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Past Perfect – Vorvergangenheit 05:54 min

Textversion des Videos

Transkript Past Perfect – Vorvergangenheit

Sagt dir der Name Annie Edson Tailor etwas? Nein? Genau aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. I had worked as a teacher for years when I decided to pass the Niagara falls in a barrel. – Ich hatte seit Jahren als Lehrerin gearbeitet, als ich entschied, die Niagara-Fälle in einem Fass zu passieren. In diesem Satz werden zwei unterschiedliche Zeiten verwendet. Einmal das past perfect, die sogenannte Vorvergangenheit und das simple past, die einfache Vergangenheit. Beide sind Zeitformen der Vergangenheit. Die Handlung, die bereits vor einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit stattgefunden hat, wird im past perfect ausgedrückt, der Vorvergangenheit: Ich hatte seit Jahren als Lehrerin gearbeitet. Die andere Handlung, die zeitlich später passierte, steht im simple past: Als ich entschied, die Niagara-Fälle in einem Fass zu passieren. Beide Handlungen sind abgeschlossen. Das past perfect wird vor allem in Erzählungen, Berichten und literarischen Texten genutzt, so wie in Annies Lebensbericht. Es wird oft gemeinsam mit dem simple past verwendet. Im Deutschen wird das past perfect mit der Zeitform des Plusquamperfekts übersetzt, das mit einer Form von "haben" oder "sein" gebildet werden kann. In diesem Fall ist es "hatte". Es kann aber auch mit "war" gebildet werden, wie in "Ich war jahrelang Lehrerin gewesen". Im Englischen hingegen wird nur ein Hilfsverb genutzt. Gebildet wird das past perfect mit "had" und dem past participle. Bei regelmäßigen Verben wird das past participle dadurch gebildet, dass an den Infinitiv eines Verbs, hier "work", ein -ed gehängt wird. Unregelmäßige Verben muss man lernen. Es handelt sich bei dem past participle um die 3. Verbform in deiner Schulbuchtabelle zu den unregelmäßigen Verben. Bei dem Verb "to be" würde da stehen: "to be – was/were – been". "Been" ist das past participle. Doch was hat Annie noch so erlebt? I had tried a test run with my cat before I did it myself. – Ich hatte einen Testlauf mit meiner Katze versucht bevor ich es selber gemacht habe. Keine Sorge, der Katze geht es gut. Wieder steht das past perfect für die Handlung, die zeitlich vorrangig stattgefunden hat. "I had tried a test run with my cat…" – das simple past hingegen steht für die Handlung, die zeitlich später stattgefunden hat – "...before I did it myself." Das past perfect wird wie zuvor mit "had" und dem past participle gebildet. Das past participle wird gebildet, in dem an den Infinitiv eines Verbs, hier "try", ein -ed angehängt wird. Schaut man sich die Form von "tried" allerdings genauer an, sieht man eine Besonderheit der Schreibweise: Steht im Infinitiv ein Konsonant vor dem y, bei "try" ist es ein "r", dann wird das y zu einem -i. Manche Infinitive enden auf ein sogenanntes stummes e, also ein e, das nicht zu hören ist. Bei solchen Wörtern, zum Beispiel "like", wird kein -ed angehängt, sondern nur ein -d. Manchmal wird bei der Bildung der Vergangenheitsformen der Konsonant eines Verbs gedoppelt. Nämlich dann, wenn ein Infinitiv auf einen einfachen Konsonanten endet, wie in "plan", das dann zu "planned" wird. Wie geht Annies aufregende Geschichte weiter? I had managed to pass the Niagara falls when they opened the barrel. – Ich hatte es geschafft, die Niagarafälle zu passieren, als sie das Fass öffneten. Wieder wird durch das past perfect die Vorvergangenheit ausgedrückt – I had managed to pass the Niagara falls – und durch das simple past die neuere Handlung in der Vergangenheit – when they opened the barrel. Das past perfect wird wie gewohnt gebildet: Mit "had" und dem past participle. Wie konnte Annie das schaffen? I had put a heart-shaped pillow for luck in the barrel before I entered it. Ich hatte ein herzförmiges Glückskissen in das Fass gelegt, bevor ich es betreten habe. Wieder wird deutlich, dass die Vorvergangenheit mithilfe des past perfect ausgedrückt wird: I had put a heart-shaped pillow for luck in the barrel. "Put" ist eines der unregelmäßigen Verben, das gelernt werden muss. Das simple past steht für die neuere Handlung in der Vergangenheit: before I entered it. Annie Edson Tailor hatte wirklich ein aufregendes Leben. Bevor wir uns anschauen, was aus ihr geworden ist, gibt es noch schnell die Zusammenfassung: Das past perfect ist die sogenannte Vorvergangenheit. Es wird vor allem in Berichten, Erzählungen und literarischen Texten verwendet. Gebildet wird es mit "had" und dem past participle. In diesem Fall ist "constructed" eines der regelmäßigen Verben, das mit der Endung -ed gebildet wird. Das past perfect drückt aus, dass eine Handlung vor einer anderen Handlung in der Vergangenheit stattgefunden hat. Leider hat Annies Stunt ihr nicht den erhofften Ruhm und Reichtum eingebracht. Aber wenigstens kennst du jetzt ihre Geschichte.

