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Getreide – vom Mehl zum Brot

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Die Autor*innen
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Team Wissenswelt
Getreide – vom Mehl zum Brot
lernst du in der 1. Klasse - 2. Klasse

Grundlagen zum Thema Getreide – vom Mehl zum Brot

Inhalt

Vom Korn zum Brot – für die Grundschule erklärt

Brötchen, Laugenstangen, Croissants, Sauerteigbrot – süße oder herzhaft belegte Backwaren sind nicht nur zum Frühstück sehr beliebt. Doch wie werden Brote und andere Backwaren eigentlich hergestellt?

Habt ihr über die einzelnen Schritte vom Korn zum Brot schon in der Grundschule im Sachunterricht gesprochen? Wie wird zum Beispiel aus dem Korn des Weizens Brot? Und welche Gebäcksorten gibt es?

Im Folgenden werden die einzelnen Schritte vom Korn zum Brot erklärt.

Vom Korn zum Mehl

Nach der Ernte können die Getreidekörner weiterverarbeitet werden. Der Vorgang zur Weiterverarbeitung vom Korn, wie zum Beispiel Roggen oder Weizen, zum Mehl umfasst drei wichtige Schritte:

  • Im ersten Schritt werden die Körner nach Größe sortiert und gereinigt. Das wird heutzutage mit einer Maschine gemacht.
  • Danach werden im zweiten Schritt die Körner in der Mühle mit einer Metallwalze vermahlen.
  • Anschließend müssen im dritten Schritt noch Nebenprodukte wie zum Beispiel Kleie ausgesiebt und vom Mehl getrennt werden.

In dem Video Vom Korn zum Mehl erfährst du noch mehr über diesen spannenden Prozess.

Vom Mehl zum Brot

  • Mehl, Wasser, Salz und Hefe werden nach einem bestimmten Rezept zusammengemischt. Manchmal kommen später auch noch ganze Körner, Nüsse oder getrocknete Früchte hinzu.
  • Dieses Gemisch wird entweder mit der Hand oder mit einer elektrischen Knetmaschine zu einem Teig verarbeitet.
  • Im nächsten Schritt werden die Brote geformt. Auch das kann mit der Hand oder mit einer Maschine gemacht werden. Ein Großteil der Brote, die zum Beispiel in Supermärkten verkauft werden, sind maschinell hergestellt.
  • Die Teigstücke, auch Wirklinge genannt, werden danach auf Backbleche gelegt und ruhen an einem warmen Ort für etwa dreißig bis sechzig Minuten. In dieser Zeit entfaltet sich die Wirkung der Hefe und der Teig geht auf, das heißt, er vergrößert sich.
    → Hefe ist ein Triebmittel und lässt den Teig gären. Er wird dadurch lockerer und luftiger.
  • Danach können die Teigstücke gebacken werden. Die Temperatur und die Backzeit richten sich nach Brotsorte, -größe und -form.

Auf dem Bild sind unterschiedliche Brotsorten abgebildet:

Verschiedene Brotsorten

→ Brote oder Brötchen können übrigens aus unterschiedlichen Mehlsorten oder nur aus einer Sorte Mehl bestehen. Werden zum Beispiel Weizen- und Roggenmehl zusammengemischt, nennt man das Brot Mischbrot. Klicke auf den Link, wenn du noch mehr über Getreidearten – für die Grundschule erklärt erfahren möchtest.

Vom Korn zum Brot – Geschichte

Früher wurden alle Schritte, von der Ernte und der Zerkleinerung des Getreides bis zum fertigen Brot, mit der Hand getätigt. Das war eine schwere und anstrengende Arbeit. Um die Herstellung von Brot leichter zu machen, wurden zahlreiche Maschinen erfunden, die einzelne Arbeitsschritte übernehmen können.

Bäckerinnen und Bäcker müssen oft sehr früh aufstehen, um frisch gebackenes Brot fürs Frühstück verkaufen zu können.

→ Heute gilt es übrigens als besonderes Qualitätsmerkmal, wenn ein Brot mit der Hand hergestellt wurde.

Welche Gebäcksorten gibt es?

In der nachfolgenden Tabelle findest du eine Übersicht über verschiedene Gebäcksorten. Vielleicht entdeckst du ja auch deine Lieblingsbrot- oder -brötchensorte.

