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Email – Eine E-Mail schreiben 05:40 min

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Transkript Email – Eine E-Mail schreiben

Erna ist alleine zuhause. Ihr Mitbewohner Bruno besucht schon seit ein paar Wochen seine Verwandtschaft in Alaska. Da er aber trotzem gerne wissen möchte, was in der Nachbarschaft so passiert, schickt Erna ihm regelmäßig E-Mails. Heute ist es wieder soweit! Damit die E-Mail bei Bruno ankommt, muss Erna erstmal die Adresse des Empfängers - recipient's address - eingeben. Die kennt sie natürlich auswendig. Die Adresse des Empfängers muss immer in die 1. Zeile eingetragen werden. In der nächsten Zeile folgt dann der Betreff - subject line. Da Erna Bruno von dem neuen Nachbarn - auf Englisch "new neighbour" - erzählen möchte, ist der Betreff schnell gefunden. Dann kann Erna endlich den eigentlichen Text schreiben. Im Gegensatz zu einem Brief muss sie bei einer E-Mail kein Datum angeben - das kann sie also auslassen. Schnell noch die Anrede - form of address - ergänzen und dann kann sie mit dem richtigen Text loslegen. Da Bruno ihr Mitbewohner und guter Freund ist, wählt sie die persönliche Anrede "Hi Bruno". Auch dear Bruno wäre möglich. Bei förmlicheren Mails wählt man in der Regel "dear Sir or Madam" als Form der Anrede. Egal, was für eine Art von Anrede du wählst, es muss ein Komma darauf folgen. Was hat Erna denn jetzt zu berichten? I'm writing to you because something really exciting has happened: We have a new neighbour. I didn't see him during his first days here, I just heard him. He was fixing his flat all day. I was really annoyed. He came to apologise for the noise the next day, though. His name is Emil [deutsch]. He is really friendly and good looking. I'll keep you updated. Da konnte der Nachbar wohl den ersten schlechten Eindruck wieder wettmachen. Ähnlich wie in Briefen ist es auch in einer E-Mail wichtig, dass der erste Satz nach der Anrede groß beginnt obwohl davor ein Komma steht - Stichwort "capitalisation". Im ersten Absatz einer E-Mail gibst du in der Regel einen Grund an - reason - warum du diese E-Mail schreibst. Erna schreibt, weil etwas aufregendes passiert ist. Da es eine persönliche E-Mail ist, hat Erna Kurzformen - short forms - verwendet, so wie bei "I'm", "didn't" und "I'll". In förmlichen Briefen hingegen ist es üblich, Verneinungen und Hilfsverben auszuschreiben. Erna ergänzt noch einen Satz: Attached you can find a picture of our new neighbour. I hope to hear from you asap. Ernas E-Mail hat sogar einen Anhang - attachement. Wenn du schreiben möchtest, dass du eine Datei mitschickst, kannst du es so wie Erna formulieren: attached you can find. Da es sich um eine persönliche E-Mail handelt, hat Erna hier auch die Abkürzung - abbreviation - "asap" genutzt, die für "as soon as possible", also "so schnell wie möglich" steht. Es gibt noch weitere Abkürzungen, die in diesem Rahmen oft gebraucht werden. Auch Emoticons, wie dieser Smiley, sind in persönlichen Mails geläufig - in formellen Mails sollten sie vermieden werden. Schnell noch die Grußformel ans Ende setzen und Ernas E-Mail ist fertig. Love, Erna. Die Grußformeln - complimentary close - "love" sowie "yours" und "best wishes" nutzt man, wenn man seinen Freunden schreibt, da sie sehr persönlich sind. Wichtig ist auch hier wieder das Komma! In förmlichen Mails nutzt man Grußformeln wie "sincerely, kind regards" oder ähnliches. Erna ist zufrieden mit ihrer E-Mail. Sie enthält die Empfängeradresse - recipient's address - einen Betreff - subject line - eine Anrede - greeting - der erste Satz nach der Anrede beginnt groß und die E-Mail enthält eine Grußformel - complimentary close - am Ende. Und was ist aus Erna und Emil geworden? Oooooh…