30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Was ist das Prädikat? 08:33 min

4 Kommentare
  1. Who is who 3

    Hallo S Merkel,
    in dem Satz ist das Prädikat "vincere vult", bestehend aus dem Modalverb vult (er will) und dem Infinitiv vincere (besiegen). Modalverben alleine (wie eben vult) können kein vollständiges Prädikat bilden, sondern benötigen immer noch einen Infinitiv dazu: Was will er machen? - Er will BESIEGEN.
    Liebe Grüße aus der Latein-Redaktion

    Von Carolin Wallura, vor mehr als 3 Jahren
  2. Default

    Marcus Anam vincere vult.
    Also ist ,vincere vult´ das Prädikat?
    oder ist nur ,vult´ das Prädikat?
    Verstehe ich nicht. Hilfe bitte.

    Von Bine123, vor mehr als 3 Jahren
  3. 844

    hilfreich für anfänger

    Von Florian F., vor mehr als 4 Jahren
  4. Default

    Es war sehr hilfreich

    Von Amelia Peetzke, vor mehr als 4 Jahren

Was ist das Prädikat? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Was ist das Prädikat? kannst du es wiederholen und üben.

  • Zeige die richtige Reihenfolge der Sätze auf.

    Tipps

    Hast du das Prädikat gefunden?

    An welcher Position steht das Prädikat im lateinischen Satz?

    Konjugierte Verbformen, die Teil des Prädikats sind, stehen immer ganz am Ende.

    Das Subjekt steht meistens ganz am Anfang.

    Lösung

    Im Lateinischen ist manches ähnlich wie im Deutschen: das Subjekt eines Satzes steht meistens ganz am Anfang. Das ist die handelnde Person oder Sache im Nominativ. Ein Satz kann auch zwei oder mehr Subjekte enthalten, wenn mehrere Personen etwas tun. In den Sätzen sind Marcus, Claudia, pater und filia die Subjekte.

    Nur Zeitangaben stehen manchmal vor dem Subjekt:

    • post cenam - nach dem Essen.
    Anders als im Deutschen folgt auf das Subjekt nicht das Prädikat. Das Prädikat steht im Lateinischen immer ganz am Ende des Satzes:
    • ambulant - (sie) gehen spazieren
    • visitare vult (sie) will besuchen
    • parat (er) bereitet vor
    • narrat (er) erzählt
    • dormunt (sie) schlafen.
    Hier die Übersetzung der Sätze:
    • Markus und Claudia gehen ins Forum spazieren.
    • Claudia will mit dem Vater den Lehrer besuchen.
    • Markus bereitet ein gutes Abendessen für seine Tochter vor.
    • Nach dem Abendessen erzählt Markus Claudia eine Geschichte.
    • Nun schlafen Vater und Tochter glücklich.

  • Bestimme die Prädikate in den Sätzen.

    Tipps

    Um das Prädikat erkennen zu können, überlege zuerst, was das Subjekt ist. Das findest du auf die Frage: wer oder was?

    Überlege dann, was das Subjekt tut. Was macht es?

    Welches Wort beschreibt die Handlung oder den Zustand?

    Lösung

    Das Prädikat bezeichnet die Handlung, die das Subjekt ausführt, oder einen Zustand, in dem es sich befindet. Also es antwortet auf die Fragen:

    • Was tut er / sie/ es?, oder:
    • Was ist er / sie es?
    • Marcus cum filio Romae habitat: Das Subjekt ist Marcus, denn es steht im Nominativ. Du fragst: was tut Marcus? - Die Antwort ist: Markus wohnt. Das Prädikat ist also habitat (er wohnt).
    • Pater filium suum valde amat: Das Subjekt ist pater, denn es steht im Nominativ. Wir fragen wieder: was tut er? - Die Antwort ist: der Vater liebt, also ist das Prädikat amat (er liebt).
    • Omnes filium Claudium appellant: Das Subjekt ist omnes, denn es steht im Nominativ. Du fragst: was tun alle? - die Antwort: sie nennen. Das Prädikat ist appellant.
    • Claudius saepe cum amicis in horto ludit: Das Subjekt ist Claudius, denn es steht im Nominativ. Du fragst: Was tut Claudius? Die Antwort: Claudius spielt. Das Prädikat ist ludit.
    • Puer etiam diligenter discit et magistro semper paret: Das Subjekt ist puer, denn es steht im Nominativ. Wir fragen uns wieder: was tut der Junge? - darauf antworten gleich zwei Wörter: discit und paret - er lernt und er gehorcht. Das sind die Prädikate.
    Hier die Übersetzung der Sätze:
    • Markus wohnt mit seinem Sohn in Rom.
    • Der Vater liebt seinn Sohn sehr.
    • Alle nennen den Sohn Claudius.
    • Claudius spielt oft im Garten mit seinen Freunden.
    • Der Junge lernt auch sorgfältig und gehorcht immer dem Lehrer.

