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Simon Bolivar – es war einmal Amerika (Folge 23)

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Es War Einmal Amerika
Simon Bolivar – es war einmal Amerika (Folge 23)
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Simon Bolivar – es war einmal Amerika (Folge 23)

Inhalt

Der lateinamerikanische Freiheitskämpfer Simón Bolívar

Bestimmt hast du den Begriff Lateinamerika schon einmal gehört. Lateinamerika ist eine Bezeichnung für Staaten und Länder in Amerika, in denen kein Englisch gesprochen wird. In diesen Ländern spricht man Spanisch oder Portugiesisch. Aber warum ist das eigentlich so?

Nun, das kommt daher, dass neben den englischsprachigen Briten auch noch andere Länder große Seefahrer und Abenteurer hervorgebracht haben. Diese Menschen kamen aus europäischen Ländern, die große Erfahrungen in der Seefahrt mitbrachten. Dies sind meist Länder, die eine lange Küste und viel Zugang zum Meer haben. Hierzu gehören auch Spanien und Portugal. Beide Länder brachten Abenteurer und Entdecker hervor und daher sind Spanisch und Portugiesisch in Südamerika weit verbreitet.

Auf der Karte kannst du dir ansehen, welche Sprachen auf den beiden Kontinenten Nordamerika und Südamerika gesprochen werden. Oft spricht man auch von Lateinamerika und meint damit die Länder, in denen Spanisch oder Portugiesisch gesprochen wird.

Karte mit sprachlicher Verteilung

Karte Amerika Sprachen

Europäische Entdecker und europäische Herrschende

Als die europäischen Entdecker nach Amerika kamen, lebten dort natürlich schon Menschen. Von diesen wussten aber die Europäer noch nichts, deswegen spricht man von Entdeckungen.

Bei ihrer Ankunft in den fernen Ländern standen die Europäer den dort ansässigen Menschen sehr kritisch gegenüber: Sie sahen sie als ungebildete Wilde und glaubten, dass sie als Europäer die Länder besser regieren könnten. Dass diese Menschen nicht unwissend waren, sondern einfach andere Lebensweisen und Kenntnisse hatten, verstanden die europäischen Entdecker nicht. Außerdem wollten sie so den Reichtum dieser Länder für sich ausschöpfen.

So kam es, dass mit den Abenteurern und Entdeckern die Herrschenden aus Europa auch die Regierung in den neuen Gebieten übernahmen. So herrschte zum Beispiel die spanische Königsfamilie auch über viele südamerikanische Länder. Diese Herrschaft dauerte einige Jahrhunderte, doch irgendwann waren die Menschen in Lateinamerika nicht mehr bereit, sich von Europa aus regieren zu lassen. Sie wollten selbst über ihre Länder bestimmen: Dies nennt man Unabhängigkeit.

Diese Idee von freien Menschen und Ländern war eng mit neuen philosophischen Ideen in Europa verknüpft. Philosophie bedeutet, sich über den Sinn des Lebens und die Stellung des Menschen in der Welt Gedanken zu machen. In Europa gab es zu dieser Zeit viele neue Ideen dazu und diese drangen auch bis nach Amerika vor.

Simón Bolívar

Simón Bolívar – Steckbrief

Du fragst dich nun sicherlich: Wer war Simón Bolívar und was hat er gemacht? Wann lebte Simón Bolívar? In diesem Steckbrief von Simón Bolívar erfährst du mehr über seine Biografie, also über sein Leben.

Simón Bolívar wird bis heute in Lateinamerika als Freiheitskämpfer verehrt. Das liegt daran, dass er als einer der Ersten die neuen Ideen aus Europa mit nach Amerika brachte und sie dort umsetzen wollte. Er war überzeugt, dass die Gebiete in Amerika, in denen Spanisch gesprochen wurde, viel mehr zu Amerika gehörten als zu Spanien. Er glaubte, dass diese Länder frei und unabhängig von Spanien sein sollten. Simón Bolívar gilt auch deshalb als Nationalheld vieler Staaten in Lateinamerika, weil er eine gute Schulbildung genossen hatte und klug war. Schulbildung war zu dieser Zeit sehr teuer und deswegen war Simón Bolívars Ausbildung etwas Besonderes. Doch wo wurde Simón Bolívar geboren?

