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Gerundivum als Attribut

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Radetzky
Gerundivum als Attribut
lernst du im 3. Lernjahr - 4. Lernjahr

Gerundivum als Attribut Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Gerundivum als Attribut kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib an, welche Aussagen über das Gerundivum richtig sind.

    Tipps

    Die Wortgruppe liber legendus enthält ein Gerundivum.

    Es kann übersetzt werden mit: „ein lesenswertes Buch“, „ein zu lesendes Buch“ oder „ein Buch, das gelesen werden muss“.

    Prüfe auch die übrigen Aussagen an dem Beispiel!

    Lösung

    Das Gerundivum bezeichnet man auch als Verbaladjektiv. Das heißt es stammt von einem Verb ab, verhält sich aber wie wie ein Adjektiv. Es wird dekliniert und passt sich an sein Bezugswort an.

    Zum Beispiel: legendus, -a, -um. Das stammt von legere (lesen) und wird dekliniert nach der a- und o-Deklination.

    Mit seinem Bezugswort steht es in KNG Kongruenz. Zum Beispiel: libri legendi.

    Das Gerundiv drückt immer aus, dass etwas erst in der Zukunft passiert, aber notwendig ist. Du kannst das auf verschiedene Arten wiedergeben:

    1.) Als Adjektiv auf -wert, -lich, -bar oder -würdig: die lesenswerten Bücher.

    2.) Als Infinitiv oder Partizip mit „zu“: zu lesende Bücher - Bücher, die zu lesen sind.

    3.) Als Nebensatz mit müssen oder sollen: Bücher, die gelesen werden müssen.

  • Ordne die Wendungen der richtigen Übersetzung zu.

    Tipps

    Alle Wendungen enthalten ein attributives Gerundivum.

    Die Gerundiva kommen von folgenden Verben:

    • laudare, laudo - loben
    • colere, colo - bebauen, pflegen, ehren
    • scribere, scribo - schreiben
    • emere, emo - kaufen
    • videre, video - sehen.

    Lösung

    In den Sätzen steckt immer ein Gerundivum: laudandi, colendus, timendum, scribenda, emenda und videndum. Es ist attributiv verwendet, beschreibt also sein Bezugswort genauer. Das Gerundivum drückt immer eine Notwendigkeit aus - also etwas, das getan werden muss oder wert ist, es zu tun.

    Du kannst es verschieden übersetzen:

    • Erstens mit einem Adjektiv auf -wert, -lich, -bar oder -würdig, so wie bei laudandi senatores - die lobenswerten Senatoren.
    • Zweitens als Infinitiv oder Partizip mit „zu“ - wie bei epistula scribenda - ein zu schreibender Brief.
    • Drittens mit einem Relativsatz mit müssen oder sollen - wie bei animal timendum - ein Tier, das man fürchten muss.

  • Entscheide, welche der drei Formen des Gerundivums jeweils passt.

    Tipps

    Immer ist nur eine Antwort richtig.

    Die Gerundiva werden nach der a-/o-Deklination gebildet.

    Lösung

    In der Aufgabe findest du dreimal ein attributives Gerundivum. Es hat immer ein Bezugswort und passt sich in Kasus, Numerus und Genus daran an (KNG-Kongruenz). Als Attribut beschreibt es die Eigenschaften des Bezugswortes genauer.

    Beachte, dass das Gerundivum und sein Bezugswort nicht immer zur selben Deklination gehören. Das Gerundivum hat die Endungen der a- und o-Deklination, das Bezugswort kann auch andere haben.

    Corporis ist der Genitiv Singular von corpus, -oris (n.) - der Körper. Dazu passt „exercendi“. Es ist auch Genitiv Singular. Corporis exercendi kannst du übersetzen: des zu trainierenden Körpers, oder: des Körpers, den man trainieren muss oder soll.

    Hostes ist Nominativ Plural von hostis, -is (m.) - der Feind. Dazu passt metuendi. Es ist auch Nominativ Plural und maskulinum. Die Übersetzung hostes metuendi lautet: die fürchterlichen Feinde, oder: die Feinde, die man fürchten muss oder soll.

    Oppido ist der Ablativ Singular von oppidum, -i (n.) - die Stadt. Dazu passt administrando. Auch das ist Ablativ Singular und maskulinum. In oppido administrando kannst du übersetzen: in der Stadt, die verwaltet werden muss, in der zu verwaltenden Stadt.

  • Übersetze die Gerundiva.

    Tipps

    Vokabelhilfen:

    • liber, libri - das Buch
    • oblivisci, obliviscor, oblitus sum, oblitus - vergessen
    • bella von bellum, -i - der Krieg
    • regio, regionis (f.) - die Region, Landschaft
    • visitare, visito, visitavi - besuchen
    • fabula, -ae (f.) - die Geschichte
    • audire, audio - hören.

