Was ist das Objekt? 04:52 min

7 Kommentare
  1. Till ohne rahmen

    @Urbi: Das Wort "littera" hat im Singular die Bedeutung "der Buchstabe". Im Plural ("litterae") nimmt es die Bedeutung "der Brief" an. Obwohl das lateinische Wort also im Plural steht, muss es im Deutschen im Singular übersetzt werden.

    Von Till Scheitler, vor 13 Tagen
  2. Default

    Übung, Aufgabe 1
    Plural litteras = Briefe

    Von Urbi, vor 17 Tagen
  3. Cara

    Hallo Kasergrande,
    was genau ist dir denn noch unklar beim Objekt?
    Bei inhaltlichen Fragen kannst du dich auch immer gern zwischen 17 und 19 Uhr an unsere Lehrer aus dem Hausaufgabenchat wenden. Das Abspieltempo des Videos kannst du übrigens bei Bedarf anpassen und verlangsamen (unten rechts im Videofenster).
    Viele Grüße aus der Latein-Redaktion

    Von Cara Gaffrey, vor etwa einem Jahr
  4. 15268217417391394193947

    *ch das wissen muss!!

    Von Viktoria K., vor etwa einem Jahr
  5. 15268217417391394193947

    Gut erklärt nur es ist echt richtig schade weil man dem ganzem Video nicht folgen kann. Du redest viel zu schnell das ist gar nicht gut!!!! Und voll blöd weil ich jetzt nichts verstehen konnte. Und i

    Von Viktoria K., vor etwa einem Jahr
  1. 844

    hilfreich für anfänger

    Von Florian F., vor mehr als 4 Jahren
  2. Handy 015

    Super gut erklärt! :)

    Von Dil Ber, vor mehr als 4 Jahren
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Was ist das Objekt? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Was ist das Objekt? kannst du es wiederholen und üben.

  • Nenne alle Objekte in den lateinischen Sätzen.

    Tipps

    Achtung: Objekte stehen nicht immer nur im Akkusativ. Bei den intransitiven Verben stehen sie im Dativ - oder mit einer Präposition.

    Manche Verben können auch mehr als ein Objekt bei sich haben - zum Beispiel: jemandem etwas zeigen, jemandem etwas anbieten...

    Stelle an die einzelnen Sätze die Fragen: Wen? Was? Wem? Worüber?

    Objekte antworten nicht auf die Frage: Womit?

    Lösung

    Ein Objekt ist immer das Ziel einer Handlung. Um es zu finden, fragst du: Wen oder was? - oder: Wem? Je nachdem bekommst du ein Akkusativ- oder Dativobjekt.

    Stellen wir diese Fragen an unsere Sätze!

    • In Satz 1 ist rustici das Subjekt (die Bauern), defendunt das Prädikat: Die Bauern verteidigen. Wir fragen: Wen oder was verteidigen die Bauern? Und finden: agrum (den Acker) und copias (die Vorräte). Das sind die Objekte.
    • In Satz 2 ist puer Subjekt, ostendit Prädikat. Der Junge zeigt. Wem zeigt er was? Die Antwort: amico und litteras. - Der Junge zeigt dem Freund den Brief.
    • In Satz 3 ist sacerdos Subjekt, intrat und fert sind die Prädikate. Der Priester betritt und bringt. Wir fragen: Wen oder was? Die Antworten: templum und sacrum - Er betritt den Tempel und bringt das Opfer.
    • In Satz 4 ist Cornelia Subjekt, ornat und salutat sind die Prädikate. Wir fragen: Wen oder was schmückt und begrüßt Cornelia? - Sie schmückt das Haus (domum) und begrüßt die Gäste (hospites).
    • In Satz 5 ist avus das Subjekt (der Großvater), narrat das Prädikat (er erzählt). Wir wollen wissen: Worüber erzählt der Großvater und wen oder was bietet er wem an? Antwort darauf geben gleich drei Objekte: Er erzählt über seine Kindheit (de amicita) und bietet den Kindern Speisen an. Die Kinder sind ein Dativobjekt (liberis), die Speisen das Akkusativobjekt (cibos).