Brot Brötchen Feingebäck
Sauerteigbrot Mohnbrötchen Croissant
Mischbrot Laugenbrötchen Torten
Vollkornbrot Sonnenblumenbrötchen Kuchen
Weißbrot Kartoffelbrötchen Waffeln
Haferbrot Dinkelbrötchen Kekse

Bei sofatutor findest du Übungen zum Thema Vom Korn zum Brot und Arbeitsblätter für den Sachunterricht in der Grundschule.
Übrigens kannst du über den Vorgang vom Mehl zum Brot nicht nur in der Grundschule Spannendes erfahren. Probier doch zu Hause mit deinen Eltern einmal aus, selbst ein Brot oder leckere Brötchen zu backen.

Transkript Getreide – vom Mehl zum Brot

Beim Anblick der duftenden Kuchen und knusprig gebackenen Brote sowie Baguettes und Brötchen fällt die Entscheidung für ein bestimmtes Brot nicht leicht. In Deutschland gibt es etwa 300 verschiedene Brotsorten und rund 1200 Arten von Klein- und Feingebäck, wie Brötchen und Kuchen. Wenn ihr wissen wollt, wie Brot gebacken wird, dann kommt mit in die Backstube. Damit Brot und Brötchen täglich frisch für die Kunden auch am Morgen bereit liegen, steht der Bäcker jeden Tag schon in der Nacht auf, um Brot zu backen. Verschiedene Mehle werden gemischt, zum Beispiel Weizenmehl und Roggenmehl für das Mischbrot. Nach einem bestimmten Rezept werden die Zutaten Mehl, Hefe, Wasser und Salz vermischt und mit Hilfe einer elektrischen Knetmaschine zu einem lockeren Teig verarbeitet. Manchmal knetet und formt der Bäcker auch selbst mit seinen Händen den Teig. Heute werden Brot und Gebäck jedoch meist halbautomatisch hergestellt. Ein Besuch in einer Brotfabrik gibt uns einen guten Eindruck davon. Nach dem Wiegen und Formen des fertigen Teiges werden die Teigstücke, die man auch Wirklinge nennt, auf Backbleche gelegt. An einem warmen Ort ruhen sie etwas 30 bis 60 Minuten. In dieser Zeit arbeitet die Hefe und der Teig vergrößert sich. Hefe ist ein Triebmittel und lässt den Teig gären. Kleine Gasblasen entstehen. Sie lockern den Teig auf, daher kommen auch die Löcher im Brot. Die Teigstücke sind gut aufgegangen, nun werden sie in den Backofen geschoben. Der Bäcker nennt das Einschießen. Bei 220 bis 260 Grad Celsius werden dann die Teigstücke gebacken. Dabei richtet sich die Backzeit nach Brotsorte, Brotgröße und Brotform. So braucht Weißbrot eine Backzeit von 35 bis 45 Minuten. Knusprig und braun gebacken kommt dieses Laugengebäck aus dem Ofen und muss nur noch abkühlen, bevor es mit seinem köstlichen Duft in den Laden kommt. Und so muss ein gut gebackenes Brot aussehen: Es muss eine glatte scharfe Kruste haben. Zwischen Kruste und dem Inneren des Brotes, der Krume, darf es keine Luftspalten geben. Die Krume muss von kleinen Löchern gleichmäßig durchzogen sein. Für unsere Ernährung spielt Brot eine wichtige Rolle. Es ist gesund, weil es viele Stoffe enthält, die unser Körper täglich braucht, zum Beispiel Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Sie haben Zucker vergessen
    Swen

    Von Toni, vor 3 Monaten
  2. Sie haben Zucker vergessen

    Von Chinedu D., vor fast 6 Jahren

Getreide – vom Mehl zum Brot Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Getreide – vom Mehl zum Brot kannst du es wiederholen und üben.
  • Welche Zutaten braucht der Bäcker, um ein Brot zu backen? Nenne sie.

    Tipps

    Ein Brot schmeckt nicht süß.

    Brot wird aus Getreide gemacht.

    Lösung

    Es gibt sehr viele verschiedene Brotarten in Deutschland. Sie werden aber alle mit fast den gleichen Zutaten gebacken. Man braucht für ein Brot:

    • Mehl
    • Hefe
    • Wasser
    • etwas Salz
    Es gibt viele verschiedene Mehlsorten. Mehl ist gemahlenes Getreide. Es gibt zum Beispiel Dinkelmehl, Weizenmehl, Roggenmehl und auch noch Vollkornmehle. Zu dem Teig kann man dann noch Samen und Kerne geben. So erhält man die vielen verschiedenen Brotsorten.

