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Gerund – Grundlagen 06:11 min

Textversion des Videos

Transkript Gerund – Grundlagen

The forest. Trees as far as the eye can see. In deep winter, the forest appears to be lapsing into silence. However, many woodlanders - including these peculiar creatures - are still roaming the thicket. Dieser Bär hat sich bereits zum Winterschlaf hingelegt. Psst! Bloß nicht aufwecken! Waking bears isn't safe. Bären wachen blitzschnell auf, wenn sie sich in ihrem Winterschlaf bedroht fühlen. In diesem Beispiel spricht man bei "waking" von einem Gerundium, auf Englisch "gerund". Ein Gerundium ist ein substantiviertes Verb. Klingt kompliziert, ist aber gar nicht so schwer. "Waking" wird zwar aus einem Verb gebildet, es wird aber wie ein Nomen verwendet. Man spricht also von einem Gerundium, wenn ein Wort, das auf -ing endet, wie ein Verb aussieht es aber allein oder mit anderen Wörtern zusammen als Nomen fungiert. Und weil ein Gerundium die Eigenschaften von Verb und Nomen vereint, kann es auf unterschiedliche Weise übersetzt werden. Du kannst sagen "Bären zu wecken ist nicht sicher", oder "Das Wecken von Bären ist nicht sicher." Geläufiger ist allerdings die erste Variante. Der Biber hält keinen Winterschlaf. Er ist immer noch aktiv auf Nahrungssuche, sogar im kalten Wasser. "Seeing underwater is no problem for beavers." Biber verfügen nämlich über transparente Augenlider, die es ihnen ermöglichen, unter Wasser zu sehen. Auch hier hat sich eine -ing-Form versteckt, die ein Gerundium ist: "seeing". Achtung Verwechslungsgefahr! Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass das Gerundium aussieht wie das Partizip Präsens, das present participle. Es wird auch gleich gebildet: An den Infinitiv (infinitive) eines Verbs, z.B. "see", hängst du die Endung -ing. Die Regeln und Außnahmen zur Bildung des Gerundiums entsprechen allen Bildungsregeln des present participle. Während du das present participle vor allem für die Verlaufsformen, die progressive forms, verwendest, wird das Gerundium immer als Nomen gebraucht. Das Gerundium kann Subjekt oder Objekt eines Satzes sein. In diesem Beispiel ist das Gerundium Subjekt des Satzes. Was ist kein Problem für Biber? Unter Wasser zu sehen. Weil Füchse eine besondere Sinneswahrnehmung haben, können sie ihre Beute sogar unter einem Meter Schnee lokalisieren. "On their hunt, foxes prefer diving into the snow." "Diving into the snow" ist jetzt Objekt des Satzes. Was bevorzugen Füchse? In den Schnee zu tauchen. Als Objekt steht das Gerundium häufig nach bestimmten Verben, so wie hier: prefer diving. Andere Verben dieser Art sind "like", "enjoy", "dislike", "hate" und "love". Wusstest du, dass es ohne Eichhörnchen weniger Bäume geben würde? "Squirrels plant trees by forgetting their nuts." Weil Eichhörnchen manchmal ihre vergrabenen Vorräte nicht wiederfinden, wachsen daraus neue Bäume. Das Gerundium "forgetting" steht hier direkt hinter einer Präposition, preposition. Auch das ist häufig der Fall. Steht ein Verb hinter einer Präposition, dann muss es immer ein substantiviertes Verb, also ein Gerundium sein, das du an der -ing-Form erkennst. Welches Tier hat sich hier versteckt? "Owls are not worried about being seen." Die Farbe ihres Gefieders hilft Eulen dabei, sich in ihre Umgebung einzufügen. Sie besitzen eine natürliche Tarnung. Auch hier steht hinter der Präposition "about" das Gerundium "being seen". Dieser Satz steht außerdem im Passiv: Eulen sorgen sich nicht darum, gesehen zu werden. Im Passiv bildest du das Gerundium mit dem Wort "being" und dem past participle, der dritten Verbform; hier "seen". Merke dir also: Ein Gerundium ist ein Verb, das wie ein Nomen verwendet wird. Es kann Subjekt oder Objekt eines Satzes sein und steht häufig hinter Präpositionen. Gebildet wird das Gerundium wie das present participle. An den Infinitiv des Verbs wird die Endung -ing angehängt. Im Passiv bildest du das Gerundium mit "being" und dem past participle. It's getting silent in the forest. But this busy little creature is still foraging for nuts. Could they be buried underneath the bear's roosting place? Oh, looks like we are about to find out.

