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Going to-Future und Will-Future 05:30 min

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Transkript Going to-Future und Will-Future

Tip und Top gehören zu den berühmtesten Einbrechern der Welt. Doch welches Geheimnis steckt hinter ihrem Erfolg? I am going to finalise my burglary plans. Ich werde meine Einbruchspläne fertigstellen. Hm, I will kidnap the Queen's corgi. Hm, ich werde den Corgi der Queen entführen. Tip ist derjenige der beiden, der immer einen genauen Plan hat. Bei ihm muss alles bis ins kleinste Detail durchdacht sein. Deshalb nutzt er das going to-future, denn diese Zeitform braucht man, um über feste Pläne und Absichten zu sprechen sowie Dinge, die unmittelbar bevorstehen. Er hat sich fest vorgenommen, seine Einbruchspläne fertigzustellen und hat es schon fast geschafft. Top ist ganz anders als sein Kumpel... Er braucht das will-future, um über seine Absichten zu reden, da er immer ganz spontan entscheidet, was er machen wird. Deshalb ist er auch so unberechenbar. Er hat erst gerade eben entschieden, den Corgi der Queen zu entführen. Im Gegensatz zu Tip hat Top also keinen durchdachten Plan. Und das ist auch der größte Unterschied in der Anwendung der beiden Zeiten. Wie werden sie gebildet? Das verrät eigentlich schon der jeweilige Name. Das going to-future wird mit einer Form von to be - hier "am" -, going to und dem Infinitiv des Hauptverbs - hier finalise - gebildet. Das will-future wird mit dem Hilfsverb "will" und dem Infinitiv des Hauptverbs gebildet, in diesem Fall "kidnap". Doch was haben Tip und Top noch vor? I am going to steal the Queen's crown. Ich werde die Krone der Königin stehlen. I think I will approach the corgi in the garden. Tips Pläne zeigen, dass er sich schon längst entschieden hat, die Krone der Queen zu stehlen. Es ist keine spontane Entscheidung, sondern eine geplante Handlung. Top hingegen hat sich gerade erst überlegt, dass er sich dem Corgi der Queen im Garten nähern wird. Es ist ein spontaner Einfall oder eine Vermutung. Das wird auch dadurch betont, dass am Anfang "I think" steht. Diese Formulierung macht deutlich, dass noch nicht feststeht, was genau passieren wird. Genauso gut könnte da "I hope" oder "maybe" stehen. Doch Tip und Top möchten noch mehr über die Absichten des anderen erfahren. Are you going to enter the garden through the side entrance? Wirst du den Garten durch den Seiteneingang betreten? Will you help me with the corgi? Wirst du mir mit dem Corgi helfen? Bei Fragen im going to-future wird die Form von to be - hier are - vor das Subjekt - hier you – gestellt. Im will-future steht das Hilfsverb will vor dem Subjekt - hier you. I am not going to help you with the corgi. I will not enter the garden through the main entrance. Verneinungen werden im going to-future mit "not going to" gebildet, im will-future mit "will not", was oft zu "won't" verkürzt wird. Klingt so, als wüssten Tip und Top, was zu tun ist. Hauptsache das Wetter spielt bei der Umsetzung ihrer Pläne mit. Top hat den Wetterbericht gesehen: It will be sunny. Es wird sonnig sein. Das wäre gut - dann ist der Corgi auf jeden Fall im Garten und die Krone wird zum Polieren herausgeholt. Doch Tip sieht ein Risiko: It is going to rain. Es wird regnen. Beide nutzen verschiedene Zeiten, um über das Wetter zu reden. Warum? Das will-future nutzt man, wenn man generelle Aussagen über das Wetter macht, wie man es zum Beispiel aus dem Wetterbericht kennt. Wenn man allerdings wie Tip eine graue Wolke sieht, die zeigt, dass Regen kurz bevor steht, dann benutzt man das going to-future. Denn ist es ziemlich sicher, dass es regnen wird. Werden Tip und Top ihre Pläne durchziehen können? Bevor wir das erfahren, schauen wir uns noch schnell die Zusammenfassung an: Bei dem going to-future und dem will-future handelt es sich um Zeiten der Zukunft. Das going to-future wird mit einer Form von to be, going to und dem Infinitiv des Hauptverbs gebildet. Das will-future wird mit dem Hilfsverb will und dem Infinitiv des Hauptverbs gebildet. Wenn man über feste Pläne und Absichten spricht sowie Dinge, die unmittelbar bevorstehen, braucht man das going to-future. Wenn man über Vermutungen oder spontane Entscheidungen spricht, nutzt man das will-future. Und Tip und Top? Oh nein, denen hat das Wetter wohl wirklich einen Strich durch die Rechnung gemacht.

1 Kommentar
  1. gut

    Von Birgit 26, vor einem Tag