, die schnell wachsen, haben weiches Holz. Hartholz ist daher auch teurer als Weichholz.

    Bei uns wachsen viele Hartholz-Bäume. Dazu gehören die Eiche und die Buche, aber auch die Kastanie. Dies sind große Laubbäume.
    Auch viele Weichholz-Bäume wachsen bei uns. Da sie schneller wachsen, werden sie sehr häufig in Forstwäldern gepflanzt. Man kann sie bereits nach 30 Jahren fällen und das Holz verkaufen. Dazu gehören die Nadelbäume wie Fichte und Kiefer, aber auch die Birke. Viele Bäume, die häufig an Straßen gepflanzt werden, wachsen ebenfalls schnell. Dazu gehört die Linde. Pappel und Weide wachsen auch schnell und haben weiches Holz.

  • Welcher Baum ist älter? Entscheide.

    Tipps

    Der dünnste Baum muss nicht der jüngste Baum sein.

    Wie viele Jahresringe kannst du in den Bildern erkennen?

    Lösung

    In jedem Jahr bildet jeder Baum einen neuen Jahresring. Je nach Baumart und Wetter können Jahresringe unterschiedlich breit sein. Ein Baum, der sehr dünne Jahresringe entstehen lässt, kann deshalb älter sein, als man denkt!

    Die Dicke von einem Baum verrät uns also nichts über sein Alter. Man muss immer die Jahresringe zählen. Nur so findest du heraus, wie alt ein Baum wirklich ist.

    Auf dem Bild siehst du, wie eine Baumscheibe aussiehst, wenn man sie wie ein Stück Kuchen herausschneidet. Am Rand ist die Rinde. Danach kommen immer mehr Ringe. Jeder Ring steht für ein Jahr. Dieser Baum ist also neun Jahre alt geworden.

  • Warum ist Holz für uns Menschen so wichtig? Erkläre.

    Tipps

    Aus welchem Material sind früher die großen Segelschiffe hergestellt worden?

    Lösung

    Holz ist ein wahres Wundermaterial: Es ist stabil und gleichzeitig biegsam. Holz ist leicht und schwimmt im Wasser. Außerdem ist es brennbar, schützt vor Kälte und ist wasserdicht. Holz lässt sich gut in die gewünschte Form bringen, man kann es hacken, schnitzen, sägen, spalten, brechen und vieles mehr damit machen.

    All diese Eigenschaften machen das Holz so vielseitig einsetzbar: Man kann es als Feuerholz oder zum Bauen von Häusern, Möbeln oder Schiffen benutzen. Auch für Ski, Schlitten und die Holzeisenbahn oder als Schindeldach kann man Holz verwenden. Es lassen sich noch viele andere Sachen aus Holz herstellen. Schau dich doch einmal in deiner Umgebung um. Kannst du Gegenstände aus Holz entdecken?

  • Woran erkennt man das Alter eines Baumes? Zeige auf.

    Tipps

    An Orten, an denen es windig ist, stehen sehr kleine Bäume, die aber schon sehr alt sein können.

    So sieht ein Baumstamm aus, wenn man ihn quer durchsägt.

    Lösung

    Am äußeren Aussehen eines Baumes kann man sein Alter nicht erkennen. Jede Baumart wächst unterschiedlich. Er hat also unterschiedlich viele Äste, er wird unterschiedlich schnell dicker oder höher. Außerdem hängt es vom Wetter ab, wie schnell ein Baum wächst. Ist es warm genug und hat ein Baum genug Wasser, wächst er schnell. Ist es zu trocken, zu kalt oder zu warm, wächst er langsamer.
    Fällt man den Baum, kann man das Alter aber ganz einfach an den Jahresringen ablesen. In jedem Jahr entsteht ein neuer Jahresring.

  • Welches Holz sollte man verwenden? Ordne zu.

    Tipps

    Lärchen wachsen hoch oben in den Bergen. Hier sind auch Häuser weit verbreitet, die mit Schindeln gedeckt sind.

    Lösung

    Das Holz von den unterschiedlichen Baumarten hat sehr unterschiedliche Eigenschaften. Für fast jeden Zweck findet sich daher das passende Holz!

    • Lärchenholz zum Beispiel ist sehr witterungsbeständig und quillt im Regen kaum auf. Daher wird es da, wo Lärchen wachsen, zum Decken von Dächern verwendet.
    • Eschenholz wird von Menschen schon seit der Steinzeit zum Bauen von Bögen verwendet, da es sehr stabil und biegsam ist. Es bricht erst bei sehr hoher Belastung.
    • Walnussholz bricht schneller, ist aber sehr hart und hat eine schöne Farbe und Maserung. Schöne Möbel lassen sich daraus bauen.
    • Weidenholz lässt sich nur noch schwer sinnvoll verarbeiten. Daher wird es zu Holzspänen zerkleinert und mit Leim zu Spanplatten verarbeitet. Daraus lässt sich fast alles fertigen.

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