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Wie kommen Vogelbabys zur Welt?

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Team Wissenswelt
Wie kommen Vogelbabys zur Welt?
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Wie kommen Vogelbabys zur Welt?

Inhalt

Die Geburt eines Vogels – einfach erklärt

Hast du einmal ein Video von schlüpfenden Vogelküken gesehen? Im Video zu dieser Übersicht kannst du zum Beispiel den Vogel Triel bei seiner Geburt sehen. Weißt du, wie das Küken aus seinem Ei kommt und in welcher Jahreszeit Vögel schlüpfen? Diese und weitere Fragen bekommst du hier einfach erklärt.

Wo bauen Vögel ihre Nester?

Obwohl es so viele verschiedene Vogelarten auf der Welt gibt, läuft die Geburt recht ähnlich ab:

  • Fast alle Vögel bauen ein Nest und legen dort zu Beginn der Brutzeit ihre Eier ab. Die kleinen Küken wachsen im Ei heran. Das Nest soll sie vor Regen, Wind und Fressfeinden schützen.
  • Die Nester werden je nach Vogelart zum Beispiel in Bäumen, auf Schornsteinen, in Felsspalten oder im Schlamm am Ufer eines Sees errichtet. Direkt am Seeufer brütet zum Beispiel der Flamingo.

Welche Vogelarten findest du besonders spannend? Interessierst du dich für die Fortpflanzung eines Pinguins, die Brutzeit des Schwans oder eines Flamingos? Auf dem Bild siehst du ein Flamingo-Küken in seinem Nest.

Flamingoküken im Nest

Wie kommt das Küken aus dem Ei?

Doch wie ist das Küken aus seinem Ei gekommen? In der folgenden Tabelle findest du dazu eine Erklärung und viele wichtige Fakten zur Geburt eines Vogels:

Wie schlüpft ein Vogel? Wenn es geburtsreif ist, pickt das Küken mit dem Eizahn auf seinem Schnabel ein Loch in die Eierschale und schlüpft heraus.
Wann schlüpfen Vögel? Wildvögel schlüpfen in Deutschland meist im Frühling und im Sommer, da das warme Wetter die Überlebenschancen der Küken erhöht. In Gefangenschaft brüten Vögel das ganze Jahr über, weil es auch das ganze Jahr das gleiche Nahrungsangebot gibt.
Wann verlassen junge Vögel das Nest? Es gibt Nestflüchter und Nesthocker unter den Vögeln.
Nestflüchter können von Geburt an sehen, haben ein Federkleid und kommen relativ weit entwickelt zur Welt. Sie können das Nest sehr schnell verlassen.
Nesthocker hingegen sind bei der Geburt nackt und blind. Sie werden zunächst im Nest gefüttert und verlassen es meist nach wenigen Wochen zum ersten Mal.
Wie lange brüten Vögel? Die Brutzeiten sind von Art zu Art unterschiedlich.
Manche Vogelarten brüten nur knapp zwei Wochen, andere Arten, zum Beispiel Streifenkiwis, brüten bis zu fünfundachtzig Tage.
Wie viele Eier legt ein Vogel? Einige Vogelarten, wie der Eissturmvogel, legen nur ein Ei pro Gelege.
In Deutschland heimische Singvögel legen meist vier bis fünf Eier.
Manche Vogelarten legen jedoch noch deutlich mehr Eier. Viele Hühnerarten legen bis zu zwanzig Eier pro Gelege.

Nachfolgend findest du Übungen und Arbeitsblätter für die Grundschule zum Thema Geburt eines Vogels, wo du dein Wissen anwenden und vertiefen kannst.

Transkript Wie kommen Vogelbabys zur Welt?

Wie kommen Vogelbabys zur Welt? Bevor ein Vogelbaby auf die Welt kommt, bauen seine Eltern ein Nest. Dieses besteht oft aus Federn, Stroh, Gras, Wolle und vielem mehr. Einige Vögel wie die Schwalbe bauen ihr Nest aus Lehm an eine Hausmauer. Andere wie der Bienenfresser nutzen Felsspalten oder Erdhöhlen. Manche wie zum Beispiel der Löffler bauen es ins Schilf. Viele andere auf einen Baum oder in einen Busch. Nach einiger Zeit legt das Weibchen die Eier ins Nest. Wie viele Eier es legt, ist von Vogelart zu Vogelart unterschiedlich. Wie lange die Vögel die Eier bebrüten, bis die Küken schlüpfen, ist auch von Art zu Art verschieden. Die Schwalbe zum Beispiel brütet nur zwölf bis sechzehn Tage. Der Mäusebussard brütet 33 bis 35 Tage. Die Eier werden während der Brutzeit immer warmgehalten und in dem Ei wächst ein kleiner Vogel heran. Wenn es an der Zeit ist, dann pickt er mit seinem kleinen Schnabel ein Loch ins Ei und schlüpft heraus. Hier siehst du ein Trielküken schlüpfen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Küken: die Nesthocker und die Nestflüchter. Nesthocker kommen meist nackt und blind auf die Welt. Die Vogeleltern beginnen direkt nach dem Schlupf mit der Fütterung der Küken. Diese Vogelküken sind schon ein paar Wochen alt und haben Federn bekommen. Fliegen können sie noch nicht. Aber sie verlassen nun schon für kurze Zeit das Nest. Nestflüchter wie dieses Trielküken kommen schon mit einem Federkleid zur Welt und können sehen. Sie können schon nach kurzer Zeit das Nest verlassen, auch wenn die ersten Gehversuche noch etwas wackelig sind. Zu den Nestflüchtern gehören auch Enten- und Gänseküken wie diese Gänsesägerküken. Eifrig hüpfen sie aus dem Nest der Gänsesäger-Mama hinterher. Dass dieses Nest sehr hoch liegt und sie noch nicht fliegen können, stört die Küken nicht. Nach der geglückten Landung watscheln die Küken ihrer Mutter hinterher zum nächsten Gewässer, denn sie können auch schon schwimmen. Sind die Jungvögel alt genug, lernen sie das Fliegen und Gehen selbst auf Futtersuche. Beides müssen sie eine Zeitlang üben. Haben die Jungvögel dies gelernt, verlassen sie das Nest. Sie können sich nun selbst versorgen und brauchen ihre Eltern nicht mehr. Sie werden in die Welt ziehen, sich einen Partner oder eine Partnerin suchen und irgendwann selbst Eltern werden.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. noah