  • Wie wird aus dem Mehl ein Brot? Beschreibe.

    Tipps

    Alle Zutaten eines Brotes müssen gut durchmischt und zu einem Teig geknetet werden.

    Der Teig muss ruhen, damit die Hefe arbeiten und der Teig aufgehen kann.

    Lösung

    Um ein Brot zu backen, braucht es einige Arbeitsschritte.

    1. Die Zutaten Mehl, Wasser, Salz und Hefe werden zuerst gemischt. Dabei ergibt sich ein dicker Teig.
    2. Dieser Teig kann mit der Hand oder mit einer Maschine geknetet werden.
    3. Der Teig wird in Portionen geteilt und in die gewünschte Form gebracht.
    4. Anschließend wird der Teigling ruhen gelassen. Dabei arbeitet die Hefe und das Brot nimmt an Größe zu. Man sagt auch, der Teig geht auf.
    5. Zum Schluss kann das Brot gebacken werden.

  • Wie kommen die Löcher in das Brot? Beschreibe.

    Tipps

    Ein Triebmittel macht einen Teig locker und luftig, weil es Gas freisetzt.

    Vor dem Backen muss ein Brot an einem warmen Ort ruhen.

    Lösung

    Ganz wichtig für ein Brot ist das Ruhen vor dem Backen. Hier wird das Brot doppelt bis 3 mal so groß wie zu Beginn. Der Teig wird aber nicht mehr. Die Größenzunahme kommt von der Hefe. Sie verarbeitet Kohlenhydrate im Brot und produziert Kohlendioxid. Dieses Gas kann nicht aus dem Brot entweichen und bläht es deswegen auf. So entstehen überall im Teig kleine Gasblasen. Wird das Brot nun gebacken, verbleiben durch diese Gasbläschen kleine Löcher im Brot. Dadurch ist es locker und saftig.

  • Wie erkennst du ein gut gebackenes Brot? Beschreibe.

    Tipps

    Sieh dir eine Scheibe mal genau an. Wie sehen die Löcher darin aus?

    Wenn sich Luftblasen unter der Kruste bilden, kann sich diese lösen. Das ist nicht gut für das Brot.

    Lösung

    Brot unterliegt hier in Deutschland besonderen Ansprüchen. Wir essen sehr gerne Brot. Deswegen gibt es hier auch so viele verschiedene Sorten. Ein gutes Brot sollte gut duften und eine knusprige Kruste haben. Es sollte gut zu schneiden sein und dadurch eine scharfe Kante an der Kruste bilden. Unter der Kruste dürfen sich keine Luftblasen bilden, da sie sich sonst lösen könnte. Das Innere des Brotes wird als Krume bezeichnet. Sie sollte locker und saftig sein. Das wird erreicht, wenn es viele kleine Löcher gibt, die sich überall gut verteilen.

  • Welche wichtigen Nährstoffe enthält Brot? Nenne sie.

    Tipps

    Häuser kann man aus Beton bauen.

    Ballaststoffe sind wichtig für die Verdauung.

    Lösung

    Brot, vor allem Vollkornbrot, enthält viele gesunde Stoffe, die unser Körper braucht, um Energie für den Tag zu gewinnen. Das sind vor allem Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Aber auch Vitamine und Eiweiße sind in Brot enthalten. Brot macht uns satt und ist gesund.

  • Warum muss ein Bäcker sehr früh aufstehen? Erkläre.

    Tipps

    Morgens soll es frische Brötchen geben.

    Auch Brot möchten wir jeden Tag frisch gebacken kaufen können.

    Lösung

    Den Beruf des Bäckers gibt es schon sehr lange. Früher musste noch alles per Hand gemacht werden. Heute gibt es einige Maschinen, die dem Bäcker die Arbeit erleichtern. Trotzdem werden in vielen kleinen Bäckereien noch viele Backwaren per Hand geformt. Der Bäcker beginnt darum schon um 3 oder 4 Uhr in der Nacht zu arbeiten. Er ist dann schon lange wach, bevor die ersten Leute bei ihm im Laden Brötchen kaufen wollen.

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