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If-Clauses – Bedingungssätze 06:27 min

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Transkript If-Clauses – Bedingungssätze

Vor 50 Jahren ist Dougal McPherson etwas ganz Besonderes passiert. Im Loch Ness hat er das Monster Nessie gesehen! Blöderweise hat er kein Foto, um seine Geschichte zu beweisen. Daher hat Dougal seit 50 Jahren nur ein Ziel: If he sees Nessie, he will take a picture. – Wenn er Nessie sieht, wird er ein Foto machen. Dieser Satz ist ein Beispiel für einen sogenannten Bedingungssatz, auf Englisch conditional clause. Conditional clauses bestehen immer aus zwei Teilen: Aus einem Nebensatz, in dem die Bedingung steht, und aus einem Hauptsatz, in dem die Folge beschrieben wird. Welche Zeitformen du brauchst, hängt von der jeweiligen Bedingung ab. Im Englischen unterscheidet man drei Bedingungen und dementsprechend auch drei Arten der Bedingungssätze. Diese nennen wir conditional clause type one, type two und type three. Im ersten Typ ist die Bedingung erfüllbar. Im zweiten Typ ist die Bedingung theoretisch erfüllbar. Im dritten Typ ist die Bedingung nicht mehr erfüllbar. Zurück zu unserem Beispiel und somit zum conditional clause type one. Mit diesem Bedingungssatz drückst du aus, was (also welche Folge) unter einer bestimmten Bedingung eintreten wird. Weil es sich um eine reale Bedingung handelt, ist sie prinzipiell erfüllbar. Dougal hat Nessie immerhin schon einmal gesehen. Dass er sie ein zweites Mal sehen wird, ist also prinzipiell möglich. Weil es sich um eine reale Bedingung handelt, die schon erfüllt ist oder in der Zukunft erfüllt wird, steht der Nebensatz im simple present und der Hauptsatz im will-future. Anstelle des will-future könnte hier auch ein Modalverb, modal verb, wie zum Beispiel "can", plus Infinitiv stehen. Aber war das etwa gerade Nessie? Dougal sollte sich besser konzentrieren! If he paid attention, he would see her now. – Wenn er aufpassen würde, würde er sie jetzt sehen. Das ist ein conditional clause type two. Mit diesem Bedingungssatz drückst du aus, was (also welche Folge) unter einer bestimmten Bedingung eintreten könnte. Weil die Erfüllung der Bedingung zwar möglich, aber eher unwahrscheinlich ist, bezeichnen wir sie als theoretisch erfüllbar. Würde sich Dougal umdrehen, könnte er Nessie sehen. Aber leider ist er viel zu abgelenkt und scheint daher seine Chance zu verpassen! Weil sich die Bedingung auf ein aktuelles oder zukünftiges Geschehen bezieht und theoretisch erfüllbar ist, steht der Nebensatz im simple past und der Hauptsatz im conditional one. Dieses setzt sich aus "would" und einem Infinitiv zusammen. Anstelle von "would" kannst du auch hier ein Modalverb, wie z.B. "could", verwenden. Armer Dougal, schon wieder hat er es nicht geschafft, ein Foto von Nessie zu schießen! Immer wieder kommt der Regen dazwischen genau wie damals. If it hadn't rained, he would have taken the picture 50 years ago. – Wenn es nicht geregnet hätte, hätte er das Foto vor 50 Jahren gemacht. Dies ist ein Beispiel für den conditional clause type three. Mit diesem Bedingungssatz drückst du aus, was (also welche Folge) hätte passieren können, wenn eine bestimmte Bedingung in der Vergangenheit eingetreten wäre. Weil sich die Bedingung auf ein Ereignis in der Vergangenheit bezieht, ist sie nicht mehr erfüllbar. Dougals erste Begegnung mit Nessie liegt bereits 50 Jahre zurück und er kann jetzt nichts mehr tun, um an das Foto von damals zu kommen. Weil sich die Bedingung auf die Vergangenheit bezieht und damals nicht eingetreten ist, steht im Nebensatz das past perfect und im Hauptsatz das conditional two. Dieses bildest du aus "would", "have" und dem past participle. Auch hier ist es möglich, "would" gegen ein Modalverb, wie z.B. "could", zu tauschen. Für alle drei Arten der Bedingungssätze kannst du dir außerdem Folgendes merken: "Would" steht nie im if-Satz! Außerdem kannst du Haupt- und Nebensatz auch vertauschen, sodass "if" nicht mehr am Satzanfang steht. Wichtig ist nur, dass das Komma entfällt, sobald der Nebensatz hinten steht. Anstelle eines Kommas, trennt "if" dann die Sätze. Auch die Fragebildung folgt in allen 3 Typen dem gleichen Prinzip. Im Hauptsatz tauschen "will" bzw. "would" und das Subjekt die Plätze. Ob Dougal wohl jemals sein Foto von Nessie bekommen wird? Lass uns nochmal zusammenfassen, welche Zeiten du für die jeweiligen Bedingungssätze brauchst. Mit dem if-clause type one beschreibst du eine erfüllbare Bedingung. Im Nebensatz mit "if" verwendest du dafür das simple present. Im Hauptsatz hingegen das will-future. Mit dem if-clause type two wird eine theoretisch erfüllbare Bedingung beschrieben. Im Nebensatz mit "if" steht hier das simple past. Im Hauptsatz das conditional one. Der if-clause type three steht für eine nicht mehr erfüllbare Bedingung. Im Nebensatz mit "if" kommt das past perfect zum Einsatz. Der Hauptsatz wird mit dem conditional two gebildet. Aber ist es wirklich das, wonach es aussieht? Da hat Nessie wohl nach all den Jahren Mitleid mit Dougal bekommen. Und der ist mächtig stolz auf sein Foto.

1 Kommentar
  1. Mmmmmmmmeeeeeeeeegggggggggaaaaaaaa vvvvvvvvviiiiiiiiidddddddddeeeeeeeeoooooooooo

    Von Rb Magnus, vor etwa 15 Stunden