  • Bestimme den Kasus der Formen.

    Tipps

    Die Formen können entweder Singular oder Plural sein.

    Sie stammen aus verschiedenen Deklinationen: der a-, der o- und der konsonantischen Deklination.

    Wörter, die neutrum sind, haben im Nominativ und Akkusativ immer dieselben Formen.

    Lösung

    Um Objekte richtig zu erkennen und zu übersetzen, ist es wichtig, dass du die Kasus unterscheiden kannst.

    Transitive Verben haben immer ein Akkusativobjekt bei sich, zum Beispiel: vocare (rufen), incitare (anfeuern), audire (hören). Bei allen fragst du: Wen oder was? Der Akkusativ wird je nach Deklination und Geschlecht eines Substantivs unterschiedlich gebildet: Die a-Deklination bildet ihn im Singular / Plural auf -am / -as (puellam, deas), die o-Deklination auf -um / -os (amicos). Bei Wörtern, die neutrum sind, lautet der Nominativ und Akkusativ immer gleich, z.B. templum.

    Intransitive Verben haben manchmal einen Dativ als Objekt bei sich: consulere (jemandem helfen), dare (jemandem etwas geben), confidere (jemandem vertrauen). Bei allen fragst du: Wem? Der Dativ wird auch je nach Deklination unterschiedlich gebildet: die a- und o-Deklination bildet ihn auf -ae und -o im Singular und auf -is im Plural (amico, copiis), die konsonantische Deklination hat im Singular ein -i (senatori) und im Plural die Endung -ibus (patribus).

  • Gib an, in welchen Sätzen der Infinitiv das Objekt ist.

    Tipps

    Frage dazu: Wen oder was?

    Infinitive als Objekt gibt es oft bei den Modalverben: sollen, können, müssen.

    Achtung! In dieser Aufgabe gibt es auch einige Infinitive, die auf die Frage antworten: Wer oder was?

    Sie haben die Funktion des Subjekts.

    Lösung

    Der Infinitiv ist in den Sätzen immer fett markiert. Je nach Zusammenhang erfüllt er verschiedene Funktionen.

    Bei unpersönlichen Ausdrücken wie iuvat (es erfreut) oder licet (es ist erlaubt) hat der Infinitiv die Funktion des Subjekts. Du fragst:

    • Wer oder was erfreut? - Das Singen (cantare).
    • Wer oder was ist erlaubt? - Das Lachen (ridere).
    In den anderen Sätzen hat der Infinitiv die Funktion des Objekts:
    • Miles pugnare debet. - Ein Soldat muss kämpfen. Du fragst: (Wen oder) Was muss der Soldat? - pugnare ist das Objekt.
    • Equus cito currere potest. - Ein Pferd kann schnell rennen. Was kann ein Pferd? - currere ist das Objekt.
    • Piratae navigare solent. - Piraten pflegen mit dem Schiff zu fahren. Was pflegen die Piraten? - Das Objekt ist navigare.

  • Vervollständige die Sätze, indem du die Substantive in richtiger Form einsetzt.

    Tipps

    Setze die korrekten Formen ein von:

    • amica, -ae f. - die Freundin
    • labor, -is m. - die Arbeit
    • filius, -i m. - der Sohn
    • toga, -ae f. - die Toga
    • nauta, -ae m. - der Seemann
    Von diesen Substantiven findest du in der Ablage jeweils die Formen im Dativ und Akkusativ.

    Überlege, welchen Kasus du brauchst. Dativ oder Akkusativ?

    Wenn du fragst: Wem? - dann musst du den Dativ des Wortes einsetzen.

    Fragst du: Wen oder was? - dann nimmst du den Akkusativ.

    Lösung

    Lies dir zuerst den Satz ohne die Lücken durch. Schau auch auf die Übersetzung. Bestimme das Subjekt und das Prädikat.