Simón Bolívar wurde am 24. April 1783 im heutigen Venezuela in Südamerika geboren und verbrachte dort auch seine Kindheit. Als Erwachsener reiste er im Laufe seines Lebens sehr viel. 1799 fuhr Simón Bolívar nach Spanien und erfuhr dort von den neuen Ideen über Freiheit und Unabhängigkeit. Die Philosophen in Europa waren der Meinung, dass alle Menschen von Geburt an bestimmte Rechte besitzen. Ein ganz wichtiges Recht war das auf Freiheit, es sollte keine Versklavung mehr geben und jeder Einzelne sollte frei in seinen Entscheidungen sein und frei sein Leben gestalten können. 1802 kehrte Simón nach Venezuela zurück. Im Gepäck hatte er eine Vorstellung davon, wie Lateinamerika einmal aussehen sollte: unabhängig und frei von den Europäern.

In den folgenden Jahren reiste Simón immer wieder nach Europa und traf sich dort mit Gelehrten, Politikern und anderen bedeutsamen Personen. Als er 1807 nach Venezuela zurückkam, schloss er sich der dortigen Freiheitsbewegung an und kämpfte von nun an für eine Loslösung der Länder Lateinamerikas von Spanien. Er scheiterte mehrfach, setzte aber immer neu an und kämpfte auch gewaltsam gegen die spanischen Herrschenden.

Simón Bolívar reiste durch ganz Mittel- und Südamerika, um die Menschen von seinen Ideen zu überzeugen und sie für den Unabhängigkeitskrieg zu begeistern. Simón Bolívars Hauptziel war, sein Heimatland Venezuela von Spanien zu befreien. Immer wieder wurde der Versuch unternommen, die Spanier endgültig aus Lateinamerika zu vertreiben. Es kam zu Unabhängigkeitserklärungen und Rückeroberungen durch die Spanier. Die gesamte Situation war über Jahrzehnte unklar.

Die Schlacht von Carabobo

Für das langfristige Ziel der Unabhängigkeit Venezuelas von Spanien spielte die Schlacht von Carabobo eine sehr wichtige Rolle. Carabobo liegt 100 Kilometer von Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, entfernt. Bei dieser Schlacht kämpften am 24. Juni 1821 5 000 Freiheitskämpfer zusammen mit Simón gegen 7 000 Spanier. Simon erhielt auch Unterstützung von einigen britischen Soldaten und so konnte er die Schlacht gewinnen.

Der Sieg von Carabobo war eine sehr wichtige Vorentscheidung im Kampf um die Unabhängigkeit. Venezuela wurde im Jahre 1830 schließlich wirklich unabhängig, so wie viele andere Länder in der Region auch. Venezuela gab sich eine Verfassung und der erste Präsident wurde Antonio Paéz.

Eine Vereinigung von lateinamerikanischen Staaten?

Simón war der Meinung, dass nur eine Vereinigung von Staaten in Lateinamerika stark genug sei, um die Europäer zu vertreiben. Deswegen versuchte er immer wieder, andere Freiheitskämpfer dazu zu bewegen, die Staaten zusammenzuschließen. Dies gelang ihm jedoch nicht.

Jeder wollte seinen eigenen Staat gründen und am besten dort auch herrschen. Auch die Menschen selbst wollten lieber eigene Einzelstaaten und keinen Zusammenschluss. Es kam zu Streitigkeiten und es wurde sogar ein Attentat auf Simón Bolívar verübt. Dieses Attentat überlebte er zwar, aber er verstand, dass die Menschen andere Ideen und Vorstellungen hatten als er. Simón zog sich daraufhin aus der Politik zurück.
Doch wie und wo ist Simón Bolívar gestorben? Simón erkrankte an einer schweren Krankheit, der Tuberkulose. Es gab damals noch keine geeigneten Medikamente und so starb er am 17. Dezember 1830 mit nur 47 Jahren.