8 Kommentare
  1. Hallo Marc,
    genau, das past perfect ist das englische Gegenstück zum deutschen Plusquamperfekt.
    Liebe Grüße aus der Redaktion!

    Von Freya Wurm, vor 21 Tagen
  2. Ist das jetzt das Plusquamperfekt???

    Von Marc 24, vor 21 Tagen
  3. Hallo Quirin,
    schade, dass dir das past perfect noch nicht ganz klar geworden ist. Vielleicht hilft dir dieses Video weiter: https://www.sofatutor.com/englisch/videos/past-perfect?launchpad=video
    Bei detaillierteren Fragen kannst du dich auch immer gerne an unseren Hausaufgaben-Chat wenden.
    Liebe Grüße aus der Redaktion!

    Von Freya Wurm, vor 21 Tagen
  4. Ich hab das nicht verstanden das mit dem past
    perfect

    Von Quirin P., vor 24 Tagen
  5. Super

    Von Nicolas E., vor etwa 2 Monaten
  1. richtig GEIL

    Von Moritz H., vor etwa 2 Monaten
  2. richtig gutes video hat mir echt geholfen und die geschichte dazu war auch echt anregend auf das video

    Von Marika H., vor 2 Monaten
  3. poor anny

    Von Marika H., vor 2 Monaten
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Past Perfect – Vorvergangenheit Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Past Perfect – Vorvergangenheit kannst du es wiederholen und üben.

  • Vervollständige die Regeln der Vergangenheitsformen.

    Tipps

    Das Wort „Vorvergangenheit” bedeutet, dass eine Handlung noch weiter zurück liegt, als die andere Handlung in der Vergangenheit.

    Ein Satz im past perfect könnte zum Beispiel lauten: I had worked as a teacher for years.

    Das simple past beschreibt Handlungen, die in der nahen Vergangenheit passierten. Ein Satz im simple past könnte so aussehen:

    • I swam across the river yesterday.
    Lösung

    Das past perfect, die sogenannte Vorvergangenheit und das simple past, die einfache Vergangenheit sind beides Zeitformen der Vergangenheit.
    Stehen beide Zeitformen im selben Satz, steht die Handlung, die bereits vor der anderen stattfand im past perfect. Die andere Handlung, die nicht so lange zurückliegt, steht im simple past:

    • I had worked as a teacher for years when I decided to pass the Niagara falls in a barrel.
    Im Deutschen wird das past perfect mit der Zeitform des Plusquamperfekts übersetzt.
    Gebildet wird das past perfect mit had und dem past participle. Bei regelmäßigen Verben wird das past participle dadurch gebildet, dass an den Infinitiv eines Verbs ein -ed gehängt wird.

    Es gibt aber auch bei den regelmäßigen Verben Besonderheiten bei der Schreibweise: Steht im Infinitiv ein Konsonant (zum Beispiel r) vor dem -y, dann wird es im simple past zu einem -i: try - tried.

