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Der Schwan – Fortpflanzung

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Team Wissenswelt
Der Schwan – Fortpflanzung
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Der Schwan – Fortpflanzung

Inhalt

Wie pflanzen sich Schwäne fort?

Bestimmt hast du schon einmal Schwäne auf einem Fluss oder See beobachten können. Vielleicht hatten sie sogar ein paar Jungvögel dabei, die ihnen auf Schritt und Tritt gefolgt sind. Aber hast du dich schon einmal gefragt, wie die Paarung und Brutzeit bei Schwänen eigentlich abläuft? Oder wie viele Eier ein Schwan legt? In diesem Video wird die Fortpflanzung des Schwans für Kinder ganz einfach erklärt.

Die Paarung von Schwänen

Im Alter von 2-3 Jahren können Schwäne, wie zum Beispiel der Höckerschwan, Junge bekommen. Sobald sie geschlechtsreif sind, machen sie sich auf die Suche nach einem Partner. Wenn sie diesen gefunden haben, bleiben Schwanenpaare meist ein Leben lang zusammen. Das können viele Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte sein, denn ein Schwan kann bis zu 40 Jahre alt werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt jedoch bei etwa 20 Jahren.

Bereits im Herbst beginnt bei Höckerschwänen die Paarungszeit. Balzende Tiere sieht man aber bis in den März hinein. Während dieser Paarungszeit zeigen Schwäne ein für Entenvögel ungewöhnliches Verhalten, denn das Männchen und das Weibchen balzen gemeinsam. Legt sich das Weibchen schließlich flach auf das Wasser, endet der eindrucksvolle Schwanentanz. Die Paarung selbst, bei der das Männchen sich mit seinem Schnabel am Hals des Weibchens festhält, dauert dabei nur wenige Sekunden. Nach der Paarung richten sich beide wieder auf und ein liebevolles Aneinanderreiben beendet schließlich die Schwanenhochzeit.

Die Brutzeit der Schwäne

Wie bauen sich Schwäne ein Nest?

Schwäne suchen sich ihren Nistplatz immer in der Nähe eines Gewässers. Das kann ein Fluss, ein See oder auch ein großer Teich sein. Das Nest bauen sie in Ufernähe, möglichst windgeschützt in einem Röhrichtgürtel. Das Röhricht ist eine Pflanzengemeinschaft aus Schilf und anderen Gewächsen im flachen Wasser und Uferrandbereich von Gewässern. Das Schilf wird von den Schwänen gerne für den Nestbau genutzt, weil es sich für die schwimmenden Brutplätze besonders gut eignet. Schwanennester sind nicht besonders kunstvoll, dafür aber sehr groß. Ein Partner rupft dafür mit seinem Schnabel Halme aus dem Vorjahr heraus und legt sie in Nestnähe ab. Der andere Partner zieht sich die Halme heran und schichtet sie zu einem ungeordneten, großen Haufen auf. Da das leichte Schilf sehr wind- und wellenempfindlich ist, beschweren es die Schwäne noch mit nassen Wasserpflanzen. Zum Ende des Nestbaus wird die Mulde, in der das Weibchen die Eier ablegen wird, noch mit weichen Daunen ausgepolstert.

Wie brüten Schwäne ihre Eier aus?

Anfang April beginnt das Schwanenweibchen mit der Eiablage. Sie können bis zu zwölf Eier legen. Die Eier werden nun für etwa anderthalb Monate vom Weibchen bebrütet, während der Schwanenvater die Umgebung des Nestes bewacht. Während der gesamten Brutzeit dreht und wendet das Weibchen immer wieder die Eier, damit sie gleichmäßig und von allen Seiten erwärmt werden.

Das Schwanenei – ein Vogelei

Aufbau eines Schwaneneis

Die Farbe des etwa 300 Gramm schweren Schwaneneis kann grau bis grünlich sein. Im Wesentlichen unterscheidet sich der Aufbau eines Schwaneneis aber nicht von dem eines anderen Vogeleis. Das Schwanenei ist von einer Kalkschale umgeben, die das wertvolle Innenleben schützt. Sie hält einigen Druck aus, denn sie darf nicht brechen, wenn sich das Schwanenweibchen zum Brüten daraufsetzt. Von innen ist die Kalkschale allerdings leicht zu knacken. Zwischen Kalkschale und Eiklar liegt eine dünne Schutzhaut, die sogenannte Schalenhaut. Das Eiklar, in dem die Dotterkugel schwimmt, wehrt Krankheitserreger ab und wirkt wie ein Stoßdämpfer. Das Eidotter enthält alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine für das Vogelkind und wird von der Dotterhaut in Kugelform gehalten. Direkt auf dem Dotter befindet sich die Keimscheibe, aus der sich schließlich das Küken entwickelt. Zwei Hagelschnüre halten den Dottersack und das ungeborene Küken mittig im Ei und verhindern, dass es an der Schale anklebt. Da das Küken im Ei bereits atmet, ist die Kalkschale luftdurchlässig. Außerdem befindet sich im Ei eine Luftkammer mit einem Luftvorrat, die entsteht, wenn sich das Ei nach dem Legevorgang abkühlt.

