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Das Eichhörnchen - Fortpflanzung und Feinde

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Team Wissenswelt
Das Eichhörnchen - Fortpflanzung und Feinde
lernst du in der 1. Klasse - 2. Klasse

Grundlagen zum Thema Das Eichhörnchen - Fortpflanzung und Feinde

Kennst du die Begriffe Nestling und Nesthocker? Dieses Video erklärt dir ausführlich die Fortpflanzung des Eichhörnchens. Außerdem lernst du die Feinde des Eichhörnchens kennen. Wecle Rolle spielt dabei der Mensch für das Eichhörnchen?

Transkript Das Eichhörnchen - Fortpflanzung und Feinde

Eichhörnchen sind Einzelgänger. Nur zur Paarungszeit ein- bis zweimal im Jahr finden sie sich zusammen. Aufgeregt rennen hier zwei Männchen hintereinander her. Dabei stoßen sie spitze Schreie aus. Es sind Rivalen. Beide wollen das Eichhörnchenweibchen durch ihre Schnelligkeit und Gewandtheit beeindrucken. Mit dem Sieger wird sie sich paaren. Danach vertreibt das Weibchen das Männchen und zieht ihre Jungen allein auf. Das Nest für ihren Nachwuchs baut das Weibchen alleine. Sie sammelt Gras und Moos, um damit das Nest auszupolstern. Vor allem ihre Fellhaare machen das Nest zu einem warmen Bett für die Kleinen. Im Frühling, 38 Tage nach der Paarung kommen drei bis fünf Junge zur Welt. Die Neugeborenen sind nackt, blind und taub. Jeder Nestling, so nennt man die Neugeborenen, wiegt nur 10 bis 15 Gramm und misst etwa 10 Zentimeter von der Nase bis zur Schwanzspitze. Das Eichhörnchen ist ein Nesthocker. Die Kleinen wachsen schnell. Nach 15 Tagen wächst den jungen Eichhörnchen bereits der erste Haarflaum. Die Eichhörnchenmama muss sich aber noch gut um die Nestlinge kümmern, denn ohne ihre Hilfe können die Kleinen nicht überleben. Nach vier Wochen haben sie schon ein dichtes Fell. Ihre Augen öffnen sich und sie können hören. Mit zehn Wochen erforschen die kleinen Eichhörnchen zum ersten Mal die Welt außerhalb des Nestes und üben sich selbst Futter zu beschaffen. Es ist Sommer geworden. Die jungen Eichhörnchen sind jetzt vier Monate alt und gehen ihre eigenen Wege. Jedes sucht sich im Wald sein Revier. Dort muss es genügend Nahrung finden und allen Gefahren ausweichen können. Eichhörnchen können bis zu zehn Jahre alt werden. Eichhörnchen haben viele Feinde. Ein Fuchs kann plötzlich aus dem Gebüsch springen, auch Katze und Hund greifen das Eichhörnchen an. Um den gefahrvollen Aufenthalt am Boden zu vermeiden, lebt es hoch oben in den Bäumen. Dort kann es den meisten Gefahren entkommen. Aber auch hier droht Gefahr. Bussarde lauern in der Luft und suchen begierig nach Beute. Der Baummarder ist der gefährlichste. Mit großem Hunger macht er sich auf die Pirsch. Auch der Mensch gehört zu den Feinden des Eichhörnchens. Schon in der Steinzeit aßen die Menschen Eichhörnchen. Später tötete man die Tiere wegen ihres schönen Fells. Noch heute werden sie in einigen Gebieten gejagt und ihr Lebensraum wird zerstört. Mittlerweile findet man immer mehr Eichhörnchen in der Nähe von Menschen. Viel lieber leben sie in stadtnahen Parks oder Gärten, wo ihnen weniger Feinde drohen und das Futterangebot größer ist. Keck arrangieren sie sich mit Balkonen und Hausfassaden und klauen schon einmal den Vögeln die Körner vom Futterhaus weg. Und wenn man die possierlichen Kletterer nicht bedroht, können sie sehr zutraulich werden.

Das Eichhörnchen - Fortpflanzung und Feinde Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Das Eichhörnchen - Fortpflanzung und Feinde kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie sorgt das Eichhörnchen für seinen Nachwuchs? Beschreibe.

    Tipps

    Das männliche Eichhörnchen ist ein Einzelgänger.