    Manche Infinitive enden auf ein stummes -e. Bei solchen Wörtern wird nur ein -d angehängt: like - liked.

    Manchmal wird bei der Bildung der Vergangenheitsformen der Konsonant eines Verbs gedoppelt. Nämlich dann, wenn ein Infinitiv auf einen einfachen Konsonanten endet, wie bei plan - planned.

  • Bestimme die richtige Übersetzung der Sätze.

    Tipps

    Das past perfect kann im Deutschen mit dem „Plusquamperfekt” übersetzt werden und beschreibt die Vorvergangenheit.

    Um die Vorvergangenheit zu bilden, benötigst du im Deutschen wie auch im Englischen ein Hilfsverb (had, hatte).

    Alle Sätze, die ohne Hilfsverb gebildet wurden, stehen im simple past, also der einfachen Vergangenheit.

    Lösung

    Um die Zeitform in einem Satz feststellen zu können, musst du das konjugierte Verb finden. Dann schaust du genau, wie die Verbform gebildet wurde.

    Das past perfect mit had und dem past participle gebildet, zum Beispiel had worked. Dieser Zeitform entspricht im Deutschen das „Plusquamperfekt”, das mit einer Form von „haben” oder „sein” gebildet wird, zum Beispiel: „hatte gearbeitet”.

    Das simple past ist die einfache Vergangenheit und entspricht dem „Präteritum”. Die regelmäßigen Verben erkennst du daran, dass sie mit der Endung -ed gebildet wurden. Die unregelmäßigen Verbformen findest du in der zweiten Spalte deiner Schulbuchtabelle, zum Beispiel did. Für die einfache Vergangenheit benötigst du keine Hilfsverben.

  • Bestimme die Zeitformen der Verben.

    Tipps

    Mit dem past perfect gibst du an, dass eine Handlung noch vor einer anderen Handlung in der Vergangenheit stattgefunden hat.

    Das past perfect bildest du mit had und dem past participle (der 3. Verbform).

    Manchmal steht der Satz im past perfect am Anfang des Satzes, mal aber auch am Ende. Es kommt eher darauf an, welches Ereignis weiter zurückliegt.

    Lösung

    Alle Sätze hier beschreiben die Vergangenheit. Die Verben stehen entweder im simple past, der einfachen Vergangenheit, oder im past perfect, der Vorvergangenheit.

    • Du bildest das past perfect mit had und dem past participle, also der dritten Verbform.
    • Das simple past bildest du bei regelmäßigen Verben mit der Endung -ed am Infinitiv. Bei unregelmäßigen Verben hilft dir deine Schulbuchtabelle der unregelmäßigen Verben sicher. Diese Formen sind ganz unterschiedlich und man muss sie auswendig lernen.
    In einigen Satzteilen findest du zwei Verben. Du musst dabei immer darauf achten, welche Handlung vor der anderen stattfand. Die Handlung, die weiter zurückliegt, steht im past perfect. Das Geschehnis, das noch nicht so lange zurück liegt, steht im simple past.

  • Bilde die richtigen Vergangenheitsformen.

    Tipps

    Überlege gut, welches Geschehnis vor dem anderen einzuordnen ist.

    Die Handlung, die bereits vor einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit stattgefunden hat, wird im past perfect ausgedrückt.

    Du bildest das past perfect mit had und dem past participle.

    Lösung

    In jedem dieser Sätze siehst du zwei Verben. Deine Aufgabe ist es, zu entscheiden, welches Verb in welcher Zeitform stehen muss.

    Überlege dafür, welche Handlung vor der anderen stattgefunden hat. In diesem Teil des Satzes musst du das Verb ins past perfect setzen. Dazu benötigst du das Hilfsverb had und das past participle. Wenn das Verb regelmäßig ist, bildest du das past participle durch Anhängen von -ed an den Infinitiv. Ist das Verb unregelmäßig, kannst du es in der dritten Spalte deiner Schulbuchtabelle finden. Am besten lernst du diese Formen auswendig.

