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Römische Familie 08:09 min

12 Kommentare
  1. Sehr sehr sehr sehr sehr HILFREICH !!!

    Von Anjakadric, vor 9 Tagen
  2. Ich wollte nur mal sagen das bei der Übung: Nr.4 Der letzte Satz irgendwie Etwas nicht angezeigt wird

    Von Quyenlinhdao, vor 5 Monaten
  3. sine man nicht sine manu

    Von niklas k., vor 6 Monaten
  4. coole kette

    Von niklas k., vor 6 Monaten
  5. der älteste hat in der familia geherscht!!!!!
    wie zum beispiel der großvater

    Von Fiona G., vor 9 Monaten
  1. hi

    Von G Seo, vor mehr als einem Jahr
  2. sehr gut

    Von G Seo, vor mehr als einem Jahr
  3. sehr gut danke

    Von Jonas D., vor fast 3 Jahren
  4. wir schreiben bald eine schulaufgabe und wir müssen dass alles wissen.
    sehr gut ehrklärt

    Von Emma Marisa, vor mehr als 3 Jahren
  5. Alles Klar. =3

    Von Tim B., vor fast 4 Jahren
  6. danke hat mir sehr geholfen!!!

    Von Amelie Sohler, vor etwa 4 Jahren
  7. Danke hat mir echt geholfen :D

    Von Okan A., vor etwa 4 Jahren
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Römische Familie Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Römische Familie kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, ob die Tätigkeiten in einer römischen Familie zu den Aufgaben des Vaters oder der Mutter gehörten.

    Tipps

    Sieh dir als erstes genau die Tätigkeiten an. Ordne sie danach dem Vater oder der Mutter zu.

    Beachte, dass Männer in der römischen Gesellschaft besser gestellt waren.

    Jeweils drei Tätigkeiten gehören zum Vater und drei zur Mutter.

    Lösung

    Vater und Mutter hatten in einer adligen römischen Familie unterschiedliche Rechte und Pflichten. Der Vater war das Oberhaupt. Er bestimmte über alle Familienmitglieder, also über die Ehefrau, die Kinder und die Sklaven. Er kümmerte sich auch um das Familienvermögen.

    Die römische Gesellschaft war generell von Männern geprägt. Nur die Männer durften öffentliche Ämter bekleiden. Deshalb kennst du auch nur berühmte männliche Politiker wie Caesar oder Cicero.

    Die Frau war stattdessen für den Haushalt zuständig. Sie kümmerte sich um die Kinder, beaufsichtigte die Sklaven und erledigte Hausarbeiten. Für die Kindererziehung war sie jedoch nicht allein zuständig. Hier halfen in reicheren Familien die Sklaven mit.

    Während der Mann also die Familie nach außen in der Gesellschaft vertrat, war die Frau für die Familie im Innern zuständig.

    Die Bilder für die Tätigkeiten des Vaters sind:

    • die Person, die vor den Leuten spricht - ein Redner oder Politiker
    • die Person, die an den Tisch mit den Münzen sitzt - der Vater machte Geschäfte
    • die Person, die anderen Befehe erteilt
    Die Bilder für die Tätigkeiten der Mutter sind:
    • die Person, die sich um die Kinder kümmert
    • die Person, die kocht
    • die Person, die die Sklaven beaufsichtigt

  • Entscheide, welche Informationen über die römische Familie richtig sind.

    Tipps

    Überlege, wie viele berühmte Römerinnen du im Vergleich zu Römern kennst.

    Der Vater hatte nahezu unbegrenzte Macht in der Familie.

    Drei Antworten sind korrekt.

    Lösung

    Der Vater hatte in der römischen Familie nahezu unbegrenzte Macht. Zum Beispiel durfte er allen anderen Familienmitgliedern Befehle erteilen und sie bestrafen. Selbst seine Kinder durfte er ungestraft töten oder als Sklaven verkaufen, wenn sie sich ihm widersetzten. Allerdings kam das in der Realität nur ganz selten vor.

    Du erinnerst dich sicherlich an viele berühmte Männer, die Politiker oder Feldherren waren. An Frauen als Politiker erinnerst du dich vermutlich nicht. Das liegt daran, dass Frauen kein öffentliches Amt ausüben durften. Ihre Aufgabe bestand vor allem darin, sich um die Familie zu kümmern. Deshalb wurden sie bereits in frühen Jahren verheiratet.

    In wohlhabenden Familien waren Ehen meist arrangiert und dienten der Machtvergrößerung. Eltern suchten also den Partner ihrer Kinder aus. Eine Heirat konnte in beiderseitigem Einvernehmen oder auf einseitigen Wunsch wieder gelöst werden, z.B. wenn die Frau keine Kinder bekommen konnte. Wenn die Eltern starben, waren die Töchter aber den Söhnen gleichgestellt. Dadurch konnten auch Frauen ein großes Vermögen besitzen.

  • Vervollständige den Text über die römische Familie.

    Tipps

    Versuche dich an die Aufgaben von Frau und Mann in Rom zu erinnern. Wer war wofür zuständig?

    Zwei Wörter passen nirgends. Du kannst sie getrost vergessen.

    Lösung

    Eine römische Familie bestand aus dem Vater, dem pater familias, der Mutter, der mater familias und Kindern, Enkeln, manchmal auch Sklaven. Die Eltern waren nicht gleichberechtigt. Der Vater hatte alle Macht in der Familie. Er bestimmte über Ehefrau, Kinder und das Vermögen. Er durfte alle Angehörige seiner Familie bestrafen. Theoretisch konnte er sogar seine Kinder ungestraft töten, wenn sie etwas Schlimmes begangen hatten. In der Realität kam das aber extrem selten vor.