Transkript Simon Bolivar – es war einmal Amerika (Folge 23)

“Wunderbar, das ist Amerika. Und es war einmal Amerika. Dieses neue unbekannte Ziel. Hört euch alle die Geschichte an, die es suchten dachten nicht an Spiel. Sie übermannen selbst das Meer. Der Weg war mühsam und sehr schwer. Es erfüllte sich ein großer Traum. Abenteuer gab es zu bestehen und Gefahren drohten ohne Ende. Manche mussten dabei untergehen, sahen niemals diesen Kontinent. Doch andere folgten ihrem Traum, durchquerten Zeiten und den Raum, bis sie fanden die, die neue Welt. Und so wurde Wirklichkeit, dieser Traum von einem neuen Land. Und einem Leben voller Menschlichkeit waren ihres Glückes Unterpfand. Dies soll für uns als Beispiel stehen, gemeinsam durch das Leben gehen, denn keiner lebt für sich allein. Auf dieser Welt sind wir daheim.” "1830, wir befinden uns in Santa Marta einer Stadt in Kolumbien. Der Mann, der dort im Bett liegt, ist Simon Bolivar. Gehen wir 40 Jahre zurück "Simon, Simon.” nach Karakas.” "Wo ist denn meine Sänfte, sonst komm ich noch zu spät.” "Die Spanier regieren das Land.” "Wurde ja auch Zeit. Zurückbleiben.” "Simon? Simon?” "Mama ist wieder weg. Ich glaube sie mag mich nicht.” "Hör doch auf zu weinen.” "Sechs Jahre später. Man muss den Leute Verständnis und Bewusstsein beibringen. Leider ist unsere Gesellschaft bestechlich. Sie missachtet den Menschen. Schon im alten Griechenland war eines klar, der Mensch ist das Maß aller Dinge. Verstehst du Simon, in diesem Land muss man die Gesellschaft von Grund auf verändern. Sie muss frei sein von spanischer Bevormundung und der Sklaverei. Der Mensch geknechtet durch den Menschen, dass ist unwürdig. Damit muss Schluss sein, ein für alle Mal.” "Santa Maria ich stehe jetzt hier und spiele die Laute, weil ich mich traute.” "Diese vielen schönen Blumen Simon, das wäre doch nicht nötig gewesen.” "Aber ich wollte ihnen doch nur eine kleine Freude machen Theresa. Es gibt ein Sprichwort, die Dattel der ich meine, die Blume, der Blume.” "María Teresa del Toro und Simon Bolivar waren sehr glücklich miteinander. Leider nur für kurze Zeit. Die junge Frau bekam ein böses Fieber, an dem sie starb. Wir befinden uns in Paris, der Hauptstadt von Frankreich.” "Haben sie gesehen meine Liebe, Simon Bolivar ist wieder da. Irgendwie erinnert er mich an ein wildes Tier. Können Sie mir verraten an welches Monsieur Duboismai?” "Simon Bolivar, also ich weiß nicht recht, vielleicht an einen Vogel. Oder auch an einen Affen.” "Ich denke mehr an einen Vogel.” "Ach ist das lustig, ich könnte mit totlachen.” "Monsieur, diese Beleidigung nehme ich nicht me nothing, you nothing hin. Ich führe eine scharfe Klinge.” "Das dürfen Sie ihm nicht übelnehmen, das war doch nicht so gemeint. Nehmen Sie doch das Leben von der leichten Seite mein Lieber. Wir hier in Paris finden diese Spielchen sehr amüsant. Das hat nichts mit Ihnen zu tun. Ganz Paris liebt Sie mon petit Simon.” "Wir kennen uns doch?” "Hallo Rodriguez. Ja natürlich, Sie hier in Paris?” "Jetzt höre mal zu mein Junge. Du bist ein schicker Kerl und du hast auch was im Kopf. Aber nur den Pariser