    Die Nestlinge besitzen nach der Geburt noch keine Haare.

    Lösung

    Das weibliche Eichhörnchen sorgt sich alleine um den Nachwuchs.

    Es baut ein Nest hoch oben im Baum und polstert dieses mit Haaren, Moos und Gras aus. So liegen die Nestlinge, wie man die Jungtiere nennt, schön warm und weich.

    Die Nestlinge sind anfangs blind, taub und nackt. Sie sind also ganz auf ihre Mutter angewiesen.

  • Wie entwickelt sich der Nachwuchs des Eichhörnchens? Bestimme.

    Tipps

    Nach 4 Monaten sind die Eichhörnchen ausgewachsen und suchen sich ihr eigenes Revier.

    Lösung

    Die kleinen Eichhörnchen kommen im Frühling zur Welt. Sie liegen gut behütet im Nest und die Mutter passt auf sie auf. Sie sind noch nackt, taub und blind. Nach 15 Tagen wächst ihnen ein dünner Flaum aus Haaren. Nach 4 Wochen haben sie schon ein Fell und auch die Augen sind nun geöffnet. Nach 10 Wochen erkundigen sie ihre Umwelt. Sie verlassen das Nest. Nach 4 Monaten sind sie ausgewachsen und verlassen ihre Mutter.

  • Was bedeutet Nesthocker? Entscheide.

    Tipps

    Das Nest der Eichhörnchen heißt Kobel.

    Nach 10 Wochen verlassen die Eichhörnchen ihr Nest.

    Lösung

    Die kleinen Eichhörnchen sind nach der Geburt blind, taub und nackt. Sie sind vollständig auf ihre Mutter angewiesen. Sie wärmt die Jungen und säugt sie. Erst nach 10 Wochen verlassen die Jungtiere das Nest. Das ist ziemlich spät, daher werden sie als Nesthocker bezeichnet.

  • Was fressen die Eichhörnchen? Zeige auf.

    Tipps

    Eichhörnchen ernähren sich hauptsächlich nur vegetarisch.

    Eichhörnchen leben im Wald. Weißt du, was im Wald wachsen kann?

    Lösung

    Die kleinen Nagetiere ernähren sich hauptsächlich vegetarisch. Ihnen schmecken Nüsse, Eicheln, Samen von Nadelbäumen und auch Beeren und Pilze. Alles Dinge, die sie im Wald und Park finden. Manchmal suchen sie auch unter Baumrinden nach kleinen Insekten wie Käfern.

  • Wer zählt zu den Feinden des Eichhörnchens? Nenne sie.

    Tipps

    Eichhörnchen sind viel auf Bäumen, auch Katzen können gut klettern.

    Der Hase ernährt sich nur von Pflanzen.

    Lösung

    Eichhörnchen sind wirklich sehr süß mit ihrem putzigen Aussehen. Doch sie haben auch Feinde. Obwohl sie hoch oben in den Bäumen leben, sind sie oft in Gefahr.

    Zu ihren Feinden zählen Füchse, Katzen, Hunde, Bussarde und auch Marder. Der Mensch ist auch ein Feind der kleinen Nager. Er holzt oft Wälder ab und zerstört damit den Lebensraum der Eichhörnchen.

    Der Hase frisst Pflanzen, er jagt keine Eichhörnchen. Der Igel ist auch kein Feind der Eichhörnchen.

  • Was macht das Eichhörnchen im Winter? Erkläre.

    Tipps

    Die Nüsse werden im Herbst reif.

    Tiere, die Winterschlaf halten, fressen in dieser Zeit nichts. Der Igel ist zum Beispiel ein Winterschläfer.

    Lösung

    Eichhörnchen sieht man im Frühjahr und Sommer häufig. Doch im Winter kaum. Sie finden in dieser Jahreszeit kaum noch Nahrung und sind nur noch sehr selten unterwegs. Im Herbst fangen sie an, Vorräte zu suchen. Sie suchen Dinge, die man lange aufbewahren kann. So wie Nüsse und Samen. Diese vergraben sie im Boden. Im Winter suchen sie danach.

    Da Eichhörnchen nicht den ganzen Winter durchschlafen, sondern immer nur kurz schlafen und dann wieder aktiv sind, spricht man von Winterruhe. Der Igel zum Beispiel hält Winterschlaf: Er schläft den ganzen Winter durch.

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