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Will-Future – Einführung 05:42 min

Textversion des Videos

Transkript Will-Future – Einführung

Oooh, welch mysteriöser Ort ist dies? Es sieht so aus, als wären wir beim mächtigen Ronald gelandet - einem Wahrsagertalent, dem eine große Zukunft bevorsteht. Ronalds erstes Versuchsobjekt ist ein unbekannter Besucher. Er entscheidet sich ganz spontan "I will tell you the future" – Ich werde dir die Zukunft vorhersagen. Dafür braucht Wahrsager-Talent Ronald das Will-Future. Ronald hat diese Entscheidung ganz spontan getroffen, aber wie wird das will-future eigentlich gebildet? Das will-future bildest du mit dem Hilfsverb "will" und dem Infinitiv eines Vollverbs, in diesem Fall "tell". "will“ steht dabei im Aussagesatz immer vor dem Infinitiv. "I will" kann auch als "I'll" abgekürzt werden. I’ll tell you the future. Es bleiben nur die Person "I", ein Apostroph und der Doppelkonsonant "L" zurück. Das Hilfsverb "will" verändert sich übrigens nie. Es bleibt bei allen Personen gleich, zum Beispiel bei I, he, we, oder they. "Will you listen to me?" - Wirst du mir zuhören? fragt Ronald seinen Besucher. Entscheidungsfragen werden wie folgt gebildet: "will" steht als Hilfsverb am Satzanfang. Dahinter folgen das Subjekt und der Infinitiv. Hm, keine Antwort für Ronald? Er sieht es als Zustimmung und macht einfach weiter "You will be surprised!" – Du wirst überrascht sein! Das klingt nach einem aufregenden Versprechen! Das will-future nutzt du also nicht nur für spontane Entscheidungen, sondern auch für spontane Versprechen. Ronald schaut tief in seine Wahrsagerkugel: "It will be really cold, but you will be warm." – Es wird kalt werden, aber dir wird warm sein. Was für eine merkwürdige Vorhersage. Ronald braucht hier das will-future, da er eine Vorhersage über zukünftige Ereignisse trifft, die er nicht beeinflussen kann. Vorhersagen über das Wetter fallen in der Regel auch in diese Kategorie und werden mit dem will-future getroffen. It will be rainy. Es wird regnerisch sein. Hierbei handelt es sich um eine generelle Vorhersage über das Wetter, wie bei einem Wetterbericht, den man aus dem Fernsehen kennt. Das Wetter ist nicht beeinflussbar, deshalb wird das will-future genutzt. Siehst du direkt über dir eine graue Wolke, nutzt du allerdings das going to-future, da du sehen kannst, dass es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit regnen wird: "It is going to rain". Ronald wirft einen weiteren Blick in die Glaskugel. "You will be surrounded by water, but you will not be wet." – Du wirst von Wasser umgeben sein, aber nicht nass werden. Was für eine kryptische Vorhersage – auch die kann Ronald nicht beeinflussen, deshalb braucht er das will-Future. Bei "you will not be wet", benutzt er die Verneinung. Diese wird mit "will" und "not" gebildet. Möchte man die Kurzform verwenden, verschmelzen will und not und werden zu "won´t". "You won't be wet." Wahrsager Ronald macht weiter: "I hope you will be brave" – Ich hoffe, du wirst mutig sein. Schon wieder das will-future? Ja, denn auch um Hoffnungen, Wünsche und Vermutungen auszudrücken, braucht man das will-future. Die Einleitung "I hope" unterstützt Ronalds Wunsch oder Hoffnung. Ronalds Aussage: "I am sure I will enjoy it." – Ich bin mir sicher, dass ich es genießen werde, drückt eine Vermutung aus. Sie wird durch die Verwendung von "I am sure" unterstützt. Ebenso könnten da allerdings "I think" oder "maybe" stehen. Eine Sache ist noch ganz wichtig! Das deutsche "Ich will" wird im Englischen mit "I want" übersetzt, nicht mit "I will", das bedeutet nämlich "Ich werde". Ronald hat mithilfe des will-futures viele merkwürdige Vorhersagen über die Zukunft getroffen. Er hat es für spontane Entscheidungen und Versprechen genutzt. Er hat Vorhersagen über Ereignisse getroffen, die nicht beeinflussbar sind. Und er hat seine Hoffnungen, Wünsche und Vermutungen ausgedrückt. Doch wer war jetzt eigentlich Ronalds geheimnisvoller Besucher? Ah, sein Teddy. Na, das erklärt auch, warum Ronald so gut über seine Zukunft Bescheid wusste. Schließlich ist heute Badetag, wie jeden Sonntag. Er ist wirklich ein überaus begabter Wahrsager!