Mädchen nachlaufen, das ist doch keine Aufgabe für dich. Es gibt wichtigere Dinge. Denk an die Befreiung unseres Landes. Nun sieh dir das an, der setzt sich die Goldkrone doch tatsächlich selber auf. Nicht zu fassen.” "Eigentlich fand ich diesen Bonaparte gar nicht schlecht. Aber allmählich glaube ich dass er durchdreht, total.” "Sie kriegen alle einen Knall, früher oder später. Macht verdirbt.” "Ja, da hast du eigentlich Recht. Also wir brauchten einen, der unser schönes Land endlich mal von den fremden Herren befreit.” "Und an wen Simon, an wen denkst du dabei?” "An Miranda. Miranda ist genau der Richtige. Es gibt keinen Besseren.” "1810, Napoleon Bonaparte ist in Madrid und in Caracas gibt es eine Junta, die den spanischen Kommandanten absetzt. Simon, der Abgeordnete ist, erhält den Rang eines Colonels und fährt nach England um Hilfe zu holen. Vielmehr interessiert ihn den berühmten Miranda kennenzulernen, den er heiß und innig verehrt. Dieser Mann ist spanische Offizier, russischer Oberst, General der französischen Revolution. Er ist klug, kennt Frieden und Krieg. Dieser Miranda ist ein Universalgenie.” "Nach Jahrhunderten der Knechtschaft dürstet unser Land nach Freiheit. Aber die Männer, die unter Junta leiden, haben keine Erfahrung. Sie haben sowas noch nie gemacht. Wir brauchen einen Anführer. General, unser Volk ruft nach Ihnen. Wir brauchen Sie. Ja, wir brauchen Sie wirklich.” “Es lebe die Freiheit.” Nach der Euphorie macht sich Enttäuschung breit. Das Land ist geteilt. Jeder Abgeordnete verfolgt eigene Ziele. Im Jahre 1811 erklärt dann Miranda: "Der Kongress erklärt, dass die Republik Venezuela hiermit frei und unabhängig ist.” "Die spanischen Truppen haben den Kampf wieder aufgenommen. Die junge Republik muss sich verteidigen.” "So eine Armee soll ich als General befehligen? Das ist doch eine Beleidigung.” "Miranda konnte seine Truppen nicht motivieren. Sie kämpften schlecht. Es dauerte nicht lange, da musste er den spanischen General Monteverde um Waffenstillstand bitten. Der verlangte die Kapitulation. Miranda hatte nur noch ein Ziel, er wollte so schnell wie möglich das Land verlassen und nach England segeln. Er war von sich und seinen Idealen enttäuscht. War er ein Verräter, ein Feigling? Nein, er hatte nur die Nase voll. Er hatte erkannt, dass viele Leute für seine Ideen noch nicht reif genug waren, mit ihnen nichts anfangen konnte.” "Oh Schreck.” "Sie haben sich sehr mies verhalten, General Miranda. Jemand wird Sie zur Rechenschaft ziehen. Ergreift ihn.” "Finger weg, sonst beiß ich hier rein. Mir macht ihr keine Angst. Ihr seid nur Papiertiger.” "Miranda verbrachte den Rest seines Lebens im Gefängnis. Simon Bolivar machte Karriere. Eines Tages war er Kommandant in der Garnison in Barranca. Es war ein kleines Nest, in dem nicht viel los war.” "Ich erwarte mehr Begeisterung.” "Der junge und ehrgeizige Bolivar kniete sich in seine Aufgabe. Ihr zwei, kümmert euch darum, dass aus diesen traurigen Figuren anständige Soldaten werden. Ach ja, noch was, lauft nicht immer barfuß herum. Das verstößt gegen den Anstand.” "Der macht vielleicht wieder