30 Tage kostenlos testen

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Der Siebenschläfer

Bewertung

Ø 4.5 / 62 Bewertungen

Die Autor/-innen
Avatar
Team Wissenswelt
Der Siebenschläfer
lernst du in der 1. Klasse - 2. Klasse

Beschreibung Der Siebenschläfer

Steckbrief Siebenschläfer

Warum heißt der Siebenschläfer „Siebenschläfer” und was hat das mit seinem Winterschlaf zu tun? Welche Nahrung frisst dieses nachtaktive Nagetier und wie sieht ein Siebenschläfer überhaupt aus?

Diese Fragen wollen wir im Folgenden beantworten und auch erfahren, wie der Lebensraum eines Siebenschläfers aussieht, wie er sich fortpflanzt und was ein Siebenschläfer-Nest auszeichnet.

Das Aussehen des Siebenschläfers

Der Siebenschläfer ist ein Nagetier mit grauem Fell. Er hat einen buschigen Schwanz und große dunkle Augen. Der Siebenschläfer ist ein sehr guter Kletterer und besitzt lange gelenkige Kletterzehen und Haftballen mit einem klebrigen Sekret an den Füßen, wodurch er meterweit springen kann. So kann er auch weit entfernte Äste erreichen und ohne herunterzufallen von Baum zu Baum gelangen.

Abbildung Siebenschläfer.svg

Weißt du welche Geräusche ein Siebenschläfer machen kann? Die Vielfalt ist groß und reicht vom Quietschen über Pfeifen bis hin zu einem Schnarchen.

Der Lebensraum des Siebenschläfers

Der Siebenschläfer lebt im Wald und baut sein Nest meist in Baumhöhlen. Diese polstert er mit Moos aus, um ein gemütliches Bett für sich und seine Nachkommen zu haben. Manchmal nutzt er aber auch von Menschen aufgehängte Vogelnistkästen, um dort zu überwintern.

Der Winterschlaf des Siebenschläfers

Der Siebenschläfer gehört zur Familie der Schläfer und hält ca. sieben Monate lang Winterschlaf. Von September/Oktober bis April/Mai schläft er Tag und Nacht in seiner Baumhöhle. Das kann kein anderes Tier so gut wie er! Dieser speziellen Fähigkeit hat der Siebenschläfer seinen Namen zu verdanken.

Die Nahrung des Siebenschläfers

Der Siebenschläfer ist nachtaktiv und begibt sich in den Abendstunden auf Nahrungssuche. Am liebsten frisst er Knospen, Früchte und Samen. Diese sind Ende des Sommers im Wald reichlich vorhanden, so dass das der ideale Zeitpunkt ist, um sich vor dem langen Winterschlaf Energiereserven anzufressen.

Die Fortpflanzung des Siebenschläfers

Ein Siebenschläfer Weibchen ist einen Monat lang trächtig und bringt im Schnitt vier Jungen zur Welt. Die Siebenschläfer Babys werden im Spätsommer geboren und müssen sich dann möglichst schnell eine Fettschicht zulegen, um kurz darauf den langen Winterschlaf meistern zu können. Dies ist eine anstrengende Zeit für die Siebenschläfer Mutter, schließlich muss sie genug Nahrung für sich und für ihre Jungen finden. Zum Glück ist das Futterangebot an Waldfrüchten und -pflanzen Ende des Sommers aber besonders reichhaltig und so dauert es lediglich wenige Wochen bis das Siebenschläfer Kind genauso groß wie seine Eltern ist. Eicheln, Bucheckern und andere nahrhafte Früchte lassen die Jungen schnell heranwachsen und so sind sie bereits vor dem Winterschlaf selbstständig.

Die Feinde des Siebenschläfers

Wie alle Lebewesen hat auch der Siebenschläfer Feinde. Dazu gehören unter anderem Greifvögel, Marder und andere Waldbewohner - aber auch der Mensch. Da Siebenschläfer gern in Dachböden hausen und gehörig Krach machen können, ist er kein gern gesehener Gast. Nichts desto trotz dürfen Siebenschläfer nicht gejagt werden, weil sie unter Naturschutz stehen!

Der Siebenschläfer Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Siebenschläfer kannst du es wiederholen und üben.
  • Welche Monate des Jahres verschläft ein Siebenschläfer? Nenne sie.

    Tipps

    Im Sommer ist der Siebenschläfer aktiv und auf Futtersuche.

    Wenn es im Herbst kalt wird, geht er in den Winterschlaf.

