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Der Schwan – Entwicklung

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Team Wissenswelt
Der Schwan – Entwicklung
lernst du in der 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Der Schwan – Entwicklung

Inhalt

Die Entwicklung junger Schwäne

Beeindruckend und strahlend weiß schwimmen Schwäne auf einem Teich, See oder Fluss an dir vorbei. Doch was schwimmt denn da hinter ihnen her? Das könnten die Babys der Schwäne sein. Doch was ist denn das? Die jungen Schwäne sind ja ganz grau und sehen ihren Eltern so gar nicht ähnlich.

Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, warum manche Schwäne grau sind und wie lange es dauert, bis ein Schwan weiß ist. In dieser Übersicht bekommst du die Entwicklung eines jungen Schwans einfach erklärt: vom Schlüpfen aus dem Ei bis zu dem Zeitpunkt, wo er seine Eltern verlässt.

Hier siehst du einen Schwan mit seinen Babys. Die Kleinen sind noch sehr jung und tragen ein graues Federkleid. Sie können zwar noch nicht fliegen, aber schon sehr gut schwimmen.

Schwan mit Küken

Nach dem Schlüpfen – das Schwanenbaby

Nach einer Brutzeit von etwa 40 Tagen erblicken die kleinen Schwanenbabys ungefähr Ende Mai das Licht der Welt. Innerhalb weniger Tage sind alle aus ihren Eiern geschlüpft und beginnen, die Umgebung zu erforschen. Wusstest du, dass die kleinen Schwäne schon kurz nach dem Schlüpfen schwimmen können? Sie entwickeln sich schnell und sind von Beginn an sehr selbstständig, sodass sie auch schon ihre Nahrung allein finden können. Aber wie heißen die kleinen Schwäne eigentlich? Wie alle Jungen von Vögeln nennt man auch den Nachwuchs der Schwäne Küken. Hier findest du weitere Informationen zur Fortpflanzung des Schwans.

Das Leben in der Schwanenfamilie

Mit ihren grauen Daunenfedern sehen die Küken ihren Eltern auf den ersten Blick gar nicht ähnlich. Das dunklere Federkleid hat jedoch einen Sinn: Es kann die Schwanenkinder vor möglichen Angreifern schützen. Als graue, kleine Vögel sind sie nicht ganz so leicht zu entdecken wie ihre auffällig schneeweißen Eltern. Trotzdem sind die jungen Schwäne eine beliebte Beute mancher Raubtiere und benötigen den Schutz ihrer Eltern. Diese setzen sich mit kräftigen Flügelschlägen zur Wehr und können ordentlich zubeißen.

Bleibe deshalb immer auf Abstand, wenn du eine Schwanenfamilie siehst. Die Schwaneneltern könnten dich als Gefahr sehen, sich gegen dich zur Wehr setzen und dich dabei verletzen.

In der Schwanenfamilie teilen sich die Eltern die Aufzucht ihrer Küken. Die meiste Zeit schwimmen sie gemeinsam auf dem Wasser oder suchen nach Nahrung. Zum Nest kehren sie nur noch selten zurück, lieber ruhen sie sich am nahe gelegenen Ufer aus. Neben Wasserpflanzen fressen sie hier auch gerne frisches Gras.

So verbringen die jungen Schwäne den ersten Sommer, Herbst und Winter mit ihren Eltern. Bis zum nächsten Frühling bleiben sie in ihren Familien, dann beginnt die Paarungszeit erneut und der Schwanenvater vertreibt den Nachwuchs.

