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Gerundivum mit esse

Entdecke das Gerundivum mit esse im Lateinischen! Lerne, wie es als Prädikatsnomen verwendet wird, persönlich oder unpersönlich. Erfahre, wie man es übersetzt und den Urheber mit dem Dativus auctoris angibt. Interessiert? Tauche ein und werde zum Experten! Weitere Übungen findest du bei sofatutor.

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Die Autor*innen
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Radetzky
Gerundivum mit esse
lernst du im 3. Lernjahr - 4. Lernjahr

Gerundivum mit esse Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Gerundivum mit esse kannst du es wiederholen und üben.
  • Ordne die Wendungen mit Gerundivum der richtigen Übersetzung zu.

    Tipps

    Bei diesen Wendungen mit Gerundiv findest du kein Subjekt und sie stehen mit einer Form von esse.

    Wie kannst du sie übersetzen?

    Die Bedeutung der Verben hilft dir, die richtigen Paare zu finden. Schlage notfalls nach:

    • audire
    • parēre
    • dorminre
    • exercēre
    • scribĕre.

    Lösung

    Das Gerundivum als Prädikatsnomen zusammen mit esse drückt eine Notwendigkeit aus - man nimmt es, wenn man sagen will, dass man etwas machen muss oder nicht machen darf.

    In den Wendungen dieser Übung hat das Gerundivum drei Kennzeichen:

    • es ist mit dem Verb esse verbunden
    • es hat kein Subjekt
    • es steht im Neutrum.
    Das heißt, dass es unpersönlich benutzt wird. Man kann es also mit „man“ übersetzen: scribendum est - man muss schreiben.

    Bei verneintem Gerundivum übersetzt man nicht mit „müssen“, sondern mit nicht dürfen: dormiendum non est - man darf nicht schlafen.

  • Bestimme den Dativus auctoris in den Sätzen.

    Tipps

    Dativus auctoris bedeutet Urheber. Welche Funktion hat er also im Satz?

    Frage dich: Wer muss etwas tun oder darf es nicht?

    Diese Person steht im Dativus auctoris.

    Achtung: der Dativ steht nicht immer an erster Stelle!

    Lösung

    Zuerst sollst du jeden Satz durchlesen. Nachdem du das Gerundivum mit esse gefunden hast, sollst du dich fragen, wer etwas im Satz machen muss oder nicht machen darf. Der ist der Dativus auctoris, denn auctor bedeutet Urheber, und steht im Dativ.

    Ein Beispielsatz:

    Discipulis libri legendi sunt: Das Gerundivum ist legendi, das zum Substantiv libri kongruent ist. Um den Dativus auctoris zu bestimmen, fragst du: Wer muss die Bücher lesen? Die Antwort gibt discipulis, das im Dativ steht und unser Dativus auctoris ist: die Schüler müssen die Bücher lesen.

    So kannst du auch bei den anderen Sätzen vorgehen. Die Dative sind:

    • agricolis - die Bauern
    • militibus - die Soldaten
    • Romanis - die Römer.

  • Übersetze die Wendungen mit Gerundivum.

    Tipps

    Die Bedeutungen der Verben:

    dormire: schlafen

    laborare: arbeiten

    venire: kommen

    pugnare: kaempfen

    flere: weinen.

    Pass auf die Verneinung auf!

    Hast du bemerkt, dass es kein Subjekt gibt und dass das Gerundivum im Neutrum steht? Wie kann man das Gerundivum in diesem Fall übersetzen?

    Achtung: eine Form von esse steht in der Vergangenheit!

    Lösung

    Bei diesen Wendungen merken wir, dass das Gerundivum mit esse kein Subjekt hat. Es steht im Neutrum Singular und hat die Endung -um. Alle Gerundiva kommen von intransitiven Verben. Das bedeutet, sie können kein Akkusativobjekt bei sich haben.

    Die Gerundiva sind also alle unpersönlich gebraucht. Man übersetzt diese Wendungen mit „man muss“, oder verneint: „man darf nicht“. Etwas umständlicher ist die Formulierung mit „es ist“: es ist zu schlafen oder zu lesen.

    Hier alle richtigen Übersetzungen:

    • dormiendum est: man muss schlafen, es muss geschlafen werden oder: es ist zu schlafen.
    • laborandum est: man muss arbeiten, es muss gearbeitet werden es ist zu arbeiten.
    • veniendum erat: man musste kommen, es musste gekommen werden, es war zu kommen. Achtung: erat ist Imperfekt!
    • pugnandum non est: man darf nicht kämpfen, es darf nicht gekämpft werden, es ist nicht zu kämpfen.
    • flendum non est: man darf nicht weinen, es darf nicht geweint werden, es ist nicht zu weinen.

