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Present Participle – Die ing-Form der Verben 04:54 min

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Transkript Present Participle – Die ing-Form der Verben

Dackel Duke hat viel zu tun. Doch da er ein sehr zufriedener Dackel ist, geht er gut gelaunt all seinen Aufgaben nach. Duke is watering his plants. Dieser Satz enthält das present participle, das auch als –ing-Form bezeichnet wird. Im Deutschen heißt es übrigens Partizip Präsens. Das present participle wird für die Bildung sämtlicher Verlaufsformen - progressive forms oder continuous forms – gebraucht. In unserem Beispielsatz ist es Teil des present progressive, das auch present continuous genannt wird, also der Verlaufsform der Gegenwart. Es wird aber genauso für alle anderen progressive Zeiten gebraucht da alle mit dem present participle, der -ing-Form, gebildet werden. In vielen Fällen wird das present participle gebildet, in dem an den Infinitiv eines Verbs, hier water, die Endung -ing gehängt wird. Das erklärt auch, wieso es -ing-Form genannt wird. "to water" ist ein Verb, in dem auf einen unbetonten Vokal, hier -e, ein Konsonant folgt, nämlich -r. Die Endung -ing wird hier einfach an den Infinitiv gehängt. Doch auch bei dieser Buchstabenkombination – unbetonter Vokal vor Konsonant – kann es Ausnahmen geben: Im britischen Englisch wird der Konsonant -l auch nach einem unbetonten Vokal verdoppelt. So wird travel zu travelling, obwohl das -e unbetont ist. Im amerikanischen Englisch wird es wie gehabt nur mit einem -l geschrieben. Aber merke dir: In der Regel, wird das present participle durch Infinitiv + -ing gebildet. Natürlich gibt es auch present participle Formen, bei denen es Besonderheiten in der Bildung zu beachten gibt. Doch schauen wir erstmal, was Duke noch so macht. Duke is sitting on his sofa. Enthält der Infinitiv eines Verbs, hier sit, einen einzelnen, betonten Vokal, hier -i, auf den ein einzelner Endkonsonant folgt, hier ist es ein -t, dann wird dieser Endkonsonant in der -ing-Form verdoppelt. So wird aus sit – sitting mit doppeltem t. Genauso verhält es sich bei plan – planning, stop – stopping oder begin – beginning. All diese Verben enthalten einen einzelnen, betonten Vokal, der vor dem Endkonsonanten steht. Dieser Endkonsonant wird im present participle gedoppelt. Duke is coming to greet his best friend. Auch hier gibt es eine Besonderheit der Schreibweise zu beachten. Come endet im Infinitiv auf ein stummes -e, also ein -e, das nicht zu hören ist. Dieses -e fällt in der present participle Form weg, die Endung -ing wird angehängt. Dasselbe gilt für phone – phoning oder smoke – smoking. Was macht Duke denn da? He is tying a bow. Auf den ersten Blick sieht das present participle hier nicht ungewöhnlich aus. Aber der Infinitiv des Verbs heißt "tie" und endet auf -ie. Daraus ergibt sich die Regel, dass Verben, die auf -ie enden, in der -ing-Form mit -y geschrieben werden. So wird aus tie – tying. Dasselbe gilt für lie – lying oder die – dying. Eine Sache hat Duke noch zu erledigen: Duke is mimicking his neighbour's cat. Das Verb mimic endet auf ein -c. In der -ing-Form wird noch ein -k hinzugefügt. So wird aus mimic – mimicking und aus panic – panicking. Duke ist jetzt erstmal erschöpft und macht eine Pause. Mal schauen, was der morgige Tag so bringt.

Present Participle – Die ing-Form der Verben Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Present Participle – Die ing-Form der Verben kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme das present participle.

    Tipps

    Das present participle nennt man auch ing-Form.

    Das present participle wird oft in Verlaufsformen wie dem present progressive genutzt. Gebildet wird diese Zeitform mit be und der ing-Form eines Verbs.

    She is walking home.

    Das present participle dieses Satzes ist walking, erkennbar am -ing.

    Lösung

    Das present participle, auch ing-Form genannt, heißt auf Deutsch Partizip Präsens. Es wird für die Bildung sämtlicher Verlaufsformen (progressive/continuous forms) gebraucht. In vielen Fällen wird das present participle gebildet, indem man an den Infinitiv eines Verbs die Endung -ing hängt.

    • walk – walking
    Du findest das present participle zum Beispiel im present progressive. Gebildet wird diese Form mit be + ing-Form eines Verbs. Für den Hund Duke (3. Person Singular) würde das so aussehen:
    • be + water + ing → is watering → Duke is watering

  • Gib an, welche Eigenschaft auf das Verb zutrifft.

    Tipps

    Sieh dir die Endung des Verbs an: Die letzten ein oder zwei Buchstaben entscheiden darüber, wohin es gehört.