Fragen zur Entwicklung von Schwanenküken

In der Tabelle erhältst du Antworten auf Fragen rund um das Leben der kleinen Schwanenküken:

Frage Antwort
Wie lange brüten Schwäne? Schwaneneier werden etwa 40 Tage lang ausgebrütet.
Wann werden Schwäne geboren? Der Nachwuchs der Schwäne kommt ungefähr Ende Mai auf die Welt.
Wann ist ein Schwan erwachsen? Mit etwa 2–3 Jahren gilt ein Schwan als erwachsen.
Wie lange dauert es, bis ein Schwan weiß ist? Ihr graues Gefieder verlieren die Schwäne erst zum Ende des zweiten Lebensjahres. Wenn der Schwan erwachsen ist, trägt er ein schneeweißes Federkleid.
Wann erreicht ein Schwan die Geschlechtsreife? Ein Schwan ist geschlechtsreif, wenn er erwachsen ist.
Wann können junge Schwäne fliegen? Schwäne können nach dem Schlüpfen schnell schwimmen. Bis sie fliegen können, vergehen aber noch etwa 4 Monate.
Wie lange bleiben junge Schwäne bei den Eltern? Die kleinen Schwäne bleiben ungefähr 8–9 Monate bei ihren Eltern. Im nächsten Frühling, wenn die Paarungszeit wieder beginnt, verlassen sie ihre Familie.

Transkript Der Schwan – Entwicklung

Das Weibchen lässt ihr Gehege nur selten und für kurze Zeit allein, um zu fressen. Ende Mai ist es schließlich soweit. Der Schwanennachwuchs erblickt nach rund vierzig Tagen das Licht der Welt. Die Küken schlüpfen innerhalb weniger Tage und werden schon bald das Nest verlassen. Mit ihrem grauen Daunenflaumen sehen die kleinen ihren schneeweißen Eltern gar nicht ähnlich. Vor allem eines der Küken sieht auffällig anders aus als seine Geschwister und Eltern. Es ist dunkler gefärbt. Auch sein Schnabel ist nicht schwanentypisch. Inmitten der Schar junger Höckerschwäne ruht ein Gänseküken. Eine Graugans muss in Abwesenheit der Schwaneneltern ein Ei in das Nest gelegt haben. Unsere Schwanenmutter hat es mit ausgebrütet und ist nun Pflegemutter für ein Gänsekind. Das Graugansküken ist wie seine Schwanengeschwister weit entwickelt und sehr selbstständig. Beide Arten finden ihre Nahrung von Anfang an alleine. Alle jungen Gänsevögel benötigen jedoch den Schutz ihrer wehrhaften Eltern. Wagen sie sich wie unser Küken zu weit weg, sind sie eine leichte Beute. Um die Aufzucht ihrer Jungen kümmert sich das Paar gemeinsam. Zum Nest wird die Schwanenfamilie nun nur noch selten zurückkehren. Ende Juni sind die jungen Schwäne etwa einen Monat alt und die meiste Zeit damit beschäftigt zu fressen. Der See bietet unseren Schwanenküken und anderen Tieren ausreichend Futter. Auch die Blässhühner haben jetzt Nachwuchs. Eine Stockentenmutter führt ebenfalls ihre Küken zur Nahrungssuche. Bei ihnen sind es ausschließlich die Mütter, die sich um den Nachwuchs kümmern. Schwäne unterbrechen ihre Mahlzeiten immer wieder und verlassen ihren Futterplatz. Unter den wachsamen Augen der Eltern ruhen die Jungvögel am Ufer. Im Oktober haben die jungen Schwäne fast die Größe ihrer Eltern erreicht, tragen jedoch noch ihr graubraunes Jugendgefieder. Schneeweiß werden sie erst im zweiten Lebensjahr. Ihre Federn, die aus demselben Material wie unsere Haare und Fingernägel bestehen, nutzen sich im Laufe der Zeit ab und müssen erneuert werden. Schwäne wechseln einmal im Jahr ihr Gefieder, sie mausern. Während der Mauserzeit sind die großen Vögel flugunfähig.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. Wie wechseln denn die Schwane das Gefieder?

    Von Yunmi220, vor etwa 7 Jahren

Der Schwan – Entwicklung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Schwan – Entwicklung kannst du es wiederholen und üben.
  • Auf welchem Bild siehst du ein Schwanenküken? Entscheide.

    Tipps

    Die Schnabelform beim Schwanenküken sieht dem erwachsenen Tier schon sehr ähnlich.