  • Ordne die Bilder anhand des lateinischen Textes richtig zu.

    Tipps

    Lies alle Sätze durch und versuche, die Gerundiva zu übersetzen.

    Hier die Bedeutungen der Verben, die im Gerundiv stehen:

    • edere: essen
    • bibere: trinken
    • piscis ist der Fisch und uva die Traube.

    Lösung

    Alle Anweisungen des Arztes enthalten ein Gerundivum. Es kommt von den Verben edere (essen) und bibere (trinken). Der Arzt gibt dem Mann also Tipps, was er essen oder trinken darf - und was nicht.

    Das Gerundivum mit esse drückt eine Notwendigkeit aus, das heißt, etwas, das man machen muss oder nicht machen darf. In diesem letzten Fall wird es durch non verneint.

    Der Dativus auctoris gibt an, wer etwas macht. In unserem Fall ist das tibi: du musst oder darfst nicht.

    Hier die ganze Übersetzung:

    • Panis tibi edendus est, uvae edendae non sunt. - Brot musst du essen, Trauben darfst du nicht essen.
    • Etiam piscis tibi edendus est. - Auch Fisch musst du essen.
    • Aqua tibi bibenda est, vinum non est. - Wasser musst du trinken, Wein darfst du nicht.
    Brot, Fisch und Wasser sind also erlaubt, Trauben und Wein verboten.

  • Nenne die richtige Endung des Gerundivums in jedem Satz.

    Tipps

    Erinnere dich: Das Gerundivum muss zum Subjekt kongruent sein.

    Pass auf die Deklination des kongruenten Substantivs auf!

    Lösung

    Zuerst sollst du das Gerundivum und das Subjekt in den Sätzen bestimmen. Das Subjekt ist immer kongruent zum Gerundivum. Das bedeutet: Sie müssen im gleichen Kasus, Numerus und Genus stehen.

    Sobald du Kasus, Genus und Numerus des Subjekts bestimmt hast, kannst du die notwendige Endung des Gerundivs einsetzen.

    Vergiss aber nicht: Man dekliniert das Gerundivum immer wie ein Adjektiv der a- und o-Deklination.

    Ein Beispielsatz:

    Bellum imperatori faciendum est: Das Subjekt des Satzes ist bellum, denn es steht im Nominativ Singular neutrum. Nun kannst du die Endung des Gerundivum einsetzen, die auch im Nominativ Singular neutrum stehen muss: faciendum.

    Genauso geht es bei den anderen Sätzen:

    • curanda bezieht sich auf corpora und braucht deshalb die Endung -a,
    • scribendae bezieht sich auf epistulae und braucht die Endung -ae,
    • paranda bezieht sich auf cena und braucht deshalb auch die Endung -a.
    Die Endungen -us und -i passen nirgends.

  • Übersetze die Sätze mit Gerundivum.

    Tipps

    Pass auf den Dativus auctoris auf! Frage dich: Wer macht etwas im Satz?

    Wiederhole: Wie übersetzt man das Gerundivum mit esse allgemein?

    Wie ist es bei der Verneinung mit non?

    Lösung

    Zuallererst sollst du das Gerundivum bestimmen. Von welchem Verb kommt es? Zu welchem Substantiv gehört es? Dann solltest du fragen: Ist es durch das Verb esse begleitet? Gibt es einen Dativus auctoris, also eine Person, die etwas tun muss oder nicht tun darf?

    Nachdem du alle diese Fragen beantwortet hast, kannst du die Sätze übersetzen.

    Das Gerundivum mit esse übersetzt man mit den Verben müssen - oder nicht dürfen, wenn der Satz verneint ist.

    Falls du einen Dativus auctoris findest, ist es das Subjekt deiner Übersetzung. Das Substantiv, das im Nominativ steht, wird zum Objekt in unserem deutschen Satz.

    Ein Beispiel:

    Servi domino reprehendendi sunt: Hier finden wir einen Dativus auctoris, und zwar domino. Das ist derjenige, der im Satz etwas machen muss. Dann finden wir auch ein Substantiv im Nominativ, servi. Es wird in unserer Übersetzung zum Objekt. Wir übersetzen dann: Der Herr muss die Sklaven tadeln.

    Hier die restlichen Lösungen:

    • Discipuli magistro docendi sunt. - Der Lehrer muss die Schüler belehren, die Schüler sind vom Lehrer zu belehren.
    • Lex omnibus servanda est. - Alle müssen das Gesetz schützen, einhalten, retten oder bewahren.
    • Milites imperatori non monendi sunt. - Der Feldherr darf die Soldaten nicht ermahnen.