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Gerund – als Objekt 04:26 min

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Transkript Gerund – als Objekt

Die Gänse sind wieder mal zum Abflug bereit. "Geese like travelling." - Gänse mögen es zu reisen. Beim Wort "travelling" handelt es sich um ein Gerundium, auf Englisch "gerund". Ein "gerund" ist ein substantiviertes Verb. Das bedeutet, dass "travelling" zwar aus einem Verb gebildet, es aber wie ein Nomen verwendet wird. Und weil ein Gerundium die Eigenschaften von Verb und Nomen vereint, kann es auf unterschiedliche Weise übersetzt werden. Du kannst zum Beispiel sagen "Gänse mögen es zu reisen", oder "Gänse mögen reisen." Du erkennst ein "gerund" immer an der Endung -ing. Somit sieht es genauso aus wie das Partizip Präsens, das present participle. Es wird auch gleich gebildet: An den Infinitiv (infinitive) eines Verbs, z.B. "travel", hängst du die Endung -ing. In diesem Fall muss auch das "l" verdoppelt werden, da es sich um eine Besonderheit der Schreibweise handelt. Die Regeln und Außnahmen zur Schreibweise des Gerundiums entsprechen allen Bildungsregeln des present participle. Wird das "gerund" als Objekt eines Satzes verwendet, erkennst du es immer mit der Frage "Wen oder Was?". "Was mögen Gänse?" - "Travelling" (reisen). Außerdem steht das Gerundium als Objekt immer hinter einem Verb, hier "like". Zudem gibt es ganz bestimmte Verben, auf die oftmals ein "gerund" folgt. Neben "like" könnte hier zum Beispiel auch "prefer" oder "love" stehen. Weitere Verben dieser Art sind "hate", "enjoy" und "dislike". In Verbindung mit einem Gerundium, also einem Verb in der -ing-Form, beschreiben diese Verben dann häufig was jemand gerne, oder eben nicht so gerne macht. Die gefiederten Touristen haben sich auf den Weg gemacht. "Geese like travelling south." - Gänse reisen gerne in den Süden. Dieser Satz zeigt, dass ein Gerundium auf unterschiedliche Weise erweitert werden kann. Hier steht es zum Beispiel mit einer adverbialen Bestimmung, "south". Genauer gesagt handelt es sich um eine adverbiale Bestimmung des Ortes, da beschrieben wird, wohin die Gänse gerne reisen. "Travelling south" ist somit Gerundium. Dieses bleibt weiterhin Objekt des Satzes und steht nach dem Verb. Natürlich flüchten die Gänse nicht ohne Grund in den warmen Süden. Sie wollen der Kälte in der Heimat entkommen. "Geese like travelling south in winter." - Gänse reisen im Winter gerne in den Süden. Auch hier besteht das Gerundium nicht nur aus einem Wort. Zusätzlich zur adverbialen Bestimmung des Ortes "south", wurde in diesem Satz das "gerund" durch die adverbiale Bestimmung der Zeit "in winter" erweitert. Das Gerundium ist jetzt also "travelling south in winter". Es bleibt Objekt des Satzes und steht weiterhin nach dem Verb. Lass uns zusammenfassen: Wenn das Gerundium Objekt des Satzes ist, erkennst du es immer daran, dass es hinter einem Verb steht. Besonders auf die Verben "hate", "enjoy", "dislike", "like", "love" und "prefer", folgt oft ein "gerund". Das "gerund" besteht außerdem nicht immer nur aus einem Wort. Es kann zum Beispiel auch durch adverbiale Bestimmungen erweitert werden. Hm, irgendwie wird es gar nicht wärmer. Hat da jemand die Karte falsch herum gehalten?

2 Kommentare
  1. Hallo Ffomail,
    super, das freut uns! Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß beim Lernen auf unserer Plattform.
    Herzliche Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor 12 Tagen
  2. es hat mir sehr geholfen kann ich nur empfehlen

    Von Ffomail, vor 12 Tagen

Gerund – als Objekt Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Gerund – als Objekt kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib die Regeln zum Gerund als Objekt wieder.

    Tipps

    Man kann auch sagen, dass ein gerund ein nominalisiertes Verb ist.

    Ein Beispiel für ein gerund ist travelling: travel + -ing* = **travelling.

    Lösung

    Gerunds sind substantivierte, oder auch nominalisierte, Verben. Sie werden aus Verben gebildet, aber durch das Hinzufügen der -ing-Endungen verändert sich deren Funktion: Sie werden nun wie ein Nomen benutzt.
    Gerunds können dann zum Beispiel auch als Objekte im Satz auftauchen. Ob es sich um ein Objekt handelt, kannst du mit der Frage „wen oder was?" herausfinden. Dann stehen sie immer nach einem Verb. Oft sind das Verben der Vorliebe oder Abneigunge, wie like, love, prefer (Vorlieben) oder hate, despise, deny (Abneigungen).
    Ein gerund sieht genauso aus wie das present participle, das du zum Beispiel brauchst um das present oder past progressive zu bilden. Dann steht die -ing Form des Verbs aber immer in Verbindung mit einer Form des Verbs to be: I am listening to music. (present progressive) – I love listening to music (gerund nach Verb der Vorliebe).

  • Bestimme die richtige Satzstellung in den Sätzen.

    Tipps

    Ist ein gerund das Objekt eines Satzes, steht es immer nach dem Verb.

    Du findest Gerundien oft nach Verben der Vorliebe und Abneigung.

    Grundsätzlich gilt für die meisten englischen Sätze die Satzstellung SVO: Subject, Verb, Objekt.