  • Entscheide, ob die Verbformen nominale oder verbale Prädikate sind.

    Tipps

    Meistens erkennst du schon am Aussehen, ob es sich um ein verbales oder nominales Prädikat handelt.

    Eines davon besteht oft nur aus einem Wort, das andere aus Formen von zwei Wörtern.

    Überlege, ob die Form eines Hilfsverbs enthalten ist!

    Lösung

    Verbale Prädikate bestehen aus der konjugierten Form eines Vollverbs. Sie können alleine stehen und sind für sich schon ein vollständiges Prädikat. In der Aufgabe sind das folgende:

    • eunt - sie gehen, von ire
    • currunt - sie laufen, von currere
    • narravi - ich habe erzählt, von narrare.
    Nominale Prädikate bestehen aus der konjugierten Form eines Hilfsverb wie esse oder velle und einem Nomen - zum Beispiel einem Substantiv oder Infinitiv. Mit ihm zusammen bilden sie das Prädikat. In der Aufgabe sind das folgende:
    • fessi sunt - sie sind müde, aus dem Adjektiv fessus, -a, -um und einer Form des Hilfsverbs esse
    • celebrare volunt - sie wollen feiern, aus dem Infinitiv celebrare und der Form des Hilfsverbs velle
    • ire debeo - ich muss gehen, aus dem Infinitiv ire und der Form von debere
    • victrix est - sie ist die Siegerin, aus dem Substantiv victrix, victricis und der Form von esse
    • celerior est - er ist schneller, aus der Steigerungsform des Adjektivs celer und der Form von esse.

  • Nenne und bestimme die Prädikate.

    Tipps

    Was ist der Unterschied zwischen verbalen und nominalen Prädikaten?

    Achtung bei nominalen Prädikaten: sie bestehen immer aus einem Hilfsverb und einem Nomen - zum Beispiel aus einem Infinitiv, Substantiv oder Adjektiv.

    Lösung

    Verbale Prädikate sind einfach zu finden und zu kennzeichnen: sie bestehen immer aus der konjugierten Form eines Vollverbs. Du findest sie ganz am Ende des Satzes.

    Nominalen Prädikate beschreiben oft einen Zustand oder eine Eigenschaft und bestehen aus einem Hilfsverb und einem Nomen. Das kann ein Infinitiv, Substantiv oder Adjektiv sein. Das Nomen ist notwendig, damit das Prädikat vollständig ist.

    In der Aufgabe kannst du als verbale Prädikate folgende Formen markieren:

    • sedet - sie sitzt
    • videt - sie sieht
    • laborant - sie arbeiten
    • placet - sie gefällt
    • laudat - er lobt.
    Die nominalen Prädikate sind:
    • visitare vult - sie will besuchen
    • pulchra est - sie ist schön
    • monstrare potest - sie kann zeigen.

  • Gib an, welche Sätze ein Vollverb als Prädikat haben.

    Tipps

    Was ist ein Vollverb, was ist ein Beispiel für Hilfsverben?

    Das Prädikat ist jeweils fett markiert.

    Überlege, ob es allein für sich steht oder eine Ergänzung braucht, damit es vollwertig ist:

    possunt - sie können

    adiuvat - er hilft

    Welches der beiden gibt eine vollständige Information über die Handlung, die jemand vornimmt?