12 Kommentare
  1. Hallo Susannerl,
    vielen Dank für dein gutes Feedback! Es ist wirklich toll, dass dir dieses Video so gut gefällt. Wir wünschen dir auch weiterhin viel Spaß beim Lernen mit unseren Digitalvideos!
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Marie Kindler, vor 22 Tagen
  2. ICH GEHE IN DIE 6ste klasse und habe es als Thema und alles PERFEKT
    #einfach geil

    Von Susannerl, vor 22 Tagen
  3. Super Video, es wurde echt gut erklärt

    Von Alicia Mensen, vor etwa einem Monat
  4. Vielen Dank für euer positives Feedback. Es freut uns, dass euch das Video so gut gefällt.
    Viel Spaß weiterhin.
    Viele Grüße aus der Englisch-Redaktion

    Von Freya Wurm, vor etwa einem Monat
  5. Das Viedeo hat mir sehr viel gebracht DANKESCHÖN 👌🙏🙏🙏😀

    Von S J Graf, vor etwa einem Monat
  1. " I love your Videos! You´ll be the BEST!!!!!!!!! "
    Weiter so!!!

    Von Rainergerlach, vor 2 Monaten
  2. Vielen Dank für euer positives Feedback! Es freut uns zu hören, dass euch das Video so gut gefällt. Viel Spaß weiterhin beim Lernen mit unseren Digitalvideos!
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Marie Kindler, vor 2 Monaten
  3. diese Video ist sehr .spitze

    Von Luis N., vor 2 Monaten
  4. Wow !!!!! This Video is very good . Thank you very much for help :):)

    Von Sienna M., vor 2 Monaten
  5. very good diese

    Von Itslearning Nutzer 2535 901313, vor 2 Monaten
  6. i will be very interested about more

    Von Alexander M., vor 2 Monaten
  7. ;-):-)

    Von Michaela Heyn, vor 3 Monaten
Mehr Kommentare

Will-Future – Einführung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Will-Future – Einführung kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme die Zeitformen der Sätze.

    Tipps

    Erinnere dich an die Zusammensetzung des will-future.

    Sätze im will-future enthalten immer ein ganz bestimmtes Hilfsverb und ein Vollverb im Infinitiv.

    Bei Fragesätzen steht das Hilfsverb am Satzanfang.

    Lösung

    Erkennst du die Sätze im will-future? Sie sind relativ leicht zu erkennen, weil sie immer das Hilfsverb "will" enthalten. Das Vollverb des Satzes steht dann im Infinitiv.

    • We will go to the cinema later.
    Hast du einen Fragesatz im will-future, steht das Hilfsverb "will" am Satzanfang.

    • Will you join us?
  • Ergänze die Regelsätze.

    Tipps

    Die Sätze, die du hier liest, stammen aus dem Video.

    Lies dir die Teilsätze genau durch, bevor du sie verbindest. Welche Sätze ergeben zusammen Regeln für das will-future?

    Achtung! Eine Antwortmöglichkeit bleibt übrig!

    Lösung

    In dieser Aufgabe hattest du noch einmal die Gelegenheit, die Regeln aus dem Video zu wiederholen. Für das will-future musst du dir zum Glück nicht besonders viel merken:

    • Du bildest es immer mit dem Hilfsverb will und dem Infinitiv eines Vollverbs.
    • Du drückst damit zum Beispiel spontane Entschlüsse, Vermutungen und Hoffnungen für die Zukunft aus.
    Präge dir die Regeln gut ein, denn das will-future ist eine der am häufigsten verwendeten Zeitformen.

  • Bilde Sätze in der richtigen Zeitform.

    Tipps

    Erinnere dich an die Bildung des will-future. Der Name der Zeitform verrät dir schon einiges über den Satzbau.

    Vergiss nicht, dass man am Satzanfang immer groß schreibt und am Ende des Satzes einen Punkt setzt.

    Das Apostroph für die Kurzformen findest du, wenn du die Umschalt-Taste und die Raute-Taste zusammen drückst.

