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Erstaunliche Muskeln 02:27 min

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Transkript Erstaunliche Muskeln

Wusstest du, dass man mehr Muskeln braucht, um die Stirn zu runzeln, als man zum Lachen braucht? Ohne Muskeln könntest du dein Gesicht oder den Rest deines Körpers gar nicht bewegen. Die Muskeln, die mit deinem Skelett verbunden sind, nennt man Skelettmuskeln. Wenn sich diese Muskeln zusammenziehen, bewegen sie deine Knochen. Dank deiner Muskeln kannst du das hier tun und das auch und sogar das hier! Aber Muskeln können nur ziehen. Sie können nicht drücken. Deswegen treten viele Muskeln paarweise auf. Jedes Muskelpaar hat die Aufgabe, an einem bestimmten Knochen zu ziehen. Wenn dein Armbeuger sich zusammenzieht, wird er kürzer und dicker und zieht deinen Unterarm in Richtung deiner Schulter. Er kann den Arm aber nicht zurückdrücken. Stattdessen entspannt er sich wieder und wird länger und dünner, während sich dein Armstrecker auf der Unterseite deines Oberarmes zusammenzieht, um den Arm wieder auszustrecken. Die Muskeln arbeiten zusammen, sie ziehen sich zusammen und erschlaffen wieder, um den Knochen zu bewegen. Genauso zieht sich auch der Oberschenkelbeuger an der Rückseite zusammen, um dein Bein zu beugen, während sich der Oberschenkelstrecker an der Vorderseite entspannt. Anschließend zieht der Oberschenkelstrecker sich zusammen, um dein Bein auszustrecken, während sich der Oberschenkelbeuger entspannt. Allein wären die Muskeln, die mit unseren Knochen verbunden sind, nutzlos. Wenn sie aber zusammenarbeiten, kann unser Körper ein paar erstaunliche Dinge vollbringen. Wenn das nicht etwas ist, das dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert!

Erstaunliche Muskeln Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Erstaunliche Muskeln kannst du es wiederholen und üben.

  • Welche Muskeln gehören zu einem Muskelpaar? Benenne.

    Tipps

    Du kannst deinen Arm strecken und beugen.

    Lösung

    Du benutzt deinen Arm für viele unterschiedliche Bewegungen. Wenn du zum Beispiel ein Glas Wasser trinkst, beugst und streckst du deinen Arm.

    Um diese Bewegung ausführen zu können, benötigst du zunächst deinen Armbeuger. Er zieht sich zusammen und du kannst das Glas vom Tisch zum Mund führen. Dein Arm ist nun gebeugt.

    Anschließend willst du das Glas wieder zurück auf den Tisch stellen. Dafür streckst deinen Arm mithilfe des Armstreckers aus. Dieser zieht sich auf deiner Armrückseite zusammen und wird dick.

  • Was weißt du schon über die Muskeln? Gib an.

    Tipps

    Für ein freundliches Gesicht brauchen wir weniger Gesichtsmuskeln als für ein ernstes Gesicht.

    Lösung

    Die Muskeln unseres Körpers machen Bewegungen erst möglich. Dafür treten Muskeln häufig als Paar auf. Jedes Muskelpaar hat dabei die Aufgabe an einem bestimmten Knochen zu ziehen. Dabei wird der ziehende Muskel dicker und dicker. Gleichzeitig entspannt der Gegenspieler und wird lang und dünn. Muskeln ziehen also nur, sie können nicht drücken.
    Auch im Gesicht haben wir viele verschiedene Muskeln. Sie helfen uns bei den unterschiedlichsten Gesichtsausdrücken. Dabei sagt man, dass ein lachendes Gesicht insgesamt weniger Muskeln beansprucht als ein böses Gesicht.

  • Welche Muskeln werden benötigt? Ordne zu.

    Tipps

    Welches Körperteil benutzt du für die einzelnen Aktivitäten? Dort befinden sich Muskeln, die deinem Körper die Bewegung möglich machen.

    Lösung

    Dein Körper kann mithilfe der Muskeln viele unterschiedliche Bewegungen machen:

    Deine Armmuskeln ermöglichen dir das Winken, Schreiben und Werfen.

    Beim Hinsetzen, Stampfen und Springen werden hauptsächlich deine Beinmuskeln aktiv.

    Um lachen, kauen und pfeifen zu können, brauchst du deine Gesichtsmuskeln.

  • Wie arbeiten die Oberschenkelmuskeln zusammen? Erkläre.

    Tipps

    Auf der Rückseite befindet sich der Oberschenkelbeuger, auf der Vorderseite der Oberschenkelstrecker.

    Ist ein Muskel entspannt, ist er lang und dünn.

    Lösung

    Du brauchst deine Beinmuskeln für viele verschiedene Bewegungen, zum Beispiel für das Laufen, Schwimmen und Radfahren.

    Um dein Bein zu beugen, arbeiten der Oberschenkelbeuger und der Oberschenkelstrecker als Paar zusammen:

    Der Oberschenkelbeuger zieht sich zusammen, sodass sich dein Bein beugen kann. Der Oberschenkelstrecker ist nun entspannt.

    Wenn sich der Oberschenkelbeuger anschließend zusammenzieht, ist der Oberschenkelbeuger entspannt und dein Bein wird wieder gestreckt.

  • Wie heißen die Muskeln unseres Körpers? Bestimme.

    Tipps

    Wir besitzen mittlere und seitliche Bauchmuskeln.

    Lösung

    Die Muskeln in unserem Körper machen das Skelett beweglich. Dafür werden verschiedene Muskelgruppen benötigt. Oftmals werden sie nach der jeweiligen Körperregion benannt.

    So gehören alle Muskeln, die sich zwischen Fuß und Hüfte befinden, zu den Beinmuskeln.

    Muskeln, die uns das Lachen, Stirnrunzeln oder Kauen ermöglichen, befinden sich in unserem Gesicht. Sie werden Gesichtsmuskeln genannt.

    Mithilfe der Halsmuskeln können wir zum Beispiel mit dem Kopf nicken oder ihn schütteln.

    Zu den Armmuskeln gehören sowohl alle Muskeln an den Armen, als auch die Muskeln in der Schulter.

    Die Brustmuskeln befinden sich im Brustbereich. Sie sind wichtig zum Schwimmen oder Klettern.

    Die Bauchmuskeln kräftigen unsere Körpermitte und werden unterteilt in mittlere sowie seitliche Bauchmuskeln.

  • Welchen Einfluss hat Sport auf die Muskeln? Erkläre.

    Tipps

    Als Skelett werden deine gesamten Knochen im Körper bezeichnet. Damit dein Skelett aufrecht stehen kann, werden Muskeln benötigt.

    Lösung

    Du hast bestimmt schon oft gehört, dass Sport wichtig ist, um uns gesund und fit zu halten. Das stimmt auch!

    Denn wer regelmäßig Sport macht, kräftig seine Muskeln. Sie werden dann fester und größer.

    Menschen, die gar keinen Sport machen, haben nur schwache Muskeln. Diese sind dann weich und klein.

    Schwache Muskeln können dein Skelett schlechter stützen. Du verfällst dann vielleicht in eine schlechte Körperhaltung und hast irgendwann Schmerzen im Rücken oder Nacken.

    Wenn du viel Sport machst und eine Bewegung vielleicht neu für dich ist, tun die Muskeln manchmal am nächsten Tag weh. Dieser Schmerz wird Muskelkater genannt. Er entsteht durch ganz feine Risse in deinen Muskeln. Diese verheilen aber schnell und so vergeht der Schmerz meist nach ein bis zwei Tagen.