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Present Perfect Progressive – Die Verlaufsform des Perfekts 05:52 min

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Transkript Present Perfect Progressive – Die Verlaufsform des Perfekts

Das present perfect progressive, die Verlaufsform des present perfect. Ihre Enkel sind für Granny Penguin einfach das Allergrößte. Deshalb erzählt die stolze Oma ihrer Freundin bei jeder Gelegenheit, was ihre Enkel so machen. Albi has been doing mathematics for over six hours now. – Albi rechnet schon seit über sechs Stunden. Der kleine Albi hat also vor einigen Stunden mit seinen Berechnungen begonnen und ist immer noch damit beschäftigt. Granny Penguin nutzt das present perfect progressive, da es eine Handlung beschreibt, die in der Vergangenheit begann – Albi fing schon vor einigen Stunden an zu rechnen – und bis zum jetzigen Zeitpunkt andauert: Albi rechnet immer noch. Die Dauer oder der Verlauf der Handlung wird dabei betont. Um von den andauernden Aktivitäten ihrer Enkel zu berichten, braucht Granny Penguin also genau diese Zeit. Gebildet wird das present perfect progressive mit "have" bzw. "has" (je nach Person), "been" und dem present participle, hier "doing". Das present participle, das auch ing-Form genannt wird, wird gebildet, in dem an den Infinitiv eines Verbs, hier "do", die Endung -ing gehängt wird. Als nächstes berichtet Granny von ihrem Enkel Paul: Paul has been singing for quite a while now. – Paul singt jetzt schon seit einer ganzen Weile. Auch hier wird das present perfect progressive mit has, been und dem present participle gebildet. Weil Paul bereits vor einiger Zeit mit dem Singen begann und immer noch fröhlich weiter trällert, wird auch hier die Dauer der Handlung durch das present perfect progressive betont. Vorsicht! Im Deutschen gibt es keine vergleichbare Zeitform. Es wird stattdessen das Präsens genutzt, also die Gegenwart. Die Dauer des Vorgangs wird im Deutschen oft durch das Wort "schon" hervorgehoben. Vielleicht fühlt ihr euch jetzt an das present perfect simple erinnert. Das ist dem present perfect progressive nämlich sehr ähnlich. Doch was sind die Unterschiede? Granny Penguin has just cleaned the kitchen. – Granny Penguin hat gerade die Küche sauber gemacht. Dieser Satz im present perfect simple verbindet, ähnlich wie das present perfect progressive, die Vergangenheit mit der Gegenwart. Granny Penguin hat in der Vergangenheit begonnen die Küche zu putzen und ist jetzt damit fertig geworden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: alles glänzt! Hier wird das Ergebnis der Handlung betont: die glänzende Küche. Granny Penguin has been cleaning the kitchen all morning. – Granny Penguin macht schon den ganzen Morgen die Küche sauber. Granny Penguin ist bereits den ganzen Morgen damit beschäftigt, die Küche zu säubern. Dieser Satz im present perfect progressive betont wieder die Dauer oder den Verlauf der Handlung. Nicht das Ergebnis ist wichtig, also dass die Küche bereits sauberer ist, sondern die Dauer von Grannys Putzaktion. Aber was machen eigentlich die anderen Enkel? Paula has been knitting all day. Paula strickt schon den ganzen Tag. Das present perfect progressive erkennst du wieder an der Form von "has", "been" und dem present participle, also der ing-Form. In diesem Satz wird auch ein Signalwort verwendet, das dir einen Hinweis darauf geben kann, dass hier das present perfect progressive notwendig ist, nämlich "all day". Auch folgende Zeitangaben sind Beispiele für häufig auftretende Signalwörter in dieser Zeitform: "the whole day" – den ganzen Tag, "all the time" – die ganze Zeit, "all year" – das ganze Jahr. Granny Penguin weiß immer bestens Bescheid, was ihre Schützlinge machen. Peter has been taking a bath for 30 minutes. – Peter badet schon seit 30 Minuten. Weil Peter schon seit einer halben Stunde in der Badewanne sitzt, nutzt Granny Penguin das present perfect progressive, um die Dauer hervorzuheben. Wichtig ist, dass diese Zeitform nur bei Tätigkeitsverben verwendet wird. Wörter, die einen Zustand beschreiben bilden keine Verlaufsform! Das gilt übrigens für alle Formen im progressive. Bevor wir schauen, was Grandpa Penguin eigentlich die ganze Zeit gemacht hat, kommt noch schnell die Zusammenfassung. Das present perfect progressive ist die Verlaufsform des present perfect. Es wird benutzt, um zu betonen, dass eine Handlung in der Vergangenheit begann, aber bis in die Gegenwart andauert. Die Dauer oder der Verlauf der Handlung werden betont. Albi hat vor einiger Zeit angefangen zu rechnen und ist immer noch damit beschäftigt. Gebildet wird es mit has/have, been und dem present participle. Doch zurück zu Familie Penguin – was hat Grandpa Penguin denn so gemacht? Ah, er hat wohl auch ein Auge auf alles.