einen Affen.” "Still gestanden.” "Und die Bajonette immer schön nach vorne halten.” "Aus krummen Figuren machte er im Handumdrehen kerzengerade Soldaten. Und er ließ auch Schiffe bauen. “Vergiss mich nicht. Denk an mich. Wiedersehen.” Die Stadt wurde im Sturm erobert. Und dann marschierte man durch die Anden. “Eh Vorsicht. Hey, pass doch auf da oben.” Es geht nach Suenta. Auch diese Stadt wird eingenommen. “Ja. Ja. Ja. Jubel.” Mérida ist das nächste Ziel. “Hurra. Bravo.”. Ein Sieg jagt den anderen. Am 6. August 1813 befreit Simon Bolivar Caracas von den Spaniern. Er und seine Leute haben über zweitausend Kilometer siegreich zurückgelegt. Der Jubel war groß. “Hurra. Er lebe hoch. Hurra.” "Für dich mein Schatz. Ich habe dir eine kleine Krone gemacht. Mit dem Munde geknüpft. “Hurra.”” "Sieht richtig schnuckelig aus.” "Finger weg.” "Heute Abend habe ich noch nichts vor.” "Dann lass uns abtanzen.” "In Europa hat sich inzwischen einiges verändert. Der Engländer Wellington hat die Franzosen bei Victoria ganz schön gebeutelt. Und Ferdinand ist kurz davor Spanien einzunehmen. Die spanischen Truppen, die noch in Venezuela sind, versuchen noch einmal das Blatt zu wenden. Simon Bolivar hat alle Hände voll zu tun, um die junge Republik zu verteidigen.” "Der spanische Chef Monteverde lehnt es erneut ab, unsere Gefangenen gegen seine auszutauschen. Mit Rebellen so sagt er, verhandelt er nicht.” "Aber er behandelt unsere Leute schlecht und lässt sie erschießen.” "Ja. Ja.” "Na gut, wenn die das wollen, dann machen wir es eben mit allen spanischen Gefangenen genauso. Das bringt sie zum Nachdenken.” "Oh.” "Ein Soldat, auch wenn er siegreich ist, hat kein Recht sein Land alleine zu regieren. Seine Aufgabe ist es die Freiheit zu verteidigen. Ihr müsst erst ein paar Vertreter wählen. Und dann natürlich eine Regierung für dieses Land. Aber ich will mit der ganzen Sache nichts zu tun haben, so wahr ich hier stehe.” “Was sollen wir denn machen? Nein.” "Bolivar soll unser neuer Präsident sein.” “Jawoll. Ja. Jubel. Hoch lebe Bolivar. Unser neuer Präsident, hurra.” "Da ihr es nicht anders wollt, beuge ich mich eurem Willen. "Und dann ging es fleißig weiter. Es wurde gehämmert und genäht. Die Messerchen wurden geschliffen. Und blitzen mussten sie auch. Den Pferden wurde ins Maul geschaut. Und mit dem Pieken wurde kräftigt trainiert. Und es wurde wieder richtig gekämpft. Zum Beispiel in Araure.” "Lange werden wir das nicht mehr durchhalten, unsere Kompanien lösen sich auf.” "Aber wir können uns hier keine Niederlage erlauben. Colonel, Sie bleiben hinten mit ihren Dragonern. Und jeder Mann, der desertiert, wird hart bestraft. Ich verlasse mich auf Sie. Also jeder an seinen Platz, wie die Pflicht es verlangt. Und die anderen, die folgen mir.” “Hurra. Bolivar lebe hoch.” "Die Probleme für Simon Bolivar hörten nicht auf. Die Spanier hatten Verbündete. Der hier ist einer von ihnen. Ein großer Halunke, er heißt Bovis. Er ist der Chef der Elaneros. Das war eine verwegene Reitergruppe, Indianer, Kreolen, alles durcheinander. Eine wilde Truppe.” "Jetzt müssen die Weißen für alle Gemeinheiten