12 Kommentare
  1. super erklärt hab alles kapiert :)

    Von Laetizia S., vor 5 Tagen
  2. Hallo Luis,
    danke für dein Feedback. Die Erklärung des Gerundiums steht hier sicherlich im Vordergrund. Doch wie du siehst, wirst du durch unsere Videos umfassend gebildet.
    Weiterhin viel Spaß wünscht dir die Englischredaktion

    Von Kilian Söllner, vor 7 Tagen
  3. Das Video war halb Englisch halb Bio aber sehr GUT erklärt

    Von Luis W., vor 8 Tagen
  4. Gut erklärt und alles verstanden

    Von Nadine Frommann, vor 16 Tagen
  5. Hallo Ariane,
    danke für dein Feedback. Wir freuen uns sehr, dass dir unsere Videos gefallen und weiterhelfen!
    Herzliche Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor 18 Tagen
  1. Sehr gut und abwechslungsreich,außerdem ist es sehr gut verständlich.

    Von Arianeherwig, vor 20 Tagen
  2. Sehr schön! Danke! Ich hab alles kapiert!

    Von Tita M., vor 20 Tagen
  3. Echt gutes Video👏

    Von Nicole Ratesic, vor 21 Tagen
  4. So viel schönes Lob! Wir freuen uns sehr über euer positives Feedback.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor 27 Tagen
  5. Dieses Video ist so cool. Alles wurde gut erklärt und nebenbei Ware da noch super Animationen. Ich könnte mir dieses Video 100 mal ansehen.

    Von Ella K., vor 27 Tagen
  6. Gute Animation

    Von K Senda, vor 28 Tagen
  7. Super erklärt:)

    Von Omar A., vor 29 Tagen
Mehr Kommentare

Gerund – Grundlagen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Gerund – Grundlagen kannst du es wiederholen und üben.

  • Zeige auf, welche Sätze ein Gerundium enthalten.

    Tipps

    Gibt es eine -ing Form in dem Satz? Dann ist das Wort entweder ein gerund oder ein Verb im progressive.

    Überlege, wie du den Satz ins Deutsche übersetzen würdest. Kannst du das Wort mit der -ing Form als Nomen übersetzen?

    Wenn im Satz die Dauer einer Handlung beschrieben wird, handelt es sich meist um eine progressive-Zeitform.

    Lösung

    Ein gerund ist gut an seiner Endung zu erkennen. Es endet immer auf -ing.
    Diese fehlt im Satz "Owls always fly high up in the air.",
    also kann es hier auch kein Gerundium geben.

    Das bedeutet aber nicht, dass ein Verb mit einer -ing Form immer ein gerund sein muss. Man kann es leicht mit dem present participle verwechseln. Der Satz "All of the bears were sleeping last winter." enthält auch die Endung -ing , aber kein Gerundium.

    Hier beschreibt sleeping nämlich zusammen mit einer Form des Verbs be (hier: were), dass die Bären den letzten Winter über schliefen. Die Kombination der beiden Wörter, eine Form des Verbs be und das present participle sleeping macht klar, dass wir es hier mit einer progressive-Form zu tun haben (hier: past progressive), nicht mit einem Gerundium. Du erkennst progressive-Zeitformen immer daran, dass die Dauer einer Handlung im Satz eine besondere Rolle spielt.

    Da ein Gerundium ein Verb zu einem Nomen macht, es substantiviert, wird es auch wie ein Nomen und nicht wie ein Verb verwendet:

    "Waking bears isn't safe." (gerund) – Das Wecken von Bären ist nicht sicher. Besonders in der deutschen Übersetzung wird deutlich, dass Wecken jetzt ein Nomen ist, da ein Artikel davor gesetzt werden kann.

  • Vervollständige die Regeln für das Gerundium.

    Tipps

    Ein anderes Wort für „substantiviert“ ist „nominalisiert“.

    Das gerund ist dem present participle verblüffend ähnlich.

    Im Beispiel "Waking bears isn't safe." ist nicht nur ein Gerundium enthalten, sondern auch das Nomen bears.

    Lösung

    Ein Gerundium ist ein substantiviertes Verb, also ein Verb, das sich verhält wie ein Nomen. In dieser neuen Form kann ein gerund die gleichen Position und Rollen einnehmen wie ein normales Nomen. So kann es die Rolle eine Subjekts einnehmen, wie bei "Waking bears isn't safe.", oder die eines Objekts übernehmen, wie bei "Squirrels survive by hiding nuts."

    Ob man ein gerund verwenden muss oder nicht, kann man gut danach entscheiden, ob dem Wort bestimmte Verben vorausgehen. Auch folgt es häufig auf bestimmte Präpositionen. Um das Gerundium im Passiv zu bilden, benötigt man immer die -ing Form, also being, und das past participle, die dritte Verbform.

  • Ergänze das Gerundium in den Sätzen.

    Tipps

    Um ein Gerundium aus einem Verb zu bilden, hängt man die Silbe -ing an den Infinitiv.

    Wörter am Satzanfang werden großgeschrieben.

    Hat ein Verb ein -e am Ende? Dann wird dies bei der Verwandlung in ein gerund in vielen Fällen weggelassen.

    Lösung

    Um ein gerund zu bilden, hängst du an den Infinitiv eines Verbs, zum Beispiel to collect, ein -ing an: collecting.
    Schon haben wir aus einem Verb ein Nomen gemacht, welches auch als solches in einem Satz verwendet wird.