    In allen Sätzen steht ein attributives Gerundivum. Es hat sich an sein Bezugswort angepasst.

    Du kannst das Gerundivum verschieden wiedergeben:

    • als Relativsatz mit müssen/sollen - nicht können/nicht dürfen
    • als Infinitiv oder Partizip mit „zu“
    • als Adjektiv auf -lich, -wert, -bar oder -würdig.

    Lösung

    In dieser Aufgabe findest du lauter attributiv verwendete Gerundiva. Sie beschreiben ihr Bezugswort genauer und drücken eine Notwendigkeit aus. Sie können auf drei Arten übersetzt werden:

    1. als Adjektiv auf -wert, -lich, -bar oder -würdig
    2. als Infinitiv oder Partizip mit „zu“
    3. als Relativsatz mit müssen oder sollen (verneint: nicht können/nicht dürfen).
    Theoretisch sind alle drei Varianten bei jedem Gerundivum möglich. Nicht alle klingen aber gleich gut. Probiere deshalb immer mehrere durch und entscheide dich für das, was man am besten versteht.

    Mögliche Übersetzungen sind:

    1.) e libris legendis - aus zu lesenden Büchern - aus Büchern, die zu lesen sind - aus lesenswerten Büchern.

    2.) bella non obliviscenda - nicht zu vergessende Kriege - Kriege, die man nicht vergessen soll - unvergessbare Kriege.

    3.) de regionibus visitandis - über zu besuchende Landschaften - über Landschaften, die zu besuchen sind - über besuchenswerte Landschaften.

    4.) (gaudium) fabulae audiendae - (die Freude über) hörenswerte Geschichten - zu hörende Geschichten - Geschichten, die man hören soll.

  • Gib an, welche Übersetzungen des lateinischen Satzes möglich sind.

    Tipps

    Amandi ist ein attributives Gerundivum. Es kommt von amare (lieben) und beschreibt die Freunde genauer.

    Erinnerst du dich an die Übersetzungsmöglichkeiten, die du im Video gelernt hast?

    Drei Antworten sind korrekt.

    Lösung

    Ein attributives Gerundivum kann man auf drei Arten übersetzen:

    1.) Man macht daraus ein Adjektiv auf die Endung „-wert“, „-würdig“ oder „-lich“, also zum Beispiel: „die liebens-werten Freunde“.

    2.) Man übersetzt es als Infinitiv oder Partizip mit „zu“, also: „die zu liebenden Freunde, oder: „die Freunde, die zu lieben sind“.

    3.) Man macht daraus einen Relativsatz mit „müssen“ oder „sollen“, also: „die Freunde, die geliebt werden sollen“ oder „geliebt werden müssen“.

    Diese Übersetzungen sind also richtig. Falsch sind folgende:

    • „die geliebten Freunde“ - das wäre die Übersetzung für ein PPP. Hier ist keine Notwendigkeit ausgedrückt. Es müsste also da stehen: homines amati.
    • „die liebende Freunde“ - das wäre die Übersetzung für ein PPA. Es ist nicht passiv und drückt keine Notwendigkeit aus. Im Lateinischen müsste dann stehen: homines amantes.

  • Übersetze das Gerundivum auf drei verschiedene Arten.

    Tipps

    Ein attributives Gerundiv kannst du auf drei Arten wiedergeben:

    • mit einem Adjektiv auf „-wert“, „-lich“ oder „-bar“
    • mit einem Infinitiv oder Partizip mit „zu“
    • mit einem Relativsatz und „müssen“ oder „sollen“.

    Überlege, was für ein Adjektiv man aus „nicht zu besiegen“ bilden kann.

    Un-be-....bar...?

    Lösung

    Das Gerundivum in unserem Satz lautet vincendi. Es stammt vom Verb vincĕre (siegen, besiegen).

    Ein attributives Gerundivum kannst du auf verschiedene Arten übersetzen.

    Erstens als Adjektiv. Dabei machst du aus dem Gerundivum ein Adjektiv auf -wert, -würdig, -lich oder -bar. Ein passendes Adjektiv zu „besiegen“ lautet „besiegbar“, also: die nicht besiegbaren oder unbesiegbaren Feinde.

    Zweitens mit einem Infinitiv oder Partizip und „zu“. Eine entsprechende Übersetzung des Beispiels lautet: die nicht zu besiegenden Feinde.

    Drittens mit einem Relativsatz mit nicht können, weil es hier verneint ist. Hostes non vincendi kann also auch mit „die Feinde, die nicht besiegt werden können“ übersetzt werden.

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