    In diesen Sätzen kannst du das Subjekt und das Objekt immer übernehmen. Nur die Verbformen müssen angepasst werden.

    Lösung

    Hier musstest du schon komplett auf dich allein gestellt Sätze im will-future bilden. Der Satzbau mit dieser Zeitform ist zum Glück nicht allzu kompliziert:

    • Du brauchst immer das Hilfsverb will und lässt das Vollverb des Satzes im Infinitiv.
    • I will watch this video again.
    • Bei Fragesätzen steht das Hilfsverb an erster Stelle.
    • Will he come visit me today?
    Präge dir die Bildung und die Verwendung dieser Zeitform gut ein! Das will-future ist nämlich sehr gebräuchlich im Englischen und du kannst es sehr oft anwenden.

  • Bestimme die fehlenden Verbformen.

    Tipps

    Die Hörbeispiele verraten dir, wie der Satz ausgesprochen klingt.

    Man kann statt will auch die Kurzform 'll benutzen.

    Das will-future wird immer mit einem Hilfsverb und einem Vollverb gebildet.

    Die Sätze sollten dir bekannt vorkommen.

    Lösung

    In dieser Aufgabe musstest du Sätze im will-future bilden. Merke dir:

    • Das will-future bildest du immer mit dem Hilfsverb "will" und dem Infinitiv, also der Grundform, eines Vollverbs.
    • Bei Fragen steht das Hilfsverb am Satzanfang.
    Bei dieser Aufgabe war dein Hörverstehen gefragt. Du musstest genau hinhören, um zu erkennen, welche Verben in den Sätzen fehlen.

  • Bestimme die richtige Reihenfolge der Satzteile.

    Tipps

    Erinnere dich an die Regeln zum Satzbau beim will-future.

    Das Hilfsverb will steht in Aussagesätzen immer vor dem Infinitiv.

    Bei Fragesätzen beginnst du mit dem Hilfsverb.

    Achte auf Großschreibung und Satzzeichen - daran kannst du oft Anfang und Ende eines Satzes erkennen.

    Lösung

    In dieser Aufgabe konntest du noch einmal den Satzbau im will-future üben. Dieser ist, im Vergleich zu anderen Zeitformen, relativ einfach:

    • Du setzt immer das Hilfsverb will vor das Vollverb im Infinitiv.
    • I will call you later.
    • Bei Fragesätzen steht das Hilfsverb an erster Stelle.
    • Will you call me later?
    Präge dir den Satzbau gut ein, dann wirst du kaum noch Schwierigkeiten mit dieser Zeitform haben!

  • Entscheide, welche Zeitform verwendet werden muss.

    Tipps

    Achtung! Hier und da brauchst du auch das going to-future.

    Das will-future benutzt du für spontane Entschlüsse, ungewisse Ereignisse in der Zukunft, Vermutungen und Hoffnungen.

    Wenn etwas in der Zukunft mit hoher Warscheinlichkeit eintreffen wird, benutzt du das going to-future. Du benutzt es auch, wenn du dir sicher bist, dass etwas passieren wird, oder es geplant ist.

    Lösung

    Diese Aufgabe war etwas komplizierter. Du musstest nicht nur die Regeln für das will-future im Kopf haben und anwenden können, sondern auch in einigen Fällen das going to-future verwenden. Beide Zeitformen sind sich sehr ähnlich in ihrem Satzbau. Die Verwendung macht den Unterschied allerdings deutlich:

    • Das will-future verwendest du für spontane Entschlüsse und Versprechen, für Ereignisse in der Zukunft, auf die du keinen Einfluss hast, die also ungewiss sind, und für Wünsche, Hoffnungen und Vermutungen.
    • Das going to-future verwendest du für Ereignisse, die geplant sind, oder mit sehr hoher Warscheinlichkeit eintreffen werden. Du verwendest diese Zeitform auch für Vorhersagen, die du mit Sicherheit machen kannst.
    In dieser Aufgabe musste in den meisten Fällen das will-future verwendet werden. Nur in zwei Sätzen passte das going to future:
    • Wenn du schon merkst, dass es kalt ist, kannst du mit Sicherheit sagen, dass es kalt bleibt.
    • Wenn Verwandte von dir ihren Besuch schon länger angekündigt und geplant haben.