    Stelle danach Fragen an den Rest des Satzes. Objekte antworten immer auf die Frage: Wen oder was? Oder: Wem? Je nachdem, welche Frage passt, musst du den Akkusativ oder Dativ einsetzen.

    Ein Beispiel: Im ersten Satz ist Marcus Subjekt, dat das Prädikat. Du fragst: Wem gibt Marcus was? - Er gibt der Freundin das Geschenk. amica muss also im Dativ stehen, donum steht im Akkusativ. Du setzt ein: amicae.

    Genauso kannst du bei den anderen Sätzen vorgehen.

  • Gib an, welche AcIs die Funktion eines Objekts haben.

    Tipps

    Die AcIs sind jeweils fett hervorgehoben.

    Schau dir das Prädikat an, also das konjugierte Verb, von dem der AcI abhängt.

    Kannst du fragen: Wen oder was?

    Oder lautet die Frage: Wer oder was?

    Wenn du fragst: Wer oder was? - dann hat der AcI die Funktion eines Subjekts.

    Klicke nur die Sätze an, wo die Frage lautet: Wen oder was? Nur dann erfüllt der AcI die Funktion des Objekts.

    Lösung

    Meistens besteht ein Objekt nur aus einem einzelnen Nomen, das im Dativ oder Akkusativ steht.

    Manchmal können aber auch mehrere Wörter die Funktion eines Objekts übernehmen - oder sogar eine ganze Konstruktion.

    Der AcI wird oft von Verben ausgelöst, die etwas mit Sprechen, Wahrnehmung oder Gefühlen zu tun haben: narrare (erzählen), audire (hören) oder contendere (behaupten). Das sind transitive Verben - sie können ein Objekt bei sich haben. Man fragt: Was erzählt er? Wen oder was hört er? Was behauptet er?

    Auf all diese Fragen müsste normal ein Akkusativobjekt stehen. Im Lateinischen kann es durch einen AcI ersetzt werden. Der AcI beschreibt dabei eine ganze Situation oder ein Ereignis.

    Zum Beispiel:

    • Gallos legationem depulisse narrat. - Er erzählt (Was?), dass die Gallier die Gesandtschaft vertrieben haben.
    • Populum in arena exsultare audit. - Er hört (Wen oder was?), dass das Volk in der Arena jubelt.
    • Sententiam falsam fuisse contendit. - Er behauptet (Was?), dass die Meinung falsch war.
    In all diesen Sätzen übernimmt der AcI die Funktion des Objekts.

    Daneben können auch unpersönliche Ausdrücke einen AcI auslösen - zum Beispiel:

    • constat (es steht fest)
    • necesse est (es ist nötig)
    Hier fragt man:
    • Wer oder was steht fest?
    • Wer oder was ist nötig?
    In den Beispielsätzen mit constat und necesse est hat der AcI also die Funktion des Subjekts.

  • Entscheide, welche Verben transitiv sind.

    Tipps

    Transitive Verben können ein Akkusativobjekt bei sich haben.

    Du erkennst transitive Verben daran, dass du fragen kannst: Wen oder was?

    Lösung

    Der Begriff transitiv kommt vom Lateinischen transire. Er bedeutet soviel wie: hinübergehen, auf etwas abzielen. Verben, die auf etwas abzielen, haben ein direktes Objekt bei sich. Ein direktes Objekt findest du, wenn du fragst: Wen oder was? Es steht immer im Akkusativ.

    In der Aufgabe trifft das auf folgende Verben zu:

    • laudare - loben
    • amare - lieben
    • audire - hören
    • bibere - trinken
    • rapere - rauben
    Bei ihnen kannst du immer fragen: Wen oder was?

    Zum Beispiel: Wen oder was lobt er? Wen oder was hört er? Wen oder was raubt er?

    Bei den anderen Verben funktioniert diese Frage nicht:

    • desperare - verzweifeln
    • flere - weinen
    • ire - gehen
    • venire - kommen
    Hier kannst du nicht fragen: Wen oder was verzweifelt er? Die Verben haben kein Objekt, sind also intransitiv.