    In der gesamten Entwicklung färbt sich das Gefider von Schwänen niemals gelb.

    Lösung

    Die jungen Schwäne unterscheiden sich oft stark von den Elterntieren. Schwanenküken sind deutlich größer als Hühnerküken. Sie sind grau und haben schon die Schnabelform eines erwachsenen Schwans.

  • Was bedeutet die Mauser? Beschreibe.

    Tipps

    Während der Mauserzeit verlieren Schwäne ihre alten Federn.

    Das Wort erneuern bedeutet, dass etwas ausgetauscht wird. Dabei entsteht etwas Neues.

    Bei den Schwänen werden die alten Federn durch neue Federn ersetzt.

    Das Wort flugunfähig bedeutet, dass man nicht fliegen kann.

    Lösung

    Wenn Vögel die Mauser haben, dann wechseln sie ihr Federkleid. Die Vögel rupfen sich die alten Federn aus, damit neue, starke Federn nachwachsen können. Du kannst zu dieser Zeit viele Federn am Ufer liegen sehen.

  • Was weißt du über Schwäne? Gib an.

    Tipps

    In einem Schwanennest liegen meistens viele Eier.

    Das ist ein Jungschwan.

    Lösung

    Schwäne haben einen festen Partner. Sie benutzen ihr Nest manchmal über Jahre hinweg. Hauptsache, es ist ein sicherer Ort.

    Das Weibchen brütet die Eier aus, während das Männchen das Gelege bewacht. Sind die 4 bis 7 Küken geschlüpft, passen die Schwaneneltern zusammen auf sie auf. Die Küken verlassen recht schnell das Nest und suchen mit den Eltern zusammen Futter auf dem Wasser. Schwäne fressen zum Beispiel Wasserpflanzen.

  • Wie sieht ein Jungschwan aus? Beschreibe.

    Tipps

    Der erwachsene Höckerschwan hat einen sichtbaren Höcker über dem Schnabel.

    Ein Höcker sieht aus wie eine kleine Beule.

    Erwachsene Schwäne haben weiße Federn und einen orangefarbenen Schnabel.

    Lösung

    Junge Schwäne erkennst du an dem langen Hals. Er ist länger als bei jungen Gänsen. Jungschwäne sind noch nicht weiß wie ihre Eltern. Sie tragen ein grau-braunes Gefieder. Das ist praktisch, denn so sind die jungen Schwäne getarnt und werden nicht so leicht von Feinden entdeckt. Auch der Schnabel ist noch dunkel gefärbt und nicht leuchtend orange wie bei erwachsenen Schwänen.

  • Wann schlüpfen Schwanenküken? Gib an.

    Tipps

    Die Schwäne schlüpfen, wenn es richtig warm ist.

    Im Oktober sind die Schwäne schon fast so groß wie ihre Eltern.

    Das Wort Brutzeit beschreibt die Zeit, in der die Eier von den erwachsenen Schwänen bebrütet werden. Das bedeutet, dass sich die Eltern vorsichtig auf die Eier setzen, um sie warm zu halten.

    Lösung

    Ende Mai erblicken die kleinen Schwanenküken das Licht der Welt. Der Frühling ist nun wirklich angekommen und der Sommer beginnt bald. Jetzt ist ausreichend Nahrung für alle da. Das ist wichtig, damit die jungen Schwäne schnell heranwachsen und für den kommenden Winter vorbereitet sind.

  • Wie entwickelt sich ein Schwan? Bestimme.

    Tipps

    Ein Schwanenküken ist grau, wenn es aus dem Ei schlüpft.

    Im Laufe der ersten Monate und Jahre wird das Gefieder vom Jungschwan immer heller.

    Lösung

    Schwanenküken sind noch nicht so weiß wie ihre Eltern. Sie haben einen flauschigen, grauen Flaum. Sie wachsen recht schnell heran und haben nach 6 Monaten fast die Größe ihrer Eltern erreicht. Sie sind dann aber immer noch grau. Erst im 2. Lebensjahr werden sie weiß und ihr Schnabel färbt sich orange.

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