büßen, die sie uns angetan haben.” "Auf diese Gelegenheit haben wir lange gewartet…” "In der Nähe von San Matteo stellt Simon Bolivar seine Truppen auf. Er erwartet den Angriff der blutrünstigen Elaneros.” “Heißa Hopsasa. Ja.” "Feuer.” "Attacke.” “Heißa Hopsasa.” "Feuer.” “Heißa Hopsasa, nichts wie weg.” "Hey ihr da, nehmt mich mit. Lasst mich hier nicht liegen.” “Spreng ihn weg den Turm.” "Die Angreifer mussten fliehen. Die Ruhe nach der Schlacht von San Matteo war nur vorübergehend. Drei Monate später hat es Bovis wieder probiert, in Puerta, mit Erfolg. Für Bolivar war das eine schlimme Niederlage. 1816, wo ist er jetzt? Er ist in Haiti.” "Im Namen des Volkes von Venezuela möchte ich Ihnen für Ihre Hilfe danken, Präsident Pétion. Wir wissen Ihre Unterstützung zu schätzen im Kampf um eine große Sache.” "Das ist selbstverständlich, General Bolivar, Sie haben uns versprochen, dass Sie die Sklaverei bei sich abschaffen. Da helfen wir Ihnen doch von Herzen gerne mein Lieber.” "Dem Präsidenten Pétion hat er es zu verdanken, dass er den Kampf fortsetzen kann. Sein alter Gegner Bovis war nur noch ein Schatten seiner selbst.” "Ich heiße Sie herzlich Willkommen General Perez.” "Ich danke Ihnen Bolivar. Wie Sie wissen, wurde Bovis kaltgestellt. Und all diese Leute da, sind jetzt dank meiner Hilfe überzeugte Republikaner. Ich bin sicher, dass wir beide das zusammen schaffen werden mein Lieber. Da drüben ist die feindliche Garnison.” "Aber wir bringen wir unsere Armee darüber?” "Ganz einfach, wir nehmen die Schiffe da. Männer, ich erwarte, dass sich 50 Freiwillige melden.” “Ich komme mit. Ja, ich will auch dabei sein.” "Gut, dann nehme ich schon heute mein wöchentliches Bad. "Kann nichts schaden. Kann nicht schaden. "Und du kommst mit.” “Hey Kleiner, du bekommst Besuch.” "Besuch? Ich mag nicht, wenn ein Besuch eine Szene macht.” "Klappe zu, es zieht.” “Springt alle ins Wasser.” "Im Jahre 1819 sollen sich alle Volksvertreter in Angostura versammeln.” "Die Grundlage der Regierung dieser Republik ist die Souveränität des Volkes, die Trennung der Gewalten, die Freiheit der Bürger, die Abschaffung der Sklaverei und ebenso die Abschaffung aller Privilegien. Wenn man ein Volk jahrhundertelang tyrannisiert und unterdrückt, kann es sich nicht entwickeln. Wir haben eine schwere Aufgabe vor uns. Ich übergebe dem Präsidenten des Kongresses alle meine Vollmachten. Als Soldat bin ich entschlossen den Kampf für die Freiheit der Republik fortzusetzen. Nieder mit den Unterdrückern.” “Hoch. Hurra. Es lebe die Freiheit. Es lebe Bolivar.” "Ist ja eine Affenhitze. Da können einem ja sogar die Affen leidtun, tun. Oh gut, endlich ein bisschen Regen. Der war auch schon überfällig, fällig. Aus dem bisschen Regen wird offensichtlich ein Wolkenschauer, Schauer. Hilfe, der Berg schwimmt.” "Weißt du was er von uns will?” "Keine Ahnung.” "Meine Herren, darf ich Ihnen den neuen Oberbefehlshaber vorstellen. Den Colonel Santander. “Ich verstehe das gar nicht. Keine Ahnung um was es geht.” General Monrino hat sich hier während der Regenperiode mit den Spaniern verschanzt. Da greift man normalerweise