    Lösung

    Verbale Prädikate bestehen immer aus einem Vollverb (verbum finitum). Das heißt, das Verb enthält besteht nur aus einer Form und enthält für sich allein die vollständige Information darüber, was für eine Handlung passiert.

    In der Übung sind folgende Vollverben enthalten:

    • habitat - er wohnt
    • adiuvat - sie hilft
    Das sind verbale Prädikate. Sie können für sich allein stehen.

    Nominale Prädikate bestehen dagegen aus mehreren Formen verschiedener Wörter. Sie haben ein Hilfsverb wie zum Beispiel esse (sein) oder debere (müssen). Dieses Hilfsverb liefert noch nicht die volle Information über die Handlung. Damit man weiß, was in einem Satz passiert, muss ein Adjektiv oder Substantiv dabei stehen - oder ein Infinitiv. Das Adjektiv oder Substantiv ist notwendig, damit der Satz vollständig ist.

    In der Aufgabe sind est (er ist), possunt (sie können) und debet (er muss) Hilfsverben von den Infinitiven esse, posse und debere. Sie brauchen Ergänzungen, um vollwertig zu sein. Man nennt sie nominale Prädikate, weil sie durch ein Adjektiv, Substantiv oder einen Infinitiv ergänzt werden:

    • laetus est - er ist fröhlich
    • disputare possunt - sie können reden
    • laborare debet - er muss arbeiten.

  • Vervollständige die Sätze, indem du die richtigen Hilfsverben einsetzt.

    Tipps

    Versuche zuerst, die Sätze grob zu übersetzen. Erschließe dir anhand der auftauchenden Personen und Orte den Inhalt.

    Überlege dann, ob das Prädikat im Singular oder Plural stehen muss und welches Verb du brauchst.

    Suche es in der Ablage und setze es ein.

    Lösung

    Zuerst solltest du das Subjekt des Satzes suchen. Es steht immer im Nominativ und antwortet auf die Fragen:

    • was tut er / sie / es?
    • was ist er / sie / es?
    Das Subjekt steht meistens ganz am Anfang des lateinischen Satzes. Manchmal können auch mehrere Personen oder Dinge das Subjekt sein. Je nachdem, ob das Subjekt im Singular oder Plural steht, muss auch das Prädikat im Singular oder Plural stehen. Suche dann das passende Hilfsverb aus der Reihe, das den Satz vervollständigt.

    • Claudia et Marcus pater et filia sunt.: die Subjekte sind Claudia und Marcus. Du fragst: was sind sie? Die Antwort ist sunt - sie sind. Das kann aber nicht alleine stehen: sie sind Vater und Tochter.
    • Nam Roma caput mundi est: das Subjekt ist Roma (Rom). Du fragst: was ist Rom? Die Antwort ist caput mundi est - es ist die Welthauptstadt.
    • Marcus cottidie laborare debet et semper fessus est: das Subjekt ist Marcus. Die Form laborare ist ein Infinitiv, der ein Modalverb braucht. Zu ihm gehört debet (er muss): was muss Markus tun? Er muss arbeiten. - Die zweite Frage lautet: was ist Markus? Die Antwort darauf: er ist müde (fessus est). Also bildet est zusammen mit dem Adjektiv fessus das Prädikat.
    • Claudia interdum sola est, sed multas amicas habet: Das Subjekt ist Claudia. Hier stellst du zwei Fragen: was ist Claudia? - die Antwort: sie ist allein (sola est). Und: was tut sie? - sie hat viele Freundinnen (multas amicas habet).
    • Tum cum filia ludere potest: Das Subjekt steckt hier im Hilfsverb potest von posse (er kann). Zusammen mit dem Infinitiv ludere bildet es das Prädikat: er kann dann mit der Tochter spielen.
    Hier die Übersetzung der Sätze:

    • Claudia und Markus sind Vater und Tochter. Sie wohnen in einer großen Stadt.
    • Denn Rom ist die Hauptstadt der Welt.
    • Markus muss täglich arbeiten und ist immer müde.
    • Claudia ist manchmal allein, aber sie hat viele Freundinnen.
    • Der Vater kommt spät nach Hause. Dann kann er mit der Tochter spielen.