    Beispiele für Verben im past perfect sind had left oder auch die verneinte Form had not known. Die Verneinung not setzt du zwischen das Hilfsverb had und das past participle.

    Achtung! Bei den regelmäßigen Verben. Hier musst du einige Besonderheiten beachten. Endet zum Beispiel der Infinitiv eines Verbs auf einen Konsonanten, wird dieser Konsonant in der Vergangenheitsform gedoppelt: plan- planned.

    Bei der Handlung, die zeitlich später stattgefunden hat und somit näher an der Gegenwart ist, setzt du das Verb ins simple past, die einfache Vergangenheit.

    Bei regelmäßigen Verben hängst du wieder -ed an den Infinitiv, zum Beispiel arrived oder worked. Die unregelmäßigen Verbformen findest du in der zweiten Spalte deiner Schulbuchtabelle. Beispiele für unregelmäßige Verben im simple past sind: told oder was.

  • Vervollständige die Vergangenheitsformen der Verben.

    Tipps

    Bei regemäßigen Verben hängst du ein -ed an den Infinitiv, um das simple past oder das past participle zu bilden.

    Erinnere dich an die Besonderheiten der Verbformen bei

    • einem Konsonanten vor dem y,
    • der Endung auf ein „stummes -e
    • und der Endung des Infinitivs auf einen einfachen Konsonanten.

    Die unregelmäßigen Verbformen kannst du in deiner Schulbuchtabelle nachschauen. Das past participle ist die dritte Verbform in der Tabelle.

    Lösung

    In dieser Tabelle stehen sowohl regelmäßige als auch unregelmäßige Verben.

    Bei regelmäßigen Verben bildest du das simple past bzw. das past participle dadurch, dass du an den Infinitiv eines Verbs die Endung -ed anhängst. Aus work wird worked.

    Darauf musst du in dieser Tabelle achten:

    • Steht im Infinitiv ein Konsonant vor dem -y, bei try ist es ein -r, dann wird das -y zu einem -i: try - tried - tried.
    • Manche Infinitive enden auf ein sogenanntes stummes -e, das nicht zu hören ist. Bei solchen Wörtern wird kein -ed angehängt, sondern nur ein -d, zum Beispiel decide - decided - decided.
    • Manchmal wird bei der Bildung der Vergangenheitsformen der Konsonant eines Verbs gedoppelt. Das passiert, wenn ein Infinitiv auf einen einfachen Konsonanten endet, zum Beispiel plan - planned - planned.
    Die Verben be, do, see, swim sind unregelmäßige Verben. Ihre Vergangenheitsformen kannst du in deiner Schulbuchtabelle nachschlagen. Langsfristig solltest du diese Formen auswendig lernen. Du wirst sie immer wieder brauchen.

  • Ermittle die richtige Vergangenheitsform in den Sätzen

    Tipps

    Du benutzt für das zeitlich weiter zurück liegende Ereignis das past perfect.

    Für das simple past brauchst du kein Hilfsverb.

    Das past perfect bildest du mit had und dem past participle, also der dritten Verbform der Verbtabelle.

    Lösung

    Bei dieser Aufgabe musstest das richtige Verb im simple past oder im past perfect einzusetzen.

    Überlege beim Lesen, welches Ereignis im Satz zeitlich früher stattgefunden hat als das andere. Für dieses benötigst du die Zeitform past perfect Du erkennst sie immer am Hilfsverb had und am Verb im past participle, also der dritten Verbform. Zum Beispiel had constructed oder had fallen.

    Das simple past hingegen steht für die Handlung, die zeitlich später stattgefunden hat. Du benötigst dafür die past-Form des Verbs, aber kein Hilfsverb.

    Um die Form des simple past bei regelmäßigen Verben zu bilden, hängst du ein -ed an den Infinitiv. Unregelmäßige Verben haben ganz verschiedene Formen und müssen gelernt werden. Du kannst aber zum Üben in deiner Schulbuchtabelle nachschauen, ob du richtig gelegen hast.