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Wortarten – Überblick 1 06:54 min

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Transkript Wortarten – Überblick 1

Wortarten – Überblick 1: nouns, articles, adjectives, verbs. Der berühmte Künstler Rob Boss zeigt uns heute mal wieder, wie wahnsinnig talentiert er ist. Was malt er wohl als erstes? Ah, einen Baum –tree. Zuerst malt er einen Gegenstand, der der Wortart der Nomen – im englischen nouns – zugeordnet wird. Nomen bezeichnen unter anderem Pflanzen, Menschen und Dinge und werden auch Hauptwörter genannt. Bei den Nomen gibt es einige Unterschiede zu beachten. Allgemeine Nomen, im Englischen common nouns genannt, bezeichnen Personen oder Dinge ganz allgemein. Tree – Baum, family – Familie oder city – Stadt sind Beispiele dafür. Dann gibt es Eigennamen, sogenannte "proper nouns", die bestimmte Personen oder Dinge bezeichnen. Rob Boss, der Name unseres Künstlers, ist zum Beispiel ein Eigenname. Weitere Beispiele sind Monday – Montag und England – England. Achtung: Wie auch im Deutschen werden Eigennamen im Englischen immer großgeschrieben. Als letztes unterscheidet man noch zwischen zählbaren Nomen – countable nouns und nicht zählbaren Nomen – uncountable nouns. Die Bezeichnung verrät uns schon viel über die Eigenschaften der Nomen. Zählbare Nomen können wirklich gezählt werden, zum Beispiel two trees, three families, four cities. Unzählbare Nomen können nicht gezählt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Wörter water - Wasser, love - Liebe und health - Gesundheit. "three love"? Das geht nicht. Da Rob Boss sein Gemälde nicht zu kompliziert machen möchte, malt er erstmal nur den Baum – tree , der für ein Nomen – noun – steht. Das Wort "tree" steht selten alleine. Häufig findet man einen Artikel – article – vor einem Nomen. a tree - ein Baum. Deshalb werden Artikel oft "Begleiter" genannt. Die englischen Artikel sind "the" und "a". Unterschieden wird zwischen dem bestimmten Artikel "the", im Englischen "definite article" und dem unbestimmten Artikel "a", dem "indefinite article". Doch sowohl bei dem bestimmten als auch dem unbestimmten Artikel, gibt es lautliche Besonderheiten zu beachten. "A" wird vor Wörtern genutzt, die lautlich mit einem Konsonant anfangen, wie "a tree", "an" wird genutzt, wenn ein Wort lautlich mit Vokal anfängt, wie "an egg". Wenn man einen ganz bestimmten Baum meint, dann sagt man "the tree". Fängt das Nomen, das auf den Artikel folgt, lautlich mit einem Vokal an, sagt man "the", wie in "the egg". Wenn man aber nur irgendeinen Baum meint, so wie Rob Boss, dann sagt man "a tree". Artikel geben also zusätzliche Informationen an - handelt es sich um einen bestimmten oder einen unbestimmten Baum? Noch ist Robs Baum etwas charakterlos - er möchte ihm mehr Eigenschaften verleihen und malt munter weiter. Was wird das? Oh my gosh a tall tree. Rob hat einen großen – tall – Baum gezeichnet und damit ein Adjektiv – adjective – eingebaut. Adjektive sind sogenannte Eigenschaftswörter. Sie beschreiben genauer, wie etwas ist. Sie stehen oft vor einem Nomen wie in diesem Fall. Weitere Adjektive wären zum Beispiel sad – traurig, happy – fröhlich, small – klein oder yellow – gelb. Rob gefällt ein großer Baum aber am besten. Rob paints a tall tree. Rob malt einen großen Baum. Was hat sich an unserem Beispielsatz verändert? Mit "paints" ist die neue Wortart der Verben – verbs – dazu gekommen. Verben sind sogenannte Tätigkeitswörter und beschreiben, was ein Nomen "macht". Rob malt einen großen Baum. So entsteht auch das erste Mal ein vollständiger Satz, denn für einen kompletten englischen Satz braucht man folgende englische Satzglieder. Subject (Rob) – verb (paints) – object (a tall tree), auch bekannt als SVO. Die Wortarten, die diesen Satz bilden, kennst du jetzt schon alle. Aber auch bei der Bestimmung von Verben gibt es einige Unterschiede zu beachten. Es gibt Vollverben – main verbs – und Hilfsverben – auxiliary verbs. Der größte Unterschied: main verbs können alleine stehen, also ohne weiteres Verb, wie es in unserem Beispielsatz der Fall ist. "Paint" ist ein Vollverb und braucht daher kein zweites Verb. Hilfsverben hingegen brauchen ein weiteres Verb, dem sie "helfen" können. Sie können nicht alleine stehen. Bei "Rob is painting a tall tree" ist "is" ein Hilfsverb, das in Verbindung mit dem Vollverb, im englischen "main verb", hier "painting", die Zeitform des present progressive bildet. Außerdem unterscheidet man noch zwischen regelmäßigen Verben – regular verbs – und unregelmäßigen Verben – irregular verbs. Bei regelmäßigen Verben wird die Form der Vergangenheit dadurch gebildet, dass die Endung -ed an den Infinitiv des Verbs gehängt wird. "paint" (malen) würde zum Beispiel zu painted. Unregelmäßige Verben müssen mithilfe der Schulbuchtabelle auswendig gelernt werden. Ein Beispiel für ein unregelmäßiges Verb ist "be – was/were – been". Rob Boss braucht jetzt erst einmal eine kreative Pause. Nomen, Artikel, Adjektive und Verben kennt ihr jetzt schon. In dem nächsten Video wird Rob Boss sein Meisterwerk beenden und ihr die Wortarten der Adverbien, Präpositionen, Pronomen und Konjunktionen kennenlernen. Schaltet wieder ein!