nicht an. Aber genau das werden wir machen, in Tunja. Dann endlich ist der Weg nach Boyaca frei. Und in Tame bereitet Santander unser Quartier vor. Du Paez, du kommst nach Tame und greifst den Feind von Norden an. Und wir nehmen diesen Weg. Dort erwartet uns keiner. Das ist die große Überraschung. Über die Anden” "Jetzt tickt er nicht mehr ganz richtig, er will die Anden überqueren.” "Sie können sich verlassen auf uns General. Wir gehen mit.” "Der Weg über die Anden war kein Spaziergang.” "Es regnet Katzen und Hunde, Hunde.” "Oh sieh mal da.” “So ein Wetter. Mir tun die Füße weh. Na komm schon. Los doch, verflixter Gaul. Gib mir deine Hand. Trink erst mal einen Schluck.” "Hier vor See fühle ich mich am wohlsten.” "Die Höhenkrankheit hat wieder zugeschlagen.” "Wir haben es bald geschafft Männer.” "In Tame treffen Sie Colonel Santander wieder.” “Ach, ist der süß.” "Und gebt Kleider denen, die nackt sind, so spricht der Herr. Diese Männer, die uns die heißersehnte Freiheit bringen, haben nichts anzuziehen. Also meine Brüder gebt ihnen Kleider und zwar ein bisschen flott.” “Alle ziehen etwas aus.” "Na, sehe ich in weiß nicht toll aus. Ha. Ha. Ha.” "Dieses Pferd hier schenken wir Ihnen General Bolivar als Dank für Ihre Hilfe.” "Na endlich, da sind sie. Alle Mann auf ihre Posten.” "Wird gemacht General.” "Also los, vorwärts.” "Los Männer, immer schön die Messer schwingen.” “Vorwärts. Attacke.” "Colonel Rodon, gewinnen Sie mir den Kampf. Ich verlasse mich auf Sie.” “Heißa hopsasa. Nichts wie weg.” "Die Siege von Vargas und Boyaca öffnen Bolivar den Weg nach Bogotá.” "Die sind für euch.” "Er wird begeistert gefeiert. Und er lässt sich feiern. General Santander wird sein Vizepräsident. Er selbst kehrt nach Venezuela zurück, denn dort tritt der Kongress zusammen.” "Hiermit erkläre ich die Staaten von Venezuela, Neugranada und Ecuador vereinigt unter dem Namen Republik von Kolumbien. “Jawohl. Bravo.” Und als Präsident schlage ich vor Simon Bolivar.” "Bolivar ist nun in Ecuador. Dort wird noch vereinzelt gekämpft. Aber das Ende der Fremdherrschaft ist abzusehen. Mit großem Triumph zieht er in die Hauptstadt Quito ein. Dort lernt er Manuela Sáenz kennen. In Guayacuil trifft er San Martin, der ist auch mit der Befreiung von Südamerika beschäftigt.” "Ich bin völlig Ihrer Meinung General Bolivar. Die Länder unseres großen Kontinents müssen zusammengeschlossen werden. Aber es gibt noch zu viele Intrigen, zu viele Geheimbündeleien. Wir müssen noch ein bisschen Geduld haben.” "Das denke ich auch. Erst die folgenden Generationen werden unser Werk vollenden. Aber ich bin überzeugt davon auf dem richtigen Weg zu sein.” "Man muss von einer Idee nur überzeugt sein Bolivar. Dann erreicht man auch sein Ziel.” "Von Guayacuil geht Bolivar dann nach Süden, nach Perou. Immer weiter nach Süden. Und so bricht allmählich die Vorherrschaft der Spanier immer mehr zusammen. “Oh da kommt er.” Da ist er.” "Ich traue meinen Augen nicht. Rodriguez.” "Das du mich nach 20 Jahren noch wiedererkennst, unglaublich.” "Na klar, ein Gesicht wie deines vergisst man nie im Leben. Ich will nach Süden. Hast