Interessiert es dich, wie es nach der Brutzeit für die Schwaneneltern und die Küken im Ei weitergeht und wie sie sich nach dem Schlüpfen entwickeln? Dann schau dir gerne das Video Der Schwan – Entwicklung an.

Transkript Der Schwan – Fortpflanzung

Im Alter von zwei bis drei Jahren, können Höckerschwäne Junge bekommen und machen sich auf Partnersuche. Bereits im Herbst beginnt bei Höckerschwänen die Paarungszeit. Balzende Tiere sieht man aber bis in den März. Dabei zeigen sie ein für Entenvögel ungewöhnliches Verhalten: Männchen und Weibchen balzen gemeinsam. Legt sich das Weibchen schließlich flach aufs Wasser, endet der Schwanentanz. Die Paarung selbst, bei der das Männchen sich am Nacken des Weibchens festhält, dauert nur wenige Sekunden. Ein kurzes Aufrichten und aneinanderreiben beendet die Schwanenhochzeit. Die Paare bleiben meist ein Leben lang zusammen. Das können viele Jahre, manchmal Jahrzehnte sein. Schwäne können bis zu vierzig Jahre alt werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa zwanzig Jahren. Höckerschwäne wählen ihren Nistplatz immer in Gewässernähe aus. Dieses Paar hat sich für den Röhrichtgürtel in einer windgeschützten Bucht des Sees entschieden. Schwanennester sind nicht besonders kunstvoll, dafür sehr groß. Als Baumaterial nutzt das Pärchen das, was in Reichweite ist, vor allem Schilf. Das leichte Schilfrohr eignet sich besonders gut für schwimmende Nester. Ein Partner rupft mit seinem Schnabel Halme aus dem Vorjahr heraus und legt sie in Nest Nähe ab. Der andere Partner zieht sich die Halme heran und schichtet sie zu einem ungeordneten großen Haufen auf. Das leichte Röhricht ist sehr Wind und wellenempfindlich. Deshalb beschwert das Paar es mit nassen Wasserpflanzen. Immer wieder unterbrechen die Vögel ihre Arbeit. Es dauert mehrere Tage, bis sie ihr Nest fertiggestellt haben. Anschließend wird die Nistmulde mit Daunen ausgepolstert. Anfang April beginnt das Schwanenweibchen mit der Eiablage. Die nächsten eineinhalb Monate wird sie die Eier bebrüten, während das Männchen die Umgebung bewacht. Diese Graugänse kommen dem Schwanennest immer wieder sehr nahe. Eigentlich stellen Wildgänse keine Gefahr für die deutlich größeren Schwäne dar, doch das Männchen vertreibt die Eindringlinge. Nachdem wieder Ruhe herrscht, kehrt der Schwan ans Nest zurück. Es ist Ende April. Die Hälfte der Brutzeit hat das Schwanenpärchen hinter sich. Vorsichtig dreht und wendet das Weibchen immer wieder die Eier. So werden sie gleichmäßig von allen Seiten erwärmt. Schwäne können bis zu zwölf Eier legen, von denen eines ungefähr 300 Gramm wiegt. Die Farbe der Schale kann grau bis grünlich sein. Vogeleier sind im Wesentlichen gleich aufgebaut. Außen, sozusagen als Verpackung, umschließt eine dünne, aber dennoch harte Kalkschale das wertvolle Innenleben. Sie hält einigen Druck aus, denn sie soll nicht brechen, wenn sich der Altvogel zum Altbrüten darauf setzt. Von innen ist sie allerdings leicht zu knacken. Als Schutz liegt an ihrer Unterseite eine feine Schalenhaut. Das Eiklar, es wird fälschlich oft als Eiweiß bezeichnet, wehr Krankheitskeime ab und übernimmt die Aufgabe eines Stoßdämpfers für die Dotterkugel. Der Eidotter enthält alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine für das Vogelkind. Die umgebende Dotterhaut hält das flüssige Vorratspäckchen in Kugelform. Auf dem Dotter befindet sich ein vorerst winziges weißes Pünktchen, nicht größer als ein Stecknadelkopf. Es ist das wertvolle Herzstück des Eies, die Keimscheibe. Sie wird auch Keimfleck genannt. Aus ihm entsteht das Küken. Damit diese Keimscheibe immer oben auf zur Brutwärme zu liegen kommt, hängt die Dotterkugel an zwei Hagelschnüren, sie ähneln einer gedrehten Kordel. Diese verhindern auch, dass das ungeborene Küken an der Schale anklebt. Das werdende Küken atmet bereits im Ei. Dazu ist die Kalkschale durchlässig. Außerdem befindet sich im Ei eine Luftkammer mit Luftvorrat. Sie entsteht durch das Abkühlen des Eies nach dem Legevorgang.

Der Schwan – Fortpflanzung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Schwan – Fortpflanzung kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie sieht das Nest von Schwänen aus? Beschreibe.

    Tipps

    Schwäne leben auf dem Wasser.