22 Kommentare
  1. really nice Video

    Von Fam Remensperger, vor 4 Monaten
  2. Cooles Video.
    Echt sehr gut Erklärt.
    Außerdem Finde ich es sehr wtzig

    Von Jakob W., vor 4 Monaten
  3. Hallo Claudia,
    danke für dein Feedback. Es freut uns sehr zu hören, dass die Arbeit, die wir in die Videos stecken, für dich sichtbar ist!
    Herzliche Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor 5 Monaten
  4. Mega gutes video! Man merkt das dort sehr viel Liebe und Arbeit drin steckt. Außerdem super erklehrt! 😉

    Von Claudia Keller 1, vor 6 Monaten
  5. Nice

    Von Quyenlinhdao, vor 6 Monaten
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Present Perfect Progressive – Die Verlaufsform des Perfekts Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Present Perfect Progressive – Die Verlaufsform des Perfekts kannst du es wiederholen und üben.

  • Ergänze die Regeln zum present perfect progressive.

    Tipps

    Du verwendest das present perfect progressive ganz ähnlich wie das present perfect – nur betonst du damit an der Handlung etwas Bestimmtes.

    Ein Satz mit dieser Zeitform könnte wie folgt lauten:
    I have been swimming all afternoon.

    Verben wie to like, to want oder to prefer kannst du nicht im progressive verwenden.

    Lösung

    Du kennst bereits die Form des present perfect, die du verwendest, wenn eine Handlung in der Vergangenheit begonnen hat und noch immer andauert oder Auswirkungen auf die Gegenwart hat. Das present perfect progressive verwendest du ebenfalls für solche Handlungen, aber du betonst damit, wie die Handlung verlaufen ist und wie lange sie gedauert hat.

    Jede Verlaufsform, also Form des progressive, kannst du nur mit Verben der Tätigkeit verwenden, nicht aber mit statischen Verben. Somit kannst du zwar sagen Jenny has been sitting here for hours, aber diese Zeitform nicht mit to cost, to know, to own oder weiteren statischen Verben verwenden.

  • Bestimme, um welche Art Verb es sich handelt.

    Tipps

    Beim Verb to run findet eine Handlung statt, während to want nur einen Zustand beschreibt.

    Dynamic verbs, also Tätigkeitsverben, beschreiben Ereignisse und Aktivitäten und können durchaus in einer Form des progressive stehen.

    Beispiele: to jump / to watch / to smile

    Stative verbs hingegen sind Zustandsverben, beschreiben also keine Tätigkeit.

    Beispiele: to own / to remember / to understand

    Lösung

    Nicht alle Verben können im Englischen die Verlaufsform annehmen. Nur Tätigkeitsverben ist das möglich, nicht aber Zustandsverben.

    Zustandsverben, auf englisch stative verbs, sind Verben, die einen Zustand ausdrücken. Das sind auf deutsch Verben wie wissen, glauben oder mögen. Da die Formen des progressive beschreiben, dass etwas gerade im Moment getan wird, oder betonen, wie lange etwas getan worden ist, muss eine Handlung passiert sein. Ein Zustand alleine genügt nicht, denn dieser wird nie „ausgeübt”.

    Tätigkeitsverben hingegen, also dynamic verbs, erfüllen genau diesen Zweck – sie stellen nämlich eine Handlung dar. Das können Verben sein wie stricken, säubern oder nehmen.

  • Bilde sinnvolle Sätze.

    Tipps

    Wird in einem der Teilsätze die Dauer einer Handlung betont – wie zum Beispiel in The whole year, Paula – erfordert der Satz ein Verb im present perfect progressive.

    Wenn allerdings in einer der Satzhälften das Ergebnis der Handlung betont wird – zum Beispiel bei Caroline has never in her life – benötigst du das present perfect.

    Der Ausdruck just now weist daraufhin, dass das Verb im present perfect steht.

    Hingegen verwendest du bei all year oder for hours das present perfect progressive.