    Bei Verben, die auf -e enden, zum Beispiel to wake fällt das -e weg, wenn man ein Gerundium bildet: waking. Dies gilt für die meisten stummen Vokale in englischen Wörtern.
    Eine Ausnahme ist dabei das Verb to be – hier bleibt das -e im Gerundium erhalten: being.
    Eine weitere Ausnahme ist das Verb to seeseeing. Grundsätzlich gelten für die Bildung des Gerundiums die gleichen Regeln wie für die Bildung des present participle.

  • Erschließe die englischen Übersetzungen der Sätze.

    Tipps

    Vergiss nicht, den Satz mit einem großen Buchstaben zu beginnen. Den Punkt am Ende brauchst du nicht zu setzen.

    Überlege, an welcher Position das Subjekt oder das Objekt im Englischen typischerweise steht. Nicht immer ist der Satzbau in den deutschen und englischen Sätzen gleich.

    Im vorletzen Satz musst du die Präposition by benutzen.

    Lösung

    Wenn du die deutschen und die englischen Sätze vergleichst, siehst du, dass sie manchmal unterschiedlich aufgebaut sind. Im Satz „Das Sammeln von Nüssen ist schwere Arbeit.” ist „sammeln“ auch auf Deutsch substantiviert und es ist das Subjekt. Das bedeutet, dass wir dies einfach ins Englische übernehmen können: "Collecting nuts is hard work." Beachte hierbei auch, dass bei dieser Konstruktion kein Artikel the vor dem Subjekt steht.

    Da es aber unterschiedliche Möglichkeiten gibt, einen Satz zu übersetzen, ist das vermeintliche gerund nicht immer auf den ersten Blick in einem deutschen Satz erkennbar. Im Satz „Im Wald zu leben ist gefährlich.“ ist „zu leben“ mit einem gerund zu übersetzen. „Im Wald zu leben“ ist das Subjekt: "Living in the forest is dangerous."

    Die deutsche Präposition „indem” wird hier mit by übersetzt und wir wissen, dass nach dieser Präposition in der Regel ein gerund steht. Das macht gleichzeitig deutlich, dass es sich hier um das Objekt und nicht um das Subjekt handelt: "I escape from other animals by running fast."

  • Entscheide, ob es sich um ein Gerundium oder ein Partizip handelt.

    Tipps

    Gehört auch eine Form von to be zu der -ing Form? Dann ist es wahrscheinlich eine Form des present participle.

    Wer oder was ist das Subjekt im Satz? Vielleicht ist es das gerund.

    Das gerund steht auch oft hinter Verben, wie „lieben“ oder auch „genießen“.

    Lösung

    Gerund und present participle lassen sich leicht verwechseln, da sie genau gleich gebildet werden. Der wichtige Unterschied ist aber, dass das gerund ein substantiviertes Verb ist. Es wird also nicht mehr wie ein normales Verb in einem Satz genutzt, das eine vorübergehende Tätigkeit oder einen Zustand beschreibt, sondern wie ein Nomen.

    Da ein Nomen Subjekt und Objekt des Satzes sein kann, hat auch das gerund diese Eigenschaften. Im Satz "Being on holiday is the best!", ist das Subjekt "being on holiday". Was ist das Beste? – Im Urlaub zu sein. Wird die Frage Who...? oder what ...? durch die Verbform beantwortet, dann handelt es sich um ein gerund.

    Wenn es sich um eine Form des present participle handelt ist noch eine Form des Verbs to be in der Nähe.
    So werden das present progressive und das past progressive gebildet. Im Satz "I was having lunch one day when a fox came by." wird mit was having eine vorübergehende Tätigkeit beschrieben.

  • Ermittle die richtigen Formen im Text.

    Tipps

    Auf Verben wie love, hate, like, enjoy folgt ein Gerundium.

    Die Fragen mit who...? oder what...? helfen dir bei der Entscheidung, ob ein gerund benötigt wird. Das gerund kann entweder Subjekt oder Objekt des Satzes sein.

    Lösung

    Übernimmt ein Verb die Rolle eines Nomens, muss ein Gerundium gebildet werden.

    • "I didn't care about being..."
    • What didn't I care about any more?Being on an adventure.
    In diesem Fall ist nicht nur das Gerundium being das Objekt, sondern der ganze Satzteil being on an adventure.

    In dem Satz "Our parents didn't know that we were planning to go out." steht were planning im past progessive. Es handelt sich hier um eine Zeitform, da mit were planning eine Handlung beschrieben wird, die eine gewisse Zeit andauerte. Hier wird also die Dauer hervorgehoben.

    Nach bestimmten Verben wie enjoy, like, dislike, love, hate steht immer ein Gerundium. Ebenso häufig nach Präpositionen, wie by oder about.
    Es gibt auch einige Verben, nach denen sowohl das gerund, als auch der to-Infinitiv verwendet werden kann, zum Beispiel nach to start:
    "We started preparing..." oder "We started to prepare"