du keine Lust, komm doch mit.” "Und wo sie auch hinkamen, Konfettiparaden ohne Ende.” "Man ruft mich nach Rima und ihr beiden da baut dieses Bolivien auf, was wir ihr eben gegründet haben. Und Sie Marschall Sucre, Sie werden der erste Präsident sein. Und Sie mein lieber Rodriguez ernenne ich hiermit zum Erziehungsminister.” "Von nun an gibt es gemischte Klassen, denn Jungen und Mädchen sind gleichberechtigt. So können dann die Mädchen beweisen, dass sie genauso viel können und genauso viel wert sind, wie die Jungs.” "Wo kommen wir denn da hin Herr Präsident, die Mädchen sollen kochen lernen. Das ist völlig ausreichend.” "Die Esel haben keine Ahnung, die leben alle hinter dem Mond. Alle ein volles Jahrhundert zu spät, aber gut, wenn das so ist. Macht euren Mist doch alleine. Ich gehe. Santander war ein sehr ehrgeiziger Vizepräsident. Und so kam es, dass Bolivar ein kalter Wind ins Gesicht blies. Der Kongress von Bogotá nahm ihm das Oberkommando über die Truppen ab. Und überall im ganzen Land versuchte jeder sein Schäfchen ins Trockene zu bringen.” "Ich werde der zukünftige Präsident dieses Landes.” "Bald bin ich der neue Präsident dieses Landes.” "Nein, ich will es sein.” "Ich will es werden.” "Der neue Präsident, ich natürlich.” "Das waren wirklich zu viele Bewerber. Also griff der Kongress zur Notbremse. Man ruft Simon Bolivar.” "Willkommen Simon.” "Bin ich froh euch hier zu sehen.” "Doch gehen wir nochmal zurück zum Anfang unserer Geschichte.” "Oh Simon, wach schnell auf. Du musst hier weg. Schnell.” "Wo ist Simon Bolivar?” "Simon mein Freund, ich bin aufrichtig erfreut, dass Ihr diesem Attentat entkommen seid.” "Der Drahtzieher dieses Komplotts General Santander wird hiermit zum Tode verurteilt.” "Was? Aber ich…” "Das kann ich nicht zulassen. Er hat mutig für das Vaterland gekämpft.” "Also der Beste hier bin ich.” "Quatsch der Beste bin ich natürlich.” "Nein, ich bin es.” "Totaler Unsinn. Der Beste bin ich.” "Ich glaube ich bin hier überflüssig. Ich gebe hiermit meine Befugnisse zurück. Macht euren Mist alleine. Ich will nicht mehr. Ich habe die Nase voll.” "Simon Bolivar hoffte, dass man ihn so nicht gehen lassen würde. Aber niemand hielt ihn zurück. Für dieses Land gibt es nur noch eine einzige Hoffnung damit es nicht im Chaos versinkt. Wo ist mein enger Vertrauter Sucre?” “General, man hat Marschall Sucre gerade umgebracht.” "So werden die Besten umgebracht, die treu für das Vaterland gekämpft haben. So werden die Besten umgebracht, die treu für das Vaterland gekämpft haben.” "Ein trauriger Schluss, muss ich schon sagen. Tausende von Kilometern hat er zurückgelegt dieser Bolivar. Ihr müsst euch vorstellen, was das für Kräfte gekostet hat. Aber er hatte seinen Traum von Freiheit und Unabhängigkeit verwirklicht. Im Alter von 47 Jahren ist er gestorben. Zu dem Zeitpunkt umfasst dieser große Kontinent Lateinamerika 16 Länder.”

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Am Ende sagen die es sind 16 Staaten

    Von Franz K., vor etwa 4 Jahren
  2. 1

    Von O Pschreiber, vor fast 6 Jahren
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