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Description of a Picture – Wie schreibt man eine Bildbeschreibung? 06:00 min

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Transkript Description of a Picture – Wie schreibt man eine Bildbeschreibung?

Der berühmte Kunstfälscher Wolfi Wang hat einen neuen Auftrag fertiggestellt. Sein Kunde hat ihm eine exakte Beschreibung des Bildes zukommen lassen, damit er es 1 zu 1 nachmalen kann. Hoffen wir mal, dass der Kunde weiß, wie man eine gute Bildbeschreibung erstellt. Bevor Wolfi die Beschreibung mit dem Bild vergleicht, betrachtet er sein Kunstwerk noch einmal ganz genau. Er lässt dabei erst das ganze Bild auf sich wirken, bevor er sich noch einmal das wichtigste Bildelement, den Mann in der Mitte, anschaut. Eine gute Bildbeschreibung besteht aus introduction, main part und ending. Wolfi liest sich die Einleitung - introduction - der Bildbeschreibung noch einmal ganz genau durch. The painting was painted by Caspar David Friedrich in 1818 and is known as "The Wanderer above the Sea of Fog". It shows a solitary man who is standing on a cliff in a foggy sea. In der Einleitung sollten die wichtigsten Informationen genannt werden, die man mithilfe von W-Fragen, z.B. Was? Wer? Wann? Wie? ermitteln kann. So enthält diese Einleitung zum Beispiel die Information, um welche Art von Kunstwerk es sich handelt, wer der Künstler ist, wann es gemalt wurde, und welchen Titel das Gemälde hat. Außerdem enthält sie noch einen allgemeinen Überblick über das, was das Kunstwerk zeigt. Neben "the painting was painted by" gibt es noch weitere Formulierungen, die in der Einleitung einer Bildbeschreibung genutzt werden können, zum Beispiel: The picture shows, The photo shows, It was taken by, The painting shows, It was created by, The cartoon shows. Wichtig ist, dass man auf richtiges Vokabular achtet: So nutzt man folgendes Vokabular im Zusammenhang mit Fotos, während diese Phrasen bei gemalten Bildern genutzt werden und diese Formulierung bei Comics. Mithilfe des Hauptteils - main part - kann Wolfi überprüfen, ob er alle wichtigen Details des Bildes beachtet hat. Um ein Bild zu beschreiben, gibt es feste Positionsangaben. In the foreground - Im Vordergrund, In the background - im Hintergrund, In the middle/centre - In der Mitte/im Mittelpunkt, At the top/bottom - oben/unten, On the left/right - links, rechts, Behind/In front of - hinter/vor, Between - zwischen. Ein Teil davon wurde auch hier verwendet: In the foreground of the painting is a man dressed in a black suit. He is standing on a cliff while being surrounded by fog. He can only be seen from behind. There are more cliffs depicted in front of the man. At the top of the painting is a cloudy but sunny sky. In the background is a hill. So wusste Wolfi genau, wie er das Bild zu malen hatte. Die Sätze im Hauptteil einer Bildbeschreibung sind oft nach folgendem Muster aufgebaut: Auf Positionsangaben wie "in the middle/in the centre" folgt der Satzteil mit Verb - oft "there is / there are" oder "we can see" - und anschließend ein Nomen, wie zum Beispiel "man". Wenn eine dynamische Handlung beschrieben werden soll, nutzt man das present progressive. Das ist auch hier geschehen. Neben der reinen Bildbeschreibung, gehört aber auch eine Interpretation oder Deutung des Bildes in den Hauptteil. The man in the painting seems to be absorbed in his observation of nature. The overall atmosphere is peaceful. Dabei ist es wichtig auf die Personen einzugehen, die zu sehen sind, und deren Wirkung zu beschreiben. Wenn mehrere Personen in einem Kunstwerk zu sehen sind, kann es auch spannend sein, die Personenkonstellation zu interpretieren. Um die Atmosphäre des Bildes wiederzugeben, sollten möglichst konkrete Adjektive verwendet werden, die die Stimmung einfangen. Im Schluss - ending - hat der Auftragsgeber noch seine persönliche Meinung über das Bild ausgedrückt. I like the painting because it has a calm and somehow optimistic atmosphere. It reminds me of a hike in the mountains. Um seine eigene Meinung verständlich zu machen hat der Auftragsgeber noch eine Begründung mitgeliefert, warum ihm das Bild so gut gefällt. Wenn einem das Gemälde nicht gefällt, muss hier natürlich "I don't like" stehen. Außerdem hat er noch festgehalten, woran er denken muss, wenn er das Bild betrachtet. Wolfi ist ziemlich zufrieden - sein Kunstwerk scheint alles wiederzuspiegeln, was der Auftragsgeber sich gewünscht hat. Es ist ein wahres Meisterwerk! Oh oh, Haaaaaaatschiiiuuu! Schade nur, dass Wolfi allergisch auf Farbe reagiert.