    Von Barbara H., vor etwa 5 Jahren

Wie kommen Vogelbabys zur Welt? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wie kommen Vogelbabys zur Welt? kannst du es wiederholen und üben.
  • Welche zwei Arten von Vogelbabys kennst du? Vergleiche sie.

    Tipps

    Nutze die Bilder an der Seite, um zu bestimmen, um welche Kükenart es sich handelt.

    Nesthocker sind noch sehr hilflos ohne ihre Eltern.

    Lösung

    Vogelbabys werden in Nesthocker und Nestflüchter eingeteilt.

    • Nesthocker sind blind und nackt, wenn sie auf die Welt kommen. Sie werden sofort von ihren Eltern gefüttert und bekommen erst nach einigen Wochen ihr Federkleid.
    • Nestflüchter hingegen kommen mit Federn zur Welt und können bereits sehen und schwimmen. Nach der Geburt verlassen sie sofort das Nest und watscheln der Vogelmutter hinterher.

  • Was weißt du über die Schwalbe? Fasse dein Wissen zusammen.

    Tipps

    Die Bebrütung der Eier ist relativ kurz.

    Du findest Schwalben häufig an Bahnhöfen, Scheunen oder Gebäuden.

    Lösung

    Die Schwalbe baut ihr Nest aus Lehm. Sie baut es jedoch nicht in Bäumen, Schilf oder in Erdlöchern. Sie bevorzugt Hauswände, Scheunen oder Bahnhöfe.
    Die Bebrütung der Eier durch die Schwalbe dauert nur 12 bis 14 Tage.

  • Wie kommen Vogelbabys zur Welt? Erkläre.

    Tipps

    Zunächst muss die Brutstätte für die Nachkommen gebaut werden.

    Lösung

    Am Anfang jeder Brutzeit steht der Bau eines Nests. Danach werden die befruchteten Vogeleier in dieses Nest gelegt. Diese müssen während der Brutzeit immer warm gehalten werden. Dafür setzt sich der Vogel auf die Eier und die Körperwärme hält die Eier warm. Nach einiger Zeit, das ist von Vogel zu Vogel unterschiedlich, pickt das Küken ein Loch in das Ei. Danach schlüpft das Küken heraus.

  • Was weißt du über Nesthocker? Beschreibe.

    Tipps

    Nesthocker sind anfangs sehr hilflos.

    So sehen Enten nach dem Schlüpfen aus.

    Lösung

    Nesthocker sind ganz allgemein Tierjunge, die blind und nackt zur Welt kommen und auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen sind. Auch einige Vogeljunge sind Nesthocker. Ein Entenküken allerdings hat bereits Federn und kann sehen. Es gehört also zu den Nestflüchtern.

    Nesthocker werden sofort gefüttert und können nicht schwimmen. Erst nach einiger Zeit wachsen ihnen Federn und dann dauert es nochmal eine Weile, bis sie das Fliegen gelernt haben.

  • Woraus kann ein Vogelnest aufgebaut sein? Bestimme die Materialien.

    Tipps

    Vögel benutzen Materialien, die in der Natur natürlich vorkommen.

    Die Materialen dürfen die Vögel nicht verletzen.

    Lösung

    Vogelnester können aus vielen verschiedenen Materialien bestehen. Dazu suchen sich die Vögel in der Natur die Materialen zusammen. Sie nutzen zum Beispiel Federn, Wolle, Stroh oder auch Gras. Spitze Gegenstände wie Glasscherben und Plastikflaschen sind nicht geeignet für ein Nest, da sie die Vögel verletzten würden.

  • Wem gehören diese Nester? Bestimme die Vogelart.

    Tipps

    Die Schwalbe mag Hauswände.

    Die Amsel mag es hoch und im Baum.

    Der Löffler lebt am See.

    Lösung
    • Die Schwalbe baut ihr Nest aus Lehm an Hauswänden.
    • Der Löffler baut sein Nest im Schilf.
    • Der Bienenfresser nutzt Felsspalten und Erdlöcher als Nest.
    • Die Amsel baut sich ein Nest aus Zweigen im Baum.
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