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Klimawandel

Der Klimawandel wird durch den Menschen immer weiter verstärkt und stellt für das Leben auf der Erde eine ernstzunehmende Gefahr da.

Was bedeutet Klimawandel?

Auf unserer Erde haben wir in unterschiedlichen Gebieten jeweils ein bestimmtes Klima. Das Klima ist der durchschnittliche Wert aller regelmäßig wiederkehrenden meteorologischen Zustände und Vorgänge der Atmosphäre an einem Ort. Diese Durchschnittswerte werden in langen Zeiträumen von in der Regel mindestens 30 Jahren gemessen.

Das Klima wird durch verschiedene Klimafaktoren wie zum Beispiel die Sonneneinstrahlung und die Neigung der Erde beeinflusst. In der Atmosphäre befinden sich sogenannte Treibhausgase. Diese sorgen dafür, dass die Sonneneinstrahlung nicht komplett von der Erdoberfläche reflektiert wird und zurück ins Weltall gelangt. Gäbe es die Treibhausgase nicht, wäre es auf der Erde etwa 30 °C kälter.

Schon immer gab es in der Geschichte der Erde Temperaturschwankungen, welche zum Beispiel durch Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschläge bewirkt wurden. Der dabei entstehende Qualm verdeckt die Sonne, wodurch das Klima sich ändert. Dies wird als natürlicher Klimawandel bezeichnet.

Klima

Was ist der anthropogene Klimawandel?

Seit etwa dem frühen 19. Jahrhundert verändert der Mensch das Klima so stark, das man vom Menschen verursachten Klimawandel, dem anthropogenen Klimawandel spricht. Es gibt unterschiedliche Gründe für den Klimawandel durch Menschen. Zum Beispiel haben das Konsumverhalten der immer weiter wachsenden Weltbevölkerung und die steigende Industrialisierung dazu geführt, dass immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre sind. Dies führt dazu, dass die Temperatur auf der Erde immer weiter ansteigt. Wegen der Klimaveränderung müssen Anpassungen in der Gesellschaft erfolgen.

Welche Folgen hat der Klimawandel?

Es gibt sehr viele schlimme Folgen der Klimaerwärmung. Dazu gehören immer häufiger extreme Wetterereignisse, Naturkatastrophen sowie Krankheiten, die sich durch die Wärme schneller ausbreiten. Durch die Änderung der Lebensbedingungen ergeben sich Probleme für Menschen und Tiere, welche in manchen Teilen der Erde das Überleben sehr schwierig machen. Dadurch sterben viele Tierarten aus. Vor allem spüren aber auch die Menschen in den ärmsten Länder der Welt, wie die in Afrika, Südamerika oder im Süden von Asien, die Klimaveränderungen in diesen heißen und wasserarmen Regionen enorm. Auch hat die Erwärmung der Meere schwerwiegende Folgen für andere Lebewesen. Nicht nur ist es für die darin lebenden Tiere eine Herausforderung mit den neuen Gegebenheiten umzugehen, auch das Schmelzen der Gletscher ist ein ernstzunehmendes Problem. Viele Tiere verlieren so ihren Lebensraum und das geschmolzene Festlandeis wird zu einem Anstieg des Meeresspiegels und zu Überschwemmungen führen.

Probleme für Menschen und Tiere

Politische Maßnahmen

Viele Wissenschaftler beschäftigen sich mit Klimaszenarien und versuchen die zukünftigen Veränderungen des Klimas vorherzusagen. Diese Klimaszenarien sagen vorher, wie weit die Temperaturen steigen würden, wenn der Mensch sein Handeln nicht ändert oder was passieren könnte, wenn man mehr auf den Klimaschutz achtet. So soll das Handeln der Menschen nachhaltig geändert werden, um Risiken zu verkleinern. Damit verbunden sollen Handlungsmöglichkeiten in Gesellschaft, Technik und Forschung vorgeschlagen werden, die dem Klimawandel entgegenwirken können. Jährlich findet eine Klimakonferenz statt, auf der Politiker mögliche Regelungen zum Klimaschutz besprechen. Im UN-Klimabericht 2007 wurden Forschungsergebnisse zu Veränderungen des Klimas, deren Auswirkungen und Lösungsvorschläge veröffentlicht. Es ist wichtig Maßnahmen zu ergreifen und den Klimawandel aufzuhalten. Zum Beispiel werden hohe Steuern und Gebühren auf Autos mit einem großen Kohlenstoffdioxidausstoß erhoben. Außerdem werden erneuerbare Energien wie Windkraft und Solarenergie gefördert.