    Lösung

    Beide Zeitformen, die dir hier zur Auswahl stehen, beschreiben eine Handlung, die entweder noch immer andauert oder sich auf die Gegenwart auswirkt, obwohl sie eigentlich bereits abgeschlossen ist. Doch welche Zeitform du nimmst, entscheidet der Fokus des Satzes:

    Will der Satz das Ergebnis der Handlung darstellen – present perfect.
    Caroline has never in her life seen a lion.

    Will der Satz die Dauer oder den Verlauf betonen – present perfect progressive.
    All year, Paula has been knitting a scarf for the cold months.

    Dabei tritt never immer mit dem present perfect auf, da es auf ein Ergebnis hinweist – etwas, das „nie” getan wurde. Auf all year hingegen folgt das present perfect progressive, da der Fokus des Satzes auf der Dauer der Handlung liegt.

  • Ermittle in den Sätzen die korrekt gebildete Zeitform.

    Tipps

    Geht es im Satz um das Ergebnis der Handlung, nimmst du das present perfect.

    Betont der Satz die Dauer oder den Verlauf der Tätigkeit, brauchst du das present perfect progressive.

    Achte auf die Signalwörter, die dir anzeigen können, welche Zeitform du im Satz benötigst.

    So löst der Ausdruck so far stets das present perfect aus, während for over an hour das present perfect progressive nach sich zieht.

    Lösung

    Zur Lösung dieser Aufgabe musst du zwischen dem present perfect progressive und dem present perfect unterscheiden.

    Beim Satz "The kids have already watched this movie" steht das Ergebnis der Handlung im Vordergrund. Die Kinder haben diesen Film bereits gesehen. Uninteressant ist hier die Dauer des Films und wo oder wann sie ihn gesehen haben. Nur der Fakt „bereits gesehen” ist wichtig.
    present perfect

    Anders verhält es sich beim Satz "The kids have been watching TV all day long". Hier ist das Ergebnis der Handlung unwichtig, aber die lange Dauer steht im Mittelpunkt – die Kinder haben den ganzen Tag ferngesehen.
    present perfect progressive

  • Erstelle vollständige Sätze mit dem present perfect progressive.

    Tipps

    Die Satzstellung ist im Englischen immer SVO – Subjekt, Verb, Objekt.

    Das present perfect progressive bildest du mit
    have/has + been + present participle / ing-Form

    Ein Satz in richtiger Reihenfolge ist beispielsweise:
    Paul has been singing for quite a while now.

    Lösung

    Jeder Satz hat im Englischen zuerst das Subjekt stehen, danach das Verb und am Ende das Objekt. Sätze, die das present perfect progressive enthalten, haben eine lange Verbform, da diese immer aus drei Teilen besteht: have / has + been + ing-Form.

    So hast du beim Satz

    Grandpa Penguin has been watching everything all the time.

    zu Beginn das Subjekt stehen – Grandpa Penguin
    danach folgt das Verbhas been watching
    dann das Objekteverything.

    In diesem Satz wird nach SVO noch ein Adverb angehängt, nämlich all the time. Ein solches kann entweder am Satzanfang oder ganz am Satzende vorkommen.

  • Bilde die Verbform im present perfect progressive.

    Tipps

    Bei der Bildung des present participle wird ein Konsonant am Verbende verdoppelt, wenn er auf einen kurzen betonten Vokal folgt:
    to sitsitting

    Ein stummes -e am Wortende fällt weg:
    to rhymerhyming

    Bei Verben, die auf -ie enden, wird das -ie durch ein -y ersetzt:
    to tietying

    Lösung

    Du bildest das present perfect progressive aus diesen drei Teilen:

    have/has + been + present participle (ing-Form)

    Voraussetzung für diese Zeitform ist eine Handlung, die in der Vergangenheit begonnen hat, aber noch immer andauert. Hier könntest du auch das present perfect verwenden, aber wenn der Satz dann noch die Dauer der Handlung betonen soll, ist das present perfect progressive die richtige Wahl.

    In den Sätzen dieser Aufgabe siehst du, wie sich der Satz verändert und der Fokus stärker auf die Dauer der Handlung gelenkt wird.

    Manche der nötigen present participles in dieser Übung haben Besonderheiten.
    So wird ein Konsonant verdoppelt, wenn er auf einen kurzen betonten Vokal am Wortende folgt:
    to knitknitting

    Ein stummes -e am Wortende fällt weg: to shineshining

    Bei Verben, die auf -ie enden, wird das -ie durch ein -y ersetzt, um drei Vokale in Folge zu vermeiden: to lielying