    Ein Vokal ist ein Selbstlaut wie o, ein Konsonant hingegen ein Mitlaut wie p.

    Sprich dir die Wörter laut vor, wenn du herausfinden willst, ob das -e am Ende stumm ist (also, ob man es zwar schreibt aber nicht spricht).

    Sich die Verben vorzusprechen hilft auch dabei, die Betonung zu erkennen.

    Lösung

    Um das present participle (auch genannt ing-Form) bilden zu können, musst du zunächst einmal erkennen, welche Endung das Verb im Infinitiv hat. Kleine Auffrischung: Ein Vokal ist ein Selbstlaut wie a, e, i, o, u und Konsonanten sind Mitlaute wie unter anderem t, d, g, k, l, m.

    1. Beim Verb water zum Beispiel liegt die Betonung auf dem a der ersten Silbe ([ˈwɔːtə]). Das e in der zweiten Silbe ist also unbetont und auf diesen Vokal folgt ein einzelner Konsonant, r. Um das present participle zu bilden, müsstest du in diesem Fall lediglich ein -ing anhängen): watering.
    2. Um einen einzelnen, betonten Vokal vor dem Endkonsonanten handelt es sich bei begin, das auf die letzte Silbe betont wird: [bɪˈgɪn]. Zu dieser Gruppe gehören auch viele einsilbige Verben wie sit, plan und stop. Für das present participle müsstest du hier den Endkonsonanten verdoppeln: beginning, stopping.
    3. Bei vielen Verben, die auf -e enden, ist dieses stumm (es wird zwar geschrieben aber nicht gesprochen). Das Verb come sprichst du [kʌm]. Wenn du bei Verben dieser Art das present participle bilden möchtest, lässt du das e weg und hängst dann das -ing an: coming.
    4. Nur wenige Verben enden auf -ie oder -c. Endet das Verb auf -ie, wandelst du dieses zu einem y um: tie – tying. Und endet das Verb auf -c, fügst du ein k hinzu, bevor du die typische ing-Endung anhängst.
  • Vervollständige die Regeln zum present participle.

    Tipps

    Wirf einen Blick auf die Beispiele im Text. Sie geben dir Hinweise zu den Lücken.

    Hier siehst du ein present participle: walking.

    Ein Vokal ist ein Selbstlaut, ein Konsonant ein Mitlaut.

    Das a ist ein Vokal, das t ein Konsonant.

    Lösung

    Das present participle kannst du vielseitig einsetzen, besonders oft wird es in den Verlaufsformen benutzt. Das present participle bildest du in seiner regelmäßigen Form, indem du an den Infinitiv des Verbs die Endung -ing anhängst: water – watering.

    Es gibt allerdings auch unregelmäßige Formen der Bildung:

    • Endet das Verb auf einen unbetonten Vokal und einen Endkonsonanten, wird dieser Konsonant verdoppelt: sit – sitting
    • Hat das Verb am Ende ein stummes -e (d.h. eines, das man nicht hört), fällt dieses e weg: come – coming
    • Wenn das Verb auf ein -ie endet, wird dieses zu einem y: tie – tying
    • Endet das Verb auf -c (selten!), dann fügst du ein k hinzu: mimic – mimicking
    Kleine Auffrischung: Ein Vokal ist ein Selbstlaut wie a, e, i, o, u und Konsonanten sind Mitlaute wie unter anderem t, d, g, k, l, m.

  • Bilde englische Sätze, die ein present participle enthalten.

    Tipps

    Das present participle wird gebildet, indem man an den Infinitiv des Verbs ein -ing anhängt.

    Bedenke bei den Verben die Regeln für die Bildung des present participle:

    • Das Verb endet auf einen betonten Vokal und einzelnen Endkonsonanten, dieser muss verdoppelt werden bevor das -ing angehängt wird
    • Das Verb endet auf ein stummes -e, dieses muss weggelassen werden, bevor das -ing angehängt wird
    • Das Verb endet auf -ie, dies muss zu einem y umgewandelt werden, bevor das -ing angehängt wird
    • Das Verb endet auf -c, es wird ein k hinzugefügt, bevor das -ing angehängt wird
    Bei allen anderen Verb musst du lediglich ein -ing anhängen.

    „Dort drüben” übersetzt du mit over there.

    Sogenannte stative verbs (Zustandsverben), wie beispielsweise to want, verwendest du nicht im progressive, also nicht als present participle.

    Lösung

    In dieser Aufgabe übersetzt du Teile eines Satzes vom Deutschen ins Englische und setzt die Verben ins present progressive. Das heißt, in jeder Zeile wird ein present participle enthalten
    sein – doch ein Satz braucht nur das simple present.