    Lösung

    In diesen Sätzen gilt, wie in vielen englischen Sätzen, die Satzstellung Subjekt, Verb, Objekt. Dabei ist das gerund das Objekt und folgt dementsprechend immer auf das Verb: Geese like travelling. Gibt es weitere Informationen in den Sätzen, sind dies hier Adverbiale Bestimmungen, welche eine Erweiterung des gerunds als Objekt sind. Sie stehen hinter dem gerund. Im Satz They prefer staying in a warmer climate for most of the year. folgen dem gerund staying gleich zwei Adverbiale Bestimmungen:

    1. des Orts: in a warmer climate, 2. der Zeit: for most of the year.
    Sie gehören zum Objekt dazu, da sie dabei helfen, die Frage nach „wen oder was?“ (die wir uns stellen um das Objekt herauszufinden) genauer zu beantworten.

  • Ermittle die fehlenden Gerundien in den Sätzen.

    Tipps

    Du musst hier sowohl die Verben der Zu- und Abneigung, als auch die Gerundien aus dem Hörbeispiel raushören.

    Du musst hier in jede Lücke je ein Wort schreiben.

    Achte auf das Subjekt im Lückensatz und darauf, auf welches Verb sich die ing-Form bezieht. Dann kommst du nicht durcheinander, wenn du zwei -ingFormen im Satz hörst.

    Lösung

    Ist ein gerund das Objekt eines Satzes, geht im oft ein Verb der Zuneigung oder Abneigung voraus, zum Beispiel hate im Satz Gerald Goose hates cleaning up after the party.

    In manchen Sätzen hier hast du zwei gerunds gehört. Aber nur eins passt jeweils mit dem vorgegebenen Subjekt zusammen. So muss der Satz lauten: They dislike being awake at night , da das they sich auf Geralds Familie bezieht und nicht auf everyone, was im Zusammenhang mit dem anderen gerund genannt wird. Dasselbe gilt im letzten Satz: Gerald Goose hates tidying up after the party. Auch die -ing-Form partying taucht im Satz auf, aber das ist nicht, was er hasst. Achte also immer genau darauf, was das relevante Objekt im Satz ist.

  • Vervollständige die Sätze mit gerund oder Infinitiv.

    Tipps

    Achte genau auf die Verben vor den Lücken! Muss dahinter ein gerund oder ein Infinitiv eingesetzt werden?

    Das gerund steht in der Regel nach Verben, die Zuneigung oder Abneigung ausdrücken.

    Infinitive stehen im Englischen meistens zusammen mit einem to.

    Lösung

    Viele Verben der Zuneigung brauchen ein direktes Objekt, da sonst wichtige Informationen im Satz fehlen: I love... - Wen oder was? Das wäre hier die logische Frage, die durch ein Objekt beantwortet wird. Folgt das Objekt auf Verben der Zuneigung oder Abneigung (love, hate, like, dislike, enjoy, prefer), beinhaltet es ein gerund. Das gilt natürlich auch, wenn vor dem Verb eine Verneinung steht oder dieses in einer Frage eingeschlossen ist: After all, there is Christmas and who doesn't love celebrating Christmas?

    Genauso wie es Verben gibt, nach denen typischerweise ein gerund steht, gibt es auch Verben, nach denen in der Regel ein to-Infinitiv folgt. Dazu gehören zum Beispiel offer, learn, afford und refuse.

  • Benenne die Verben , auf die oft ein Gerundium folgt.

    Tipps

    Nach vier dieser Verben wird häufig ein gerund verwendet.

    Gerundien stehen oft nach Verben, die eine Vorliebe oder eine Abneigung beschreiben.

    Welche Verben drücken nicht aus, was man gerne mag oder nicht mag? Auf sie folgt häufig kein gerund.

    Lösung

    Gerunds als Objekt folgen oft auf Verben, die Vorlieben oder Abneigungen für etwas ausdrücken, also ob man etwas gerne oder nicht so gerne macht.Dazu zählen die Verben like – dislike, love – hate, enjoy, prefer: Geese like travelling. They prefer being up in the air to staying at home.
    Wichtig ist dabei, dass das gerund immer direkt nach den Verben steht.

  • Arbeite die Gerundien als Objekte im Text heraus.

    Tipps

    Gerunds als Objekt können aus nur einem Wort bestehen. Sie können aber auch durch Adverbiale Bestimmungen erweitert werden, zum Beispiel durch solche, die Ort oder Zeit eines Ereignisses beschreiben.

    Handelt es sich wirklich um ein Verb das substantiviert wurde oder hast du es in manchen Fällen mit einer ganz anderen Wortart zu tun?

    Lösung

    Ein nominalisierte Verb kann alleine als Objekt in einem Satz stehen. Das gerund muss aber nicht immer nur aus einem Wort bestehen. Es kann durch Adverbiale Bestimmungen erweitert werden: Maybe geese will prefer staying at home in the future. Hier gehören sowohl das nominalisierte Verb staying, als auch die adverbialen Bestimmung des Ortes (at home) und der Zeit (in the future) zum Gerundium.

    Was alles zum gerund gehört, kannst du mit der Frage „Wen oder was?" herausfinden: Alle Wörter, die zur Beantwortung der Frage beitragen, gehören zum gerund: Was ziehen die Gänse vor? In Zukunft zu Hause zu bleiben (staying at home in the future).

    Das gerund sieht genauso aus wie das present participle, das gebraucht wird um zum Beispiel das present progressive zu bilden. In dem Fall steht die -ing Form des Verbs in Verbindung mit einer Form des Verbs be: I am taking a break from a long trip at the moment.

    Auch manche Adjektive enden auf -ing (exhausting, fascinating). Da es aber eben Adjektive und keine Verben sind, können sie auch kein gerund sein.