    Sie legen sehr große Eier.

    Das Schwanenpaar baut das Nest gemeinsam.

    Lösung

    Schwäne leben die meiste Zeit auf dem Wasser. Sie bauen ihr Nest für ihre Nachkommen deshalb auch in Gewässernähe.
    Als Baumaterial nutzen sie alles, was sie finden können. Am liebsten verwenden sie aber Schilf, denn dieses Material ist besonders gut für schwimmende Nester geeignet.
    Schwanennester sind sehr groß, weil die Eier sehr viel Platz brauchen.
    Gemeinsam baut das Schwanenpaar am Nest. Während der eine die Halme holt, stapelt der andere sie ordentlich zu einem Nest auf.

  • Wie läuft der Fortpflanzungsakt ab? Erkläre ihn.

    Tipps

    Normalerweise balzen Vögel nicht gemeinsam.

    Der Geschlechtsakt ist sehr kurz.

    Man sagt, dass Tiere balzen, wenn sie sich mit anderen Tieren paaren wollen.

    Lösung

    Das Paarungsverhalten der Höckerschwäne ist recht ungewöhnlich im Vergleich zu anderen Entenvögeln. Das Ungewöhnliche ist, dass das Männchen und das Weibchen gemeinsam balzen.

    Bei anderen Vögeln wie den Stockenten balzen nur die Männchen und wollen so die Weibchen anlocken. Durch auffälliges Verhalten machen die Entenmännchen sozusagen Werbung für sich.
    Andere Entenvögel hingegen betreiben vor dem Paarungsakt eine Art Tanz. Dieser dauert dann manchmal sogar länger als der Akt selbst.

  • Wie läuft die Brutzeit der Schwäne ab? Bestimme die Reihenfolge.

    Tipps

    Als Erstes muss das Nest gebaut werden.

    Dann kommen die Eier zum Brutort.

    Brut ist ein anderes Wort für den Nachwuchs der Schwäne.
    Das Wort hat auch mit brüten zu tun.

    Lösung

    Insgesamt brütet das Schwanenweibchen eineinhalb Monate lang.
    Anfang April legt sie die Eier im zuvor gebauten Nest ab. Das Männchen bewacht nebenbei die Umgebung. Ende April ist die Hälfte der Brutzeit um. Der Schwan wendet immer wieder die Eier, damit sie auch überall schön warm sind. Nach eineinhalb Monaten hört man ein Knacken. Das Küken pellt sich aus dem Ei.

  • Wie sieht ein Ei von innen aus? Ordne die Fachwörter zu.

    Tipps

    Die Kalkschale ist ganz außen.

    Die Dotterhaut schützt den Eidotter.

    Das dickflüssige Eiklar umgibt das Dotter.

    Lösung

    Das Ei wird von einer Kalkschale umgeben. Direkt darunter befindet sich die Schalenhaut. Der größte Teil des Eis wird von dem dünnflüssigen Eiklar ausgefüllt. Oben und unten befindet sich jeweils eine Luftkammer. In der Mitte befindet sich das Dotter mit der Dotterhaut und der Keimscheibe. Aus der Keimscheibe wächst das Küken. Das Dotter wird von dem dickflüssigen Eiklar umgeben und ist über zwei Hagelschnüre fixiert.

  • Was weißt du über den Höckerschwan? Gib an.

    Tipps

    Die Paarungszeit beginnt in der zweiten Hälfte des Jahres.

    Schwäne können bis zu 40 Jahre alt werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt jedoch nur bei der Hälfte.

    Lösung
    • Höckerschwäne sind nach zwei bis drei Jahren geschlechtsreif. Das bedeutet, dass sie dann als Männchen Nachkommen zeugen können und als Weibchen Eier legen können.
    • Die Paarungszeit beginnt im Herbst. Balzende Tiere können jedoch bis in den März beobachtet werden. Man sagt, dass Tiere balzen, wenn sie sich mit anderen Tieren paaren wollen.
    • Die Höckerschwäne bleiben ihr ganzes Leben mit demselben Partner zusammen. Das sind meistens viele Jahre.
  • Welche Aufgaben besitzen die Bestandteile eines Eis? Ordne zu.

    Tipps

    Das Eiklar umgibt die Dotterkugel.

    Eine Haut hat die Aufgabe, etwas in Form zu halten.

    Die Hagelschnüre halten den Dotter fest.

    Lösung

    Die Bestandteile des Eis haben wichtige Aufgaben, damit dem Küken nichts passiert.

    • Das dickflüssige und das dünnflüssige Eiklar wehren Krankheitserreger ab. Außerdem dienen sie als Stoßdämpfer für das Dotter.
    • Aus der Keimscheibe entwickelt sich das Küken.
    • Damit das Küken wachsen kann, befinden sich im Dotter wichtige Nährstoffe und Vitamine.
    • Das Dotter wird von der Dotterhaut in Form gehalten.
    • Die Hagelschnüre oben und unten verhindern, dass die Keimscheibe wandert und dass das Küken an der Schale festklebt.

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