    Du benötigst hier einige Ausnahmeformen, um das progressive bilden zu können:

    • to begin: Das Verb endet auf einen betonten Vokal und einzelnen Endkonsonanten, dieser muss verdoppelt werden bevor das -ing angehängt wird
    • to come: Das Verb endet auf ein stummes -e, dieses muss weggelassen werden, bevor das -ing angehängt wird
    • to tie: Das Verb endet auf -ie, dies muss zu einem y umgewandelt werden, bevor das -ing angehängt wird
    Bei allen anderen Verb musst du lediglich ein -ing anhängen.

  • Entscheide, ob das present participle regelmäßig oder unregelmäßig gebildet wird.

    Tipps

    Wenn das present participle regelmäßig gebildet wird, musst du lediglich ein -ing anhängen.

    Betrachte die Endung des Verbs: Endet es zum Beispiel auf einen unbetonten Vokal und einen einzelnen Endkonsonanten, wird das present participle des Verbs regelmäßig gebildet.

    Diese unregelmäßigen Formen gibt es:

    • Das Verb endet auf einen betonten Vokal und einzelnen Endkonsonanten, dieser muss verdoppelt werden bevor das -ing angehängt wird
    • Das Verb endet auf ein stummes -e, dieses muss weggelassen werden, bevor das -ing angehängt wird
    • Das Verb endet auf -ie, dies muss zu einem y umgewandelt werden, bevor das -ing angehängt wird
    • Das Verb endet auf -c, es wird ein k hinzugefügt, bevor das -ing angehängt wird

    Wenn keiner der unregelmäßigen Fälle zutrifft, wird die Verbform regelmäßig gebildet.

    Lösung

    Wenn das present participle regelmäßig gebildet wird, musst du lediglich ein -ing anhängen. Zum Beispiel wenn das Verb auf einen unbetonten Vokal und einen einzelnen Endkonsonanten endet: play – playing. Dieser Fall trifft auf viele Verben zu, auch auf Verben mit doppeltem Endkonsonanten oder Vokal am Ende: do – doing, call – calling.

    Es gibt allerdings auch einige Ausnahmen für die unregelmäßige Bildung:

    • Das Verb endet auf einen betonten Vokal und einen einzelnen Endkonsonanten. Dieser Konsonant muss verdoppelt werden bevor das -ing angehängt wird: get – getting
    • Das Verb endet auf ein stummes -e. Dieses muss weggelassen werden, bevor das -ing angehängt wird: write – writing
    • Das Verb endet auf -ie. Die Endung muss zu einem y umgewandelt werden, bevor das -ing angehängt wird: lie – lying
    • Das Verb endet auf -c. Es wird ein k hinzugefügt, bevor das -ing angehängt wird: panic – panicking

  • Bilde das present participle oder den Infinitiv des Verbs.

    Tipps

    Manchmal musst du rückwärts überlegen: Wie sah der Infinitiv wohl aus, der dieses present participle ergeben hat?

    Endet der Infinitiv auf ein stummes -e, fällt dieses bei der present participle-Bildung weg.

    Wenn der Infinitiv eines Verbs auf einen betonten Vokal und einen einzelnen Endkonsonanten endet, musst du diesen verdoppeln.

    Endet der Infinitiv auf -ie, wird dieses zu einem y. Gibt es am Verbende ein -c, musst du ein k hinzufügen.

    Regelmäßige Formen des present participle werden gebildet, indem du einfach ein -ing anhängst. Das gilt auch für Verben, bei denen ein unbetonter Vokal dem Endkonsonanten vorausgeht.

    Aber: Im britischen Englisch (BrE) trifft diese Regel nicht zu, wenn es sich beim Konsonanten um ein "l" handelt, wie in travel oder control. Der Konsonant wird hier auch nach unbetontem Vokal verdoppelt.

    Lösung

    Um das present participle zu bilden, hängst du in der Regel einfach ein -ing an den Infinitiv eines Verbs, zum Beispiel bei Verben, die auf einen unbetonten Vokal und einen Endkonsonanten enden: visit – visiting, focus – focusing. //

    Achtung: Dies gilt im britischen Englisch nicht beim Konsonanten "l". Hier wird auch bei unbetontem Vokal das "l" verdoppelt – travel wird zu travelling.
    Auch bei Verben, die auf einem Vokal oder Doppelkonsonanten enden, wird das present participle regelmäßig gebildet: see – seeing, call – calling.

    So wie es im Englischen aber oft ist, gibt es ein paar Ausnahmen für diese Regel:

    • Endet der Infinitiv auf ein stummes -e, fällt dieses bei der present participle-Bildung weg: move – moving, shine – shining
    • Gibt es am Verbende ein -c, musst du ein k einfügen: traffic – trafficking
    • Endet der Infinitiv auf -ie, wird dieses zu einem y: lie lying
    • Wenn der Infinitiv eines Verbs auf einen betonten Vokal und einen einzelnen Endkonsonanten endet, musst du diesen verdoppeln: win – winning