    Anders als die Frau konnte der Mann politischen Ämtern nachgehen, wenn er aus der Oberschicht kam. Deshalb kennst du auch nur männliche Konsuln. Die Frau war stattdessen für die Hausarbeit zuständig. Auch die Erziehung der Kinder gehörte zu ihren Aufgaben. Der Vater war jedoch auch an der Erziehung beteiligt.

    Die Ungleichbehandlung von Mann und Frau begann schon im Kindesalter. Die Jungen gingen in die Schule, um Lesen, Schreiben, Mathematik zu lernen, sodass sie später Politiker werden können. Zunächst lernten sie bei einem Grammatiklehrer Griechisch, später bei einem Redelehrer Rhetorik, also die Kunst, gut zu sprechen. Die Mädchen blieben dagegen zuhause und lernten, den Haushalt zu führen.

  • Vervollständige den Text über die Ehe in Rom.

    Tipps

    Prüfe bei jeder Lücke genau, was Sinn ergibt.

    Manche Kärtchen sind überflüssig - sie passen nirgends.

    Lösung

    Eine Heirat in Rom war anders als die heute, aber einiges kommt dir vielleicht auch modern vor. Die Ehen in vornehmen Familien wurden oft aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen geschlossen, um die Macht der Familie zu vergrößern. Liebe war dabei eher nebensächlich. Besonders Töchter versuchte man schnell zu verheiraten, manchmal schon im Alter von 12-14 Jahren. In weniger reichen Familien aber häufig auch später.

    Eine Hochzeitszeremonie bestand aus einem Opfer, einem Ehevertrag und dem Tausch der Ringe. Nach der Heirat hatte der Ehemann die Macht über seine Frau. Häufig wurde die Heirat aber sine manu geschlossen: das bedeutet, die Frau blieb unter der Obhut ihres Vaters, sie unterstand weiterhin der patria potestas, der väterlichen Gewalt.

    Ehen wurden geschlossen, um Kinder zu zeugen. Daher galt Kinderlosigkeit auch als Grund für eine Scheidung. Weitere Gründe waren ein Fehlverhalten oder der Wunsch nach einem neuen Partner. Die Ehen wurden entweder auf beiderseitigen Wunsch oder auf dem Wunsch eines Ehepartners geschieden.

    Bei einem Ehebruch der Frau konnte sich der Mann problemlos scheiden lassen. Oft behielt er dann auch die Mitgift - also den Teil des Besitzes, den die Frau mitgebracht hatte. Außerdem blieben die Kinder bei einer Scheidung in der Regel beim Mann.

    Wenn der Mann Ehebruch begang, hatte er bei der Scheidung keine Nachteile. Mann und Frau waren also auch hier nicht gleichberechtigt.

  • Entscheide, welche Aussagen zur dargestellten Situation richtig sind.

    Tipps

    Zwei Antworten sind korrekt.

    Lösung

    Eine Ehe konnte in Rom geschieden werden, wenn beide zustimmten - aber auch, wenn nur einer der Partner das wollte. Antwort eins stimmt also nicht. Gründe für eine Scheidung waren zum Beispiel Kinderlosigkeit, Fehlverhalten oder der Wunsch nach einem neuen Partner. Auch Ehebruch zählte zu den Gründen.

    Der Mann darf sich also von seiner Frau ohne Probleme scheiden lassen, weil sie sich nicht angemessen verhalten hat. Antwort zwei ist also korrekt.

    Bei einer Scheidung blieben die Kinder beim Mann, also ist Antwort drei nicht korrekt. Weil die Frau Ehebruch begangen hat, durfte der Mann sogar noch die Mitgift behalten. Eine Mitgift sind die Gaben der Eltern, die die Frau mit in die Ehe gebracht hat. Antwort vier ist daher auch korrekt.

    Hätte der Mann selbst Ehebruch begangen, hätte er bei einer Scheidung keine Nachteile gehabt.

  • Arbeite die falschen Informationen über das Leben der Kinder in Rom heraus.

    Tipps

    In fast allen Sätzen sind Fehler zu finden. Achte genau auf jedes Wort und überlege, ob es richtig ist.

    Versuche dich an die Stellung von Mann und Frau in Rom zu erinnern. Wer hatte das sagen? Was durfte ein pater familias?

    Lösung

    Syrus hat wirklich nicht gut aufgepasst, denn in seineer Erzählung stecken viele Fehler:

    Die reichen römischen Kinder werden von ihrer Mutter oder Amme aufgezogen.

    Die Jungen gehen dann in die Schule. Dort lernen sie Lesen, Schreiben, Mathematik und Rhetorik, also Redekunst, keine Kampfkunst. Sie werden dabei von freigelassenen Sklaven unterrichtet. Das sind aber oft gebildete Griechen, keine Germanen.

    Die Mädchen lernen in der Zeit, den Haushalt zu führen. Im Alter von 12-14 Jahren wurden sie dann verheiratet - je nach Familie und gesellschaftlichem Stand. Die Eltern arrangierten die Ehe mit einer anderen wohlhabenden oder einflussreichen Familie.

    Mädchen und Jungen wurden also nicht gleich behandelt. Nur als Erben waren sie gleich gestellt.

    Das Leben der Kinder war aber generell nicht einfach, denn sie mussten immer ihrem pater familias gehorchen. Hier hat Syrus recht. Allerdings wird kaum ein Gericht einen Vater verurteilt haben, wenn er seinen Sohn schlug.