    Lösung

    Siebenschläfer halten einen langen Winterschlaf. Dieser dauert um die sieben Monate. Wenn es im Herbst kalt wird, ziehen sie sich in ihre Höhle zurück und bleiben dort, bis es im Frühling wieder warm ist.

  • Warum bekommen Siebenschläfer ihre Jungen im Spätsommer? Erkläre.

    Tipps

    Für den Winterschlaf braucht der Siebenschläfer Fettreserven, da er in dieser Zeit nicht frisst.

    Lösung

    Viele Tierbabys kommen im Frühling zur Welt. Der Siebenschläfer bekommt aber erst im Spätsommer seine Jungen. Zu dieser Zeit ist der Tisch für ihn sehr reichhaltig gedeckt, da nun der Wald voll ist mit Samen und Früchten. So können die Jungen schnell an Gewicht zulegen und sind für den Winter bereit.

  • Welche Aussagen über den Siebenschläfer sind richtig? Nenne sie.

    Tipps

    Siebenschläfer findet man in Baumhöhlen und Nistkästen.

    Siebenschläfer sind in der Nacht aktiv und verschlafen den Tag.

    Lösung

    Die kleinen Siebenschläfer halten einen ausgedehnten Winterschlaf von ungefähr 7 Monaten. In der warmen Jahreszeit müssen sie viel fressen, um für den langen Schlaf genug Reserven zu haben. Meist wirft ein Weibchen 4 Junge, nachdem sie 1 Monat mit ihnen trächtig war.

  • Welche Lebensgewohnheiten hat ein Siebenschläfer? Beschreibe sie.

    Tipps

    Der Winterschlaf des Siebenschläfer dauert sehr lang.

    Lösung

    Der Siebenschläfer verschläft die meiste Zeit des Jahres. Wenn es im September/ Oktober kühler wird, zieht er sich in seinen Bau zurück und verschläft dort bis zu sieben Monate. Daher hat der Siebenschläfer auch seinen Namen.

    Auch am Tag ruht er sich in seiner Baumhöhle aus. Nachts aber ist er auf Streifzug durch die Bäume auf Nahrungssuche. Tiere, die nachts auf Futtersuche gehen, nennt man nachtaktiv. Der Siebenschläfer ernährt sich von Früchten und Samen, die er im Wald findet.

  • Wie sieht ein Siebenschläfer aus? Beschreibe ihn.

    Tipps

    Die Pfoten der Siebenschläfer sind klebrig, damit sie am Baum haften.

    Siebenschläfer haben viele Haare an der Schnauze, um im Dunkeln zu tasten.

    Lösung

    Ein Siebenschläfer ist ein kleines, mausähnliches Nagetier und gehört zur Familie der Schläfer. Seine Merkmale im Aussehen:

    • ein grau-weißes Fell
    • ein langer, buschiger Schwanz, damit er gut balancieren kann
    • große Augen, um in der Nacht zu sehen
    • Füße mit einem klebrigen Sekret, damit er gut klettern kann

  • Welche Tiere halten Winterschlaf? Nenne sie.

    Tipps

    Neben dem Winterschlaf gibt es auch andere Arten, wie Tiere den kalten Winter überstehen.

    Ein Tiger kennt keinen Winter. In seiner Heimat ist es immer warm.

    Lösung

    Der Winter ist eine Jahreszeit, in der es nicht viel Futter gibt und das Überleben für die Tiere daher schwierig ist. Einige Tiere, wie Rehe, Wildschweine und Enten, sind daran so gut angepasst, dass sie die Winter trotzdem gut überstehen können.

    Andere Tiere haben andere Strategien zum Überwintern gefunden. Eine Möglichkeit ist der Winterschlaf. Sie sparen so Energie, wenn es draußen nicht viel zu fressen gibt. Dabei gibt es einige Tiere, die die gesamte Zeit durchschlafen, wie die Fledermaus. Igel und Siebenschläfer wachen zwischendurch immer mal wieder auf.

    Einige Vögel, wie die Gänse, fliegen in wärmere Gebiete zum Überwintern.

30 Tage kostenlos testen
Mit Spaß Noten verbessern
und vollen Zugriff erhalten auf

10.798

Lernvideos

44.117

Übungen

38.764

Arbeitsblätter

24h

Hilfe von Lehrer/
-innen

laufender Yeti

Inhalte für alle Fächer und Klassenstufen.
Von Expert/-innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden